Progetti
Workshop
Workshop: Lachs-Botschafter:in
Wer interessiert sich für unsere Gewässer und will genauer wissen was darin lebt? Wer möchte mehr zum Lachs und seiner Wiederansiedelung erfahren? Und wer will selber aktiv seine Rückkehr unterstützen, indem das Lachs-Wissen an andere Interessierte weitergegeben wird?
An diesem Workshop lernen Teilnehmende alles Wissenswerte zum Atlantischen Lachs und seiner Wiederansiedelung. Gleichzeitig vermittelt dieser Kurs Präsentationstechniken und es wird gezeigt, wie ein WWF-Anlass (Clean-up, Kanu-Tour, Wasserspaziergang, o.ä.) in der Regel abläuft. Spielerisch wird geübt, wie man das Thema "Lachs-Comeback" geschickt in verschiedenen Veranstaltungsformate integriert.
Leitung: Annette Wallimann, Freiwilligenkoordinatorin WWF Zentralschweiz und Christian Hossli, Projektleiter Lachs Comeback
Verpflegung: Nach der Schulung wird ein kleiner Apéro offeriert.
Durchführung: Der Anlass findet bei jedem Wetter (indoor) statt.
Anmeldung: Direkt beim WWF
Ulteriori informazioni
Contatto
Organisation: WWF Zentralschweiz
@email
Breite Allianz fordert sauberes Wasser für eine gesunde Schweiz
Trinkwasser-Appell lanciert
Für uns in der Schweiz ist es selbstverständlich, dass wir das Wasser aus dem Wasserhahn sorglos trinken können. Doch Pestizide und Chemikalien wie PFAS gefährden diese Sicherheit und damit unsere Gesundheit und die Natur.
Trinkwasser muss trinkbar bleiben
1 Million Schweizerinnen und Schweizer im Mittelland trinken bereits mit Pestiziden (insb. Rückständen aus Chlorothalonil) belastetes Trinkwasser. Fische aus dem Zugersee dürfen aufgrund der hohen PFAS-Werte nicht mehr verkauft werden. Bei vielen Wasserfassungen muss das Wasser aufgrund der hohen Nitratbelastung verdünnt werden, damit es als Trinkwasser verwendet werden darf.
Anstatt diese höchstbedenklichen Entwicklungen ernst zu nehmen und unser wichtigstes Lebensmittel zu schützen, werden immer neue politische Vorstösse eingereicht, um den Gewässerschutz in der Schweiz zu verwässern. Deshalb hat eine breite Allianz aus Organisationen der Zivilgesellschaft den Appell für gesundes Trinkwasser lanciert. Damit kann die Schweizer Bevölkerung Bundesrat und Parlament jetzt ein klares Signal senden: Unser Trinkwasser muss trinkbar bleiben. Bereits haben über 15’000 Personen den Appell unterzeichnet.
Schadstoffe gefährden Mensch und Natur
Schadstoffe wie Pestizide, Nitrat und PFAS gelangen über viele verschiedene Wege in unser Wasser. Viele dieser Stoffe bauen sich nur langsam ab und können sich über Jahre hinweg in den Gewässern und unseren Körpern anreichern. Studien zeigen, dass Pestizide hormonelle Prozesse stören können. Mögliche schwerwiegende Folgen können Fortpflanzungsstörungen sein oder ein erhöhtes Risiko für hormonabhängige Tumore, wie etwa einige Formen von Brust-, Eierstock-, Prostata- oder Hodenkrebs.
Auch die Natur leidet: Die Schadstoffe schädigen Würmer, Pilze, Fische oder Insekten und ihre Larven und stören wichtige ökologische Prozesse wie Nährstoffkreisläufe oder Wasserreinigung. Weil über Wasser und Nährstoffe die unterschiedlichsten Lebensräume miteinander verbunden sind, entstehen Kettenreaktionen, die wertvolle Naturgebiete wie Auen oder Flachmoore beeinträchtigen.
Lange Liste gefährlicher Vorstösse
Die Liste der aktuellen, politischen Angriffe auf den Schweizer Gewässerschutz ist lang. Folgende Geschäfte sind für den künftigen Schutz unseres Trinkwassers entscheidend:
- Parlamentarische Initiative Bregy (Geschäft 22.441): Will eine automatische Übernahme der EU-Pestizidzulassungen ohne Mitsprachemöglichkeit. Die ständerätliche Wirtschaftskommission entschied Anfang Woche, diese zur Annahme vorzuschlagen.
- Motion Riem (Geschäft 25.3186): Will die Gewässerschutzkontrollen lockern.
- Motion Müller (Geschäft 24.4589): Will die Überprüfung der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden schwächen. Das Geschäft ist für die Frühjahrssession traktandiert.
- Vernehmlassung Teilrevision der Gewässerschutzverordnung: Für drei besonders giftige Stoffe (z.B. Deltamethrin) sollen keine Grenzwerte gesetzt werden. Die Vernehmlassungsfrist endet am 12. März.
- Vernehmlassung zur Änderung des Gewässerschutzgesetzes: Der Schutz der Zuströmbereiche bei Grundwasserfassungen, der seit 1998 umgesetzt werden müsste, wird weiter verzögert. Die Vernehmlassungsfrist endet am 12. März.
Um den gezielten Abbau des qualitativen Gewässerschutzes in der Schweiz zu stoppen, braucht es jetzt ein starkes Signal aus der Bevölkerung.
Weitere Informationen:
Kontakt:
Pro Natura: Stefan Kunz, Abteilungsleiter Politik und Internationales, 079 631 34 67, @email
WWF Schweiz: Jonas Schmid, Mediensprecher, 079 241 60 57, @email
Schweizerischer Fischerei-Verband: David Bittner, Geschäftsführer, 079 461 91 78, @email
Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz: Dr. med. Bernhard Aufdereggen, Präsident, 079 639 00 40, @email
- BirdLife Schweiz: Jonas Schälle, Projektleiter Landwirtschaft, 044 457 70 26, @email
- Stiftung für Konsumentenschutz: Josianne Walpen, Leiterin Ernährung, 031 370 24 23, @email
- Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein: Roman Wiget, Co-Präsident, 079 260 74 97, @email
Unterstützende Organisationen:
Aqua Viva
Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein
Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz
BirdLife Schweiz
Fédération romande des consommateurs
Kleinbauern-Vereinigung
Pro Natura
Schweizerischer Fischerei-Verband
Stiftung für Konsumentenschutz
Stiftung FUTURE3
WWF Schweiz
Ulteriori informazioni
Info
Gemeinsame Medienmitteilung von Aqua Viva, Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, BirdLife Schweiz, Fédération romande des consommateurs, Kleinbauern-Vereinigung, Pro Natura, Schweizerischer Fischerei-Verband, Stiftung für Konsumentenschutz, Stiftung FUTURE3, WWF Schweiz
Renaturierung Chlosterbächli
Gewässer
Gerichtsentscheid zu Grimsel-Staumauern bedeutet den Verlust einer einzigartigen Naturlandschaft
Die Umwelt- und Landschaftsschutzorganisationen sind über den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern schwer enttäuscht. Die Staumauern am Grimselsee dürfen nun um 23 Meter erhöht werden. Das hat zur Folge, dass sich der Seespiegel hebt und zahlreiche Moorbiotope und teilweise jahrhundertealte Arven geflutet werden. Das bis zu 80 Jahre alte Gletschervorfeld wird komplett zerstört. Die Umweltorganisationen werden das Urteil eingehend studieren und einen Weiterzug ans Bundesgericht prüfen.
Mit dem heutigen Entscheid hat sich das Verwaltungsgericht des Kantons Bern gegen die ungeschmälerte Erhaltung dieser seltenen und kostbaren Lebensräume ausgesprochen. Eine national geschützte Landschaft wird dauerhaft geschädigt.
Der Grimselsee liegt in der bestgeschützten Landschaft der Schweiz. Sie zeichnet sich durch seltene Landschaftselemente, grosse Dynamik im Gletschervorfeld sowie durch eine enorme Vielfalt an Lebensräumen für Pflanzen- und Tierarten aus. Aufgrund seiner Einzigartigkeit wurde dieses Gebiet ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) aufgenommen.
Auskünfte
- Michael Casanova, Pro Natura, Projektleiter Gewässerschutz- und Energiepolitik, 061 317 92 29
- Benjamin Leimgruber, Aqua Viva, Bereichsleiter Gewässerschutz, 052 625 26 67
- Daniel Heusser, WWF Schweiz, Head of Communities and Projects for Nature, 044 297 23 47
- Felix Nipkow, Schweizerische Energie-Stiftung (SES), Projektleiter Strom & Erneuerbare, 077 413 24 31
Ulteriori informazioni
Info
Gemeinsame Medienmitteilung von: Pro Natura, WWF Schweiz, Schweizerische Greina-Stiftung zur Erhaltung der alpinen Fliessgewässer, Schweizerischer Bund für Naturschutz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Aqua Viva, Schweizerische Energie-Stiftung, Greenpeace Schweiz, Grimselverein
Für Familien
Naturlabor am Teich 1
Was lebt denn da im Teich?
An einem Nachmittag pro Monat stehen Kescher, Lupe, Mikroskop und Bestimmungshilfen im Zentrum-Eichholz bereit. Bist Du der Forscher, der in unserem Labor die Posthornschnecke, den Wasserskorpion, die Armleuchteralge oder den gemeinen Hüpferling entdeckt?
geeignet für Kinder ab 7 Jahren, jünger nur mit Begleitung
Achtung! Bitte tragen Sie bei der Anmeldung die Anzahl Kinder und Erwachsene im Feld "Bemerkungen" ein
Ulteriori informazioni
Link correlati
Pro Natura BEDettagli dell'evento
Data
Luogo
Pro Natura Zentrum Eichholz
Dettagli
Preparazione
Costo
15.- pro Person; max. 30.- pro Familie
Quellenatlas
Pro Natura sagt Ja am 13. Juni
In der Schweiz werden pro Jahr rund 2000 Tonnen Pestizide ausgebracht. Insektenvertilgungsmittel, aber auch Herbizide gegen unerwünschte Pflanzen und Fungizide gegen Pilze. Diese Umweltgifte, die gerne als sogenannte «Pflanzenschutzmittel» bezeichnet werden, verwenden konventionell produzierende Bäuerinnen und Bauern zum Beispiel beim Anbau von Gemüse, Kartoffeln und Wein. Pestizide verschmutzen Böden und Wasser, gelangen in die Nahrungskette – auch der Mensch nimmt sie auf.
Ja zur Trinkwasser- und zur Pestizidinitiative
Zwei Volksinitiativen, die unabhängig voneinander lanciert wurden, möchten dies grundlegend ändern – und damit die Schweizer Landwirtschaft zum naturnahen Anbau verpflichten: Die Pestizidinitiative will den Einsatz von synthetischen Pestiziden gänzlich verbieten. Die Trinkwasserinitiative verlangt, dass nur noch Bauern Direktzahlungen erhalten, die keine Pestizide einsetzen und zudem weder Kraftfutter importieren noch vorsorglich Antibiotika an Nutztiere verabreichen
Die Gifte setzen Kleinstlebewesen zu
Pro Natura empfiehlt ein doppeltes Ja einzulegen. «Es braucht ein Umdenken in der Schweizer Landwirtschaft, mehr Ökologie tut dringend not», begründet Marcel Liner, Verantwortlicher für Landwirtschaftspolitik bei Pro Natura. Der exzessive Einsatz von Pestiziden sei einer der wichtigsten Gründe für den dramatischen Rückgang der Biodiversität in der Schweiz. So setzen die Gifte etwa den Kleinstlebewesen im Wasser zu: Der Bachflohkrebs, der auf sauberes Wasser angewiesen ist und den Pro Natura zum Tier des Jahres 2021 gewählt hat, ist ein Beispiel. Aber auch Vögel, Amphibien und Käfer leiden unter dem starken Gifteinsatz.
Pro Natura ist deshalb überhaupt nicht zufrieden mit der aktuellen Landwirtschaftspolitik. «Die Agrarlobby ist im Parlament sehr stark und bremst positive Ansätze konsequent aus», kritisiert Liner. Das aktuellste Beispiel ist die Agrarpolitik 22+, mit welcher der Bundesrat bescheidene ökologische Fortschritte anstrebte, die aber von der bürgerlichen Bauernlobby im Parlament versenkt worden ist.
Unverbindlicher Gegenentwurf
Die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiative geniessen Sympathie bis ins bürgerliche Lager. Einen echten Gegenvorschlag hat das Parlament dennoch nicht zustande gebracht, bloss einen informellen Gegenentwurf.
So wird beim Einsatz von Pestiziden ein langfristiger Absenkpfad von 50 Prozent angestrebt. «Das Parlament hat dem ursprünglichen Vorschlag aber viele Zähne gezogen, und für die Umsetzung fehlen griffige Massnahmen», sagt Liner. Er ist der Meinung, in der Bevölkerung sei in den letzten Jahren die Sensibilität für das Thema Pestizide ähnlich wie für den Klimawandel «stark gestiegen». Deshalb hofft Pro Natura auf ein Ja zu den Initiativen, damit die hochgiftigen Pestizide nicht weiter unsere Lebensgrundlage zerstören.
Ja zur Initiative für sauberes Trinkwasser
Laut der Trinkwasserinitiative sollen bloss noch Bäuerinnen und Bauern Direktzahlungen erhalten, die keine Pestizide einsetzen. Ebenfalls ausgeschlossen von Subventionen sind Landwirte, die in der Tierhaltung importiertes Kraftfutter verwenden oder prophylaktisch Antibiotika an Nutztiere verabreichen.
Mit diesen Massnahmen möchte man innerhalb einer Übergangsfrist von acht Jahren den jährlichen Bestand der rund 72 Millionen Nutztiere in der Schweiz senken — und damit auch die Überdüngung von Böden und Gewässern, die unter anderem stark mit Nitraten belastet sind. Treibende Kraft hinter der Initiative ist die Bernerin Franziska Herren, die sich zuvor gegen das AKW Mühleberg engagiert hatte. Initiative für sauberes Trinkwasser
Ja für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide
Die Pestizidinitiative möchte den Einsatz von synthetischen Pestiziden in der Schweiz verbieten — nicht nur für Landwirte, sondern auch für das Gewerbe und Private. Die Initiative verlangt zudem, dass innert einer Übergangsfrist von zehn Jahren auch importierte Gemüse und Früchte nicht mehr mit Pestiziden belastet sein dürfen, und schafft so gleiche lange Spiesse für in- und ausländische Produzenten. Lanciert wurde die Initiative von der Gruppe «Future3», die vor allem in der Romandie verankert ist. Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide
Ulteriori informazioni
Ja zum CO2-Gesetz
Ein Ja zum CO2-Gesetz am 13. Juni ist von zentraler Bedeutung für den Klimaschutz, weil wirksame Massnahmen sonst weitere Jahre auf sich warten lassen. Der austarierte Massnahmenmix im revidierten CO2-Gesetz nimmt alle Sektoren (Gebäude, Industrie, Mobilität, Finanzplatz) solidarisch in die Verantwortung. Webseite klimaschutz-ja
-
Claudio Büttler
- Unsere Gletscher schmelzen. Die Auswirkungen der Klimazerstörung machen sich bereits heute in der Schweiz bemerkbar und werden weiter zunehmen.
Potrebbe anche interessarti
Aue «Chly Rhy»
Rietheim AG
Nach rund fünf Jahren intensiver Planungsarbeit und einer Bauzeit von 15 Monaten ist am Hochrhein bei Rietheim ein neues Naturschutzgebiet entstanden, welches am 20. Juni 2015 eingeweiht werden konnte. Es ist das Resultat der konstruktiven Zusammenarbeit der Gemeinde Rietheim, dem Kanton Aargau, Pro Natura Aargau und dem Biber. Erfreulicherweise haben auch unsere grössten einheimischen Nager ihren Teil zur Neugestaltung der Aue in Rietheim geleistet und werden auch weiterhin die Auenlandschaft mitgestalten.
Herzstück des Renaturierungsprojekts stellt der 1.5 km lange Seitenarm dar, der sogenannte Chly Rhy. Entstanden sind aber auch flachgründige Tümpel, Giessen, kiesige und sandige Trockenstandorte sowie Feucht- und Magerwiesen. Zwischenzeitlich sind die Spuren des doch sehr umfassenden baulichen Eingriffs in der Landschaft verschwunden und die natürliche Entwicklung übernimmt in grossen Teilen die Gestaltung der Aue.
Neben Bereichen, die von der natürlichen Auendynamik geprägt sind, werden Feuchtwiesen, strukturreiche Extensivweiden und trockene Magerwiesen landwirtschaftlich genutzt. Durch die unterschiedliche Nutzung entsteht ein zusätzliches Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, die den Erhalt einer hohen Biodiversität gewährleisten. So kann z.B. der Flussregenpfeiffer regelmässig beim Brutgeschäft, oder die Blauflügelige Sandschrecke mit ihrem rasanten Flug an trockenen und vegetationslosen Stellen beobachtet werden.
Die Realisierung der umfangreichen Planungs- und Bauarbeiten war nur dank der grosszügigen Unterstützung des Kantons Aargau, des naturemade star-Fonds von ewz, der Pro Natura sowie der Sektion Pro Natura Aargau möglich.
Ulteriori informazioni
Lebensraum:
Dachstock, naturnaher Garten, (Hochstammobstgärten, strukturreiche Landschaft)
Status:
Fledermausschutz, Denkmalschutz
Ziele:
Erhalt der Wochenstube, ökologisch Aufwertung des Gartens und der Jagdgebiete der Grossen Hufeisennase
Bewirtschaftung:
Sanfte Renovation des Gebäudes, Erstellen von Kleinstrukturen, Anpflanzung einheimischer Sträucher, Bau eines Tümpels
-
Dietmar Nill
- Grosse Hufeisennase bei der Jagd
Ferien im Naturschutzgebeit
Seit Mai 2019 können neben den Fledermäusen auch Feriengäste das Haus bewohnen.
Das Wegenstettertal liegt im Einzugsgebiet des Jurapark Aargau in einer wunderschönen, vielfältigen Kulturlandschaft. Die ökologische Vielfalt mit Hochstammobstbäumen, extensiv genutzten Wiesen und offenen Bachläufen bietet nicht nur den Fledermäusen wichtige Lebensräume, sie lädt auch Feriengäste zum verweilen ein. Und dies erst noch in einem Haus mit über 200-jähriger Geschichte
Bilder und Informationen zur Ferienwohnung und zur Reservation finden Sie auf der Webseite von Ferien im Baudenkmal.
Dettagli sulla riserva naturale
Accesso
Ab Bahnhof Rietheim ca. 15 Minuten zu Fuss
Servizi sul luogo
Danke, dass Sie ihren Hund an die Leine nehmen und auf den Wegen bleiben!
Für dieses Gebiet gibt es einen Wandervorschlag in der App «Flower Walks»
Holthübel & Flederhaus
Wegenstetten (AG)
Im Kanton Aargau galt die Grosse Hufeisennase ab 1986 als ausgestorben. Völlig unerwartet hat Andres Beck, der Fledermausschutzverantwortliche des Kantons, 1995 eine einzelne Grosse Hufeisennase entdeckt. Kurz darauf konnte die Wochenstube im Dachstock des Trottehuus ausfindig gemacht werden. In diesen sogenannten «Wochenstuben» ziehen die Fledermausweibchen jedes Jahr ihre Jungen auf.
2016 konnte Pro Natura das Gebäude von der Christkatholischen Kirchgemeinde Wegenstetten erwerben. In der Folge wurde das Gebäude durch Pro Natura Aargau und Ferien im Baudenkmal sanft renoviert. Dies geschah unter sorgfältiger Berücksichtigung der Ansprüche der seltenen Bewohner und in Absprache mit dem Fledermausschutz.
Seit Mai 2019 können nun neben den Fledermäusen auch Feriengäste das Haus bewohnen.
Ulteriori informazioni
Lebensraum:
Dachstock, naturnaher Garten, (Hochstammobstgärten, strukturreiche Landschaft)
Status:
Fledermausschutz, Denkmalschutz
Ziele:
Erhalt der Wochenstube, ökologisch Aufwertung des Gartens und der Jagdgebiete der Grossen Hufeisennase
Bewirtschaftung:
Sanfte Renovation des Gebäudes, Erstellen von Kleinstrukturen, Anpflanzung einheimischer Sträucher, Bau eines Tümpels
-
Dietmar Nill
- Grosse Hufeisennase bei der Jagd
Ferien im Naturschutzgebeit
Seit Mai 2019 können neben den Fledermäusen auch Feriengäste das Haus bewohnen.
Das Wegenstettertal liegt im Einzugsgebiet des Jurapark Aargau in einer wunderschönen, vielfältigen Kulturlandschaft. Die ökologische Vielfalt mit Hochstammobstbäumen, extensiv genutzten Wiesen und offenen Bachläufen bietet nicht nur den Fledermäusen wichtige Lebensräume, sie lädt auch Feriengäste zum verweilen ein. Und dies erst noch in einem Haus mit über 200-jähriger Geschichte
Bilder und Informationen zur Ferienwohnung und zur Reservation finden Sie auf der Webseite von Ferien im Baudenkmal.
Dettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit dem Postauto bis Wegenstetten Oberdorf, ab da 2 Minuten zu Fuss
Servizi sul luogo
Das Flederhaus ist nicht rollstuhlgängig
Orari di apertura
Ausstellung und Ferienwohnung können nur nach Voranmeldung besucht werden.