Photos Steinrötel & Birkhahn Stefan Zurschmitten / restliche Bilder Roland Kernen  


Im Rahmen von Kompensationsmassnahmen wurde das Almagellertal 2003 unter Schutz gestellt.



Qualitäten des Almagellertales

wilder, unerschlossener Hochtalkessel

grosser, postglazialer Felssturz (Moosgufer) mit zwei querenden, heute aufgegebenen Suonen

hoher, attraktiver Wasserfall (Lehnfall)

typische, subalpine bis hochalpine Flora und Fauna, insbesondere schön ausgebildete Silikat-Vegetation mit Buntschwingel- und Krummseggenrasen und Silikatschutt-Gesellschaften (u.a. mit Himmelsherold und Alpen-Mannsschild)

Vorkommen einiger besonderer Pflanzenarten mit kleinem Verbreitungsgebiet in der Schweiz: Hallers Kreuzkraut (Senecio halleri; Mattertal - Binntal; gilt gemäss Roter Liste RL als selten); vereinzelte Fundorte des Keltischen Baldrians (Valeriana celtica; nur Saastal; RL: selten);

Vorkommen der Ausgeschnittenen Glockenblume (Campanula excisa; Saastal - Binntal)

reizvolle Lärchen-Arvenwald-Bestände

hochgelegener Brutplatz der Klappergrasmücke auf rund 2400 m ü.M. in niedrigwüchsiger, verkrüppelter Arve an der Baumgrenze im Anrissgebiet des Moosgufers

Zippammer und Steinrötel sind ebenfalls regelmässige Brutvögel auf der Almagelleralp. Bei der letzten Aufnahme für den Schweizerischen Brutvogelatlas ebenfalls Kartierung der Alpenkrähe