Alpenkonvention

Die Alpenkonvention ist ein internationales Übereinkommen, das den Schutz und die Nutzung des Alpenraumes grenzüberschreitend regeln will.

 

Die Schweiz hat die Rahmenkonvention bereits 1991 unterzeichnet. Politisch umstritten sind jetzt die Ausführungsbestimmungen (Protokolle) der Konvention. Namentlich Wirtschaftskreise wollen mehr Nutzung und weniger Schutz für die Alpen. 

 

Um die Ziele der Alpenkonvention zu erreichen, sind die Vertragsparteien aufgefordert geeignete Maßnahmen auf nachstehend angeführten zwölf Sachbereichen zu ergreifen:

 

  • Raumplanung und nachhaltige Entwicklung
  • Naturschutz und Landschaftspflege
  • Berglandwirtschaft
  • Bergwald
  • Bodenschutz
  • Tourismus und Freizeit
  • Energie
  • Verkehr
  • Streitbeilegung

 

Pro Natura setzt sich im Rahmen von CIPRA Schweiz politisch für die Unterzeichnung der Protokolle ein.