Kunstschnee und chemische Pistenpräparierungen
Pro Natura hat sich in den letzten Jahren immer wieder kritisch gegen die künstliche Beschneiung ausgesprochen. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Prioritär geht es Pro Natura um den Schutz einmaliger Lebensräume im Berggebiet vor der Beeinträchtigung durch die künstliche Beschneiung. Pistenplanierungen und der Skibetrieb bedeuten an sich schon massive Eingriffe in die Umwelt. Riesige Speicherseen werden in urtypische Landschaften gegraben. Das Verlegen von Wasser- und Stromleitungen erfordert weitere umfangreiche Eingriffe mit schweren Baumaschinen. Dazu kommt, dass das Wasser für den Kunstschnee aus dem Fluss oder aus dem Speichersee gegenüber dem Naturschnee mineralienreicher ist und dadurch die Vegetation beeinflusst.
«Volle Kanone gegen die Natur», Kassensturz vom 07.12.2010

