Progetti
Exkursion
Fledermäuse: geschickte Jäger in der Nacht
Bei der Abendführung gehen wir mit Fledermausdetektoren entlang der Aare auf die Pirsch nach verschiedenen Fledermäusen. Dabei lernen wir die einzigen fliegenden Säugetiere auf erlebnisreiche Art und Weise näher kennen. Mit etwas Glück können wir die Zwerg- oder Wasserfledermaus am Abendhimmel entdecken und ihre Ultraschall-Rufe hören.
Leitung: Rob van der Es, Fledermausdetektiv
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Pro Natura Zentrum Eichholz
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15 CHF
Die neue Generation Blauflügeliger Ödlandschrecken entdecken
Rund 120 Eier legt das Weibchen der Blauflügeligen Ödlandschrecke Ende Sommer in den Boden. Miterleben, wie ihre Jungtiere das Licht der Welt erblicken, wird sie nicht. Denn während die nächste Generation im Eistadium den Winter überdauert, sterben die Elterntiere mit dem ersten Frost im Herbst. Zwischen April und Mai schlüpfen dann die nur wenige Millimeter grossen Nymphen. Sie sehen zwar schon aus wie Miniaturversionen ihrer Eltern, die namensgebenden blauen Flügel fehlen jedoch noch. Um diese zu entwickeln, häuten sich die Weibchen vier und die Männchen fünfmal und passen dabei ihre Grundfärbung der Umgebung an.
Die bedrohte Welt der Insekten
«Neben der Blauflügeligen Ödlandschrecke erwachen auch viele andere Insekten im Frühling zum Leben. Der ideale Zeitpunkt, diese genauer zu studieren», sagt Elisabeth Karrer, Projektleiterin Umweltbildung bei Pro Natura. Schliesslich machen Insekten 60 Prozent aller Tierarten weltweit aus und 60 Prozent der Schweizer Insekten sind gefährdet. Dabei sind sie zentral für natürliche Kreisläufe wie die Bestäubung oder die Umwandlung von totem Material. Wo Insekten bedroht sind, sind deshalb auch unsere Lebensgrundlagen bedroht.
Beobachten, bestimmen, fördern
Ob mit der Schulklasse, der Familie oder auch allein; Insekten lassen sich in der Natur wunderbar entdecken. Unser Tier des Jahres zum Beispiel findet man auf sonnig, kargem Gelände, wie Kiesbänken oder verwilderten Bahn- und Gewerbearealen, bevorzugt im Wallis, Tessin und entlang des Jurasüdhangs.
Um auch die vielen anderen Insekten besser zu verstehen, hat Pro Natura einen Bestimmungsfächer sowie ein Naturtagebuch entwickelt. «Letzteres liefert auch Tipps, wie Balkon, Garten oder Schulhof insektenfreundlicher gestaltet werden können, damit im nächsten Frühjahr wieder eine neue Insektengeneration zum Leben erwacht», ergänzt Elisabeth Karrer.
Weitere Informationen:
- Insekten entdecken mit Naturtagebuch und Bestimmungsfächer
- Dossier zum Tier des Jahres 2023
- Das Insektensterben bedroht unsere Lebensgrundlage
Kontakt:
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Headerfoto: © Christian Roesti
Stand – Kommen Sie vorbei!
Ökomarkt St. Gallen
Der Ökomarkt ist ein jährliches Ereignis in der St.Galler Innenstadt. Die breite Palette von regionalen Ausstellenden bietet einen vielfältigen Einblick in das ökologische Waren- und Dienstleistungsangebot. Die Besucherinnen und Besucher profitieren von Informationen, können sich beraten lassen oder regionale und nachhaltige Produkte kaufen. Der Markt wurde 1996 vom städtischen Amt für Umwelt und Energie ins Leben gerufen und hat sich zu einem beliebten Anlass mit über 80 Ständen entwickelt. Seit 1999 ist die Interessengemeinschaft Ökomarkt für die Durchführung zuständig. Auch Pro Natura St. Gallen-Appenzell wird am Ökomarkt 2026 mit einem Stand vertreten sein.
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St. Gallen
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In die Ferien – für die Biodiversität
Auf 1800 Metern über Meer im kleinen Walserdorf Obermutten die herrliche Aussicht der Bünder Alpen geniessen, dabei Weiden entbuschen und pflegen zugunsten der Biodiversität - das ist nur eine von 22 Möglichkeiten, dieses Jahr nachhaltige Ferien in den schönsten Schweizer Natur- und Kulturlandschaften zu verbringen.
Vielfältiges Angebot
Vergangenes Jahr haben nahezu 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den 21 durchgeführten Projekten rund 900 Tage Freiwilligenarbeit geleistet. Dieses Jahr erwartet die Teilnehmenden erneut ein abwechslungsreiches Programm: Von der Reaktivierung ehemaliger Wildheuflächen in Avers (GR), über die Sanierung einer historischen Trockenmauer auf dem Probstenberg zwischen Solothurn und Bern, bis hin zum Entbuschen von Weiden zugunsten der Waldvögel und Waldflora auf der Alp «La Cruchaude» (VD).
Gemeinsam die Natur kennenlernen
Die Einsätze finden in Gruppen von fünf bis zwölf Personen statt und sind von einer Fachperson angeleitet. Die Teilnehmenden lernen bei ihrem Einsatz nicht nur die lokale Flora und Fauna oder das Handwerk des Trockenmauerns kennen, sie profitieren auch vom Austausch untereinander. Gelegenheiten dazu bieten sich bei der Arbeit draussen in der Natur oder beim gemeinsamen Kochen und Geniessen.
Faire Aufteilung der Kosten
Die Anmeldegebühr beträgt in der Regel zwischen 120 und 270 Franken pro Person und deckt einen Teil der Projekt- und der Unterbringungskosten. Den Grossteil der verbleibenden Aufwände tragen die Stiftung Umwelteinsatz und Pro Natura.
Programm und Buchung:
Das vollständige Programm finden Sie auf den Webseiten der Stiftung Umwelteinsatz und von Pro Natura.
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Headerphoto: © Stiftung Umwelteinsatz
Hexapodia – Spielen und die Insekten in der Stadt retten
Zuerst retten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam auf dem Spielbrett ein Insekt. Danach schlagen Sie, als Lehrperson, vor, ein konkretes Förderprojekt zu realisieren, das in der Umgebung der Schule oder zu Hause umgesetzt wird und zum Überleben unserer kleinen sechsbeinigen Nachbarn beiträgt.
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Zweite Phase: Handeln
Nach dem Spiel werden die Spielerinnen und Spieler aktiv – und zwar im wirklichen Leben! Angeregt durch eine der «Schutz»-Karten aus dem Spiel (Asthaufen, Insektenhotel, einheimischer Arten usw.) entwickeln und realisieren die Schülerinnen und Schüler ein konkretes Gestaltungsprojekt in der näheren Umgebung (Schulhof, Quartier, Privatgarten usw.).
Tipps und Tricks für die Umsetzung der Massnahmen: Naturtipps | Pro Natura
Dritte Phase: Erfolg zeigen
Zeigen Sie die Fördermassnahmen, die Sie mit Ihren Schüler/-innen umgesetzt haben. Laden Sie von jeder Aufwertung ein Photo in unsere Bildergalerie.
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90 Jahre Aletschwald: spannende Ausflüge in einen der lebendigsten Schweizer Bergwälder
Der Aletschwald ist Heimat der ältesten Bäume der Schweiz und der kleinsten Eule Europas. Bis zu 1000 Jahre alt sind die Arven, die hier stehen und mit etwas Glück erspäht man im Gehölz einen Sperlingskauz. Viel häufiger noch sind Rothirsche, Gämse, Fichten und Lärchen. Als naturbelassener Wald mit viel Totholz ist der Aletschwald heute einer der lebendigsten und schönsten Bergwälder der Schweiz. Doch erst seit 90 Jahren ist die Vielfalt hier wieder im Aufschwung.
Vom Sorgenkind zum Schutzgebiet
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten der Holzschlag, das Weiden von Vieh sowie das Sammeln von Beeren dem Aletschwald derart stark zu, dass er sich in einem sehr schlechten Zustand befand. Als Pro Natura 1933 einen Pachtvertrag über 99 Jahre unterzeichnen konnte, kam es endlich zum wirksamen Naturschutz.
Heute, 90 Jahre später, kümmern sich zwei Ranger sowie jede Saison die 23 Mitarbeitenden des Pro Natura Zentrums Aletsch um die Förderung und den Erhalt des 400 Hektaren grossen Schutzgebiets. «Wir sensibilisieren die Menschen, für die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur», erklärt Zentrumsleiter Maurus Bamert. «In Zeiten von Biodiversitätskrise und Klimawandel sind Schutzgebiete wie der Aletschwald von grosser Bedeutung. Das Pro Natura Zentrum Aletsch in der Villa Cassel ist der ideale Ausgangspunkt, um das Schutzgebiet zu erforschen und herauszufinden, wie solche Gebiete zum Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten beitragen.»
Natur, Wissenschaft und Kultur
Ab dem 17. Juni bietet das Pro Natura Zentrum Aletsch den Besucherinnen und Besuchern diverse Exkursionen in den Aletschwald und die dahinterliegende Aletsch Arena mit dem gleichnamigen Gletscher. Von Familienwochenenden über Jugendlager bis zu Exkursionen ist für alle etwas dabei. Die Ausstellung «Gletscherschwund – Klimawandel – Energiewende», der Alpengarten und der Tee-Salon sind täglich geöffnet. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Kultur trifft Wissenschaft» werden Sagen erzählt und die Zukunft des Aletschwaldes ergründet. Am Casselfest vom 13. August schliesslich wird gemeinsam mit der Bevölkerung auf das Jubiläum angestossen.
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Foto Villa Cassel © Matthias Sorg
Umweltbildung
Merkblätter zu Animationen
Kostenloses Unterrichtsmaterial - Standortinfos - Tipps zur Vorbereitung
Bis bald
Ihr Animatura Team
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