Landschaftsschutz lohnt sich, auch Ihr Beitrag zählt!
Als Bürgerin oder Bürger Ihrer Wohngemeinde können Sie selber aktiv werden. Einzonungen und grössere Bauvorhaben liegen zur Vernehmlassung bei der Gemeinde auf oder werden zur Abstimmung vorgelegt. Setzen Sie sich für flächensparende, naturverträgliche Varianten ein. Von attraktiven, kompakten Siedlungen und einem unverbauten Umland profitieren alle.
JA zur Landschaftsinitiative!
Pro Natura setzt sich federführend für die Landschaftsinitiative ein. Unterstützen Sie uns dabei! Die Initiative schlägt eine Neuformulierung des Verfassungsartikels über die Raumplanung vor (Art. 75). Künftig sollen Kantone und Bund gemeinsam für die haushälterische Nutzung des Bodens sorgen.
Als Begleitmassnahme verlangt die Initiative in einer Übergangsbestimmung, dass die Gesamtfläche der Schweizer Bauzonen während 20 Jahren nicht zunehmen darf. Von den heute bestehenden 227'000 Hektaren Bauzonen der Schweiz ist rund ein Viertel nicht bebaut. Das sind freie Reserven für über 20 Jahre, allerdings häufig in ungünstigen Lagen ausserhalb der Siedlungsschwerpunkte. Wenn man eine vergleichbar dichte Bebauung wie die des Kantons Basel-Stadt zu Grunde legt, haben dort 2,5 Millionen Personen Platz zum Wohnen.
Bauzonenerweiterungen müssten künftig durch -verkleinerungen an einem anderen Ort kompensiert werden. Die Landschaftsinitiative sagt Ja zum Bauen. Gebaut werden muss aber am richtigen Ort, nämlich primär innerhalb schon bestehender Siedlungen. Dort gibt es genügend Entwicklungsmöglichkeiten.

