Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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Apr
2026
Tagesexkursion Frühlingsblumen am Berghang ob Bilten GL

Tagesexkursion per pedes

Frühlingsblumen am Berghang ob Bilten GL

Pro Natura aktiv

Luogo
Bilten GL
Costo
Da CHF 40.00
Giorno
Lunedì
Data
06.04.2026
Data e ora
09:00 - 16:30
Wenn der Frühling vielleicht bereits weit fortgeschritten ist, das Laubdach schon dichter, steigen wir etwas höher hinauf, um interessante Blüten zu finden.

Wir wandern aus der Linthebene hinauf in die bewaldeten Berghänge am Biltnerbach, wohin sich sonst nur wenige verirren. Dieser strukturreiche Waldbestand, mit schönen Buchenwäldern durchsetzt, hütet etliche botanische Raritäten zwischen den vielen Frühlingsblumen. Wir versuchen auch, in dieser Vielfalt die Kitaibels Zahnwurz mit ihren eher unscheinbaren blassgelben Blüten zu entdecken.

Aber auch andere Blumenarten des Frühlings gilt es am Waldboden aufzuspüren und zu bestimmen, so lange das Laubdach noch lichtdurchlässig ist. Und immer wieder unbekannte Bergwälder rund um uns, aussichtsreiche Grate und stille Weiden an einer Bergflanke, an der man vielleicht schon dutzendmal vorbeigefahren ist – aber die man noch nie durchwandert hat.

Weitere Informationen und Buchung

 

Ulteriori informazioni

Info

Pro Natura bietet über das Jahr verschiedene interessante Tagesexkursionen an.
Das Programm wird laufend ergänzt.

Die Exkursion erfolgt in Zusammenarbeit mit Per Pedes Bergferien.

Bild: Per Pedes Bergferien

Dettagli dell'evento

Data

Lunedì, 6.04.2026
Data e ora
09:00 - 16:30

Luogo

Bilten GL

Dettagli

Tipo di evento
Stagione

Preparazione

Indirizzo
Bahnhof Ziegelbrücke (Südseite)

Costo

Pro Natura Mitglieder CHF 40.—, Nichtmitglieder CHF 80.—. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten jeweils CHF 15.— Ermässigung.

Kaltbrunner Riet
San Gallo

Naturschutzgebiet Kaltbrunner Riet (SG)

Hospiz für weit gereiste Gäste

Im Frühling und Herbst herrscht Hochbetrieb im Kaltbrunner Riet. Auf ihren weiten Flügen, zwischen Nord und Süd, nutzen Zugvögel das Feuchtgebiet gerne für einen Zwischenstopp. Das reichhaltige Angebot an Nahrung - sowie die Rastplätze am offenen Wasser und in den Sumpfwiesen - sagt insbesondere Wat- und Wasservögeln zu.

Ohne ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem gäbe es dieses «Hotel» längst nicht mehr: Während der Melioration Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die gesamte untere Linthebene entwässert. Dadurch fielen riesige Riedflächen trocken. Nur dieses relativ kleine Gebiet bei Uznach blieb für die Tier- und Pflanzenwelt erhalten.
Die Bewässerung ist im Sommer so gewährleistet, dass sich die typischen Riedwiesenpflanzen entwickeln und Amphibien laichen können. Dabei wird der Wasserspiegel auf ein konstantes Niveau reguliert, damit die Nester der bodenbrütenden Vögel nicht überschwemmt werden. Im Herbst wird das Gebiet trockengelegt, um eine Mahd der Streuwiesen - sowie Unterhaltsarbeiten an Bewässerungsgräben - zu ermöglichen.

Suchen Sie sich Ihr Wunsch-Besuchsprogramm aus

Der flache Spazierweg eignet sich sehr gut für Familienausflüge mit Kleinkindern. Zwei Beobachtungstürme bieten spannende Aussichten auf die Brutplätze einheimischer Vögel und die Rastplätze durchziehender Zugvögel. Eine Ausstellung im Infozentrum vermittelt Wissenswertes zum Naturschutzgebiet und seinen Bewohnern. Das Infozentrum ist an den Wochenenden von Mitte März bis Ende Juni geöffnet. Auf Anfrage wird der Schlüssel zur Ausstellung, für Besuche ausserhalb der Öffnungszeiten, auch per Post zugestellt. Führungen für Gruppen oder Schulklassen sind möglich (auf Anfrage).

Ulteriori informazioni

Info

Überrest einer einst ausgedehnten Sumpflandschaft, Brut- und Rastplatz für Wat- und Wasservögel, Amphibienlaichgebiet, seltene Riedpflanzen.

Hunde sind an der Leine zu führen.

Contatto

@email

Dettagli sulla riserva naturale

Accesso

Mit der Bahn nach Uznach, zu Fuss ins Naturschutzgebiet, kaum Parkplätze im Gebiet.

Servizi sul luogo

Faltblatt vorhanden, Führungen für Gruppen oder Schulklassen auf Anfrage.

Kaltbrunner Riet
San Gallo

Réserve naturelle Kaltbrunner Riet (SG)

Un hospice pour des voyageurs venus de loin

Au printemps et à l'automne, le Kaltbrunner Riet est en pleine effervescence. En effet, au cours de leur long voyage entre le nord et le sud, les oiseaux migrateurs et limicoles font volontiers escale dans le marais. Il leur offre une nourriture abondante et de nombreuses aires de repos au bord de l'eau et dans les prairies marécageuses.

Pourtant, sans un ingénieux système d'irrigation, cet «hôtel» n'existerait plus depuis longtemps: durant les améliorations foncières effectuées vers le milieu du 20e siècle, la plaine de la Linth inférieure a été complètement asséchée, causant la disparition d'immenses zones marécageuses. Seule cette petite région près d'Uznach a été conservée pour la faune et la flore.

En été, l'irrigation permet le développement des plantes aquatiques et la reproduction des amphibiens. Le niveau de l'eau est maintenu constant afin de ne pas inonder les nids des oiseaux nichant au sol. À l'automne, la zone est asséchée afin de permettre le fauchage des prairies à litière et l'entretien des fossés d'irrigation.

Choisissez votre programme

Le sentier plat est idéal pour les excursions en famille avec des enfants en bas âge. Deux tours d’observation vous permettent d'observer les oiseaux nicheurs et les oiseaux migrateurs. L'exposition du centre d'information vous propose des renseignements passionnants sur la réserve naturelle et ses habitants. Le centre d’information est ouvert les week-ends entre mi-mars et fin juin. La clé du local est disponible sur demande pour des visites hors des heures d’ouverture du centre. Si vous désirez une visite guidée pour un groupe où une classe d'école, adressez-vous directement à la réserve, voir contact ci-contre.

Ulteriori informazioni

Info

Reste d'un ancien grand marécage, zone de nidification et d'escale pour les oiseaux d’eau, zone d'amphibiens, plantes rares.

Les chiens doivent être tenus en laisse.

Contatto

@email

Dettagli sulla riserva naturale

Accesso

En train vers Uznach, puis à pied, peu de places de parc aux alentours de la réserve.

Servizi sul luogo

Dépliant disponible; infos, liste des espèces et rapports ornithologiques disponibles auprès de Pro Natura St-Gall, visites guidées pour groupes et classes d'écoles sur demande.

Aeschenseeli
Glarona

Naturschutzgebiet Aeschensee (GL)

An einem schwarzen Tag geboren

Weit hinten, im Sernftal bei Elm, liegt verträumt ein kleiner See. Die Idylle der baum- und schilfbestandenen Ufer täuscht leicht über die Umstände hinweg, unter denen dieser See einst entstanden ist. Seine Existenz verdankt der Aeschensee nämlich dem Bergsturz vom 11. September 1881. Dieser ereignete sich als Folge des unsachgemässen Schieferabbaus am Tschingelberg.

1868 fingen die Leute an, am Tschingelberg den wertvollen dunklen Schiefer abzubauen. Während dreizehn Jahren schlugen die Bergarbeiter eine Kaverne von 180 m Breite und 20 m Tiefe in den Fels unter der Tschingelalp. Am 8. September 1881 verfügte der Gemeinderat einen sofortigen Abbaustopp, da sich Risse bildeten und der Berg zu kollabieren drohte. Und prompt: Drei Tage später donnerten hintereinander drei Felsstürze ins Tal. Die Felsbrocken begruben insgesamt 114 Menschen unter sich.

Der einzige See weit und breit

In der Folge staute der Felsschutt den Williwangbach zu einem schmucken, kleinen See. Ein ähnliches Gewässer gab und gibt es weit und breit kein zweites Mal. Frösche, Kröten und Libellen haben dies schnell bemerkt: Sie eroberten den Aeschensee für sich. Über die Jahrzehnte verlandete der See jedoch fast vollständig. 1983 hat Pro Natura das Renaturierungsprojekt zur Wiederherstellung des Aeschensees finanziell unterstützt. Bis heute steht der Aeschensee samt Uferzonen unter ihrer Obhut.

Auf den Spuren des Schieferabbaus

Der Aeschensee liegt etwas ausserhalb des Dorfes Elm. Vor Ort laden Ruhebänke zum Verweilen, Geniessen und Beobachten der Tierwelt ein. Wenn Sie mögen, besuchen Sie vorab im Dorfkern von Elm das Schiefertafelmuseum. Oder Sie steigen am Schluss der Wanderung den etwas rutschigen Pfad zum Plattenberg hoch. Dort zeugen rostende Gleise und verrammelte Stollen von der Bergbautätigkeit im Tal.

Ulteriori informazioni

Info

Renaturierter Bergsturzsee mit typischer Ufervegetation und Laichplätzen für Amphibien.

Dettagli sulla riserva naturale

Accesso

Mit den SBB via Ziegelbrücke nach Schwanden, weiter mit dem Bus nach Elm, Haltestelle Elm Dorf. Rückfahrt ab Engi, Landesplattenberg.

Aeschenseeli
Glarona

Réserve naturelle d'Aeschensee (GL)

Né un jour noir

Tout au fond de la vallée du Sernf, près d'Elm, se trouve un merveilleux petit lac. Le spectacle idyllique de ses berges arborées et de ses roselières dissimule les circonstances terribles dans lesquelles il est apparu. En effet, ce petit lac a été engendré par un affreux accident, le 11 septembre 1881, suite à l'extraction de l'ardoise, au Tschingelberg.

C'est en 1868 que débute l'exploitation de la précieuse ardoise au Tschingelberg. Treize années durant, les mineurs creusent dans le roc une caverne de 180 m de largeur et de 20 m de profondeur, sous la Tschingelalp. Le 8 septembre 1881, le conseil municipal ordonne l'arrêt immédiat des travaux, car la montagne se lézarde et menace de s'écrouler. Mais c'est déjà trop tard: trois jours après, trois chutes de pierres s'abattent l'une après l'autre dans la vallée, ensevelissant 114 personnes.

Conséquence inattendue de la catastrophe

La catastrophe a modifié le site: les éboulis ont barré le cours du ruisseau Williwang, provoquant ainsi la formation d'un petit lac. Aucun autre point d'eau de ce genre n'a jamais existé dans la région. Les grenouilles et les crapauds, mais aussi les libellules, l'ont vite remarqué et se sont approprié les lieux. Au fil des décennies, le lac s'est cependant presque complètement rempli de dépôts alluvionnaires. Pro Natura, en 1983, a soutenu financièrement un projet de revitalisation visant à rétablir le lac Aeschensee. Aujourd'hui encore, le lac et ses rives sont sous sa protection.

Les témoins de l'extraction de l'ardoise

Le lac Aeschensee n'est pas très éloigné du village d'Elm. Sur place, quelques bancs invitent au délassement et à l'observation de la faune. Si vous le souhaitez, vous pouvez visiter le musée de l'ardoise, au cœur du village, ou terminer votre promenade par une ascension du sentier un peu glissant qui mène au Plattenberg. Là-bas, des rails rouillés et des galeries barricadées témoignent encore de l'ancienne exploitation minière.

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Alp Ergeten
San Gallo

Naturschutzgebiet Alp Ergeten (SG)

20’000 Jahre auf der einsamen Insel

In der letzten Eiszeit ragten die Kuppen der Alp Ergeten und des Hörnli wie Inseln aus einem Eismeer. Dieses Eismeer bedeckte praktisch die gesamte Ostschweiz. Werden Sie Zeuge der letzten lebendigen Nachfahren dieser Zeit.

Befinden Sie sich bereits auf 1'000 Meter über Meer? Denn erst ab dieser Höhe war das Tössbergland nicht mehr unter dem Gletscher begraben. Auf die wenigen aus dem Eis ragenden Kuppen haben sich die Alpenpflanzen während der Eiszeit zurückgezogen. Aus ihrer ursprünglichen Heimat war nämlich eine einzige Schnee- und Eiswüste geworden. Trotz der späteren Erwärmung des Klimas - und der intensiven Bewirtschaftung der Weiden des Tössberglandes im letzten Jahrhundert - konnten einige dieser Alpenpflanzen bis heute auf Hörnli, Regelsberg oder Marchsteinbüel ausharren.

Den hungrigen Mäulern mit Ideenreichtum begegnen 

Heute behaupten sich auf den beweideten Kuppen vor allem Pflanzen mit Eigenschaften, die das Weidevieh vom Fressen abhalten: Die verschiedenen Wildrosenarten, die Silberdistel oder der Weissdorn wehren sich erfolgreich mit ihren Dornen. Die Zypressenblättrige Wolfsmilch oder die Herbstzeitlose sind stark giftig. Andere, wie der Dost und der Feld-Thymian, produzieren ätherische Öle, welche Weidetiere nicht mögen. In der intensiven Landwirtschaft finden diese Arten immer weniger Platz, denn sie mindern den Weideertrag. All diese Pflanzenarten werden auf den Weiden der Alp Ergeten bewusst stehen gelassen, denn sie stellen für Vögel, Insekten und Spinnen wichtige Strukturelemente und Nahrungsquellen dar. Den Formen- und Farbenreichtum einer solchen Weide bewundern Sie am besten im Silberbüel.

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Info

Die Alp Ergeten ist Beispiel dafür, dass Naturschutz auf eine extensive Form von Landwirtschaft angewiesen ist, damit die Naturwerte erhalten bleiben. Die Weide im Silberbüel gehört zum Inventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung.

Hunde sind an der Leine zu führen.

Mittlere Hügel- bis Bergwanderung mit teilweise recht steilen Passagen.

Dettagli sulla riserva naturale

Accesso

Mit den SBB via Winterthur oder Rapperswil bis Steg (im Tösstal). Rückfahrt ab Hulftegg oder Mühlrüti Post (letztere ist durch den ÖV besser erschlossen).

Servizi sul luogo

Ausstellung im Wohnhaus der Alp zum Tätigkeitsbereich von Pro Natura St. Gallen-Appenzell (während Alpsaison).

Alpage d'Ergeten
San Gallo

Réserve naturelle de l'alpage d'Ergeten (SG)

20'000 ans sur une île déserte

Lors de la dernière période glaciaire, les sommets arrondis de l'alpage Ergeten et du Hörnli se dressaient, tels des îles, au-dessus de la mer de glace. Celle-ci recouvrait alors pratiquement toute la Suisse orientale. Soyez les témoins des derniers descendants de cette époque.

Êtes-vous monté jusqu'à 1'000 mètres? Ce n'est qu'à partir de cette altitude que le Tössbergland, pendant la période glaciaire, parvenait à émerger du glacier. Les plantes alpines s'étaient retirées sur les quelques rares sommets dépourvus de glace. Leur habitat d'origine était devenu un désert blanc. Malgré le réchauffement du climat survenu plus tard et l'exploitation intensive des pâturages du Tössbergland au siècle dernier, quelques unes de ces plantes ont survécu jusqu'à aujourd'hui sur le Hörnli, le Regelsberg et le Marchsteinbüel.

Des astuces pour échapper aux bouches affamées

Aujourd'hui, ce sont surtout les espèces capables de se protéger contre l'appétit du bétail qui parviennent à se maintenir sur les sommets pâturés. Les différentes espèces de rosiers sauvages, la carline acaule et l'aubépine parviennent à se défendre grâce à leurs épines. L'euphorbe petit-cyprès et le colchique sont très vénéneux. D'autres, comme l'origan vulgaire (ou marjolaine sauvage) et le thym serpolet produisent des huiles essentielles qui repoussent le bétail. Avec l'agriculture intensive, ces espèces trouvent de moins en moins de place, car elles amoindrissent le rendement des pâturages. Sur l'alpage d'Ergeten, elles sont intentionnellement conservées, car elles constituent pour les oiseaux, les insectes et les araignées des petits habitats et des sources de nourriture importantes. Vous pourrez admirer la richesse des formes et des couleurs sur ce type de pâturage, en particulier dans le Silberbüel.

Ulteriori informazioni

Info

L'alpage d'Ergeten est un exemple montrant que la protection de la nature dépend d'une agriculture extensive pour pouvoir conserver les valeurs naturelles. Le pâturage dans le Silberbüel fait partie de l'Inventaire des prairies sèches d'importance nationale.

Tenir les chiens en laisse.

Randonnée de difficulté moyenne à travers les collines et la montagne, avec passages escarpés par endroits.

Dettagli sulla riserva naturale

Accesso

Avec les CFF à partir de Winterthour ou Rapperswil jusqu’à Steg (dans le Tösstal). Retour depuis Hulftegg ou la poste de Mühlrüti (celle-ci étant mieux desservie par les transports publics).

Amphienlots:innen bei Bubendorf

Frei­willige gesucht während der Amphibienwanderung

Feldhase

«Aktion Hase & Co.» für ein vielfältiges Kulturland

Lebensraum Wiese
laufende Projekte

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