Mediencommuniqué

Vernehmlassung zu den landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen 2018-2021: Zahlungsrahmen und Verfassung belassen

14.01.2016

Zu Gunsten von Konstanz und Kontinuität fordert die Agrarallianz die Beibehaltung des bisherigen Zahlungsrahmens. Dem Vertrauen gleichermassen dienlich wäre der Verzicht auf eine Verfassungsdebatte.

 

Die Agrarallianz lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagenen Kürzungen insbesondere der Direktzahlungen ab. Die von den Schweizer Landwirtinnen und Landwirten gut angenommene, stärkere Leistungsorientierung der Direktzahlungen muss mit konstanten Finanzmitteln umgesetzt werden. Das stärkt das Vertrauen in die Agrarpolitik. Die Agrarallianz weist in ihrer ausführlichen Stellungnahme weiter darauf hin, dass die Produktionssystembeiträge gestärkt werden sollen. Zudem profitieren aktuell einige wenige sehr grosse Betriebe von sehr hohen Direktzahlungen. Hier sind Korrekturen notwendig.

 

Der Landwirtschaftsartikel in der Verfassung bewährt sich seit mittlerweile 20 Jahren. Die Agrarallianz ist besorgt, dass der Wunsch nach verlässlichen Rahmenbedingungen bei den Finanzen durch eine unnötige Verfassungsdebatte belastet werden könnte. Der Verzicht auf eine Volksabstimmung wäre ein Gewinn für die Agrarbranche und ihr Umfeld.

 

Für Fragen:

  • Martin Bossard, Präsident Agrarallianz 076 389 73 70
  • Christof Dietler, Geschäftsführer, 081 257 12 21

 

Die Agrarallianz ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus Landwirtschaft, Konsumenten-, Tier- und Umweltschutz. Stellungnahme zum ZR 18-21 sowie das Strategiepapier AgroForte 14-21 unter http://www.agrarallianz.ch

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