Mut zu Unordnung und Vielfalt in unseren Gärten!

Mit einer naturnahen Gestaltung und Bewirtschaftung unserer Gärten können wir mit kleinem Aufwand Grosses für die Wildbienen bewirken. Als einfacher Grundsatz gilt: Mut zu Unordnung und Vielfältigkeit. Wichtigster Beitrag zum Wildbienenschutz ist die Erhaltung und Aufwertung möglicher Lebensräume.

Helfen können Sie mit:
reich strukturierten Gärten mit einheimischen Pflanzen verschiedener Wuchsformen und Blühzeiten.
artenreichen Wiesen, deren Fläche nicht auf einmal gemäht wird. Indem immer nur Teile der Wiese gemäht werden, bleibt der Lebensraum über eine längere Zeit erhalten.
offenen Bereichen mit sandigen oder lehmigen Böden.
Totholz- und Kieshaufen, Natursteinmauern, Schneckenhäusern und Pflanzenstängeln.

Mit diesen einfachen Massnahmen können wir den Wildbienen bei der Ernährung und Fortpflanzung helfen. Aber denken Sie daran, die Brut der Bienen entwickelt sich während dem Winter in den Nestern. Also lassen Sie die Pflanzenstängel und Schneckenhäuser bis im Frühjahr liegen oder stehen. Denn sonst geht eine ganze Brut verloren. Wenn Sie noch mehr für die Wildbienen machen möchten, finden Sie hier eine Anleitung zum Bau von Wildbienenhotels. Diese Anleitung ist Teil der Publikation «Ein Haus für Wildbienen» von Pro Natura Baselland (auf Deutsch, pdf, 144 KB). Die vollständige Publikation kann im Pro Natura Shop erworben werden.

Weiterführende Links
www.wildbienen.de
www.wildbienen.info
  

Ein «wilder» und naturnah gestalteter Garten ist bei den Wildbienen heiss begehrt. (Bilder: M. Sorg)

 


Zusätzliche Nistplätze finden die Wildbienen in Wildbienenhotels.


Mein Garten mit Wildbienen
Pro Natura Faltblatt (pdf, 428 KB)