Markierung der Schweizer Schutzgebiete

Auf Anregung der Kantone und von Pro Natura hat das Bundesamt für Umwelt - BAFU ein schweizweit einheitliches Markierungssystem für Schutzgebiete erarbeitet. Die neue Markierung bezweckt eine erhöhte Sichtbarkeit der Schutzgebiete zum Erhalt der Biodiversität und vor allem eine bessere Beachtung der Verhaltensregeln.

Nationales Markierungssystem für Schutzgebiete in der Schweiz © BAFU
Nationales Markierungssystem für Schutzgebiete in der Schweiz © BAFU

Seit 2016 gilt dieses nationale Markierungssystem für Schutzgebiete in der Schweiz. Es löst das bisherige System mit dem Eule-Kleeblatt Logo ab. Neu kommt ein nationales Logo «Schweizer Schutzgebiet» bei allen nationalen, kantonalen, kommunalen und privaten Schutzgebieten zur Anwendung.

 

Das neue System ist verstärkt besucherorientiert, indem es die Sichtbarkeit der Schutzgebiete für die Besucher verbessert. Dadurch wird der Wert eines Gebiets erhöht und die Einhaltung von Verhaltensregeln besser gewährleistet. Zudem soll die Anzahl Tafeln minimiert werden, besonders bei sich überlappenden Schutzgebietstypen.

 

Für die Markierung von Schutzgebieten mit öffentlich-rechtlichem Status ist in jedem Fall zuerst Rücksprache mit der zuständigen kantonalen Fachstelle zu halten. Die Kantone oder Gemeinden sind zuständig für die Koordination und Durchführung von Markierungsprojekten.

 

Informationen, besonders das Markierungshandbuch, sind zu finden unter www.schweizer-schutzgebiet.ch. Eine Beratungsstelle begleitet Projektverantwortliche bei der korrekten Anwendung der Vorgaben. Ein webbasiertes Gestaltungstool ist in Vorbereitung.

Beratungsstelle «Markierung Schweizer Schutzgebiete» im Auftrag
des BAFU:

Pro Natura

Andreas Boldt

andreas.boldt@pronatura.ch