Mediencommuniqué

Ein grosser Schritt in Richtung einer nachhaltigen Nutzung des Bodens

01.03.2012

Der heutige Entscheid des Nationalrates zugunsten einer Mehrwertabgabe bei Einzonungen gibt den Gemeinden und Kantonen die Mittel in die Hand, überdimensionierte Bauzonen auf das gesetzlich vorgeschriebene Mass zu verkleinern. Der beschlossene Ausgleich der Mehrwerte ist auch ein Akt der Gerechtigkeit, weil ein Teil des Gewinns, den das Gemeinwesen einem Grundbesitzer mit einer Einzonung seines Bodens schenkt, wieder an dieses zurückfliesst.

 

Mit dem Beschluss, die Verkleinerung überdimensionierter Bauzonen bei den Kantonen explizit einzufordern, wird es künftig gelingen, die Bauzonen auf das gesetzlich vorgeschriebene Mass zu verkleinern, wo sie den Bedarf der nächsten 15 Jahre überschreiten. Damit wird es auch möglich sein, die Gesamtfläche der Bauzonen in den nächsten 20 Jahren nicht über das heutige Niveau ansteigen zu lassen. Die Kernforderung der Landschaftsinitiative wäre damit erfüllt.

 

Weitere Auskünfte:

Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär und Präsident des Trägervereins «Ja zur Landschaftsinitiative»,

Tel. 061 317 91 44, otto.sieber@pronatura.chwww.landschaftsinitiative.ch

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