Wildtierkorridore

Viele Tiere müssen lange Wanderungen unternehmen, um ihren Bedürfnissen nach Nahrung, neuen Revieren oder Fortpflanzungspartnern nachzukommen. Meistens wandern sie über Jahre immer auf denselben Pfaden, den sogenannten Wildtierkorridoren. 

Heutzutage sind viele dieser Korridore durch Barrieren getrennt. Die Wanderungen der Tiere sind oft schwierig oder gar unmöglich geworden. Bauten trennen die Landschaft: Siedlungen, Auto- und Eisenbahnen behindern die Tiere. Diese Hindernisse zerschneiden das natürliche Netz der Wanderrouten.

 

UNTERRICHTSHILFEN

 

Freie Bahn für Wildtiere!

Dieses Unterrichtsdossier nimmt Sie und Ihre Klasse mit auf die tierischen Wanderungen! Mit einfachen Aktivitäten für den Unterricht im Klassenzimmer oder in der freier Natur erkennen die Schülerinnen und Schüler, die Bedeutung der Wildtierkorridore für das Überleben zahlreicher Tierarten und lernen Möglichkeiten kennen, wie die Wanderbewegungen unterstützt werden können:
> Dossier

 

Wettbewerb Rothirsch-Collage

Der Rothirsch ist ein typischer Fernwanderer. Sein Lebensraum ist im Sommer teilweise viele Kilometer vom Wintereinstand entfernt. Die Rothirsche bewegen sich aber auch täglich auf der Suche nach Nahrung und Versteckmöglichkeiten. Sie sind ein Symbol für die Wanderbedürfnisse der Tiere und ihre Verletzlichkeit bei einer Zerschneidung der Lebensräume.

Mit ihrer Kampagne „Freie Bahn für Wildtiere“ will Pro Natura auf die Wanderbedürfnisse der Tiere aufmerksam machen und zu einer Vereinfachung ihrer Wanderungen beitragen.

Der Collage-Wettbewerb regt Kinder und Jugendliche dazu an, über die Wanderbewegungen der Hirsche nachzudenken und diese kreativ darzustellen.