Biodiversitäts-Konvention

In der 1992 in Rio de Janeiro verabschiedeten Biodiversitäts-Konvention (Convention on Biological Diversity, CBD) sind 193 Länder und somit fast alle Staaten der Welt Mitglied – sie besitzt somit universelle Gültigkeit. Ihre drei Ziele sind:

 

  • Schutz der Biodiversität (im Ökosystem, sowie in Einrichtungen zur Speicherung von Saatgut oder in Zoos).
  • Nachhaltige Nutzung der Biodiversität.
  • Regelung des Zugangs zu genetischen Ressourcen und des gerechten Vorteilsausgleichs bei deren Nutzung.

 

Auf der 10. Vertragsstaatenkonferenz im November 2010 wurde ein internationales Regelwerk beschlossen, das den Zugang zu genetischen Ressourcen und den gerechten Vorteilsausgleichs umsetzt. Es wurde ein Weg vereinbart, wie die globale Finanzierung des Biodiversitätsschutzes verbessert werden kann, und es wurde ein Strategischer Plan mit den zwanzig sogenannten «Aichi-Zielen» vereinbart, die bis 2020 erreicht werden sollen.

 

Pro Natura setzt sich dafür ein, dass diese Ziele weltweit, in Europa und in der Schweiz rasch und konsequent in die nationalen Biodiversitätstrategien aufgenommen und umgesetzt werden.

Hintergrundinformationen

Die Analyse der Umweltorganisationen betreffend der Fortschritte der Schweiz zum Erreichen der Biodiversitätsziele 2020 (Aichi Targets) finden Sie nachfolgend: