Mediencommuniqué

Annahme der Zweitwohnungsinitiative: Bevölkerung will eine wirkungsvolle Raumplanung

11.03.2012

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat heute mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung gesetzt. Damit dem Verschleiss der Landschaft auch ausserhalb der Tourismusgebiete Grenzen gesetzt werden können, muss jetzt der Gegenvorschlag zur anderen Raumplanungsinitiative, der Landschaftsinitiative der Umweltverbände, noch im Sommer 2012 vom Parlament beschlossen werden.

 

Volk und Stände haben die Zweitwohnungsinitiative heute angenommen. «Dass eine Initiative, die bei der Lancierung als chancenlos und deren Annahme lange als utopisch taxiert wurde, eine Mehrheit der Stimmbevölkerung und der Stände hinter sich bringen kann, ist sensationell», freut sich Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär. Die Zersiedelung der Schweiz und die Zubetonierung der Tourismuszentren in den Alpen brennen der Bevölkerung offensichtlich unter den Nägeln.

 

Die Zustimmung der Bevölkerung zu einer besseren Lenkung der Bautätigkeit soll dem Parlament nun Auftrag sein: Der heute sehr gute Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative muss rasch definitiv beschlossen werden. So wäre die Schweiz gerüstet, ihr Zersiedelungsproblem künftig wirkungsvoll angehen zu können.

 

 

Internet:

www.pronatura.ch/landschaften

 

Weitere Auskünfte:

Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär, Tel. 079 706 76 18

 

Pro Natura Medienstelle: Roland Schuler, Tel. 061 317 92 24, 079 826 69 47, roland.schuler@pronatura.ch

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