Bärensymposium

Bären – Zwischen Mythen, Meinungen und Wahrheiten

 

Freitag, 29. April

Forum im Ried, Schulstrasse 78, Landquart

Eine Veranstaltung von Pro Natura und WWF Schweiz

Seit gut zehn Jahren wandern immer wieder Bären aus dem italienischen Trentino in die Schweiz ein. Die meisten werden kaum gesehen und wahrgenommen. Einige wenige haben jedoch für Aufruhr gesorgt. Vor allem JJ3 und M13 wagten sich nahe an menschliche Einrichtungen heran und wurden schliesslich aus Angst vor einem Unfall abgeschossen.

 

Auch künftig werden Bären in die Schweiz einwandern. Es führt daher kein Weg an Massnahmen wie zum Beispiel Anpassungen im Abfallmanagement, dem Aufbau des Herdenschutzes, der Aufklärung der betroffenen Bevölkerung oder auch dem Abschuss von Risikobären vorbei. Der Umgang mit dem Bären fordert alle heraus und wir sind dafür nur teilweise gewappnet. Nicht zuletzt deswegen wird das heutige Bärenmanagement immer wieder von verschiedenen Seiten kritisiert.

 

Haben Bären in der Schweiz überhaupt Platz? Was bedeutet der Bär für die betroffene Bevölkerung? Wie gefährlich ist der Bär für Menschen wirklich? Warum bekommen Bären so viel Aufmerksamkeit und stossen in unserer Gesellschaft auf starke Emotionen? Mit dem ersten Bärensymposium der Schweiz möchten Pro Natura und der WWF Schweiz diese und weitere Fragen mit der Bevölkerung, relevanten Akteuren sowie mit Fachleuten aus dem In- und Ausland diskutieren. In thematischen Blöcken informieren Referenten unter anderem, wie die Angst gegenüber Bären entstanden ist, wie das Monitoring in unterschiedlichen Ländern funktioniert und wie man zukünftigen Bären begegnen will.

Vorträge