Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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Moorlandschaft Glaubenberg

Ranger­di­enst Glaubenberg

Moorebene Rothenthurm

Moor­re­gen­er­a­tion Rothenthurm

10
Mag
2026
Vögel beobachten am Riettag

Stand – Kommen Sie vorbei!

Riettag im Kaltbrunner Riet

Luogo
Kaltbrunner Riet
Costo
Gratuito
Giorno
Domenica
Data
10.05.2026
Data e ora
09:00 - 16:00
Im Kaltbrunner Riet findet am Sonntag, 10. Mai der Riettag mit verschiedenen Ständen statt. Unter dem Motto „Schau genau!“ beobachten wir die Dinge, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind, die Details, für die man ganz genau hinschauen muss.

Die Natur braucht mehr Aufmerksamkeit, denn die Artenvielfalt nimmt auch in unserer Region stark ab. Lebensräume von Wildtieren werden durch Strassen- und Siedlungsbau sowie durch intensive Landwirtschaft zerstört und zunehmend zerschnitten. 

Vor unserer Haustüre haben wir aber eine Naturperle, die den letzten Rückzugsort für viele seltene Tier- und Pflanzenarten darstellt: das international bedeutende Naturschutzgebiet Kaltbrunner Riet. 

Am Riettag informieren verschiedene Stände über die Artenvielfalt im Riet – von Pflanzen über Kleinsäuger bis zu Amphibien. Unter dem Motto „Schau genau!“ richten wir den Blick auf all jene Aspekte, die erst beim genauen Hinsehen auffallen.

Dieser vielfältige Riettag findet am Sonntag, 10. Mai 2026 von 9 – 16 Uhr beim Infopavillon im Kaltbrunner Riet statt. Genauere Informationen zur Anreise finden Sie unter www.pronatura-sg.ch/kbr. Alle sind herzlich eingeladen und der Besuch ist kostenlos. 

Ulteriori informazioni

Dettagli dell'evento

Data

Domenica, 10.05.2026
Data e ora
09:00 - 16:00

Luogo

Kaltbrunner Riet

Dettagli

Stagione

Preparazione

Indirizzo
Infopavillon

Costo

keine

30
Mag
2026
QI Gong am Riettag

Erlebnisangebot

Kraftort Kaltbrunner Riet: mit Qi Gong zur inneren Ruhe

Luogo
Kaltbrunner Riet
Costo
Gratuito
Giorno
Sabato
Data
30.05.2026
Data e ora
20:00 - 21:00
Das Kaltbrunner Riet ist ein Ort, der einem Kraft und Halt, Trost und Hoffnung geben kann. Ein Ort, an dem viele Menschen zur Ruhe kommen können. Noch besser geht dies mit den fliessenden Bewegungen des Qi Gongs. Versuchen Sie es einmal und kommen Sie am Samstag, 30. Mai an die von Alberto Hildebrand geführte Qi Gong-Stunde ins Kaltbrunner Riet!

Vielen Menschen finden Ruhe und Kraft in der Natur. Das sanfte Zirpen der Grillen, das Gezwitscher der Vögel, das äpende Quaken der Laubfrösche, ein Frosch, der ins Wasser hüpft – das alles bringt vielen Menschen Freude und Entspannung. Das Kaltbrunner Riet wird deshalb von vielen Menschen besucht.

Auch Bewegung bringt Entspannung und Lebensenergie. Qi Gong, übersetzt „Übung der Lebensenergie“, soll genau diese Entspannung bringen. Es ist eine Kombination aus Atem- und Bewegungsübungen, die Gleichgewicht bringen und Stress abbauen soll.

Die Kombination von Natur und Bewegung ist also beste Voraussetzung, um zur Ruhe zu kommen und die eigene Lebensenergie zu wecken. Am Samstag, 30. Mai 2026 findet von 20-21 Uhr im Kaltbrunner Riet das etwas andere Naturerlebnis statt.

Ulteriori informazioni

Dettagli dell'evento

Data

Sabato, 30.05.2026
Data e ora
20:00 - 21:00

Luogo

Kaltbrunner Riet

Dettagli

Tipo di evento
Stagione

Preparazione

Indirizzo
Infopavillon
Osservazioni
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Costo

keine

Im September 2024 ist die Entwicklung positiv. Es entwickelt sich eine typischere Vegetation und die Torfmoose wachsen stark. Torf wird gebildet und die Oberfläche ist wieder eine Kohlenstoffsenke. © Pro Natura – Bastien Amez-Droz
28.10.2024 Moore

Moorlandschaft Rothenthurm: Fortführung der Regenerationsarbeiten Im äusseren Bann und Wolfschachen

Trotz des gesetzlich vorgeschriebenen Moorschutzes verliert die Moorlandschaft Rothenthurm weiterhin Wasser und Torf. Um die Entwässerung zu stoppen, den Torf wieder aufzubauen und den Zugang für die Landwirtschaft sicherzustellen, werden diesen Herbst die Regenerationsarbeiten in Wolfschachen weitergeführt und der Bewirtschaftungsweg Im äusseren Bann saniert. Ziel ist es, das Moor mit genügend Wasser zu versorgen, damit es als CO2-Speicher, Hochwasserschutz und Lebensraum bedrohter Arten erhalten bleibt.

Ein lebendiges Moor braucht Wasser. Weil sie vielerorts entwässert werden, gehören Moore zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen der Schweiz. Aufgrund alter Entwässerungsgräben, die für Torfabbau und Streugewinnung angelegt wurden, verliert auch die berühmte Moorlandschaft Rothenthurm weiterhin Wasser. Der Torf, der dadurch an die Luft kommt, zerfällt und setzt jeden Sommer Tausende Tonnen CO2 frei. Ein Prozess, der durch den Klimawandel verstärkt wird. Um als Lebensraum für bedrohte Arten zu dienen und CO2 speichern zu können, muss das Moor unbedingt wieder genug Wasser halten können. Ein Hektar Torfmoor speichert Millionen Liter Wasser. Moore leisten somit auch einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz. 

Positive Entwicklung und geretteter Torf   

Zur Verbesserung der Wasserrückhaltung und Pufferung der Regenspitzen wurde im Herbst 2023 in Wolfschachen eine Holzspundwand aus einheimischem Holz in den Boden getrieben. Bereits in diesem regnerischen Jahr zeigte die Wassersperre erfreuliche Wirkung: Der Wasserfluss wird reguliert und auf der neu entstandenen Wasserfläche pflanzten sich bedrohte Libellen fort. Die Regenerationsarbeiten werden diesen Herbst nach dem gleichen Konzept weitergeführt und voraussichtlich im Herbst 2026 abgeschlossen sein. 
Zum Wiederaufbau eines Teils des geschwundenen Torfkörpers, braucht es auch Torf. Beim Aushub einer Baustelle in Willerzell konnte diesen Sommer Torf gewonnen werden, der nun bei den Regenerationsarbeiten in Wolfschachen zum Einsatz kommt. Der gerettete Torf hätte bei Zersetzung oder Verbrennung über 370 Tonnen CO2 freigesetzt, der so wieder gespeichert wird. 

Bewirtschaftungszugang sicherstellen  

Zum Erhalt der Flachmoore mit ihrer reichen Biodiversität ist auch eine naturnahe landwirtschaftliche Nutzung nötig. Weil sich der bestehende Weg aus Holzprügeln im Gebiet Im äusseren Bann in einem sehr schlechten Zustand befindet, ist der Zugang für die Landwirtschaft derzeit erschwert. Aktuell wird deshalb das verfaulte Holz ersetzt und der Weg abgesenkt, sodass das Holz feucht bleibt und nicht mehr verrottet. Parallel dazu wird eine Holzsperre gebaut, damit das Wasser seinen natürlichen Weg wieder nehmen kann. Zudem wird ein System zur Regulierung des Wasserstandes installiert, das den Bewirtschaftenden erlaubt, den Wasserspiegel für die Streumahd zeitweise abzusenken. Mit der Zeit wird der Weg zuwachsen, sodass er kaum sichtbar sein wird. Damit Wandernde nicht falsch abbiegen, wird der erste Teil des Weges unter Wasser gesetzt. Um die Sicherheit während der Arbeiten am Prügelweg zu gewährleisten, ist eine kurze Umleitung des Wanderwegs vor Ort eingerichtet.      

Weitere Informationen:

Kontakt:

  • Bastien Amez-Droz, Projektleiter Schutzgebiete und Moore, 061 317 91 57, @email

Ulteriori informazioni

Info

Headerfoto: © Pro Natura – Bastien Amez-Droz

Pressebilder: Moorregeneration Im äusseren Bann und Wolfschachen

Im September 2024 ist die Entwicklung positiv. Es entwickelt sich eine typischere Vegetation und die Torfmoose wachsen stark. Torf wird gebildet und die Oberfläche ist wieder eine Kohlenstoffsenke. © Pro Natura – Bastien Amez-Droz
Moore

Pressebilder: Moorregeneration Im äusseren Bann und Wolfschachen

Die hier zur Verfügung gestellten Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit dem Thema und unter Angabe des Copyrights verwendet werden.
21
Mar
2026
Wildschwein

Exkursion

Wildschweine – eine Spurensuche

Luogo
Bushaltestelle Ruetschbergstrasse, Pfäffikon ZH
Costo
Da CHF 10.00
Giorno
Sabato
Data
21.03.2026
Data e ora
14:00 - 17:00
Iscrizione entro
Selten bekommt man die scheuen Wildschweine zu Gesicht. Der Wildtierbiologe Matthias Wüst, Projektleiter bei Pro Natura Zürich, kennt ihre Spuren und führt uns in deren Lebensraum.

Eine spannende Exkursion für die ganze Familie.

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Dettagli dell'evento

Data

Sabato, 21.03.2026
Data e ora
14:00 - 17:00

Luogo

Bushaltestelle Ruetschbergstrasse, Pfäffikon ZH

Dettagli

Tipo di evento
Stagione
Grado di difficoltà

Costo

Erwachsene CHF 20, Kinder CHF 10

Wildert

Mehr Platz für Riedlebewesen

Um das Artensterben in der Schweiz aufzuhalten, braucht die Natur dringend mehr, besser geschützte und vernetzte Flächen, etwa die Moorebene Rothenthurm. © Claudio Buttler
27.08.2025 Moore

Wiederbelebung der Moorlandschaft Rothenthurm: Arbeiten Im äusseren Bann und Wolfschachen gehen weiter

Damit die Moorlandschaft Rothenthurm als Lebensraum bedrohter Arten, CO2-Speicher und Hochwasserschutz erhalten bleibt, muss ihre Wasserspeicherkapazität verbessert werden. Dazu führt Pro Natura zusammen mit der kantonalen Fachstelle und lokalen Baubetrieben, die Regenerationsarbeiten in Wolfschachen und Im äusseren Bann ab September weiter.

Obwohl sie gesetzlich streng geschützt ist, verliert die Moorlandschaft Rothenthurm weiterhin Wasser und Torf. Alte Entwässerungsgräben, die für Torfabbau und Streugewinnung angelegt wurden, verhindern, dass sie genügend Wasser aufnehmen kann. Der Torf, der deswegen an die Luft kommt, zerfällt und setzt jährlich Tausende Tonnen CO2 frei. Die immer wärmer werdenden Temperaturen verstärken diesen Prozess zusätzlich. Um als Lebensraum für bedrohte Arten zu dienen und CO2 speichern zu können, muss das Moor unbedingt wieder genug Wasser halten können. Ein Hektar intaktes Torfmoor kann Millionen Liter Wasser speichern. In gutem Zustand sind Moore damit wichtige Faktoren für den Hochwasserschutz und die Klimaregulation.

Positive Entwicklung 

Zur Verbesserung der Wasserrückhaltung und Pufferung der Regenspitzen wurde im Herbst 2023 und 2024 in Wolfschachen und im Herbst 2024 Im äusseren Bann Holzspundwände aus einheimischem Holz in den Boden getrieben. Bereits im Jahr danach zeigten die Wassersperren erfreuliche Wirkung: Der Wasserfluss wird reguliert und auf der neu entstandenen Wasserfläche pflanzten sich bedrohte Libellen fort. Die Regenerationsarbeiten werden diesen Herbst nach demselben Konzept weitergeführt. Ab September bis ca. Dezember werden weitere Sperren eingebaut und Gräben aufgefüllt, damit neue Wasserflächen entstehen können.

Bewirtschaftungszugang sicherstellen

Um die reiche Biodiversität in einem Flachmoor zu erhalten, braucht es eine naturnahe landwirtschaftliche Nutzung. Um den Zugang für die Landwirtschaft zu vereinfachen, wurde 2024 deshalb der bestehende Weg aus Holzprügeln Im äusseren Bann erneuert. In diesem Jahr wird im Gebiet Wolfschachen ein weiterer kurzer Prügelweg gebaut. Diese Prügelwege sind in den Torfboden gebaut, damit das Holz feucht bleibt und nicht verrottet. So sind sie in der Landschaft nicht sichtbar. Zur Gewährleistung der Sicherheit, während der Arbeiten, ist eine Umleitung des Wanderwegs Im äusseren Bann vor Ort eingerichtet. 

Weitere Informationen: 

Kontakt:

  • Bastien Amez-Droz, Projektleiter Schutzgebiete und Moore, +41 61 317 91 57, @email
Lebensraum Wiese
laufende Projekte

Aktuell fördern wir mit über 250 Projekten die Natur und die Artenvielfalt in allen Regionen der Schweiz. Dies ist nur dank Spenden und Mitgliederbeiträgen möglich. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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