Aktuell
Ein JA zur Horwer Landschaftsinitiative
31.08.2010
Am 26. September stimmt die Gemeinde Horw über die Landschaftsinitiative ab. Die von «Pro Horwer Halbinsel» lancierte Initiative will die Halbinsel als Erholungsgebiet und als Produktionsgrundlage für die Landwirtschaft bewahren.
Grosse Teile der Horwer Halbinsel liegen in einem BLN-Gebiet und sind somit Teil des Bundesinventars der Landschaften von nationaler Bedeutung. Die Landschaftsinitiative will eine grüne, unverbaute Horwer Halbinsel. Die Wohnzonen sollen nicht auf Kosten der Landwirtschaft und des Erholungsgebiets ausgeweitet werden. Pro Natura Luzern unterstützt die Initiative und empfiehlt ein JA zur Landschaftsinitiative und ein NEIN zum Horwer Zonenplan.
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18.9.2010 Arbeitseinsatz an der Wyna
30.08.2010
Auch in diesem Herbst pflegen wir verschiedene Lebensräume. Dazu suchen wir viele Helfer und Helferinnen. Naturschutz konkret, draussen an der Wyna bei Beromünster. Sind Sie dabei? Mehr Infos zu diesem Anlass finden Sie hier:
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Newsletter 1 - August 2010
19.08.2010
Ab sofort informiert Pro Natura Luzern mit einem Newsletter über aktuelle Themen, Veranstaltungen oder Arbeitseinsätze. Um unseren Newsletter zu erhalten, der maximal sechsmal jährlich erscheint, können Sie sich direkt im rechten Kasten dieser Seite anmelden.
Hier finden Sie den aktuellen Newsletter als PDF zum Download.
Kontinuität trotz Ende einer 26-jährigen Ära
28.07.2010
Welches Gesicht kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie an Pro Natura Luzern denken? Mit grösster Wahrscheinlichkeit jenes von Niklaus Troxler. Seit er am 1. Mai 1984 als erster Geschäftsführer des Luzerner Naturschutzbundes (seit 1997 Pro Natura Luzern) eingestellt wurde, hat er den Natur- und Landschaftsschutz im Kanton Luzern massgeblich geprägt. Sein Beruf war und ist ihm eine Berufung. Sein ruheloser Einsatz für die Vereinsziele entspringt einer persönlichen Überzeugung. In diesen 26 Jahren hat er sich auf allen Ebenen erfolgreich für Natur und Umwelt eingesetzt: in der Umweltbildung, im praktischen und politischen Naturschutz. Dass Pro Natura Luzern im letzten Herbst den Lebensraum-Preis der Stiftung «Luzern – Lebensraum für die Zukunft» erhalten durfte, ist deshalb kein Zufall.
Lesen Sie hier den ganzen Artikelzur Reorganisation der Geschäftsstelle von Pro Natura Luzern und zur Aufhebung der Geschäftsstelle Seetal.
Ein Ja zur Städte-Initiative sorgt für mehr Lebensqualität in Luzern
26.07.2010
Am 26. September stimmt Luzern über die «Initiative zur Förderung von ÖV, Fuss- und Veloverkehr in Luzern (Städte-Initiative)» und über den Gegenvorschlag des Stadtrates ab. Ein breit abgestütztes, überparteiliches Komitee engagiert sich für ein Ja zur Initiative und bei der Stichfrage für ein Kreuz für die Initiative. Mit dabei ist auch Pro Natura Luzern: Sie unterstützt die Städte-Initiative ideell und finanziell.
Mit der Städte-Initiative erhält Luzern ein komfortables ÖV-Netz, weniger Stau, sichere Fuss- und Velowege, mehr Erholungsraum und saubere Luft. Dank ihren klaren Zielen erhöht die Städte-Initiative die Lebensqualität der Luzernerinnen und Luzerner und sorgt für eine klimafreundliche Verkehrspolitik.
Möchten Sie mehr Informationen oder möchten Sie die Abstimmungskampagne unterstützen? Dann besuchen Sie unsere Webseite.
Neue Ausgabe des Pro Natura lokal
21.07.2010
Die neuste Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift steht als PDF zur Verfügung. Lesen Sie über die Neuerungen auf der Geschäftstelle, wie Pro Natura Luzern Hochstamm-Obstbäume fördert oder was wir zum Thema Rotsee und Rudersport meinen.
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Pro Natura Luzern sucht Freiwillige für Archivierungsarbeiten
07.07.2010
Für die Aufarbeitung und Digitalisierung des vereinsinternen Archivs suchen wir per sofort eine(n) Freiwillige(n).
Weitere Infos.
Schützen wir die Biodiversität - jetzt!
02.07.2010

Der Biodiversität in der Schweiz geht es schlecht. Für eine wirksame Sicherung und Förderung der Biodiversität müssen endlich eine griffige Biodiversitätsstrategie und genügend Mittel bereitgestellt werden.
Dies fordert eine Petition von Pro Natura, des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz und weiterer Organisationen.
Unterschreiben Sie noch heute die Online-Petition (externer link).
Der Petitionsbogen zur freien Verwendung kann hier heruntergeladen werden (externer link).
Die Studie «Kosten eines gesetzeskonformen Schutzes der Biotope von nationaler Bedeutung» und eine Kurzfassung finden Sie hier (externer link).
Feuerbrand: Neue Sortenliste
30.06.2010
Die Sortenliste für Hochstammobstbäume, die robuste bzw. wenig krankheitsanfällige Sorten umfasst, wurde aktualisiert:
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Grundlagenkurs: Naturnaher Gewässerunterhalt
12.05.2010
WWF Luzern und Pro Natura Luzern organisieren einen Kurs für die fachgerechte Pflege unserer Gewässer. Die Veranstaltung richtet sich an Landwirte, Gemeindearbeiter, für den Gewässerunterhalt zuständige Personen und ökologisch Interessierte
Kursinhalt:
- Grundsätze des naturnahen Gewässerunterhaltes
- Pflege von Fliess- und Stillgewässern
- Grabenunterhalt, Heckenpflege und Umgang mit Neophyten
- Kleinstrukturen anlegen, Tiere und Pflanzen kennen lernen
Kursziele, Programm und Anmeldeinformationen finden Sie in der Kursausschreibung (PDF, 2.6 MB).
Landschaftsinitiative tritt in eine entscheidende Phase
28.04.2010

Die parlamentarische Behandlung der Landschaftsinitiative begann mit der Sitzung der UREK des Ständerates am 26. April. Es steht auch ein indirekter Gegenvorschlag in Form der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes zur Debatte. Die Initianten fordern beides: Ein besseres Raumplanungsgesetz und ein klares Ziel für die Eindämmung der Zersiedelung des Landes in der Verfassung. Für die Anpassung des Raumplanungsgesetzes haben sie konkrete Forderungen.
Mediencommunique als PDF (57 KB).
Tempelhof Uffikon
24.04.2010
Hauptgrund für die Einsprache gegen die Sonderbauzone Erli in der Gemeinde Dagmersellen bildet der Umstand, dass das Projekt Tempelhof in wesentlichen Punkten gegen die Ziele des Raumplanungsgesetzes verstösst. Zudem kamen die kantonalen Dienststellen im Rahmen der Vorprüfung zu einer klar ablehnenden Beurteilung.
Für Pro Natura ist es daher bis heute nicht nachvollziehbar, wie Regierungsrat Max Pfister und Sven-Erik Zeidler – Vorsteher der Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation – in Widerspruch zu den eigenen Dienststellen die Umzonung als zulässig erachten können.
Eine Bewilligung einer derartigen Bauzone wäre ein gefährliches Präjudiz für Streubausiedlungen und führte zu einer Rechtsungleichheit. Bis heute werden Vergrösserungen von Wohnflächen sehr restriktiv gehandhabt. Im vorliegenden Fall würde aber via Umzonung eine massive Zunahme der Wohnfläche ermöglicht.
Den Betreibern des Tempelhofs war von Anfang an klar, dass ein solches Projekt nur vorübergehenden Charakter haben kann und die Installationen wieder entfernt werden müssen.
Pro Natura wartet das Ergebnis der Gemeindeversammlung vom 27. Mai 2010 ab und wird anschliessend über das weitere Vorgehen entscheiden.
Mehr zur Einsprache finden Sie in der Medienmitteilung von Stiftung Landschaftsschutz und Pro Natura vom 28.10.2009 herunterladen ... (doc, 158 KB).
Stellungnahme Rotsee & Rudersport
13.04.2010

"Es ist richtig, dass Pro Natura Luzern nicht grundsätzlich gegen die geplanten baulichen Massnahmen am Rotsee ist, sie hat aber ganz klare Bedingungen an deren Realisierung geknüpft. Die Massnahmen müssen so geplant und umgesetzt werden, dass negative Auswirkungen auf die geschützten Lebensräume am Rotsee auf ein Minimum beschränkt werden. ..."
Lesen Sie die ganze Stellungnahme (pdf, 55 KB).
Neue Geschäftszeiten ab 1.4.2010
09.04.2010
Sie erreichen uns neu am Mo, Di und Do von 13.30 - 17.00 Uhr
auf Tel. 041 240 54 55 oder unter
luzern [at] pronatura [punkt] ch (Geschäftsstelle)
Internationales Jahr der Biodiversität 2010
08.04.2010

Das Jahr 2010 wurde von der UNO zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Bund, Kantone und verschiedene Vereine in der Schweiz nützen diese Gelegenheit, um über die Biodiversität zu informieren und die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren.
Die kantonalen Dienststellen organisieren gemeinsam mit weiteren Akteuren eine Reihe von Veranstaltungen. Pro Natura Luzern ist bei verschiedenen Gelegenheiten mit einem Informationsstand und weiteren Aktivitäten vertreten. Der nächste Tag der Biodiversität findet am 11. September 2010 in Willisau statt.
Weitere Informationen zum Internationalen Jahr der Biodiversität in der Schweiz: www.biodiversitaet2010.ch
Jeder Baum ein neuer Lebensraum
05.04.2010

An zwei Samstagen haben Ende März Mitglieder der Arbeitsgruppe und Jugendgruppenleiterinnen von Pro Natura Luzern auf dem Biohof Wiedacher in Dierikon mit Schaufel und Spaten rund 70 Löcher gegraben und verschiedenste Hochstammbaumsorten eingepflanzt.
Für die Verpflegung war bestens gesorgt. Herzlichen Dank an die Familie Wigger für das reichhaltige Znüni, Mittagessen und den Zobig. Wir hoffen, dass die Bäume gut und schnell anwachsen.
Geschäftsstelle Seetal aufgehoben
01.01.2010
Infolge Umstrukturierung werden ab sofort sämtliche Geschäfte, die das Seetal betreffen, von Pro Natura Luzern übernommen. Wir bitten Sie, Ihre Anliegen an uns zu richten:
Pro Natura Luzern, Mühlemattstr. 28, 6004 Luzern.
Tel. 041 240 54 55 (Mo, Di und Do 13.30 - 17.00 h).
pronatura-lu [at] pronatura [punkt] ch (Geschäftsstelle)
Feuerbrand: Pflanzverbot für Wirtspflanzen
20.03.2009
Im Kanton Luzern konzentriert sich die Bekämpfung des Feuerbrandes seit einem Jahr auf die sogenannten Schutzobjekte. Innerhalb der Schutzobjekte gilt ein Pflanzverbot für anfällige Feuerbrand-Wirtspflanzen wie Quitte, Weissdorn oder Gelbmöstler. Mehr dazu im Merkblatt des Kantons Luzern.
Merkblatt, lawa, Kanton Luzern
Feuerbrand - Grundlagen, Probleme und notwendige Massnahmen Standpunkt der Arbeitsgruppe Feuerbrand vom 4. März 2008
Umfrage zur Zersiedelung in der Schweiz: Schweizer sehen nach wie vor Handlungsbedarf
05.02.2009
Die Zersiedelung unserer Landschaft wird weiterhin als dringendes Problem wahrgenommen. Eine repräsentative Umfrage zeigt deutlich, dass für einen Grossteil der Schweizerinnen und Schweizer zu viel Land verbaut wird und dass die Siedlungsfläche auf dem heutigen Stand beschränkt werden sollte. Lesen Sie auf der Medienseite von Pro Natura mehr dazu.
Grafik zur Umfrage herunterladen ... (PDF, 19 KB)
Enteignung Baldeggersee?!?
28.04.2008
Bezugnehmend auf den Artikel in der Neuen Luzerner Zeitung vom 24. April 2008 hält Pro Natura Luzern folgendes fest:
Es besteht in keiner Weise die Absicht, den Baldeggersee zu verkaufen. Der Kanton Luzern ist bisher nicht mit einem entsprechenden Anliegen an Pro Natura herangetreten. Pro Natura Luzern arbeitet in verschiedenen Bereichen im Seetal eng mit Gemeinden und Kanton zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit ist noch nie ein konkreter Antrag auf Seeverkauf an Pro Natura herangetragen worden. Also ist davon auszugehen, dass diese Forderung das Ansinnen einzelner Exponenten ist. Die thematisierten kantonsinternen Abklärungen über eine Enteignung privater Gewässer betreffen im Übrigen nicht nur den Baldeggersee (und Pro Natura als seine Eignerin), sondern sämtliche privaten Gewässer des Kantons Luzern.
Warum will Pro Natura den Baldeggersee nicht verkaufen?
Die heutige Organisation ermöglicht es Pro Natura Luzern, im Seetal für mehrere hunderttausend Franken pro Jahr Projekte für den Schutz und die Förderung der Natur am See und den Erhalt und die Aufwertung der naturnahen Kulturlandschaft im gesamten Seetal zu realisieren. Diese Projekte kommen sowohl den Pflanzen und Tieren im und um den See als auch den hier wohnenden und arbeitenden Menschen zu Gute. Heute und in der Zukunft.
Der Baldeggersee ist ein kantonales Naturschutzgebiet. Pro Natura hat schweizweit langjährige Erfahrungen in der Betreuung von Naturschutzgebieten. Der Baldeggersee ist eines von rund 600 Schutzgebieten in der Schweiz, an denen Pro Natura massgeblich beteiligt ist. Pro Natura stellt dabei unter Beweis, dass sie Naturschutz kompetent, mit Augenmass und Weitblick umsetzen kann.
Monierte Nutzungseinschränkungen des Baldeggersees bestehen nicht, weil Pro Natura als Naturschutzorganisation den See besitzt. Sie bestehen aus rein natur- und landschaftsschützerischen Überlegungen, welche mit dem Kanton abgesprochen sind. In einem Naturschutzgebiet machen gewisse Einschränkungen der Nutzung des Gebietes Sinn.
Dass die Gemeinden ihren Spielraum betreffend Seezugang nicht ausschöpfen (beispielsweise eine zusätzliche Badi) hat nichts mit Pro Natura zu tun, sondern liegt in der Verantwortung der entsprechenden Gemeindebehörden.
Pro Natura Luzern liebt den Baldeggersee und das Seetal und wird sich hier weiterhin für die Natur, die Landschaft und die darin lebenden Menschen einsetzen.
Lesen Sie dazu den Artikel im Pro Natura Magazin 4/2008:
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