Bärenschäden und ihre Verhütung![]() Bären sind vorwiegend Vegetarier, dennoch können sie Schäden an Haustieren, Kulturen und Futtermitteln anrichten. Bären lieben Süsses. Deshalb sind Bienenhäuser und -kästen für sie ein «gefundenes Fressen», im wahrsten Sinn des Wortes. Diese lassen sich jedoch mit Elektrozäunen erfolgreich sichern. Auch Schafe, seltener Ziegen, Rinder und Pferde können Opfer von Bären werden. Werden Haustiere gehütet, nachts in den Stall gebracht oder mit Elektrozäunen gesichert, kann der Schaden jedoch stark begrenzt werden. In Europa entfallen auf einen Bären weniger als fünf tote Schafe pro Jahr. Bärenschaden an Kulturen ist im Vergleich zu Schäden durch Hirsche, Rehe, Gämsen oder Wildschweine vernachlässigbar. Schäden, die trotz aller Schutzmassnahmen entstehen, werden vom Bund und den Kantonen abgegolten. Gefährdet und geschützt - Gesetzlicher Schutz und Management |
Ein Patou bewacht seine Schafherde auf der Alp Giétroz (Bild: Jean-Marc Weber) |