Progetti
Naturschutzgebiet Usser-Allmend (OW)
Dornengestrüpp als Vorratsschrank
Nur wenig grösser als ein Spatz, macht der Neuntöter sogar Jagd auf Jungvögel oder Mäuse. Oft spiesst er diese Tiere erst einmal auf - und zerteilt sie später fein säuberlich. Trotz seiner vorausschauenden Lebensweise hat der Neuntöter ein Problem: Er findet kaum mehr geeignete Lebensräume. Mit der landwirtschaftlichen Intensivierung sind viele Hecken mit Dornensträuchern verschwunden. Zurück geblieben sind ausgeräumte Landschaften ohne Unterschlupf-Möglichkeiten. Dank Pro Natura bleibt die Usser-Allmend ein abwechslungsreich strukturiertes Gebiet: Es bietet Lebensraum für den Neuntöter sowie für weitere Vögel, Schmetterlinge, Libellen und Amphibien.
Bauernhäuser wie aus dem Bilderbuch
Ein sehr schön angelegter Waldlehrpfad begleitet Sie ab Giswil entlang des Dreiwässerkanals Richtung See. Folgen Sie der Signalisation zum Campingplatz, kommen Sie an einigen Tümpeln vorbei: Frösche, Kröten, Molche und Libellen nutzen diese gerne als Kinderstube. In den Riedwiesen, die Sie danach durchqueren, wachsen viele Pflanzenarten, deren Lebensräume immer seltener werden.
Der Rückweg führt Sie durch die Streusiedlung Grossteil. Vorbei an stattlichen alten Bauernhäusern mit schmucken Gärten - und durch eine traditionell-bäuerliche Kulturlandschaft mit Hecken und Hochstamm-Obstbäumen - geht es zum Bahnhof Giswil zurück.
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Info
Von Hecken und Feldgehölzen durchzogene Riedwiesen sowie einige Weiher und Tümpel.
Hunde sind an der Leine zu führen.
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Pro Natura UnterwaldenDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit der Zentralbahn von Luzern oder Interlaken Ost nach Giswil.
Réserve naturelle d'Usser-Allmend (OW)
Des buissons épineux comme garde-manger
À peine plus gros qu'un moineau, la pie-grièche écorcheur fait même la chasse aux oisillons et aux souris: elle les embroche, eux aussi, pour les découper plus tard. Malgré sa prévoyance, la pie-grièche écorcheur a pourtant un problème: elle ne trouve quasiment plus d'habitats appropriés. Avec l'intensification de l'agriculture, de nombreuses haies et arbustes épineux ont disparu, remplacés par des paysages dénudés. Grâce à Pro Natura, la région d'Usser-Allmend demeure richement structurée. Elle offre des sites adéquats à la pie-grièche écorcheur ainsi qu'à d'autres oiseaux, aux papillons, aux libellules et aux amphibiens.
Des fermes d'antan
Un sentier pédagogique forestier magnifiquement aménagé vous accompagne le long du Dreiwässerkanal, depuis Giswil en direction du lac. En suivant la signalisation du terrain de camping, vous passerez près de plusieurs mares: les grenouilles, les crapauds et les tritons, mais aussi les libellules aiment les utiliser comme crèche. De nombreuses espèces végétales, dont les habitats deviennent de plus en plus rares, se développent dans les prairies humides que vous traverserez ensuite.
Le chemin de retour vous mène à travers Grossteil jusqu'à la gare de Giswil, en vous faisant passer devant des fermes anciennes imposantes aux jolis jardins, à travers un paysage rural traditionnel, riche en haies et en vergers à hautes tiges.
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Info
Prairies humides sillonnées de haies et de bosquets, avec mares et étangs.
Tenir les chiens en laisse.
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Pro Natura UnterwaldDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Avec le Zentralbahn de Lucerne ou Interlaken jusqu'à Giswil.
Naturschutzgebiet Auried (FR)
Wer wirbt da so lautstark um Weibchen?
Eine der grössten Laubfrosch-Populationen der Schweiz hat im Auried sein Zuhause. Die heute sehr selten gewordene Froschart schätzt die gut besonnten Gewässer im ehemaligen Kiesabbaugebiet als Laichplätze. Die Feuchtwiesen mit Einzelbäumen dienen ihnen als Sommerlebensraum. Aber auch andere Amphibien, Watvögel, Libellen und weitere Wirbellose fühlen sich in der strukturreichen Landschaft rundum wohl. Damit dies in Zukunft so bleibt, lässt Pro Natura gegen die Verbuschung Schottische Hochlandrinder weiden. Zudem werden die Flächen mit zusätzlichen Pflegemassnahmen offen gehalten.
Auf eigene Faust oder mit kundigen Experten
Ab Laupen gelangen Sie, nach einem etwa halbstündigen Spaziergang entlang der kanalisierten Saane, ins Naturschutzgebiet. Es lohnt sich, ganz am südlichen Zipfel mit den Erkundungen zu starten: Dort beginnt nämlich beim Informationshaus der Themenweg. So erfahren Sie viel Spannendes über das Gebiet und die darin lebenden Pflanzen und Tiere. Eigene Beobachtungen sind am besten vom Gewässerrand oder dem Aussichtsturm möglich. Falls Sie mit Ihrer Klasse eine Exkursion planen, steht Ihnen die Unterrichtshilfe auf der Website von Pro Natura Fribourg zur Verfügung. Wer mag, wandert anschliessend weiter der Saane entlang. Via Bösingen geht es durch die hügelige Kulturlandschaft nach Laupen zurück.
Ulteriori informazioni
Info
Ehemaliges Kiesabbaugebiet mit stets wasserführenden und temporären Kleingewässern, Kiesinseln, Sandbänken und extensivem Grünland. Amphibienlaichgebiet und Lebensraum für Brut- und Zugvögel.
Hunde sind an der Leine zu führen.
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Pro Natura FribourgDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit dem Zug nach Laupen, dann mit dem Postauto bis zur Staumauer des Schiffenenstausees. Eine Alternative ist die kurze aber schöne Wanderung entlang der Saane von Laupen bis zum Schutzgebiet.
Servizi sul luogo
Geführte Exkursionen durch Pro Natura Fribourg auf Anfrage. Faltblatt sowie Unterrichtshilfe finden Sie als pdf auf der Website der Pro Natura Sektion Fribourg.
Réserve naturelle d’Auried (FR)
Qui courtise aussi bruyamment les femelles?
L’une des plus grandes populations suisses de rainettes a trouvé refuge à l’Auried. Cette grenouille aujourd’hui très rare apprécie les points d'eau bien ensoleillés de cette ancienne gravière pour s’y reproduire. Elle y trouve également des prairies humides plantées d’arbres isolés et des haies naturelles pour y passer l’été. Le paysage richement structuré de l’Auried abrite aussi d’autres amphibiens, des oiseaux limicoles, des libellules et de nombreux autres invertébrés. Pour préserver ce milieu naturel et maîtriser l’embuissonnement, Pro Natura fait paître des vaches écossaises et applique diverses mesures d’entretien.
Par vos propres moyens ou accompagné
En partant de Laupen, vous atteindrez la réserve naturelle en une demi-heure environ, en longeant la Sarine canalisée. Il est tout indiqué de commencer la visite par la pointe sud de la réserve, car c’est là que débute le sentier thématique, près du centre d’information. Ainsi, vous apprendrez nombre de choses passionnantes sur la région, sa faune et sa flore. Le mieux sera de vous poster au bord des points d’eau ou dans la tour d’observation. Si vous envisagez une sortie avec votre classe, un support pédagogique est mis à votre disposition sur le site internet de Pro Natura Fribourg. Si vous le souhaitez, vous pouvez continuer votre promenade le long de la Sarine et rentrer à Laupen via Bösingen, en traversant le paysage rural vallonné.
Ulteriori informazioni
Info
Ancienne gravière, avec petits étangs permanents et temporaires, îlots de gravier, bancs de sable et herbages extensifs. Zone de reproduction d’amphibiens et habitat d’oiseaux nicheurs et migrateurs.
Les chiens doivent être tenus en laisse.
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Pro Natura FribourgDettagli sulla riserva naturale
Accesso
En train jusqu’à Laupen. Accès possible avec le car postal jusqu’au barrage de Schiffenen (itinéraire non illustré). Une alternative est la courte mais belle randonnée le long de la Saane de Laupen à la zone protégée Auried.
Servizi sul luogo
Visites guidées sur inscription. Dépliant et support pédagogique à télécharger (PDF) sur www.pronatura-fr.ch.
Freiwillige gesucht während der Amphibienwanderung
Bénévoles recherchés pendant la migration des amphibiens
Mehr blühende Alpenmannstreu durch gute Bewirtschaftung
Davantage de panicauts des Alpes grâce à une exploitation appropriée
Naturschutzgebiet Obere Stöckmatt (NW)
Entdecken Sie das blühende Gräsermeer!
Viele Trockenwiesen - und damit ihre farbigen Blüten - sind in den letzten Jahrzehnten in weiten Teilen der Schweiz verschwunden. Der Grund liegt in der Intensivierung der Landwirtschaft. Viele Pflanzen und Tiere können aber nur in Trockenwiesen überleben. Dank der seit jeher extensiven Nutzung auf der oberen Stöckmatt – die Wiese ist ungedüngt und wird nur einmal jährlich gemäht – stellen Sie beim näheren Betrachten fest, dass sie voller Leben ist: Ameisen krabbeln zwischen den Halmen und Schmetterlinge wie der weiss-schwarze Schachbrettfalter, das orange Ochsenauge oder verschiedene Bläulinge schaukeln über Blüten und Gräserähren. Rundum erklingt das Konzert der Grillen und Heuschrecken, untermalt vom Gesang der Goldammer.
Eine Insel im Wald
Vom Bahnhof Stans folgen Sie dem Wanderweg Richtung Risismüli und dann dem Bergweg zur Oberen Stöckmatt. Durch den Wald geht es die Südflanke hinauf, bis sich die offene Wiese vor Ihnen ausbreitet: Hier geniessen Sie die Aussicht und entdecken den Lebensraum Trockenwiese. Weiter führt der Wanderweg durch den kühlen Wald. Nach etwa zwei Kilometern auf der Betonstrasse führt der Weg rechts hinauf zum Etschiried. Von dort dem Wiesenweg auf der Kuppe Richtung Honegg folgen. Auf diesem Panorama-Aussichtsweg haben Sie einen weiten Blick über das Tal. Via Bürgenstock geht es mit dem Bus zurück nach Stansstad. Alternativ und etwas teurer fahren Sie mit der Standseilbahn nach Kehrsiten.
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Info
Trockenwiese von nationaler Bedeutung, umgeben von Wald.
Bitte den Weg im Schutzgebiet nicht verlassen.
Nur mit guten Schuhen! Steiler Bergweg zur Oberen Stöckmatt.
Es lohnt sich, beim Bürgenstock ein Stück entlang des berühmten Felsenweges zu gehen und den herrlichen Tiefblick auf den Vierwaldstättersee zu geniessen.
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Pro Natura UnterwaldenDettagli sulla riserva naturale
Accesso
Mit der SBB via Luzern nach Stans und Rückfahrt mit dem Bus via Stansstad oder mit der Standseilbahn nach Kehrsiten - und von dort mit dem Schiff nach Luzern oder dem Bus zurück nach Stansstad.