Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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Gwattmoos
Berna

Naturschutzgebiet Gwattmösli, Thun

Nur eine Restfläche der Feuchtwiese im Gwatt entging in den 80er-Jahren der Aufschüttung. Dank Kauf und Aufwertung durch Pro Natura Bern konnte eine Naturoase am Rande des Industriegebietes erhalten werden.

Wegen einer geplanten Parkplatzanlage wurde die einst sumpfige Wiese im Gwattmösli (leider) aufgeschüttet und anschliessend an Industriebetriebe verkauft. Infolge dieser Aufschüttung staute sich am Waldrand Wasser und bildete einen Tümpel, der sich innert weniger Jahre zu einem einzigartigen Biotop entwickelte.

Wie wir zum Gwattmösli kamen

1985 erwarb Pro Natura Bern dank grosszügiger finanzieller Unterstützung (SEVA, UTB, Brunette-Stiftung, Stadt Thun und viele Privatspenden) von der Frutiger AG 6000m2 Land auf dem Industriegelände und konnte damit wertvolle Biotopflächen sichern. Seit 1986 ist das Objekt kantonales Naturschutzgebiet. 2001 wurde es ins Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung aufgenommen.

Das Naturschutzgebiet Gwattmösli zeichnet sich durch ein Mosaik von offenen Wasserflächen, Grünland und Hangrieden aus. Diese verschiedenartigen Kleinbiotope beherbergten eine reichhaltige Pflanzen- und Tierweltwelt. Leider war in den letzten Jahrzehnten, bedingt durch verschiedene ungünstige Einflüsse, ein Artenrückgang zu verzeichnen, insbesondere bei den Libellen. Zur Zeit bevölkern rund 20 Libellenarten das Gebiet.
Das Gwattmösli ist dank seiner zentralen Lage in der Agglomeration von Thun einer breiten Bevölkerung zugänglich und eignet sich auch für Feldbeobachtungen durch Schulklassen.

Erweiterung und Aufwertung

Angrenzend an das Naturschutzgebiet befindet sich die Parzelle Gwattmoos mit einem grossen röhrichtbestandenen Weiher und Grünland, das als Industrieland vorgesehen war. Nachdem die Zukunft der 1,5 ha grossen Fläche lange unklar war, konnten Pro Natura Bern und Region Thun 2011 mit der Stadt Thun einen Baurechtsvertrag abschliessen. In der Folge führten wir Anfang 2013 Aufwertungen durch: Der eingedolte Bach wurde ans Licht geholt, ein grosser Weiher und zahlreiche kleine Gewässer erstellt, Kleinstrukturen gebaut und der Waldrand aufgewertet. Zielarten sind die Gelbbauchunke und gewisse Libellenarten.

Die Pflege erfolgt v.a. mit Hilfe von Freiwilligen sowie mit Schottischen Hochlandrindern und zeitweise Wasserbüffeln. Diese konnten bereits einige Jahre beweisen, dass sie das Röhricht reduzieren und eine gewisse Dynamik aufrechterhalten können.

Der Ökofonds von Energie Thun, welcher unser Projekt finanziell unterstützte, hat 2021 ein Video produzieren lassen, in dem Urs Neuenschwander (Energie Thun) und Verena Wagner (Präsidentin Pro Natura Bern und Schutzgebietsverantwortliche) den Schutzgebietsteil Gwattmoos und die erfolgten Massnahmen auf einem Rundgang vorstellen: https://tour.thebrandpower.ch/de/tour/ygyqhkzk8

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Dettagli sulla riserva naturale

Accesso

Per ÖV bis Thun, Rösslimatte oder Thun, Zeughaus.

Servizi sul luogo

Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Bitte berücksichtigen Sie die Interessen der Tiere im Gebiet.

Waldstrasse Forst

Ökol­o­gis­che Böschungspflege

Bords de routes forestières

Bor­ds de routes forestières

Les Pontins
Berna

Naturschutzgebiet Marais des Pontins

Landkauf und Aufwertung

Der Ostteil des Moores von Les Pontins wurde durch Torfabbau, Entwässerungen, Aufforstungen und sogar eine geplante Ferienhausüberbauung beeinträchtigt und gefährdet. Dank Kauf der Teilfläche und eine nachfolgende Aufwertung präsentiert sich das Moor wieder als interessanter Lebensraum.

Die Moore von Les Pontins umfassen Flach- und Hochmoore, Feuchtwiesen und Wald und liegen auf 1100 m Höhe südlich von St. Imier, auf einer Ebene an der Nordflanke des Chasserals. Der Teil westlich der querenden Kantonsstrasse, rund 26 ha, wurde bereits ab 1947 schrittweise vom Kanton Bern unter Schutz gestellt. Im Zusammenhang mit der Aufnahme des Moorgebiets in das Bundesinventar der Moorlandschaften von nationaler Bedeutung erfolgte 2004/05 eine Revision des Schutzbeschlusses und des Perimeters. Dabei konnten 16 ha östlich der Kantonsstrasse zusätzlich ins Schutzgebiet aufgenommen werden.

Pro Natura Jura bernois interessierte sich bereits seit längerem für den Kauf der Flächen im Osten des Moores – ohne Erfolg. Die Revision brachte nun aber einiges in Bewegung. So konnten schliesslich 5 ha von drei privaten Grundeigentümern erworben werden. Der Kauf wurde mitfinanziert durch den Bund, den Lotteriefonds des Kantons Bern und Pro Natura. Die Abteilung Naturförderung des Kantons Bern und die Burgergemeinde St. Imier unterstützten den Kauf in technischer Art.

Umfassende Aufwertung

Der Erwerb der Moorflächen durch Pro Natura (Bern) ermöglichte in der Folge unter Leitung des Zentralsekretariats eine umfassende Renaturierung im östlichen, durch Entwässerung, Torfabbau und Fichtenaufforstungen beeinträchtigten Moorabschnitt. Im Winter 2015/16 wurde der Hauptabzugsgraben durch Spundwände verschlossen und mit Material von angrenzenden Flächen aufgefüllt. Dort entstanden in der Folge mehrere Wasserflächen. Die seitlich zuführenden Gräben wurden ebenfalls aufgefüllt und die Fichtenaufforstungen teilweise entfernt. Eine extensive Beweidung von Teilflächen soll die offenen Flächen als Flachmoore oder artenreiches Grünland erhalten.

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Die Finanzierung erfolgte mit Beiträgen von Pro Natura, Bund und Kanton, des BKW Ökofonds, der Yvonne Jacob Stiftung und des Fonds Landschaft Schweiz.

Les Pontins
Berna

Réserve naturelle du marais des Pontins

La partie est du marais des Pontins a été fortement perturbée par le passé par l’exploitation de tourbe, le drainage, les plantations d’épicéas et a même été menacée par un projet de construction d’un village vacances! Grâce à l'achat d'une partie de la zone puis à la réalisation d’importantes mesures de restauration, le marais des Pontins présente à nouveau des habitats des plus intéressants.

Situé à 1100 m d’altitude au sud de Saint-Imier, au fond d’un vallon dans le flanc nord de Chasseral, le marais des Pontins regroupe à la fois des surfaces de bas-marais, haut-marais, prairie humide et forêt. À l'ouest de la route cantonale qui traverse le site, environ 26 ha ont été mis sous la protection du canton de Berne dès 1947. L’arrêté de protection et le périmètre des objets inscrits à l’inventaire fédéral des sites marécageux d’une beauté particulière et d’importance nationale ont été révisés en 2004/05. 16 ha à l'est de la route cantonale ont ainsi été inclus dans l'aire protégée des Pontins.

Pro Natura Jura bernois s'intéressait depuis longtemps à l'achat, sans succès, de terrains sur la partie est du marais. La révision de l’inventaire a cependant fait évoluer la situation et finalement 5 ha ont été acquis de trois propriétaires privés. L'achat a été cofinancé par la Confédération, le fonds de loterie du canton de Berne et Pro Natura. Le Service de la Promotion de la Nature du canton de Berne et la commune de Saint-Imier ont apporté un soutien technique lors de cet achat.

Une restauration globale

L'acquisition des surfaces marécageuses par Pro Natura (Berne) a permis, sous conduite de projet de l’association centrale de Pro Natura, de restaurer toute la partie orientale du marais qui avait été drainée, exploitée et recouverte d’une dense forêt d’épicéas.

Au cours de l'hiver 2015/16, le fossé de drainage principal a été bloqué par plusieurs palissades en bois recouvertes de tourbe prélevée sur place, créant ainsi plusieurs plans d'eau. Les fossés latéraux ont été comblés et la forêt d’épicéa a été éclaircie. Un pâturage extensif est mené sur certaines surfaces afin de conserver les bas-marais et prairies humides ouverts et riches en espèces.

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Le projet a été financé par Pro Natura, la Confédération, le canton, le fonds écologique des BKW, la Fondation Yvonne Jacob et le Fonds Suisse pour le Paysage.

Vieille Birse
Berna

Naturschutzgebiet Vieille Birse – Ein versteckter Zufluchtsort in Sorvilier

Ganz in der Nähe der kanalisierten Birs, zwischen Sorvilier und Court, zeugt das kantonale Naturschutzgebiet Vieille Birse noch heute von der ursprünglichen Dynamik des Flusses.

Zwei kleine, voneinander getrennte Flächen, die in den 1970er-Jahren in ehemaligen Flussmäandern angelegt wurden, beherbergen heute eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Teiche, sumpfige Weiden, Feuchtwälder, Hecken und Wiesen bilden ein vielfältiges Mosaik an Lebensräumen – ideale Bedingungen für Amphibien, Libellen und Schmetterlinge. Das Gebiet ist in den kantonalen und eidgenössischen Inventaren als Schutzgebiet aufgeführt und wird im Sinne von Ruhe und Erhaltung naturnah bewirtschaftet. Es spielt eine Schlüsselrolle im Netzwerk der Feuchtgebiete des Tals – ein Netzwerk, das bald durch das Revitalisierungsprojekt an der Birs weiter gestärkt wird.

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Vieille Birse
Berna

La Vieille Birse – Un refuge discret à Sorvilier

Tout près de la Birse canalisée, entre Sorvilier et Court, la réserve cantonale de la Vieille Birse témoigne encore de la dynamique originelle de la rivière.

Deux petites surfaces disjointes, aménagées dans les années 1970 au sein d’anciens méandres, accueillent aujourd’hui une biodiversité remarquable. Étangs, saulaies marécageuses, boisements humides, haies et prairies composent une mosaïque d’habitats pour amphibiens, libellules et papillons. 

Inscrite aux inventaires cantonaux et fédéraux, la réserve est gérée dans un esprit de tranquillité et de conservation. Elle joue un rôle clé dans le réseau de zones humides de la vallée, bientôt renforcé par le projet de revitalisation de la Birse. 

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Bez 2
Berna

Feuchtgebiete am Fusse der Combe Grède

In Villeret, am Ufer des Bez, bewirtschaftet Pro Natura zusammen mit lokalen Partnern zwei Parzellen entlang des Bachs, die nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt liegen.

Auf der ersten Parzelle, die teilweise von einem Saatgutproduzenten genutzt wird, wurde das rechte Ufer des Bez im Jahr 2022 aufgeweitet, um dem Bach seine natürliche Dynamik zurückzugeben. Einst zwischen Mauern eingezwängt, steht dem Bez nun wieder ein weiter Raum zur Verfügung, in dem er sich frei entfalten und an unterschiedliche Wasserstände anpassen kann – von ruhig bis reissend. Zwei weiter oben angelegte Teiche bieten insbesondere Amphibien und Libellen einen Lebensraum und dienen gleichzeitig als Grundlage für Umweltbildungsaktivitäten, die für den Herbst 2025 geplant sind. Dieser Raum vereint Hochwasserschutz, ökologische Aufwertung, Sensibilisierung der Öffentlichkeit und respektvolle Landwirtschaft. Etwas weiter flussabwärts liegt die zweite Parzelle, die sich aus verschiedenen Feuchtbiotopen und landwirtschaftlich genutzten Flächen zusammensetzt. In den 1990er-Jahren angelegte Teiche wurden dort im Jahr 2024 renaturiert. Zwei davon bieten nun wieder offene Wasserflächen, die besonders für Molche und Grasfrösche attraktiv sind. Ein dritter Teich wurde in eine Feuchtwiese umgewandelt – ein weiterer Beitrag zur ökologischen Vielfalt des Gebiets. Gemeinsam bilden diese beiden, durch den Bez verbundenen Parzellen einen funktionalen Kern für die Vernetzung von Feuchtgebieten. Diese ökologische Kontinuität ist entscheidend für den Erhalt der Amphibienpopulationen im Tal, da sie ergänzende und miteinander verbundene Lebensräume für Fortpflanzung und Ausbreitung bietet. 

  Video-Tipp: evitalisierung des Bez auf einem Grundstück von Pro Natura Bern in Villeret – auf YouTube ansehen

Bez Elisabeth Contesse
Le Bez

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Bez 2
Berna

Sites humides au pied de la Combe Grède

À Villeret, au bord du Bez, Pro Natura gère avec des partenaires locaux deux parcelles distantes de quelques centaines de mètres le long du ruisseau.

Sur la première parcelle, partiellement exploitée par un semencier, la berge droite du Bez a été élargie en 2022 pour redonner au cours d’eau toute sa mobilité. Autrefois confiné entre deux murs, le Bez a retrouvé un vaste espace où il peut évoluer selon une dynamique naturelle, adaptant son tracé aux fluctuations de débit, des plus paisibles aux plus impétueuses. Deux mares creusées en amont accueillent notamment amphibiens et libellules, tout en servant de support à des activités d’éducation à l’environnement, prévues pour l’automne 2025. Cet espace allie gestion des crues, enrichissement écologique, sensibilisation du public et cohabitation avec une agriculture respectueuse. 
Un peu plus en aval, la seconde parcelle est partagée entre des biotopes humides diversifiés et une activité agricole. Des étangs créés dans les années 1990 y ont été restaurés en 2024. Deux d’entre eux offrent à nouveau des surfaces d’eau libres attrayantes, notamment pour le triton palmé ou la grenouille rousse. Un troisième a été transformé en prairie humide, renforçant encore la diversité écologique du site. 
Ensemble, ces deux sites reliés par le Bez forment un noyau fonctionnel de mise en réseau de milieux humides. Cette continuité écologique est essentielle au maintien des populations de batraciens dans la vallée, en leur offrant des habitats complémentaires et connectés pour se reproduire et se disperser.

Youtube: Revitalisation du Bez sur une parcelle de Pro Natura Berne à Villeret

Bez Elisabeth Contesse
Le Bez

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Lebensraum Wiese
laufende Projekte

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