Mediencommuniqué

Axpo nimmt sich selber aus dem Rennen


23.01.2012

Die heute vorgestellte Axpo-Strategie* entlarvt, dass das Unternehmen in alten Denkmustern gefangen ist: Gas statt Atom. Mit ihrer Grosskraftwerk- und Mehrabsatz-Strategie nimmt sich die Axpo selber aus dem Rennen für eine Energiewende in der Schweiz. Das Engagement in die ausländische Windkraft ändert daran nichts, solange die Axpo kaum etwas für die Energiewende im Inland tut.
 
Patrick Hofstetter, Energieexpertebeim WWF Schweiz fasst zusammen: «Vom Umstieg auf erneuerbare Energien und Effizienz profitieren Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Die Axpo verkennt diese Chancen und redet die grossen Möglichkeiten in der Schweiz absichtlich klein.» Die Axpo will mittelfristig in die fossile Stromproduktion investieren, obschon Resteuropa gerade aus dieser aussteigt. Das zeugt von fehlendem Problemverständnis und Lösungswillen.


 


Die Umweltverbände fordern neue, innovative Köpfe und Energiedienstleister für die Energiewende, welche die Herausforderungen annehmen und meistern. Annette Reiber, Energiekampagne Greenpeace Schweiz: «Neun Kantone besitzen heute die Axpo. Sie stehen in der Verantwortung, nun die nötigen Schritte einzuleiten.»
 


 

*(vgl. Präsentation Heinz Karrer, CEO Axpo Holding AG) 

 

Kontakte

Patrick Hofstetter, Leiter Klima & Energie WWF Schweiz, 076 305 67 37


Annette Reiber, Energiekampagne Greenpeace Schweiz, 044 447 41 84


Michael Casanova, Projektleiter Gewässerschutz- und Energiepolitik Pro Natura, 061 317 92 29


Aline Trede, Kampagnenleiterin Verkehrs-Club der Schweiz, 077 411 23 91

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