Mediencommuniqué

Offener Brief an den Bauernverband: Faktencheck

13.05.2016

Offener Brief an den Bauernverband

 

Basel, 13. Mai 2016

 

 

Faktencheck der SBV-Reaktion auf die Pro Natura Kampagne «Keine Pestizide in unseren Gewässern!»

 

Sehr geehrte Herren Bourgeois, Rufer und Brugger
Geschätzte Damen und Herren

 

Wir haben Ihre Stellungnahme in Form der Medienmitteilung vom 10. Mai 2016 zum Start unserer Kampagne «Keine Pestizide in unseren Gewässern!» zur Kenntnis genommen. Sie werfen Pro Natura unter anderem «Undifferenziertheit» vor, wenn wir zentrale Forschungsergebnisse des Wasserforschungsinstituts der ETH, der Eawag, unverändert wiedergeben.

 

Dies haben wir zum Anlass genommen, weiteren Behauptungen in Ihrer Medienmitteilung auf den Grund zu gehen. Wir stellen fest, dass zentrale Inhalte Ihrer Stellungnahme einer näheren Betrachtung bezüglich Faktentreue nicht standhalten. Sie finden unsere ausführliche Analyse unten als PDF-Link.


Wir fordern Sie auf: Treten Sie aus dem Schatten der Agrochemie-Lobby und nehmen Sie die gravierenden Probleme ernst, die der aktuelle Umgang mit chemisch-synthetischen Pestiziden verursacht! «Weiter wie bisher» ist keine Option, das zeigen die wissenschaftlichen Fakten dramatisch.

 

Im Interesse sowohl der landwirtschaftlichen wie der nichtlandwirtschaftlichen Bevölkerung braucht es jetzt mutige Schritte zur Pestizidreduktion. In diesem Sinn waren wir bisher und sind wir weiterhin bereit, mit Ihnen im Dialog zu bleiben.

 

Mit freundlichen Grüssen


Dr. Urs Leugger-Eggimann, Pro Natura Zentralsekretär

Rico Kessler, Leiter Politik und Internationales


Auskünfte:
Rico Kessler, Leiter Politik und Internationales, Tel. 061 317 92 22, rico.kessler@pronatura.ch

 

Internet:
Ausführlicher Faktencheck zur SBV-Medienmitteilung unter: siehe PDF-Link unten

Pro Natura Kampagne «Keine Pestizide in unseren Gewässern!»: www.pronatura.ch/pestizide
Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbandes zur Plakatkampagne von Pro Natura (10. Mai 2016):
www.sbv-usp.ch/de/medien/medienmitteilungen/archiv-2016/100516-pro-natura

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