Progetti
Naturschutzgebiet Chilpen (BL)
Orchideenparadies dank schonungsloser Nutzung
Früher wurde im Chilpen Mergel abgebaut, Holz geschlagen, Laub gesammelt, die Wiesen wurden beweidet und punktueller Ackerbau laugte die Böden aus. Diese Böden wurden anschliessend sich selbst überlassen. Die intensive Nutzung verhinderte lange Zeit eine Bewaldung des Gebiets. Das führte zu einem riesigen Artenreichtum auf diesem menschgemachten Magerstandort. Heute sind gezielte Pflegemassnahmen nötig, um den Lebensraum zu erhalten und das Vorkommen seltener Arten zu fördern. Pro Natura setzt sich seit den fünfziger Jahren dafür ein.
Ein besonderes Erlebnis für Naturliebhaber
Der Spaziergang ab Diegten führt Sie hoch zu den vielfältigen Wald- und Trockenrasengesellschaften des Naturschutzgebietes Chilpen. Infotafeln - und ein Flyer vor Ort - begleiten Sie kompetent durch die unterschiedlichen Lebensräume. Auch auf www.flowerwalks.ch finden Sie den Chilpen. Von der App können Sie sich durch das Gebiet begleiten lassen. Direkt vom Pfad aus können Sie die eindrücklichen Blüten der Ragwurz und anderer attraktiver Magerwiesenblumen nach Herzenslust fotografieren oder still bewundern. Auch Schmetterlingen begegnen Sie unterwegs - und Heuschrecken werden Ihre Wanderung musikalisch untermalen. Wer besonders Glück hat, erhascht sogar einen Blick auf eine flinke Zauneidechse, für welche eigens Steinhaufen errichtet wurden. Anstatt nach Diegten zurückzukehren, bietet sich im Anschluss eine reizvolle Wanderung nach Tenniken an. Von hier gelangen Sie mit dem Bus nach Sissach zurück.
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Info
Lichter Föhrenwald mit Spargelerbsen-Pfeifengraswiese im Unterwuchs. Diese seltene und artenreiche Pflanzengesellschaft beheimatet über 20 Orchideenarten.
Hunde haben keinen Zutritt.
Dettagli sulla riserva naturale
Accesso
SBB nach Sissach, BLT-Bus Nr. 107 Richtung Eptingen bis Diegten, Haltestelle Weinburg. Rückfahrt ab Diegten oder Tenniken.
Servizi sul luogo
Infos und Flyer erhalten Sie bei Pro Natura Baselland.
Naturschutzgebiet Erlenschachen (SO)
Lichter Erlenwald am verträumten See
Das Naturschutzgebiet «Erlenschachen» am Burgäschisee ist der altholzreiche Überrest eines Bruchwaldes, wie er für Seeufer typisch ist. Seit 1993 wird der Wald im Erlenschachen nicht mehr genutzt. Er ist durch eine Vereinbarung mit der Bürgergemeinde Aeschi und Pro Natura als Waldreservat ausgeschieden. Die Bürgergemeinde erhält für den Nutzungsverzicht eine jährliche Entschädigung. Das Waldreservat weist einen urwaldähnlichen Charakter auf, der viel Alt- und Totholz enthält. In diesem ungestörten Lebensraum leben zahlreiche auch seltene Insekten- und Vogelarten.
Auenwald am See
Der kleine Auenwald am Burgäschisee erweckt den Eindruck eines Urwäldchens. Dicht wachsende Traubenkirschen mit rankenartigen Zweigen umschlingen die schlanken Stämme der hochgewachsenen Erlen und breiten ihr Grün über herumliegendem Totholz aus. Besonders Käfer, Spinnen und andere Kleintiere freuen sich über das viele Totholz, das im Naturschutzgebiet kein Förster wegräumt. Sie bohren Gänge ins morsche Holz und legen dort ihre Eier hinein. In Rissen unter der abblätternden Rinde finden sie Nahrung und gute Verstecke. Doch weh ihnen, wenn sich der Schwarzspecht an die Arbeit macht! Für aufmerksame Beobachter gut sichtbar sind die Löcher, welche er in die Altholzstämme hackt, um Insekten aus dem Holz zu picken.
Natur, Erholung und Badespass für die ganze Familie
Von der Bushaltestelle in Aeschi wandern Sie zuerst über die Moosmatten nach Burgäschi, einem kleinen Weiler in Seenähe. An der Kreuzung wählen Sie den Weg ganz rechts, welcher direkt zum Seeufer hinunter führt. In wenigen Minuten erreichen Sie den Erlenschachen. Dieser Auenwald bildet das Kernstück des Naturschutzgebietes. Nach einem Wegstück durch Felder und Äcker kehren Sie wieder an den See zurück. Dort lädt nach wenigen Schritten ein Picknick-Platz zum Rasten ein. Kurz darauf erreichen Sie das Strandbad mit Restaurant. Sie gelangen entweder auf dem gleichen Weg nach Aeschi zurück, oder aber via Burghölzli.
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Info
Naturnaher Auenwald am Ufer eines kleinen Mittellandsees.
Kein Feuer machen und nicht campieren, Hunde an die Leine nehmen.
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Pro Natura SolothurnDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit den SBB bis Herzogenbuchsee oder Solothurn. Von dort mit dem Bus bis Haltestelle Aeschi, Dorf.
Variante: Zu Fuss erreichen Sie den Burgäschisee auch direkt ab Bahnhof Herzogenbuchsee. Der Wanderweg ist ausgeschildert.
Servizi sul luogo
Bade-Utensilien mitnehmen (Mai – September). Findlingsblöcke des Rhonegletschers sind bei Steinhof (SO) zu sehen.
Naturschutzgebiet Clairbié (JU)
Wo der Doubs noch Fluss sein darf
Der natürliche Flusslauf mit seinen dynamischen Uferzonen - und die blumenreichen Magerwiesen und Gehölze - bieten optimale Lebensräume für viele Insekten, Spinnen, Vögel und Amphibien. Die Zusammenarbeit zwischen Pro Natura und dem Landwirt in Masesselin sichert den längerfristigen Erhalt und die Pflege der verschiedenen Flächen. Dank der ökologischen Bewirtschaftung der Felder verhindert der Landwirt, dass Pestizide und Dünger in den Fluss gelangen. Damit verbessert er die Lebensbedingungen für die Fische und für andere Wasserlebewesen.
Bis an die Grenze gehen
Folgen Sie von der Bushaltestelle «Soubey, Village» dem linken Flussufer des Doubs bis nach Masesselin. Hier beginnt der Pro Natura Themenweg. Dieser bringt Ihnen an vier Standorten den Reichtum der Tier- und Pflanzenarten in den vielfältigen Lebensräumen näher. Zudem informieren die Tafeln über die Schutzstrategie und die Pflegemassnahmen von Pro Natura. Der Spaziergang durch dieses friedliche Flusstal eignet sich bestens für die ganze Familie: Der Weg ist durchgehend asphaltiert und damit kinderwagentauglich und rollstuhlgängig. In Clairbié endet nicht nur der Themenweg, Sie erreichen gleichzeitig eine weitere Grenze: Unmittelbar hinter dem Restaurant hört die Schweiz auf und Frankreich beginnt. Entweder wandern Sie nun auf demselben Weg zurück - oder Sie wechseln bei der Passerelle ans andere Ufer. Dort erwartet Sie allerdings ein nicht asphaltierter Wanderwegabschnitt.
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Info
Auengebiete mit periodischen Überschwemmungen, Weiher mit Amphibienlaichplätzen und artenreiche, extensiv bewirtschaftete Trockenwiesen.
Hunde sind an der Leine zu führen.
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Pro Natura JuraDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit den SBB bis St. Ursanne, weiter mit dem Bus nach Soubey, Haltestelle Village.
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Naturschutzgebiet Auried (FR)
Wer wirbt da so lautstark um Weibchen?
Eine der grössten Laubfrosch-Populationen der Schweiz hat im Auried sein Zuhause. Die heute sehr selten gewordene Froschart schätzt die gut besonnten Gewässer im ehemaligen Kiesabbaugebiet als Laichplätze. Die Feuchtwiesen mit Einzelbäumen dienen ihnen als Sommerlebensraum. Aber auch andere Amphibien, Watvögel, Libellen und weitere Wirbellose fühlen sich in der strukturreichen Landschaft rundum wohl. Damit dies in Zukunft so bleibt, lässt Pro Natura gegen die Verbuschung Schottische Hochlandrinder weiden. Zudem werden die Flächen mit zusätzlichen Pflegemassnahmen offen gehalten.
Auf eigene Faust oder mit kundigen Experten
Ab Laupen gelangen Sie, nach einem etwa halbstündigen Spaziergang entlang der kanalisierten Saane, ins Naturschutzgebiet. Es lohnt sich, ganz am südlichen Zipfel mit den Erkundungen zu starten: Dort beginnt nämlich beim Informationshaus der Themenweg. So erfahren Sie viel Spannendes über das Gebiet und die darin lebenden Pflanzen und Tiere. Eigene Beobachtungen sind am besten vom Gewässerrand oder dem Aussichtsturm möglich. Falls Sie mit Ihrer Klasse eine Exkursion planen, steht Ihnen die Unterrichtshilfe auf der Website von Pro Natura Fribourg zur Verfügung. Wer mag, wandert anschliessend weiter der Saane entlang. Via Bösingen geht es durch die hügelige Kulturlandschaft nach Laupen zurück.
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Info
Ehemaliges Kiesabbaugebiet mit stets wasserführenden und temporären Kleingewässern, Kiesinseln, Sandbänken und extensivem Grünland. Amphibienlaichgebiet und Lebensraum für Brut- und Zugvögel.
Hunde sind an der Leine zu führen.
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Pro Natura FribourgDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit dem Zug nach Laupen, dann mit dem Postauto bis zur Staumauer des Schiffenenstausees. Eine Alternative ist die kurze aber schöne Wanderung entlang der Saane von Laupen bis zum Schutzgebiet.
Servizi sul luogo
Geführte Exkursionen durch Pro Natura Fribourg auf Anfrage. Faltblatt sowie Unterrichtshilfe finden Sie als pdf auf der Website der Pro Natura Sektion Fribourg.
Wir alle sind gerne draussen für Freizeit und Sport – zunehmend zu allen Tageszeiten, bei jeder Witterung und rund ums Jahr. Dies auch in den abgelegensten Wäldern, tiefsten Bergtälern und höchsten Alpengipfeln. Die Folgen für die Natur beachten wir dabei oft zu wenig.
Mehr Mobilität, mehr Freizeit und ein grösseres Angebot
Moderne Trendsportarten wie Canyoning oder Stand Up Paddeln haben zugenommen. Früher wenig ausgeübte Sportarten wie Schneeschuhwandern wurden «neu entdeckt». Wir verwenden draussen vermehrt technische Geräte wie E-Mountainbikes, Motorschlitten oder Drohnen. Und mit der verbesserten Infrastruktur gewinnen mehr Leute Freude am Wandern, Mountainbiken und an Skitouren.
Fakt ist: Wir sind heute mobiler denn je. Wir haben mehr Freizeit und geben gerne Geld dafür aus. Die Prioritäten unserer Gesellschaft haben sich geändert.
Achten, was wir lieben
Nicht alle unsere Aktivitäten in der Natur sind gleich problematisch. Nicht immer ist auf den ersten Blick erkenntlich, welche Schäden wir verursachen. Klar ist, dass wir durch unser Freizeitverhalten öfters Wildtiere aufscheuchen und zur Flucht zwingen. Dadurch verbrauchen die Tiere wertvolle Energie und ihre Verhaltensweisen werden durcheinandergebracht. Werden sie häufig gestört, hat dies Konsequenzen für ihren Lebensraum und auch ihre Fortpflanzung – und damit für ihr Überleben. Diese Problematik ist heute bekannt und belegt. Zudem sind viele Wildtiere bereits durch andere Faktoren gestresst, beispielsweise durch den Verkehr oder den Bau von Infrastrukturen.
Unser Verhalten hat also direkten Einfluss auf grössere Wildtiere. Aber auch Kleintiere, die Vegetation und der Boden leiden darunter. Der Flächenverbrauch durch Wege oder Pisten nimmt zu und ihre übermässige Nutzung verursacht Trittschäden, Erosion oder Überdüngung.
Daher gilt es, sich vor dem Gang in die Natur Gedanken zu machen: Schädige ich mit meiner Aktivität die Natur? Falls wir unsicher sind, können wir uns auf verschiedenen Informationsplattformen schlau machen.
Sportmenschen und Touristen sensibilisieren
Häufig sind einfache Mittel und wenige Verhaltensregeln sehr effektiv, um einen respektvollen Umgang mit der Natur zu erreichen. Wir engagieren uns in Kampagnen oder unterstützen Vereinbarungen mit lokalen Vereinen wie beispielsweise beim Mountainbiken.
Bitte beachten Sie folgende Regeln
Quelle: http://respect-nature.ch
Natureinsatz
Öffentlicher Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet I
Gemeinsam werden wir einen spannenden Tag in einem unserer Naturschutzgebiete erleben und dabei wichtige Arbeiten zur Förderung bedrohter Arten und Lebensräume tätigen. Du erfährst, auf was es bei der praktischen Naturschutzarbeit ankommt und lernst dabei Flora und Fauna des Schutzgebiets kennen. Die Veranstaltung ist für alle konzipiert und ist nicht leistungsorientiert. Jede und jeder kann so lange und soviel beitragen wie sie/er möchte und kann.
Bei Interesse an diesem oder weiteren Pflegeeinsätzen darfst du dich gerne unverbindlich bei uns melden oder dich gleich unter dem grünen Anmelde-Button oben für diesen Einsatz anmelden.
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Pro Natura SHDettagli dell'evento
Data
Luogo
Im Kanton Schaffhausen, genauer Ort wird zwei Wochen vorher per E-Mail bekanntgegeben
Dettagli
Preparazione
Costo
Kostenlos
Naturschutzgebiet Romauen (GR)
Ein pendelnder Bach
Ein breites und unverbautes Bachbett mit einem natürlichen Abfluss ist in der Schweiz eine Seltenheit. Der Rom ist der einzige Haupttalfluss, der nicht für die Stromerzeugung genutzt wird. Trotzdem schränken menschliche Aktivitäten, wie Landgewinnung und Hochwasserschutz, den Rom in seiner Freiheit immer mehr ein. Wegen der engen Platzverhältnisse hat sich der Bach über die Jahre immer tiefer in die Talsohle eingegraben. Eine Sanierung drängte sich deshalb auf.
Anstatt die bestehenden Verbauungen zu erneuern, nutzten die Münstertaler ihre Chance: Sie haben den Fluss befreit. Davon profitieren heute Mensch und Natur! Im breiten Bachbett geht viel Erosionskraft verloren. Auf teure Hochwasserschutzmassnahmen kann verzichtet werden. Die Pflanzenbesiedlung innerhalb des Flussraumes wird der Natur überlassen. Viele Pionierpflanzen finden hier einen neuen Lebensraum. Totholz im Wasser dient den Fischen als Unterschlupf. Auch der Mensch kann den Fluss wieder als lebendigen, vielfältigen und wertvollen Lebens- und Erholungsraum wahrnehmen. Viele Rastplätze laden zum Verweilen ein.
Geschichten an den Ufern des Rom
Von der Haltestelle führt Sie der Weg ostwärts nach Fuldera Daint. Nordwärts queren Sie die Hauptstrasse und stossen beim Weiher Punt Planet auf den ausgeschilderten Themenweg zum Rombach. Der Weg steigt Richtung Lüsai: Von dort geniessen Sie eine wunderbare Aussicht ins Tal. Folgen Sie nun dem Weg abwärts, bis Graveras (Haltestelle Sta. Maria, Sielva) oder weiter bis zur Grenze.
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Info
Auenlandschaften entlang des Rom mit grosszügigen Flussaufweitungen. Prächtige Blumenwiesen und Heckenlandschaften.
Hunde sind an der Leine zu führen. Feuer entfachen und campieren sind verboten.
Dettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit der Rhätischen Bahn bis Zernez, dann mit dem Postauto über den Ofenpass bis Fuldera, d’Aint. Rückreise ab Sta. Maria, posta.
Servizi sul luogo
Informationen zum Themenpfad «A la Riva dal Rom» von Tschierv bis an die italienische Grenze finden Sie bei Graubünden Tourismus. Sehenswert sind zudem das Kloster St. Johann in Müstair (Welterbe) und der Schweizerische Nationalpark.
Naturschutzgebiet Stelsersee (GR)
Ein See voller Fallen
Die Pflanzenvielfalt in dieser Höhe ist beeindruckend. Der Blumenreichtum, kombiniert mit viel Wasser, ist ein kleines Paradies für zahlreiche Insekten. Libellen schwirren durch die Luft, Heuschrecken hüpfen im Gras und im See tummeln sich Kaulquappen und Egel. Kleinstlebewesen wie der Wasserfloh müssen jedoch besonders auf der Hut sein: Der Wasserschlauch, mit seinen hübschen Blüten oberhalb der Wasseroberfläche, bildet an seinen Blättern Saugfallen. Berührt ein Tierchen die Borsten am Rand einer solchen Fangblase, öffnet sich diese blitzschnell. Und zwar mit einer für das Pflanzenreich unglaublich schnellen Bewegung. Dank einem Unterdruck wird die Beute in die Falle hineingespült. Diese schliesst sich und die Drüsen beginnen mit der Verdauung der Beute.
Standfestigkeit ist gefragt
Auf einer gut dreistündigen Wanderung, von St. Antönien via Alp Valpun zum Stelserberg, führt der Weg durch verschiedene Sumpfgebiete. Teilweise ist dieser mit Brettern ausgelegt. Da einige davon lose sind, ist gutes Schuhwerk und eine gewisse Standfestigkeit gefragt. Machen Sie den Abstecher zum Chrüz, kommen Sie in den Genuss eines einmaligen Panorama-Rundblicks in die Prättigauer Bergwelt: Vom Sattel sehen Sie den Stelsersee aus der Vogelperspektive. Bei genauer Betrachtung erkennen Sie um den See ringförmige Zonen unterschiedlicher Farben und Strukturen; jede steht für einen speziellen Lebensraum. Alle haben sie ihre typischen Bewohner.
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Info
Der Stelsersee liegt in einer kleinen Geländemulde, die der Gletscher vor langer Zeit geformt hat. Insbesondere die Verlandungszone bildet einen wertvollen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Hunde sind an der Leine zu führen. Bitte den See und die trittempfindliche Verlandungszone nur vom Steg aus beobachten.
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Pro Natura GraubündenDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit der Bahn ab Landquart bis Küblis, von dort mit dem Bus bis St. Antönien, Platz. Rückreise ab Stels, Mottis und mit dem Bus nach Schiers.
Servizi sul luogo
Kleiner Moorsee auf Hochplateau mit ausgeprägten Verlandungszonen und grossem Insekten- und Pflanzenreichtum. Bergwanderung durch wunderschöne Moorlandschaft, Wanderschuhe erforderlich.
Naturschutzgebiet Maloja (GR)
Wer wagt sich in Teufels Küche?
Während der letzten Eiszeit wälzte sich - vom 2‘700 Meter hohen Eisdom bei Samedan Bever - ein gewaltiger, bis zu 1‘000 Meter mächtiger Eisstrom nach allen Seiten; sogar hinunter bis ins Bergell. An der felsigen Kante bei Maloja rissen tiefe Spalten im Eis auf. Auf dem Gletschergrund wurden grosse Schmelzwassermengen unter hohen Druck gesetzt. Das Wasser floss mit einer Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Gigantische Wirbel aus Wasser, Sand und Geröll frassen unter dem Gletscher, im Anstieg zur Felsenschwelle, schraubige Löcher ins harte Gestein: die „Kochtöpfe der Riesen“ oder die „Gletschertöpfe“.
Schöne Seenlandschaft lockt Zugvögel an
Vor rund 10’000 Jahren füllten sich, bedingt durch die Eisschmelze, hinter Moränen und Felsriegeln tiefe Mulden mit Wasser. Aus den grösseren Mulden wurden die Oberengadiner Seen; kleinere Mulden sind verlandet und haben sich zu wertvollen Mooren entwickelt. In diesen Feuchtgebieten leben heute Abertausende von Insekten. In der kargen Bergwelt bieten diese für ziehende Vögel eine willkommene Nahrungsquelle.
Im Herbst können Sie am Malojapass verschiedene Zugvogelarten auf ihrem Weg in den Süden beobachten. Vergessen Sie nicht, vom Torre Belvedere den atemberaubenden Blick ins Bergell sowie über die Oberengadiner Seenlandschaft zu geniessen. Ein markierter Rundweg führt Sie durchs Naturschutzgebiet mit seinen Hochmooren, speziellen Alpenrosen-Bergföhrenwäldern und eindrücklichen Gletschertöpfen.
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36 Gletschertöpfe im Granitgreis der runden, höckerartigen Erhebungen, Bergföhrenwald, interessante Felsvegetation sowie Hochmoore.
Verhalten im Schutzgebiet:
- Das Verlassen der markierten Wege ist verboten.
- Das Übersteigen der Umzäunungen der Gletschermühlen ist verboten.
- Das Ausgaben und Schädigen von Pflanzen ist verboten.
- Das Laufenlassen von Hunden ist verboten.
- Tiere und ihr Lebensraum dürfen nicht gestört, gefangen, verletzt etc. werden.
Ein Naturführer ist in den Tourismusbüros Maloja und Stampa erhältlich.
Dettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit der Rhätischen Bahn bis St.Moritz, dann mit dem Postauto bis zur Post Maloja.
Servizi sul luogo
Bei Maloja findet sich eine europaweit einmalige Ansammlung von 36 grossen und kleinen Gletschertöpfen. Sie bilden ein Geotop von regionaler Bedeutung. Dazu gibt es im Schutzgebiet Hochmoore von nationaler Bedeutung, Bergföhrenwald und interessante Felsvegetation. Der Aussichtsturm des Castello Belvedere bietet eine atemberaubende Aussicht auf das Engadin und das Bergell.