Willkommen bei «Hallo Biber!»

Es bibert in der Schweiz!

Biber fühlen sich am wohlsten in natürlichen ungestörten Fliessgewässern. Trotzdem erobern sie immer häufiger «suboptimale» Lebensräume und versuchen diese ihren Bedürfnissen anzupassen. Dies kann in unserer dichtbesiedelten und genutzten Landschaft zu Konflikten führen. Deshalb braucht es mehr natürliche und naturnahe Lebensräume.

 

Ramsargebiet Stausee Niederried

Stausee Niederried (BE)

 

«Hallo Biber!» möchte die Akzeptanz für die Rückkehr des Bibers in unsere Gewässer mit Hilfe von Beratung, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit erhöhen, aber auch mehr Raum für unsere Gewässer schaffen. An aufgewerteten Bächen und Flüssen fühlt sich nicht nur der Biber wohl, sondern auch Äsche, Eisvogel und viele weitere Tier- und Pflanzenarten. Dazu sind Auen attraktive Erlebnis- und Erholungsräume für den Menschen. Damit der Biber die aufgewerteten Gebiete auch besiedeln kann, müssen Ausbreitungsbarrieren entlang unserer Gewässer wie unüberwindbare Flusskraftwerke bibergängig gemacht werden.

Schweiz aktuell vom 26.09.2012

Hallo Biber! ist aktiv von Genf bis Schaffhausen

Pro Natura Baselland startete im Jahr 2000 das erste «Hallo Biber!» Projekt in der Nordwestschweiz. Um dem Biber geeignete Lebensräume zu bieten wurden Hindernisse wie das Kraftwerk Augst für den Biber passierbar gemacht und die Birs und andere Zuflüsse an verschiedenen Stellen revitalisiert. Inzwischen konnte das Projekt nach 10 Jahren mit der Rückkehr des Bibers in die Birs abgeschlossen werden. Dieses erfolgreiche, regionale Modell weitete Pro Natura 2007 zu einem nationalen Naturschutzprogramm unter dem Namen «Hallo Biber!» aus. Inzwischen laufen in drei weiteren Regionen (Romandie, Mittelland und Ostschweiz) Projekte für den putzigen Nager.