Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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Biberaue Foto Jan Ryser

Bib­er­aue Fer­en­balm — Biber helfen der Bibere

Biberrampe Lindencham

Cham ZG: Hin­dern­isfreie Reise dank Biberrampen

Gewässer

Wasser: Unsere Lebensquelle geht verloren

So schützen wir diese einzigartigen Lebensräume

Stäubifall Unterschächen UR
Kraftwerke zerstören die Artenvielfalt unserer Gewässer. Dabei profitieren auch wir davon, wenn unsere Flüsse nicht eingezwängt sind.

Die Schweiz war einst überzogen von einem Netz aus Gewässern und Feuchtgebieten. Kleine und grössere Bäche, Flüsse, Feuchtwiesen und Moorflächen prägten die Landschaft. Ein Paradies für viele Tiere und Pflanzen.

Feuchtgebiete sind rar geworden

In den letzten 200 Jahren legte der Mensch den grössten Teil der feuchten Lebensräume trocken. Die Gewässer wurden massiv verbaut und der Energiegewinnung zugeführt. Heute sind Feuchtgebiete meist nur noch isolierte Flecken, klein und inmitten von intensiv genutzten Gebieten. Eingezwängt in Siedlungen, Äcker oder Wiesen fliessen kanalisierte oder begradigte Wasserläufe. Viele kleine Bäche sind heute in unterirdische Röhren gelegt, unzugänglich für alle wasserliebenden Tiere und Pflanzen. Verbaute Flüsse verhindern die Wanderung der Fische zu ihren Laichplätzen. Lebendige Lebensräume im und am Gewässer fehlen fast überall. 

In den letzten Jahren hat ein Umdenken begonnen. Das Wasser soll wieder mehr Platz in unserer Landschaft erhalten. Doch noch ist das Netz der Schweizer Feuchtgebiete und Gewässer äusserst lückenhaft. Biber, Aal oder Wasseramsel vermissen immer noch geeignete Lebensräume wie strukturreiche Ufer, dynamische Auenbereiche oder natürlich fliessende Bach- und Flussabschnitte.

Fliessgewässer «unter Strom»

Pro Natura setzt sich für naturnahe Fliessgewässer ein, die Heimat sind für unterschiedlichste Tiere und Pflanzen. Doch das Ökosystem der Flüsse und Bäche ist auch heute noch durch neue Bauprojekte und Begehrlichkeiten bedroht. Dabei spielen immer wieder Projekte für Wasserkraftwerke die Hauptrolle. Fast jeder Tropfen Wasser fliesst in der Schweiz heute schon mehrfach durch eine Turbine. Bleiben die letzten freien Gewässer verschont?

Gewässer brauchen unsere Hilfe

Pro Natura setzt sich dafür ein, dass Gewässer den nötigen Raum erhalten. Wir führen Aufwertungsprojekte durch und engagieren uns in der Politik für die verschiedenen Lebewesen der Gewässer. Wenn Bäche und Flüsse mehr Platz erhalten, dient das auch dem Hochwasserschutz. Mehr Raum für Gewässer bedeutet kleinere Hochwasserspitzen und damit auch weniger Schadenpotenzial in den Gebieten flussabwärts.

Quellen – einzigartige Lebensräume

Haben Sie schon einmal Wasser aus einer noch frei sprudelnden Quelle getrunken? Quellwasser ist kühl, nährstoff- und sauerstoffarm und sehr erfrischend. In Quellen leben sehr spezialisierte Tiere. Neben Köcherfliegen, Schnecken, Strudelwürmern und anderen Kleintieren leben oft auch Feuersalamander-Larven in Quellen. Wenn Menschen Quellen nutzen und diese fassen, machen sie so wertvollen Lebensraum zunichte.

Projekte für lebendige Gewässer

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Heckenpflanzung Stelliwald-Oberwald

Heck­en­verbindun­gen

Die Larven der Blauflügeligen Ödlandschrecke.
20.04.2023 Tier des Jahres

Die neue Generation Blauflügeliger Ödlandschrecken entdecken

Seit letztem Sommer liegen sie in der Erde: Die Eier des Pro Natura Tier des Jahres, der Blauflügeligen Ödlandschrecke. Während die Elterntiere mit dem Frost sterben, überdauert die nächste Generation im Eistadium den Winter. Zwischen April und Juni ist es so weit: Sie schlüpfen und können mittels geeigneter Forscherutensilien auch beobachtet und bestimmt werden.

Rund 120 Eier legt das Weibchen der Blauflügeligen Ödlandschrecke Ende Sommer in den Boden. Miterleben, wie ihre Jungtiere das Licht der Welt erblicken, wird sie nicht. Denn während die nächste Generation im Eistadium den Winter überdauert, sterben die Elterntiere mit dem ersten Frost im Herbst. Zwischen April und Mai schlüpfen dann die nur wenige Millimeter grossen Nymphen. Sie sehen zwar schon aus wie Miniaturversionen ihrer Eltern, die namensgebenden blauen Flügel fehlen jedoch noch. Um diese zu entwickeln, häuten sich die Weibchen vier und die Männchen fünfmal und passen dabei ihre Grundfärbung der Umgebung an.

Die bedrohte Welt der Insekten

«Neben der Blauflügeligen Ödlandschrecke erwachen auch viele andere Insekten im Frühling zum Leben. Der ideale Zeitpunkt, diese genauer zu studieren», sagt Elisabeth Karrer, Projektleiterin Umweltbildung bei Pro Natura. Schliesslich machen Insekten 60 Prozent aller Tierarten weltweit aus und 60 Prozent der Schweizer Insekten sind gefährdet. Dabei sind sie zentral für natürliche Kreisläufe wie die Bestäubung oder die Umwandlung von totem Material. Wo Insekten bedroht sind, sind deshalb auch unsere Lebensgrundlagen bedroht. 

Beobachten, bestimmen, fördern

Ob mit der Schulklasse, der Familie oder auch allein; Insekten lassen sich in der Natur wunderbar entdecken. Unser Tier des Jahres zum Beispiel findet man auf sonnig, kargem Gelände, wie Kiesbänken oder verwilderten Bahn- und Gewerbearealen, bevorzugt im Wallis, Tessin und entlang des Jurasüdhangs.
Um auch die vielen anderen Insekten besser zu verstehen, hat Pro Natura einen Bestimmungsfächer sowie ein Naturtagebuch entwickelt. «Letzteres liefert auch Tipps, wie Balkon, Garten oder Schulhof insektenfreundlicher gestaltet werden können, damit im nächsten Frühjahr wieder eine neue Insektengeneration zum Leben erwacht», ergänzt Elisabeth Karrer.

Weitere Informationen: 

Kontakt: 

  • Elisabeth Karrer, Projektleiterin Umweltbildung, Tel. 061 317 91 65, @email
  • Nathalie Rutz, Medienverantwortliche, 079 826 69 47, @email

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Info

Headerfoto: © Christian Roesti

Les larves de l’œdipode turquoise sortent bientôt des œufs.
20.04.2023 Animal de l’année

Les œdipodes turquoise vont éclore

Les œufs de l’œdipode turquoise, Animal de l’année de Pro Natura, dorment dans la terre depuis l’été dernier. C’est sous cette forme que la nouvelle génération a survécu à l’hiver, quand les insectes adultes ont succombé au gel. L’éclosion a lieu entre avril et juin. C’est le moment d’observer et de déterminer l’espèce à l’aide d’un nouveau journal de terrain adapté.

À la fin de l’été, la femelle de l’œdipode turquoise dépose environ 120 œufs dans le sol. Elle ne verra pas naître sa progéniture. Alors que la génération à venir passe l’hiver au stade de l’œuf, les parents meurent dès les premières gelées d’automne. Les nymphes éclosent entre avril et mai de l’année suivante. Mesurant à peine quelques millimètres, ce sont des versions miniatures des insectes adultes, moins les ailes azurées qui donnent son nom à l’espèce. Avant leur apparition, les femelles connaîtront quatre mues et les mâles cinq, la couleur de base de leur livrée s’adaptant à celle de leur environnement.

Le monde menacé des insectes

«Comme l’œdipode turquoise, beaucoup d’insectes reprennent vie au printemps. C’est le moment idéal pour les observer», explique Delphine Seydoux, responsable Ecole Suisse romande. Rappelons que 60 % des espèces animales de la planète sont des insectes – et que 60 % des insectes suisses sont menacés. Ils jouent un rôle capital dans les cycles naturels comme la pollinisation ou la transformation des matériaux morts. Quand les insectes sont en danger, les conditions essentielles à notre vie sur Terre le sont aussi. 

Observer, déterminer, promouvoir

Dans le cadre d’une sortie scolaire, en famille ou en solo, il est passionnant d’observer les insectes dans leurs habitats naturels. Notre Animal de l’année se rencontre sur des sols arides et ensoleillés comme les bancs de graviers et les terrains en friche, en bordure des voies ferrées et des zones industrielles, de préférence en Valais, au Tessin et le long du versant sud du Jura.

Pour mieux comprendre le monde des insectes qui nous entourent, Pro Natura a édité des guides de poche et des informations permettant d’identifier les espèces, ainsi qu’un journal de terrain. «Ce dernier montre aussi comment aménager balcons, jardins et préaux pour que les insectes s’y sentent mieux, ajoute Delphine Seydoux, afin que la prochaine génération puisse éclore au printemps prochain.» 

Informations complémentaires: 

Contacts: 

  • Delphine Seydoux, responsable Ecole Suisse romande, tél. 079 357 27 99, @email 
  • Leo Richard, chargé de communication Pro Natura, tél. 079 378 37 11, @email  

 

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Une hermine profite d’un abri aménagé avant de partir en chasse aux mulots dans le pâturage.

Pro Natu­ra Vaud s’en­gage pour la bio­di­ver­sité en milieu agricole

2
Mag
2026
-
3
Mag
2026
Martkstand Pro Natura Aargau

Stand – Kommen Sie vorbei!

Pro Specie Rara Markt Wildegg

Luogo
Schloss Wildegg
Costo
Gratuito
Dal
02.05.2026
Al
03.05.2026
Der Pro Specie Rara Markt in Wildegg lockt jedes Jahr viele Besuchende auf Schloss Wildegg. Pro Natura Aargau ist seit vielen Jahren mit einem Stand vertreten.

Informieren sie sich an unserem Stand über unsere Arbeit, Naturschutz oder die Förderung der Natur bei Ihnen zu Hause und kaufen Produkte aus unserem Shop.

Wir freuen uns, über Ihren Besuch!

 

Öffnungszeiten:

Sa, 02.05.2026, 09:00 - 17:00

So, 03.05.2026, 09:00 - 16:00

 

Weitere Informationen zum Setzlingsmarkt: https://www.prospecierara.ch/erleben/veranstaltungen/veranstaltungen-de…

Ulteriori informazioni

Dettagli dell'evento

Data

DAL
Sabato, 2.05.2026
A
Domenica, 3.05.2026
INIZIO
09:00
FINE
16:00

Luogo

Schloss Wildegg

Dettagli

Stagione

Costo

gratis

Pressefoto gemulchte Alpenfläche
02.05.2023 Alpen

Mulchregelung bedroht Biodiversität im Alpenraum

In ihrer Vernehmlassungsantwort zum Landwirtschaftspaket 2023 kritisiert Pro Natura die vorgeschlagene Mulchregelung im Sömmerungsgebiet. Die Entbuschungs- und Weidepflegetechnik mit brachialen Maschinen hinterlässt massive Spuren in der Landschaft und bedroht die bereits gefährdete Insektenwelt. Um die Herausforderungen im Alpenraum zu bewältigen, braucht es regionale Alpkonzepte anstatt schweren Maschineneinsatz mit hohem administrativem Aufwand.

Mit einem Grossteil der Anpassungen im neuen Landwirtschaftspaket 2023 zeigt sich Pro Natura einverstanden. Aber: «Die vorgeschlagene Regelung für das Mulchen im Sömmerungsgebiet ist ein Rückschritt für die akut bedrohte Biodiversität und muss zurückgewiesen werden», betont Marcel Liner, Experte für Agrarpolitik bei Pro Natura.

Fehlende wissenschaftliche Grundlagen

Moderne Mulchgeräte sehen aus wie überdimensionierte Rasenmäher oder sind an Traktoren befestigt. In den sensiblen und bisher wenig beeinflussten Naturgebieten der Alpen hinterlassen sie entsprechende Verwüstung. Fotos von gemulchten Flächen im Alpenraum zeigen, welche drastischen Folgen ein grossflächiger und unsachgemässer Einsatz haben kann: aufgerissener Boden und verhäckselte Zwergsträucher auf den sonst naturnahen Alpflächen. «Das ist nicht nur unschön anzusehen und negativ für den Tourismus, sondern schädigt auch Biodiversität und Boden», kritisiert Liner. Wissenschaftliche Untersuchungen zu den Auswirkungen beispielsweise auf die stark bedrohte Insektenwelt im Alpenraum fehlten im Vorschlag des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). 

Mehr administrativer Aufwand

«Mit dem unausgereiften Vorschlag zum Mulchen im Sömmerungsgebiet hat das BLW dem Druck einiger weniger Kantone nachgegeben», bedauert Liner. Dabei ist die Unterscheidung zwischen Weidepflege und Entbuschung, wie sie die Vorlage vorsieht, in der Praxis kaum umsetzbar und wird den administrativen Aufwand für die Kantone weiter erhöhen.
Auch Pro Natura ist der Ansicht, dass Weiden vor Verbuschung und Vergandung geschützt werden müssen. «Das sieht die bestehende Direktzahlungsverordnung schon jetzt so vor. Doch der Trend hin zu immer weniger und immer grösseren Landwirtschaftsbetrieben führt zu laufend weniger Arbeitskräften, weniger Biodiversität und zu einem Rückgang von Ziegen und alptauglichen Rindern», so der Experte. 

Es braucht regionale Alpkonzepte

Die übergeordneten Herausforderungen der Alpwirtschaft werden allein mit mehr Maschineneinsatz nicht gelöst. Dafür sind regionale Alpkonzepte notwendig, die aufzeigen welche Alpen in den kommenden Jahrzehnten überhaupt weiterhin bestossen werden können, wo genügend Tiere vorhanden sind und wo eine Bewirtschaftung besser aufgegeben werden muss. Darum weist Pro Natura die neue Mulchregelung des BLW zurück. Agrarexperte Liner bekräftigt: «Zuerst braucht es eine grundsätzliche Diskussion über eine Alpwirtschaft mit Zukunft.»

Weitere Informationen:

Kontakt:

  • Marcel Liner, Leiter Landwirtschaftspolitik, @email, 061 317 92 40
  • Nathalie Rutz, Medienverantwortliche, @email, 079 826 69 47
     

Ulteriori informazioni

Info

Medienmitteilung zur Vernehmlassungsantwort zum Landwirtschaftspaket 2023

Documenti scaricabili

Pressefoto gemulchte Alpenfläche
26
Set
2026
Un cerf bramant dans la forêt d'Aletsch

Exkursion

Excursion le brame des cerfs I

Luogo
Centre Pro Natura d'Aletsch
Costo
Da CHF 15.00
Giorno
Sabato
Data
26.09.2026
Data e ora
06:45 - 09:00
Iscrizione entro
Quelle impressionnante rencontre que celle d'un cerf qui brame! Venez vous promener avec nous dans la forêt d'Aletsch et faites-en l'expérience de près.

Le brame des cerfs résonne à travers la forêt d'Aletsch. À l'aube, nous partons à l'affût à la recherche des rois de la forêt d'Aletsch et avec un peu de chance nous pourrons les observer en train de bramer.

Coûts

  • Adultes: CHF 15.-
  • Enfants (7 à 16 ans): CHF 7.50

Guide

Nathan Rudin, ingénieur en sciences de l'environnement

Point de rendez-vous

Rassemblez-vous à l'heure indiquée devant la Villa Cassel et restez silencieux.

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Info

Participant·e·s: Minimum 6, maximum 15 personnes; enfants à partir de 7 ans. 

Une inscription est obligatoire.

Dettagli dell'evento

Data

Sabato, 26.09.2026
Data e ora
06:45 - 09:00

Luogo

Centre Pro Natura d'Aletsch

Dettagli

Tipo di evento
Stagione

Preparazione

Indirizzo
Villa Cassel, 3987 Riederalp

Costo

Adultes: CHF 15.-, enfants (7 à 16 ans): CHF 7.50

Biberdamm bei Buchrain

Der Biber — Land­schafts­gestal­ter und Klimahelfer

BLN Greina – Piz Medel GR, Copyright Jan Guerke
26.01.2023 Energie

Ausbau der Erneuerbaren: UREK-N sagt Ja zum Biotopschutz - doch der Kompromiss braucht noch Verbesserungen

Die Umweltallianz begrüsst, dass die UREK-N den Schutz bestehender Biotope von nationaler Bedeutung aufrechterhält und den Ausbau der Solarenergie auf Infrastrukturen vorantreibt. Sie zeigt sich jedoch besorgt über den geplanten Freipass für Windkraftanlagen in Waldgebieten und erinnert daran, dass die Bewilligung von Wasserkraftprojekten nicht von den bestehenden Verfahren ausgenommen werden darf.

Die UREK-N stellt sich hinter die wertvollsten Naturgebiete in der Schweiz, was die Umweltallianz begrüsst. Die Biotope von nationaler Bedeutung umfassen Moore, Auen, Trockenwiesen und Amphibienlaichgebiete und machen nur gerade 2 Prozent unserer Landesfläche aus, beherbergen aber ein Drittel aller bedrohten Tier- und Pflanzenarten. So speichern sie beispielsweise auch CO2 und schützen uns vor Dürren und Überschwemmungen. Dieses Herz der Natur ist im Kampf gegen die Klima- und Biodiversitätskrise besonders wichtig.

Zugleich relativiert die Kommission aber den Schutz für Gletschervorfelder und alpine Schwemmebenen, die mit dem Rückzug der Gletscher nationale Bedeutung erreichen könnten. Dies ist aus wissenschaftlicher Sicht unnötig und bedauerlich, denn viele dieser Pionierstandorte sind sehr selten und somit für den Erhalt der Biodiversität der Alpen zentral. Für eine sichere Winterstromversorgung ist es nicht notwendig, diese Gebiete zu nutzen. 

Für die Winterstromversorgung will die UREK-N auf die 15 Projekte des Runden Tisches Wasserkraft setzen. Die Umweltverbände betonen, dass die geltenden Verfahren dazu eingehalten und die am Runden Tisch zugesagten Schutz- und Ausgleichsmassnahmen ebenfalls angewendet werden müssen.

Die erweiterte Pflicht für Solarenergie auf Neubauten und Infrastrukturbauten geht in die richtige Richtung. Der Solarausbau sollte prioritär auf bestehender Infrastruktur stattfinden. Sehr kritisch sehen die Umweltorganisationen die Standortgebundenheit der Windanlagen im Wald, da die Biodiversität im Wald wesentlich höher ist als im Kulturland.

Aktion «Retten wir das Herz der Schweizer Natur»

Diverse Verbände appellieren gemeinsam an die Politik, am Schutz der Biotope von nationaler Bedeutung festzuhalten. Ohne Biotopschutz könnten unersetzbare Lebensräume verbaut und für immer zerstört werden. Dazu gehören z.B. die wilde Natur in der Greina, im Val Roseg, in Zinal oder im Maderanertal. 

Weitere Informationen:

Kontakt:

  • Pro Natura: Michael Casanova, Projektleiter Energie-, Gewässerschutz- und Klimapolitik, 061 317 92 29, @email
  • WWF Schweiz: Christoph Kinsperger, Kommunikationsberater, 078 749 88 14, @email
  • Bird Life Schweiz: Raffael Ayé, Geschäftsführer, 076 308 66 84, @email
  • Greenpeace Schweiz: Georg Klingler, Energie- und Klimaexperte, 079 785 07 38, @email

Ulteriori informazioni

Info

Gemeinsame Medienmitteilung von WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, Greenpeace Schweiz und Pro Natura

BLN Greina – Piz Medel GR © Jan Gürke

Vom Biber gefällter Baum im Wasser
Biber

Aktion Biber & Co. Reusstal

In den Kantonen Aargau und Zug setzen wir uns für den Lebensraum unserer Gewässerbewohner ein.

Unsere Vision ist ein vielfältiges und artenreiches Gewässermosaik für Libellen, Amphibien, Biber und Co.

Laubfroschkonzerte geniessen? Wasserlebewesen oder Biberspuren entdecken? An unseren Exkursionen erfahren Erwachsene und Kinder mehr über den Laubfrosch oder die Rückkehr des Bibers in unsere Kulturlandschaft. Auf Anfrage und gegen eine Kostenbeteiligung bieten wir spannende Exkursionen und Vorträge für Schulklassen, Vereine oder Firmen zu diesen Themen.

Gemeinsam erreicht man am meisten!  - Projektideen gesucht
Wir möchten noch mehr neue Tümpel anlegen, gefasste Quellen öffnen, Flachmoore  und Bäche renaturieren oder eingedolte Bäche ans Licht bringen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Haben Sie eine konkrete Projekt-Idee? Besitzen Sie Land, das Sie für eine Gewässeraufwertung zur Verfügung stellen möchten? Kennen  Sie Grundbesitzende mit geeigneten Flächen und einem Herz für die Natur? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung oder entwickeln Ihre Projektideen weiter.

Leitung

Marianne Rutishauser

Kontakt

Aktion Biber & Co. 
Pro Natura Aargau                       
Zelgliackerstrasse 4              
5210 Windisch

Tel. 062 / 823 00 20
@email

Marianne Rutishauser

Ein kleines Laubfroschparadies entsteht in Hatwil

Der Laubfrosch ist eine faszinierende Amphibienart und in ganz Mitteleuropa stark gefährdet. Im Rahmen der Aktion Biber & Co. Reusstal baut Pro Natura Zug in Hatwil einen ablassbaren Weiher für diesen «Grünling».

Weitere Infos zum Projekt «Laubfroschparadies».

Laubfrosch Christoph Flory

Wiedervernässung Egelmoos

Moore sind wertvolle und hochgradig gefährdete Lebensräume. Dank baulicher Massnahmen konnte Pro Natura Aargau im Rahmen der Aktion Biber & Co. das Egelmoos vor dem Austrocknen bewahren.

Weitere Infos zum Projekt «Wiedervernässung Egelmoos»

Egelmoos

Erfassung natürlicher Quellen im Aargau

Natürliche, ungestörte Quell-Lebensräume sind sehr selten geworden. Mit Hilfe von Freiwilligen setzt sich Pro Natura Aargau mit Partnern dafür ein, dass deren Standorte im Aargau kartiert werden.

Weitere Infos zum Projekt «Erfassung natürlicher Quellen im Aargau».

Sumpfdotterblume @ Oscar Voser
Sumpfdotterblume
Biber im grünen Gras

Biber helfen der Bibere

Ein umgestürzter Baum liegt im rund rund 5 ha grossen Bibersee Marthalen im Kanton Zürich

Bibersee Marthalen ZH: Tot­er Wald oder lebendi­ges Feuchtgebiet?

Mystische Landschaft im Biberwald - Bäume im Wasser

Schnap­shöl­zli: Läng­ster Biber­damm im Kan­ton Solothurn 

Biber

Biber in Baselland

Nein zum missratenen Jagdgesetz Simon Trinkler/Pro Natura
Biber

Die Schweiz sagt Nein zum missratenen Jagdgesetz – wir sagen Danke

Die Stimmbevölkerung hat am 27. September das missratene Jagdgesetz abgelehnt. Pro Natura freut sich zusammen mit den anderen Umweltverbänden über dieses klare Bekenntnis zum Naturschutz.

Mit 51,9% stellt sich die Schweizer Stimmbevölkerung gegen das missratene Jagdgesetz, gegen das die Schweizer Umweltverbände das Referendum ergriffen hatten. Dieser Sieg ist ein Lichtblick im Zeitalter der Biodiversitätskrise.

Ärmel hochkrempeln!

Mit dem Nein zum revidierten Jagd- und Schutzgesetz beginnt die politische Arbeit für eine verbesserte Vorlage: Pro Natura setzt sich auch weiterhin für ein modernes, ausgewogenes Gesetz ein. Das bedeutet, dass anders als bei der abgelehnten Revision der Schutzgedanke des Gesetzes wieder mitberücksichtigt wird. Wir fordern, dass Arten, die bedroht sind, nicht weiterhin gejagt werden dürfen.

Herdenschutz stärken

Im Zusammenleben mit dem Wolf gibt es Konflikte, die auch Pro Natura angehen will. Das Nein zum Jagdgesetz ist kein Nein zur Alpwirtschaft und zur Weidehaltung. Wir haben bereits im Vorfeld dieser Gesetzesrevision immer wieder betont, dass wir bereit sind, Kompromisse im Umgang mit dem Wolf einzugehen. Dabei geht es darum, einen pragmatischen, artgerechten Umgang mit diesem Grossen Beutegreifer zu finden und gleichzeitig die Bedürfnisse einer nachhaltigen Alpwirtschaft zu berücksichtigen. Wir setzen uns also dafür ein, dass der Herdenschutz gestärkt wird und die Landwirtinnen und Alpenbewirtschafter entsprechende Unterstützung beanspruchen können

Nein zum Jagdgesetz – Ja zum Biber!
Lebensraum Wiese
laufende Projekte

Aktuell fördern wir mit über 250 Projekten die Natur und die Artenvielfalt in allen Regionen der Schweiz. Dies ist nur dank Spenden und Mitgliederbeiträgen möglich. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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