Progetti
Schoggitaler 2023 – «Naturvielfalt vor der Haustür»
Auch in Städten und Dörfern gibt es Natur. Wir brauchen sie, nehmen sie aber oft kaum wahr. Nicht nur Gärten, Parks und Strassenbäume, sondern auch begrünte Dächer, Fassaden und Parkplätze sind wertvoll für die Biodiversität und für saubere, kühle Luft. Erstaunlich viele Tier- und Pflanzenarten finden hier Unterschlupf und Nahrung. Wo viel Natur ist, fühlen auch wir Menschen uns wohl. Mit dem Schoggitaler 2023 helfen Sie uns dabei, die Naturvielfalt vor der Haustür zu erhalten, aufzuwerten und zu vernetzen. Zudem unterstützen Sie zahlreiche Tätigkeiten von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz.
Schulkinder profitieren
Die Schoggitaler-Aktion dient nicht allein den Anliegen des Natur- und Heimatschutzes in der Schweiz. Auch die teilnehmenden Schulklassen profitieren: Einerseits erhalten sie didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien zum Thema, aus denen sie Spannendes lernen. Andererseits fliessen pro verkauftem Taler 50 Rappen in die Klassenkasse.
Verkauf im September
Der Verkauf der traditionsreichen Schoggitaler aus Schweizer Biovollmilch und Kakao aus fairem Handel startet im September. Schulkinder werden die süssen Taler vom 28. August bis 25. September 2023 verkaufen (im Tessin ab 4. September). Ab Mitte September sind die Schoggitaler für den guten Zweck zudem schweizweit in den Verkaufsstellen der Post erhältlich.
Der Schoggitaler ist eine geschützte und zertifizierte Marke für Natur- und Heimatschutzprojekte. Seit 1946 setzen sich Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz mit dem Talerverkauf gemeinsam für die Erhaltung unseres Natur- und Kulturerbes ein. Die beiden Trägerorganisationen sind Nichtregierungsorganisationen (NGO) und handeln nicht gewinnorientiert zu Gunsten der Allgemeinheit. Pro Natura wurde 1909 gegründet und zählt über 170'000 Mitglieder. Ihr Engagement gilt der Förderung und dem Erhalt der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt. Der Schweizer Heimatschutz setzt sich seit 1905 für die Erhaltung von Baudenkmälern und Kulturlandschaften ein. Er vereinigt rund 27'000 Mitglieder und Gönner.
Kontakt:
- Loredana Ventre, Geschäftsleiterin Schoggitaler, 044 262 30 86, @email
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Summende Bauernhöfe
Summende Bauernhöfe Uri
«Wir haben zusammen viel bewirkt»
Pro Natura Magazin: Was hat Ihnen Ihr Einsatz bei «Pro Biotop» gebracht?
Tonia Estermann: Ich habe sehr viel profitiert, auch an Menschenkraft und an Motivation.
Menschenkraft?
Wir waren sechs Berufsleute sowie zwei Praktikantinnen, haben uns nicht gekannt und lebten und arbeiteten dann plötzlich 13 Wochen lang zusammen. Dabei haben wir erlebt, wie viel wir in kurzer Zeit bewirken können. Wir alle zusammen. Das gibt ein sehr gutes Gefühl, auch für später.
Manche Dinge kann man nur schaffen, wenn alle am selben Strang ziehen?
Ja. Auch oder gerade weil wir nicht alle denselben Hintergrund hatten. Neben mir hat noch jemand eine landwirtschaftliche Ausbildung, zwei sind Forstwarte und zwei Landschaftsgärtner. Alles ähnliche Berufe, aber alle mit jeweils eigenen Schwerpunkten.
Wie haben Sie das bei Ihren Einsätzen gemerkt?
Spannend war, dass alle dieselbe Aufgabe etwas anders angegangen sind. Den Forstwarten war beispielsweise ein abgestufter Waldrand wichtig. Ich finde das auch schön, habe mich aber gefragt, ob das für den Landwirt, der die Wiese später bearbeiten muss, nicht zu kompliziert ist. So haben alle ihren Blickwinkel eingebracht und zusammen haben wir die Arbeit dann umgesetzt.
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Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.
Das Pro Natura Magazin nimmt Sie mit in die Natur. Es berichtet über kleine Wunder, grosse Projekte und spannende Persönlichkeiten. Es blickt hinter die Kulissen politischer Entscheide und schildert, wo, wie und warum Pro Natura für die Natur kämpft. Als Mitglied erhalten Sie das Magazin fünf mal im Jahr direkt in Ihren Briefkasten.
Alle haben alles gemacht?
Im Prinzip schon. Aber klar, wenn es darum ging, grosse Bäume zu fällen, haben das eher die Forstwarte übernommen, bei den Trockenmauern hatten die Landschaftsgärtner mehr Erfahrung und beim Mähen wir Landwirtinnen.
Sie sprechen es an: Die Einsatzgruppen von «Pro Biotop» werten nationale Trockenstandorte und Flachmoore im Berggebiet auf. Sie entbuschen und mähen steile Hänge, verlegen Wanderwege oder sanieren Trockenmauern. Was haben Sie während Ihres Einsatzes alles getan?
Ganz vieles davon. Wir haben vor allem Trockenwiesen entbuscht und gemäht. Kürzere Einsätze hatten wir auch
in Flachmooren, und wir haben Trockenmauern gebaut.
Was war Ihr Highlight?
Oh. (Überlegt lange.) Das ist schwierig.
Es war insgesamt megatoll. Ich war an vielen Orten, wo ich wohl sonst nie hingekommen wäre. Wir waren fast jede Woche woanders. Dann hatten wir am Wochenende frei und am Sonntag reisten wir an einen neuen Ort. Wir wussten zwar im Voraus, wohin wir gehen werden, trotzdem war das sehr spannend. Herrlich war auch, jeden Tag Bergluft zu riechen. Ich würde einen solchen Einsatz allen empfehlen nach der Lehre. Es lüftet so richtig den Kopf und macht Platz für neue Ideen.
Auf welche Ideen sind Sie gekommen?
Ich werde den nächsten Sommer auf einer Alp verbringen. Das war schon lange ein Traum, den ich nun erleben darf.
Und danach?
Konkrete Pläne habe ich noch nicht, aber ich würde sehr gerne auf einem Hof arbeiten.
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UREK-S verweigert Lösungsfindung zur Biodiversitätskrise
Die Mehrheit der UREK-S hat laut ihrer Medienmitteilung primär diskutiert, wie man eines von 23 Zielen von Montreal, nämlich 30 Prozent Schutzfläche festzulegen, in der Schweiz umsetzen kann. Sie erachtete es hingegen als unnötig, die Probleme des Biodiversitätsverlustes für Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren sowie nötige Massnahmen zu beschliessen. Obwohl der Biodiversitätsverlust seit Jahren eine der Hauptsorgen der Schweizer Bevölkerung ist, haben einige wenige Kommissionsmitglieder entschieden, die Biodiversitätskrise zu ignorieren. Immerhin verlangt eine starke Minderheit ein Eintreten und damit die rasche und gezielte Suche nach einer Lösung.
«Ohne einen besseren Schutz unserer Ökosysteme sind unsere Ernährungssicherheit und unser Wohlstand gefährdet. Keine Milchbüchleinrechnung der Welt vermag aus den aktuell rund 10 Prozent Schutzflächen über Nacht eine wirksame Förderung der Biodiversität zu zaubern. Die Schweiz hat eine akute Biodiversitätskrise, illustriert durch einige der längsten Roten Listen aller Industrienationen. Es braucht deshalb keine statistische Übung, sondern ambitionierte Massnahmen zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen», sagt Raffael Ayé, Geschäftsführer BirdLife Schweiz.
«Die Biodiversitätskrise verstärkt sich mit jedem Jahr ohne entschlossenes Handeln. Die Schweiz ist Schlusslicht ganz Europas betreffend Schutzgebiete und gehört unter den führenden Wirtschaftsnationen zu jenen mit den meisten gefährdeten Arten. Das zeigt: Der Handlungsbedarf ist gross. Die Biodiversitätsinitiative mit ihrer breiten Trägerschaft fordert, dass der Ständerat auf den Gegenvorschlag eintritt und die interessante Fassung des Nationalrates weiter verbessert», sagt Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande von Pro Natura.
«Der Bundesrat hat die Forderungen der Städte und Gemeinden aus der Vernehmlassung von 2021 aufgenommen und eine NHG-Revision beantragt. Der Nationalrat hat die Vorschläge auf einen interessanten Kompromiss reduziert. Jetzt muss der Ständerat dafür sorgen, dass seine Umweltkommission ihre Arbeit macht und die NHG-Revision berät», betont Franziska Grossenbacher, stellvertretende Geschäftsleiterin der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz.
Medienmitteilung der UREK-S, 22. März 2023
Kontakt:
- Pro Natura: Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande, @email, 079 688 72 24
- BirdLife Schweiz: Raffael Ayé, Geschäftsführer, @email, 076 308 66 84
- Schweizer Heimatschutz: Stefan Kunz, Geschäftsführer, @email, 079 631 34 67
- Stiftung Landschaftsschutz Schweiz: Franziska Grossenbacher, Stv. Geschäftsleiterin, @email, 076 304 43 58
- Biodiversitätsinitiative: Natalie Favre, Medienstelle, @email, 076 491 25 26
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Info
Gemeinsame Medienmitteilung des Trägervereins der Biodiversitätsinitiative
Bundeshaus © Matthias Sorg
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Webseite der Biodiversitätsinitiative
Kleine Taten für die grosse Vielfalt
Weiher Langimatt, Kleinlützel
Jetzt erst recht!
Aktiv werden für die Natur
Weil wir den stärkeren Schutz der Biodiversität diesen Herbst nicht in der Verfassung verankern konnten, kämpfen wir jetzt erst recht mit konkreter Arbeit gegen die Folgen der Biodiversitätskrise. Machen Sie mit? Zusammen geht’s besser!
Natureinsatz
Natureinsatz: Neophyten bekämpfen im Schutzgebiet Weihermühle
Gewinnen Sie einzigartige Einblicke in eines unserer Schutzgebiete und in den praktische Naturschutz. Der Einsatz findet bei nahezu jedem Wetter statt. Pro Natura stellt allen Helferinnen und Helfern eine Zwischenverpflegung sowie das benötigte Werkzeug zur Verfügung.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Weitere Informationen folgen nach der Anmeldung.
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Info
Anmeldung erforderlich.
Leitung:
Julia Besimo, Projektleiterin Schutzgebiete
Contatto
Anmeldung auch möglich unter
Tel. 081 511 64 10
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Pro Natura GRDettagli dell'evento
Data
Luogo
Schutzgebiet Weihermühle Bonaduz/Rhäzüns
Dettagli
Preparazione
Costo
kostenlos