Der Fehlanreiz der Melioration in den 1970/80er Jahren hat zu dieser Landschaft geführt.

Helfen Sie mit, dass die eine Hand nicht zerstört, was die andere fördert!

25.09.2019

Der Rückgang von Arten und Lebensräumen ist in der Schweiz alarmierend. Zwar hat die Politik finanzielle Anreize, Subventionen und Regulierungen entwickelt, um Biodiversität zu fördern. Gleichzeitig aber gibt es verschiedenste Anreize und Subventionen, die Aktivitäten fördern, welche die Biodiversität direkt oder in­direkt schädigen.

Gemäss der globalen Biodiversitätskonvention (CBD) sind bis im Jahr 2020 solche biodiversitätsschädigenden Subventionen und finanziellen Anreize zu eliminieren oder umzulenken. Dazu braucht es eine Übersicht über solche staatlichen Anreize und Subventionen. Und zu diesem Zweck führt Pro Natura in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) eine schweizweite Erhebung durch.

Auf nationaler Ebene bestehen zahlreiche Negativbeispiele. Doch auf Kantons- oder Gemeindeebene sind biodiversitätsschädigende Subventionen, Abgeltungen, Förderprogramme, Steuervergünstigungen schwer ausfindig zu machen. Deshalb sprechen wir Sie an und bitten um Ihre Mitarbeit!

Unsere konkrete Frage: Gibt es in Ihrer Region finanzielle Anreize durch Gemeinde oder Kanton, die zur Verschmutzung, zur Zersiedelung, zur Zerschneidung oder Vereinheitlichung der Landschaft beitragen oder die Biodiversität anderweitig belasten?

Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen und Vermutungen unter wsl.ch/fehlanreize. Unter dieser Adresse finden Sie auch Informationen zum Projekt und Beispiele solcher Anreize.

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