Umweltschutz kennt keine Grenzen

Umweltprobleme hören nicht an unseren Grenzen auf. Die Zerstörung der biologischen Vielfalt und der Klimawandel haben Auswirkungen auf den gesamten Planeten. Naturschutz ist daher immer auch ein globales Thema und ist untrennbar verbunden mit wirtschaftlichen und sozialen Fragestellungen.

 

Das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte, die Liberalisierung und Globalisierung ohne Umweltauflagen führten in einem beispiellosen Tempo und Ausmaß zur Ausbeutung natürlicher Ressourcen und einem Rückgang der Biodiversität. Den überwiegenden Teil der Umweltzerstörung verursachen die Länder der nördlichen Hemisphäre. Betroffen davon sind aber die Länder im Süden: Klimawandel und extreme Umweltbedingungen wirken sich gerade da fatal aus, wo die Möglichkeiten der Natur zur Anpassung am geringsten sind.

Pro Natura engagiert sich aus diesem Grund auf mehreren Ebenen:
  • Mit aktiver Beteiligung an politischen Prozessen. Pro Natura nimmt Einfluss auf die internationale Politik der Schweiz und beteiligt sich als Anwältin der Natur an internationalen Verhandlungen.
  • Im Rahmen des weltweiten Umweltnetzwerkes von «Friends of the Earth» engagiert sich Pro Natura seit 1995 an der Ausgestaltung einer nachhaltigen, globalen Umweltpolitik.
  • Als Mitglied der «IUCN - International Union for Conservation of Nature», die Pro Natura mitgegründet hat und auf lokaler Ebene im Rahmen der CIPRA.
  • Durch die Unterstützung von Naturschutzpartnern in Mittel- und Osteuropa.