Progetti
Natureinsatz
Öffentlicher Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet I
Gemeinsam werden wir einen spannenden Tag in einem unserer Naturschutzgebiete erleben und dabei wichtige Arbeiten zur Förderung bedrohter Arten und Lebensräume tätigen. Du erfährst, auf was es bei der praktischen Naturschutzarbeit ankommt und lernst dabei Flora und Fauna des Schutzgebiets kennen. Die Veranstaltung ist für alle konzipiert und ist nicht leistungsorientiert. Jede und jeder kann so lange und soviel beitragen wie sie/er möchte und kann.
Bei Interesse an diesem oder weiteren Pflegeeinsätzen darfst du dich gerne unverbindlich bei uns melden oder dich gleich unter dem grünen Anmelde-Button oben für diesen Einsatz anmelden.
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Pro Natura SHDettagli dell'evento
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Luogo
Im Kanton Schaffhausen, genauer Ort wird zwei Wochen vorher per E-Mail bekanntgegeben
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Kostenlos
Sanierung Weiher Bach, Trogen AR (2025)
Natureinsatz
Pflegeeinsatz am Immenberg 21.2.26 -ausgebucht!
Für die hohe Biodiversität im Naturschutzgebiet Immenberg braucht es wiederholte Pflege. Erleben Sie die Natur hautnah und helfen Sie mit, wertvolle Arbeiten im wunderschönen Naturreservat durchzuführen.
Beim Einsatz schneiden Freiwillige z.B. schnell wachsende Büsche und aufkommenden Jungwald zurück und schaffen damit Platz für Orchideen und viele andere Pflanzen. Dieser Lebensraum ist eine wichtige Heimat für eine Vielzahl von Tieren.
Der Pflegeeinsatz findet unter der Leitung von Yves Elmer, Reservatspfleger von Pro Natura Thurgau, am Samstag, 21. Februar, von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt und ist selbstverständlich kostenlos. Für die Teilnahme benötigen Sie gutes Schuhwerk, passende Kleidung und gegebenenfalls Arbeitshandschuhe. Znüni und Mittagessen werden von Pro Natura Thurgau offeriert.
Da die Anzahl möglicher Teilnehmenden erreicht ist, ist eine Anmeldung nicht mehr möglich.
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Pro Natura TGDettagli dell'evento
Data
Luogo
Naturschutzgebiet Immenberg
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Costo
keine
Der Wille zum Handeln ist vorhanden, die Umsetzung muss beschleunigt werden
Der vom Aussterben bedrohte und stark vom Zustand des Flusses abhängige Rhone-Streber (Zingel asper) ist ein Fisch, der durch die Berner Konvention streng geschützt ist. Als Unterzeichner dieser Konvention sind die Schweiz und Frankreich verpflichtet, die notwendigen Massnahmen zu seinem Schutz zu ergreifen. Pro Natura, der WWF Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) hatten 2011 gemeinsam mit dem Kollektiv «SOS Loue et Rivières Comtoises» eine Beschwerde beim Ständigen Ausschuss der Berner Konvention eingereicht, da die französisch-schweizerischen Behörden nicht genug unternahmen, um den Rückgang des Rhone-Strebers im Doubs aufzuhalten. Die NGOs prangerten damals einen möglichen Verstoss gegen die Konvention an. Der nationale Aktionsplan für den Doubs, der nun bis 2030 verlängert wurde, ist die Antwort der Schweizer Behörden auf diese noch offene Klage.
Die Stunden des Rhone-Strebers werden gezählt
Die drei Schweizer NGOs, die sich nun im Projekt «Doubs vivant» zusammen getan haben, um das Dossier weiterzuentwickeln, reisten nach Strassburg, um vor der kritischen Situation des Rhone-Strebers zu warnen. Angesichts der Ergebnisse des Monitorings der letzten Jahre ist zu befürchten, dass die Population im Doubs ihre letzten Stunden erlebt. Die in diesem Jahr durchgeführten visuelle Nachsuchen waren erfolglos, die letzte Sichtung der Art im Doubs erfolgte im Jahr 2023.
Vorschläge an den Ständigen Ausschuss
Aufgrund dieses unerfreulichen Befundes baten die NGOs den Ständigen Ausschuss, ihre Beschwerde offen zu halten. Die NGOs zeigten sich zufrieden mit der kürzlich von den Behörden angekündigten Verlängerung des nationalen Aktionsplans. Sie betonten jedoch, dass die Massnahmen dieses Plans in naher Zukunft umgesetzt werden müssen, um das Verschwinden des Rhone-Strebers und anderer Arten, die an den Doubs gebunden sind, zu verhindern. Sie erinnerten an die Notwendigkeit, alle Einflussfaktoren im Wassereinzugsgebiet auf den Fisch, einschliesslich der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft, im Rahmen konkreter Massnahmen zu behandeln. Die NGOs forderten auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Frankreich und der Schweiz im Bereich der Wasserqualität, da die Verschmutzung keine Grenzen kennt. Schliesslich schlugen sie vor, im Rahmen eines Expertentreffens zu prüfen, ob ein europäischer Aktionsplan aufgestellt werden soll, um den Zustand des Rhone-Strebers und anderer Arten der Gattung Zingel zu verbessern. Die von den NGOs formulierten Forderungen wurden in die Entscheidungen des Ständigen Ausschusses aufgenommen, was das Projekt «Doubs vivant» begrüsst. Die Idee, Experten für die Gattung Zingel, die mehrere in Europa bedrohte Arten mit ähnlicher Ökologie umfasst, zusammenzubringen, wurde als beachtenswert erachtet. Es wurden jedoch keine konkreten Verpflichtungen in dieser Richtung eingegangen.
Weitere Informationen:
Berner Konvention
Projekt « Doubs vivant »
Kontakt:
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Website des Projekts «Doubs vivant»Potrebbe anche interessarti
Ferien in der Natur, für die Natur
Auf über 1900 Metern über Meer in den äusserst artenreichen Trockenwiesen von Obermutten (GR) heuen und dabei die Paradieslilie und verschiedene Orchideenarten fördern – das ist nur eine von 20 Möglichkeiten, dieses Jahr tatkräftige Ferien in den schönsten Schweizer Natur- und Kulturlandschaften zu verbringen.
Vielfältiges Angebot
Die Ferienarbeitswochen von Pro Natura und der Stiftung Umwelteinsatz bieten den Teilnehmenden 2025 vielfältige Einsätze: vom Entbuschen blumenreicher Weiden in Les Diablerets (VD), über die Renovation der Trockenmauern am Julierpass (GR) oder in Les Bois (JU), bis zur Heuernte in steilen Kastanienselven bei Soazza oder in den traditionellen Terrassenlandschaften von Cavaione (beide GR). Vergangenes Jahr haben 168 Personen an 19 Ferienarbeitswochen teilgenommen und den Naturschutz- und Kulturlandschaftsprojekten damit rund 840 Einsatztage gewidmet.
Gemeinsam die Natur kennenlernen
Unter der Anleitung begeisterter Fachpersonen widmen Gruppen von sieben bis zwölf Personen den Grossteil der Woche dem Einsatz für die Natur und lernen dabei neue handwerkliche Fertigkeiten. Auch Freizeit und Entspannung kommen nicht zu kurz: Exkursionen bringen den Teilnehmenden Fauna und Flora näher und machen sie mit der Geschichte ihres Einsatzortes vertraut. Gemeinsam werden die Abendessen zubereitet, was Gelegenheit zum Austausch bietet. Die Teilnehmenden wohnen in Alphütten oder Gebäuden mit etwas mehr Komfort.
Faire Aufteilung der Kosten
Die Anmeldegebühr beträgt in der Regel zwischen 120 und 270 Franken pro Person und deckt einen Teil der Projekt- und der Unterbringungskosten. Den Grossteil der verbleibenden Aufwände tragen die Stiftung Umwelteinsatz und Pro Natura.
Programm und Buchung:
Das vollständige Programm finden Sie auf den Webseiten der Stiftung Umwelteinsatz und von Pro Natura.
Kontakt:
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