Mediencommuniqué

JA zum Raumplanungsgesetz – eine historische Chance, die Zersiedelung zu bremsen

25.01.2013

Bei der Abstimmung zum Raumplanungsgesetz steht ein wachsendes JA-Lager einem isolierten Nein-Lager gegenüber. Es scharen sich immer mehr Kräfte hinter die ausgewogene Vorlage, so jüngst JagdSchweiz, der Schweizerische Fischereiverband SFV oder die Dachverbände der Wohnbaugenossenschaften. Es entsteht eine Volksbewegung, welche die historische Chance wahrnehmen will, mit einem Ja zum Raumplanungsgesetz die Zersiedelung zu bremsen.

 

Die Ergebnisse der ersten Trendumfrage der SRG zur Abstimmung über das Raumplanungsgesetz bestärken die Befürworterinnen und Befürworter des Gesetzes in ihrem Engagement. «Es ist ein starkes Signal, dass eine Mehrheit dem Gesetz heute zustimmen würde. Immer mehr Organisationen sagen Ja zum Raumplanungsgesetz. Das bestärkt uns in der Zuversicht, dass die vielen Unentschlossenen sich mit einem Ja zum Raumplanungsgesetz für lebenswerte Siedlungen und die schönen Landschaften einsetzen werden», ist Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär und Präsident des Komitees «Ja zum Raumplanungsgesetz», überzeugt. «Wir können mitbestimmen, wie die Schweiz in den nächsten Jahrzehnten aussehen soll. Zersiedelt im Beton-Gewand oder lebenswert mit attraktivem Wohnraum in Dörfern und Städten und intakten Landschaften darum herum. Darum geht es am 3. März. Wir kämpfen dafür, dass sich eine Mehrheit für ein Ja zum Raumplanungsgesetz begeistern lässt», so Sieber weiter.


Raumplanungsgesetz fördert attraktives Wohnen
Die Argumente der Gegner des Raumplanungsgesetzes schwächeln deutlich schneller als der Schnee im Schweizer Mittelland schmilzt. Die liberale Denkfabrik «Avenir Suisse» legt dar: Ein Zusammenhang zwischen dem Raumplanungsgesetz und höheren Immobilien- oder Mietpreisen existiert nicht.
Wie wichtig ein Ja zum Raumplanungsgesetz für die ganze Schweiz – für Stadt und Land – ist, zeigen auch die kürzlich gefassten Ja-Parolen des Dachverbandes der Jägerinnen und Jäger JagdSchweiz, des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV sowie der beiden Dachverbände der Schweizerischen Wohnbaugenossenschaften.

 
Das Ja zum Raumplanungsgesetz ist dringend nötig
Ein Ja zum Raumplanungsgesetz ist dringend nötig, damit die Schweiz die angenehme Heimat aller Einwohnerinnen und Einwohner bleibt, damit mehr Wohnraum dort geschaffen wird, wo er heute so rar und teuer ist, damit die Schweizer Bäuerinnen und Bauern weiterhin einen guten Teil der Nahrungsmittel im Inland produzieren können, damit der Natur Lebensraum und den Menschen Raum zum Wohnen, Arbeiten und Erholen bleibt.
 
Informationen und eine vollständige Auflistung der Unterstützenden unter:
www.ja-zum-raumplanungsgesetz.ch
 
Für weitere Auskünfte:
Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär und Präsident des Komitees «Ja zum Raumplanungsgesetz»,

Tel. 079 706 76 18, 061 317 91 44, otto.sieber@pronatura.ch

 

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