Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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Paarungszeit bei den Fröschen, Copyright Sandra Schweizer
06.02.2023 Amphibien

Die Klimakrise macht den Amphibien zu schaffen

Wenn nachts die ersten Regentropfen fallen und das Thermometer über vier Grad anzeigt, beginnt die grosse Wanderung: Millionen Frösche, Kröten und Molche machen sich auf den Weg zu ihren Fortpflanzungsgewässern. Gefahr droht ihnen vom Strassenverkehr, aber auch von der Klimakrise.

Jedes Jahr wandern schweizweit Millionen geschlechtsreife Frösche, Kröten und Molche von ihren Überwinterungsquartieren im Wald zu den Laichgewässern, in denen sie geboren wurden. Ihre innere Uhr weckt die Tiere aus der Winterstarre und signalisiert, dass es Paarungszeit ist. Sobald die Nächte warm und die Witterung nass genug sind, starten sie ihre gefährliche Hochzeitsreise. Im Schnitt dauert diese im Mittelland von Mitte Februar bis Ende März. 

Klimaerhitzung stört den Ablauf

Weil die Wanderrouten von unzähligen Strassen durchschnitten werden, wartet dabei auf tausende Tiere der Tod. Dank Kleintierunterführungen und dem  Einsatz zahlreicher Freiwilliger kann das mittlerweile vielerorts verhindert werden. In den letzten Jahren war denn der Verkehr auch nicht mehr die einzige Gefahr für die Amphibienwanderung. 
«Die Klimaerhitzung bringt den Ablauf der Wanderung immer öfter durcheinander», erklärt Urs Tester von Pro Natura: «Die lange Trockenheit im Februar und März letztes Jahr führte dazu, dass sich nur wenige Grasfrösche und Erdkröten auf die Reise machten. Kurz nach Beginn der Fortpflanzungszeit gab es ausserdem nochmals Frostnächte, die den Grasfroschlaich absterben liessen.»

Amphibien leiden auch unter Biodiversitätskrise

Tester betont, dass sich die Populationen von einzelnen Ereignissen dieser Art erholen können. «Treten sie aufgrund der Klimakrise jedoch gehäuft auf, kann das ganze Bestände auslöschen». Fehlen diese Tiere in Zukunft, verlieren wir wichtige Bindeglieder in der Nahrungskette: Sie fressen Mücken, Fliegen und andere Insekten und sind selbst wichtige Beutetiere für Vögel und Reptilien. Schon jetzt sind die Amphibien, eine der am stärksten von der Biodiversitätskrise betroffenen Tierarten. Durch den grossen Schwund von Feuchtgebieten sind drei Viertel der 20 einheimischen Amphibienarten gefährdet. Umso wichtiger ist es, ihren Fortpflanzungserfolg mit effektiven Massnahmen gegen die Klima- und Biodiversitätskrise zu sichern. Mit dem Anlegen zahlreicher Tümpel und Teiche leistet Pro Natura hier einen konkreten Beitrag, der Wirkung zeigt, wie eine Studie der WSL und Eawag belegt.


Weitere Informationen:


Kontakt:

  • Urs Tester, Leiter Abteilung Biotope und Arten Pro Natura, Tel.  061 317 91 36, @email  
  • Pro Natura Medienstelle: Tel. 079 826 69 47, @email 

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Info

Headerbild © Sandra Schweizer

Pressebilder

Ein Bergmolch. © Matthias Sorg
Gewässer

Pressebilder «Amphibien»

Die hier zur Verfügung gestellten Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit dem erwähnten Thema und unter Angabe des Copyrights verwendet werden.
Wildbiene Lasioglossum sp. Foto: Samuel Ehrenbold

Kleine Tat­en für die grosse Vielfalt

Langimattweiher

Wei­her Langi­matt, Kleinlützel

Schutzgebiet Grueb in Triengen

Neue Wan­nen für Pionierarten

Ein Wasserfrosch in einem Weiher. © Matthias Sorg
10.02.2025 Amphibien

Schon bald läuten wieder die Hochzeitsglocken

Sobald die Nächte warm und die Witterung nass genug sind, machen sich die Amphibien auf zur jährlichen Hochzeitsreise. Nebst Fröschen und Co. verbringt auch das Tier des Jahres, die Hain-Schnirkelschnecke, ihre Winterruhe im Boden. Je mehr Rückzugsmöglichkeiten beide haben, desto eher überstehen die Tiere den Winter.

Schon bald sieht man wieder die Tafeln auf den Strassen, die auf die Froschwanderung hinweisen. Von Mitte Februar bis Ende März wandern schweizweit Millionen geschlechtsreife Amphibien von ihren Überwinterungsquartieren zu den Laichgewässern, in denen sie geboren wurden. 

Hochzeitsreise mit Hindernissen

Eine Reise mit Tücken: Sie müssen nicht nur Strassen überqueren, auch ihr Reiseziel, die Feuchtgebiete, werden immer seltener. Die neuste Publikation des BAFU zum Zustand der Biotope von nationaler Bedeutung zeigt, dass in jedem Amphibienlaichgebiet im Durchschnitt eine Art lokal ausgestorben ist und die Bestände der bereits stark gefährdeten Arten Gelbbauchunke, Kreuzkröte und Geburtshelferkröte weiter deutlich schwinden. Um sie zu retten, braucht es die massive Neuschaffung vernetzter Lebensräume.

Damit Frösche, Kröten und Molche ihre gefährliche Wanderung in guter Verfassung antreten können, müssen sie ihre Winterruhe erst überleben. Dafür brauchen sie das passende Winterquartier. Eine Gemeinsamkeit, die sie mit unserem Tier des Jahres, der Hain-Schnirkelschnecke teilen. 

Unordnung im Garten – mögen Amphibien und Schnecken

Beide brauchen gut geschützte Rückzugsorte am Boden. Je mehr Asthaufen, Laubpolster, modernde Baumstrünke oder welke Staudenreihen es in Siedlungen und freier Landschaft gibt, desto besser überstehen die Tiere den Winter. Diese Winterquartiere schützen sie nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Fressfeinden. Im Namen von Amphibien und Schnecken darf im Garten also gut etwas mehr Unordnung herrschen.

Weitere Informationen:

Kontakt: 

  • Sylvain Ursenbacher, Projektleiter Schutzgebiete und Biotope, Tel. 061 317 91 34, @email
  • Nathalie Rutz, Medienverantwortliche Pro Natura, Tel. 079 826 69 47, @email 
     
30
Mag
2026
QI Gong am Riettag

Erlebnisangebot

Kraftort Kaltbrunner Riet: mit Qi Gong zur inneren Ruhe

Luogo
Kaltbrunner Riet
Costo
Gratuito
Giorno
Sabato
Data
30.05.2026
Data e ora
20:00 - 21:00
Das Kaltbrunner Riet ist ein Ort, der einem Kraft und Halt, Trost und Hoffnung geben kann. Ein Ort, an dem viele Menschen zur Ruhe kommen können. Noch besser geht dies mit den fliessenden Bewegungen des Qi Gongs. Versuchen Sie es einmal und kommen Sie am Samstag, 30. Mai an die von Alberto Hildebrand geführte Qi Gong-Stunde ins Kaltbrunner Riet!

Vielen Menschen finden Ruhe und Kraft in der Natur. Das sanfte Zirpen der Grillen, das Gezwitscher der Vögel, das äpende Quaken der Laubfrösche, ein Frosch, der ins Wasser hüpft – das alles bringt vielen Menschen Freude und Entspannung. Das Kaltbrunner Riet wird deshalb von vielen Menschen besucht.

Auch Bewegung bringt Entspannung und Lebensenergie. Qi Gong, übersetzt „Übung der Lebensenergie“, soll genau diese Entspannung bringen. Es ist eine Kombination aus Atem- und Bewegungsübungen, die Gleichgewicht bringen und Stress abbauen soll.

Die Kombination von Natur und Bewegung ist also beste Voraussetzung, um zur Ruhe zu kommen und die eigene Lebensenergie zu wecken. Am Samstag, 30. Mai 2026 findet von 20-21 Uhr im Kaltbrunner Riet das etwas andere Naturerlebnis statt.

Ulteriori informazioni

Dettagli dell'evento

Data

Sabato, 30.05.2026
Data e ora
20:00 - 21:00

Luogo

Kaltbrunner Riet

Dettagli

Tipo di evento
Stagione

Preparazione

Indirizzo
Infopavillon
Osservazioni
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Costo

keine

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