Pro Natura Standpunkte

Pro Natura Standpunkt Invasive gebietsfremde Arten (2014)

Die Tier-, Pflanzen- und Pilzwelt in unserem Land ist in ständigem Wandel begriffen. Die Verbreitungsgebiete von Arten verändern sich und passen sich neuen Verhältnissen an. Problematisch wird es dort, wo der Mensch Arten absichtlich oder unabsichtlich über natürliche Verbreitungsgrenzen hinweg transportiert und sich diese Arten invasiv entwickeln. Solche invasive gebietsfremde Arten können sich so vermehren, sich in einem Lebensraum ausbreiten oder diesen verändern, dass dadurch einheimische Arten verdrängt werden. Invasive gebietsfremde Arten stellen deshalb eine der wesentlichen Bedrohungen für die Biodiversität dar. 

 

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Pro Natura Standpunkt Nachhaltiges Wirtschaften in der Schweiz (2013)

Nachhaltiges Wirtschaften in der Schweiz erfordert insbesondere eine Befreiung vom Zwang zum immerwährenden Wachstum. Dies ist eine Bedingung für die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, namentlich der Biodiversität – in der Schweiz und weltweit. Pro Natura handelt und kommuniziert im Bewusstsein dieser Tatsache. Sie stellt den Zusammenhang zwischen ihren Tätigkeiten und einer umfassenden Sicht nachhaltigen Wirtschaftens her. Sie pflegt einen differenzierten Blick auf die Ursachen des nicht nachhaltigen Ressourcenverbrauchs. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten fördert sie vermehrt Bemühungen, die in Praxis oder Theorie neue Wege nachhaltigen Wirtschaftens aufzeigen. 

 

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Pro Natura Standpunkt Energiepolitik (2011)

Die Energiepolitik hat grosse Auswirkungen auf Natur und Umwelt. Die Arbeit von Pro Natura beruht dabei auf drei Hauptpfeilern: Einsparungen, Energieeffi­zienz und die Förderung erneuerbarer Energien. Die ersten beiden Punkte haben dabei Priorität. Das Ziel ist, den Energiebedarf in der Schweiz bis 2050 um zwei Drittel zu senken und damit die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen. Bestehende Anlagen zur Energieproduktion sollen nach und nach hinsichtlich ihres Wirkungsgrades und der ökologischen Anforderungen optimiert, umwelt­schädliche Anlagen sollen dabei ersetzt werden.

 

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Pro Natura Standpunkt Naturschutz und Jagd (2010)

Der Standpunkt Naturschutz und Jagd dient Pro Natura als Grundlage für die zukünftige Stellungnahme in Einzelfragen und für das Gespräch mit den Jagdverbänden. Die Aussagen werden vor dem Hintergrund der Naturschutzziele von Pro Natura gemacht: Erhaltung und Förderung der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt und ihrer Lebensräume, in der vom Menschen genutzten Kulturlandschaft, in möglichst freier Dynamik überlassenen Räumen. In diesem Standpunkt nimmt Pro Natura nur zu Aspekten der Jagd Stellung, die in einem engen Zusammenhang mit der Zielsetzung von Pro Natura stehen.

 

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Pro Natura Standpunkt Landwirtschaftspolitik (2009)

Pro Natura stellt sich hinter eine multifunktionale Landwirtschaft, wie sie in der Bundesverfassung umschrieben ist. Sie anerkennt die verbesserten ökologischen Leistungen durch viele Landwirte. Sie stellt aber fest, dass die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten vielerorts immer noch zurückgeht und Biotope von nationaler Bedeutung weiter verarmen. Ein erheblicher Teil der landwirtschaftlichen Direktzahlungen zeigt nicht die erwünschte Wirkung. Pro Natura fordert deshalb, dass die Direktzahlungen des Bundes zielorientiert für Leistungen zur Förderung der Artenvielfalt und der Landschaftsqualität umgelagert werden. Sie macht im vorliegenden Standpunkt zahlreiche Vorschläge, wie die Biodiversität wirksamer gefördert und die natürlichen Ressourcen nachhaltiger genutzt werden können.

 

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Pro Natura Standpunkt Freizeitaktivitäten und Naturschutz (2009)

Pro Natura macht mit diesem Standpunkt Vorschläge für Ziele und Massnahmen im Bereich Freizeitaktivitäten und Naturschutz und will dazu beitragen, dass die Chancen von Freizeitaktivitäten genutzt und die Risiken vermindert werden. In diesem Papier werden die direkten Einflüsse der Freizeitaktivitäten und ihrer Infrastruktur angesprochen. Jagd und Fischerei als Freizeitaktivitäten und die Problematik des Freizeitverkehrs sind nicht berücksichtigt. In Ergänzung zu diesem Standpunkt wurde ein Grundlagenpapier erarbeitet, das Hintergrundinformationen für ein besseres Verständnis des Themas liefert.

 

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Pro Natura Standpunkt Welche Schutzgebiete braucht die Schweiz? (2006)

Pro Natura befasst sich seit bald hundert Jahren mit Schutzgebieten. Sie hat 1999 vorgeschlagen, die Schweizer Schutzgebietsarbeit in einer nationalen Strategie zu definieren und neue grosse Schutzgebiete zu schaffen. Die Gründung von Pärken und die dafür nötige Gesetzesrevision sind heute in vollem Gange. Eine übergreifende Konzeption der Schweizer Schutzgebietsarbeit fehlt aber noch immer. Pro Natura hat deshalb den Stand der Schutzgebietsarbeit in der Schweiz analysiert und macht neue Vorschläge für eine solche Konzeption. Sie richtet sich damit an alle Akteure der Schutzgebietsarbeit, besonders an nationale, kantonale und kommunale Naturschutzbehörden und an Politikerinnen und Politiker.

 

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Pro Natura Standpunkt Artenschutz (2005)

Pro Natura versteht den Artenschutz als Förderung einer vielfältigen, artenreichen Landschaft der Zukunft. Für die Arten der Naturlandschaft braucht es genügend geeignete Lebensräume. Die Kulturlandschaft soll sich weiterentwickeln, deren Veränderungen aber nicht auf Kosten der Artenvielfalt gehen. Spezielle Projekte fördern Arten, für welche die Schweiz eine hohe Verantwortung trägt. Das Ziel von Pro Natura ist: Keine weitere Tier- und Pflanzenart stirbt (durch menschliche Aktivitäten) aus. Häufige Arten bleiben häufig, selten gewordene sind wieder häufiger und die natürliche Artenvielfalt nimmt zu.

 

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Pro Natura Standpunkt Siedlung und Landschaft (2005)

Seit einigen Jahrzehnten wachsen Siedlungs- und Infrastrukturflächen in der Schweiz rasant. Dadurch gehen laufend naturnahe Lebensräume und schöne Landschaftsbilder verloren. Boden ist nicht vermehrbar. Ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen besiedelter Fläche und freier Landschaft verlangt deshalb nach einer abschliessenden Begrenzung der Siedlungsfläche. Pro Natura stellt 13 Forderungen vor, die langfristig ein harmonisches Verhältnis zwischen Natur, Landschaft und Siedlungsentwicklung ermöglichen.

 

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Pro Natura Standpunkt Wald (2004)

Mit dem Standpunkt Wald legt Pro Natura aus der heutigen Sicht ihre wichtigsten Anliegen an den Wald und seine Bewirtschaftung dar. Pro Natura strebt einen vielfältigen Wald an. Seine Bewirtschaftung soll sowohl in quantitativer wie auch in qualitativer Hinsicht nachhaltig sein. In der Nachhaltigkeit sollen die Anliegen von Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft so berücksichtigt werden, dass kein Bereich benachteiligt wird. Ökonomie und Gesellschaft werden durch andere, starke Partner vertreten. Deshalb setzt der Pro Natura Standpunkt seinen Schwerpunkt auf die Ökologie.

 

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Pro Natura Standpunkt Globalisierung (2001)

Pro Natura setzt sich mit Globalisierung auseinander, weil sie davon überzeugt ist, dass Erfolge für Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit auch in der Schweiz wesentlich davon abhängen, wie sich der weltweite Prozess des Auflösens von Grenzen weiterentwickelt. Pro Natura ist keine Globalisierungsgegnerin. Sie anerkennt, dass die Überwindung von Grenzen gerade für Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit Chancen birgt. Sie nimmt diese in Form von grenzüberschreitender Zusammenarbeit unter anderem im Rahmen der Netzwerke Friends of the Earth und IUCN wahr.

 

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