Die Kiesgrube Feerbach, die wir im Anschluss an die Hauptversammlung besuchen werden, ist ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Pro Natura St. Gallen-Appenzell hat sich seit 1982 zusammen mit lokalen Naturschützern (v.a. Albert Good Senior und Junior) um den Schutz des Gebietes bemüht. Wir halfen der Gemeinde Vilters-Wangs, das Gebiet zu erwerben und haben mit einem Pachtvertrag die Verantwortung für die fachgerechte Pflege übernommen.
Das Gebiet der Alp Panära (Pfäfers) haben wir im pro natura lokal 3/01 vorgestellt. Pro Natura St. Gallen-Appenzell konnte mit dem neuen Besitzer Kurt Utzinger einen Dienstbarkeitsvertrag abschliessen und hat so die Extensivierung der Alp ermöglicht.
Die Alp Ergeten (Mosnang) ist seit 1985 im Besitz von Pro Natura St. Gallen-Appenzell. Der langjährige Schutzgebietskoordinator Guido Zurburg (vielen Dank für deine Arbeit) wurde von einem Team abgelöst: Paul Maeder und Christian Trionfini haben sich bereit erklärt, die Leitung zu übernehmen.
Pro Natura St. Gallen-Appenzell betreut das gesamte Kaltbrunner Riet. (Foto: Pro Natura)
Neue Wege beschreitet Pro Natura St. Gallen-Appenzell im Kaltbrunner Riet. Die Hälfte des rund 50 ha grossen Schutzgebiets von internationaler Bedeutung ist seit 1939 in unserem Besitz. Wir haben in diesem Jahr vom Zentralverband die Verantwortung für das Schutzgebiet übernommen und mit den Gemeinden Benken, Kaltbrunn und Uznach eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Damit betreuen wir das gesamte Kaltbrunner Riet. Als Schutzgebietskoordinator wurde Christian Meienberger gewählt. Ihm zur Seite steht eine separate Geschäftsstelle.