Progetti
Ein Gespräch über schmelzende Gletscher und die Klimakrise
Gebirgsgletscher gelten weltweit als wichtige Indikatoren für Änderungen des Klimas. So auch in der Schweiz mit ihren heute noch 1400 Gletschern. Viele von ihnen werden in Folge der Klimakrise in den kommenden Jahrzehnten schrumpfen und verschwinden.
Seit Laudo Albrecht als junger Mann zum Aletschgletscher gewandert ist und in seinem Leben tausende Stunden an dessen Rand verbracht hat, schrumpft der Gletscher und dies in den vergangenen Jahren zunehmend schneller.
Die Geschwindigkeit der globalen Gletscherschmelze ist ohne Beispiel in der Erdgeschichte
Was auf den ersten Blick gar nicht so schlimm scheint, hat weitreichende Folgen für uns Menschen und die Biodiversität. Mit der Gletscherschmelze fliesst das in den Gletschern gebundene Wasser ins Meer und geht als Trinkwasserspeicher und für die Natur verloren. Folgen sind:
- Trockene Flüsse
- Sinkender Grundwasserspiegel
- Wassermangel
- Dürrekatastrophen
Der Öffentlichkeit wenig bekannt scheint, dass ein vollständiges Abtauen der Gletscher nicht mehr zu verhindern ist, wenn Gletscher zu viel ihrer Masse verloren haben. Dies ist bei einigen Gletschern in der Schweiz schon heute so weit. Sie sind schon verschwunden oder werden in den kommenden Jahren verschwinden.
Das Pro Natura Zentrum Aletsch forscht und misst
Seit 1992 misst das Pro Natura Zentrum Aletsch die Abschmelzung des Aletschgletschers. Dafür bohren die Mitarbeitenden drei Mal pro Sommer eine Messstange in den Gletscher. Jedes Mal, wenn sie auf einer Gletschertour bei der Messstelle vorbeiwandern, wird der neue Stand der Eisoberfläche mit einem Klebeband markiert und mit dem Datum versehen. Durchschnittlich schmelzen im Sommer 10 – 12 Zentimeter pro Tag ab.
Auf der Hohfluh beginnt unsere Wanderung, unser Gespräch mit Blick auf den Aletschgletscher und die umliegenden Berggipfel. An diesem sonnigen, freundlichen Tag weist hier oben auf den ersten Blick nichts auf die Klima- und Biodiversitätskrise hin. Im Gespräch mit Isabella und Laudo wird aber schnell klar, dass der schöne Schein trügerisch ist.
Rückgang des Aletschgletschers zwischen 2001 und 2022
Die Folgen für die Natur, die Biodiversität bleiben nicht aus
Isabella Albrecht weist im Gespräch darauf hin, dass sich die Pflanzen der Alpen über sehr lange Zeit an die harschen Bedingungen ihres Lebensraums angepasst haben.
«Lange Winter, kurze Sommer, wenig Nährstoffe und viel Sonneneinstrahlung prägen den Lebensraum der artenreichsten Wiesen und Weiden der Schweiz. Durch die Klimaerwärmung wird sich die Zusammensetzung der Vegetation ändern. Wärmeliebende Pflanzen aus tieferen Höhenstufen, können auch in höheren Lagen gut wachsen, wenn das Klima in den Höhen wärmer wird. Sie werden dadurch alpine Arten nach oben verdrängen. Die von den Pflanzen abhängigen Tierarten werden mitwandern müssen. Auf den Bergspitzen ist jedoch weniger Platz vorhanden; die verbleibenden Lebensräume werden deshalb immer kleiner für unsere prächtige alpine Flora werden.»
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Matthias Sorg
- Stängellose Leimkraut (Silene acaulis), eine typische Polsterpflanze alpiner Rasen.
Ohne Tannenhäher keine Arven
Die Arve ist ein extrem frostharter, knorriger, langsam wachsender Baum. Steigen die Temperaturen wird sie durch konkurrenzstarke Baumarten wie die Fichte verdrängt. Diese wird heute schon durch die Klimakrise aus dem Mittelland verdrängt. Arven können sich nur sehr langsam in höhere Lagen ausbreiten. Denn ihre Samen werden nur durch den Tannenhäher verteilt. Sie ist zur Verbreitung auf diesen Alpenvogel angewiesen. Dieser scheint aber der bisherigen Baumgrenze treu zu bleiben und nur wenige Samen in höhere Lagen zu tragen. Möglicherweise kann die Arve somit nicht schnell genug nach oben wandern und ist der Konkurrenz durch Baumarten aus tieferen Lagen ausgeliefert.
Die Veränderungen der Pflanzengesellschaften auf den Berggipfeln aufgrund der Klimakrise werden weltweit mit dem internationalen Projekt «GLORIA» untersucht, an dem sich auch die Schweiz beteiligt.
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Matthias Sorg
- Tannenhäher auf Arve im Aletschwald.
Drohende Wohnungsnot bei den Murmeltieren
Laudo Albrecht kennt alle Murmeltierkolonien im Gebiet Rieder- und Bettmeralp. Am Schluss unserer Wanderung führt er uns an einer kleinen Kolonie am Rande der Riederalp vorbei. Laudo erklärt: «Murmeltiere haben keine Schweissdrüsen und können nicht schwitzen. An heissen Tagen beschränken sie ihre Aktivitäten deshalb und verweilen in ihren kühlen Erdhöhlen. Dadurch bleibt ihnen aber weniger Zeit, um das benötigte Fettpolster für den Winter anzufressen.»
Ungenügende Fettreserven können im Winterschlaf aber tödlich sein. Auch die Murmeltiere werden daher in höhere Lagen ausweichen müssen, wo die Sommertage noch kühler sind. Nur werden sie dort mit zunehmender Höhe immer weniger brauchbaren Untergrund für ihre Erdhöhlen finden. Der Fels wird ihren Höhlenbau verunmöglichen.
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Matthias Sorg
- Murmeltier liegt im Frühjahr an der Sonne.
Unser Gespräch zeigt: Es braucht eine Wende
Die Klimakrise verändert unsere Umwelt: Am Schwinden der Gletscher weltweit, sieht man dies ganz deutlich. Mit was für Herausforderungen künftige Generationen kämpfen müssen, ist schwer abzuschätzen. Denn die Wechselwirkungen zwischen Klima und Ökosystemen sind komplex und vielfältig. Wie lange können wir noch damit zuwarten wirksame Massnahmen zu ergreifen? Der Klimakrise entgegenwirken und das Schmelzen der Gletscher verlangsamen können wir heute schon, indem wir:
- Fossile Energien durch erneuerbare ersetzen
- Den Energieverbrauch gesamthaft stark reduzieren
- Lebensräume, die CO2 aufnehmen und binden (z.B. Wälder, Flachmoore), pflegen und schützen
- Uns politisch für Klima- und Naturschutz engagieren.
Hintergrundinformationen
Werden fossile Brennstoffe verbrannt, entsteht Kohlendioxid CO2. Durch dieses CO2, sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase wie Methan, Lachgas oder synthetische Gase, wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Temperaturen steigen. Die Emissionen sind vor allem vom Menschen verursacht. Sie haben in den letzten Jahrzehnten derart zugenommen, dass wir heute von einer massiven Klimaerwärmung in kurzer Zeit sprechen. Der grösste Teil der Treibhausgasemissionen in der Schweiz stammt übrigens aus dem Verkehr (31% durch den Verkehr, ohne internationalen Flug- und Schiffsverkehr. Quelle: BAFU).
Der Treibhauseffekt
Ein Teil der kurzwelligen Sonnenstrahlung durchdringt die Atmosphäre, wird von der Erdoberfläche aufgenommen und dann als langwellige Strahlung wieder abgegeben. Treibhausgase verhindern, dass die langwellige Strahlung die Atmosphäre erneut zu durchdringen vermag. Dadurch werden die unteren Schichten der Atmosphäre und die Erdoberfläche erwärmt. Grundsätzlich ist der Treibhauseffekt also etwas Natürliches; ohne ihn wäre es deutlich kühler und ein Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich.
Die bereits beobachtbaren Veränderungen zeigen: Wir sind mittendrin im Klimawandel. Die Schweiz muss sich auf trockenere Sommer, heftigere Niederschläge, mehr Hitzetage und schneeärmere Winter gefasst machen. In den Alpen erwarten die Forschenden einen besonders starken Anstieg der Temperatur: Über Landmassen ist die Erwärmung stärker als im globalen Mittel. Je mehr nun die Gletscher schmelzen, desto mehr Landmassen werden freigegeben. Entsprechend nimmt die Erwärmung zu.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
MeteoSchweiz zeigt auf der nachfolgenden Grafik für jedes Jahr von 1864 bis 2018 eine kleine Schweizer Karte, auf der die Temperaturabweichung vom Mittel der Jahre 1961-1990 zu sehen ist. © MeteoSchweiz
Niemand weiss, wie sich das Klima in Zukunft entwickeln wird. Deshalb arbeiten die Wissenschaftler mit verschiedenen Szenarien und fragen sich zum Beispiel: Wie sieht der Gletscher gegen Ende des Jahrhunderts aus? Die Eismassen werden deutlich länger erhalten bleiben, wenn konsequenter Klimaschutz betrieben wird und die Emissionen stark reduziert werden. Damit lässt sich die Erwärmung wahrscheinlich auf 2 Grad begrenzen, wie es im Pariser Abkommen als Ziel formuliert ist.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
Der Grosse Aletschgletscher ist ein eindrücklicher Gradmesser für die Änderungen des Klimas: Im Laufe der Zeit reagierte er auf Warm- und Kaltzeiten durch Rückzüge beziehungsweise Vorstösse. Seit den 1980er Jahren schmelzen aber die Gletscher schneller als davor. So auch der Grosse Aletschgletscher. Dies ist eine direkte Auswirkung der aktuellen Klimaerwärmung.
Während die Änderungen in der Länge des Gletschers von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich sein können, ergibt sich ein klarer Trend, wenn der Schwund der einzelnen Jahre aufsummiert wird: Der Rückgang nimmt stetig zu.
Mit fast 80 km2 Fläche ist der Grosse Aletschgletscher der grösste Gletscher der Alpen. Im ihm sind rund 20% des Eisvolumens der Schweiz gespeichert. Nun könnten wir annehmen, dass der Aletschgletscher aufgrund seiner Grösse der Klimakrise am besten trotzt. Dies ist aber nicht der Fall. Der Gletscher ist viel zu gross für das heutige Klima und wird sich auch im Fall eines starken Klimaschutzes massiv zurückziehen. Bis im Jahr 2100 wird er über die Hälfte seines Volumens verlieren. Bis 2050 geschieht dies nahezu unabhängig von der weiteren Klimaentwicklung. Ab etwa 2040 dürfte ein erster von vielen Seen im tief eingeschnittenen Tal unter dem Aletschgletscher zum Vorschein kommen. Die neuen Seen werden von da an die Landschaft prägen. Wenn wir die Klimakrise in den Griff bekommen, kann sich das Gletscherende bis ins Jahr 2100 stabilisieren, allerdings erst rund 10 km talaufwärts von der heutigen Position. Ohne griffigen Klimaschutz hingegen könnte sich um etwa 2080 am Konkordiaplatz ein riesiger Gletschersee bilden. In diesem Extremszenario bleibt sogar am Jungfraujoch kein Eis mehr übrig.
Un entretien sur la fonte des glaciers et la crise climatique
Les glaciers de montagne sont considérés dans le monde entier comme des indicateurs importants des changements climatiques. C’est également le cas en Suisse, qui compte aujourd’hui encore 1400 glaciers. Nombre d’entre eux vont reculer et disparaître dans les décennies à venir en raison de la crise climatique.
Laudo Albrecht se rend au glacier d’Aletsch depuis qu’il est jeune homme. Il a passé des milliers d’heures dans cette région au cours de sa vie et a pu voir le glacier se retirer, à un rythme toujours plus rapide ces dernières années.
Une vitesse de la fonte sans précédent
Ce phénomène qui ne semble pas si grave à première vue a pourtant des conséquences importantes pour nous et pour la biodiversité. Avec la fonte des glaciers, l’eau retenue dans les glaciers gagne la mer. On perd ainsi un important réservoir d’eau potable pour nous et pour la nature. Les conséquences sont les suivantes:
- assèchement des rivières
- baisse du niveau des nappes phréatiques
- pénurie d’eau
- sécheresses dramatiques
Le grand public ignore souvent que la fonte complète des glaciers ne peut plus être évitée lorsqu’ils ont perdu une trop grande partie de leur masse. C’est déjà le cas pour certains glaciers de Suisse. Ils ont déjà disparu ou vont disparaître dans les années à venir.
Mesures du Centre Pro Natura d’Aletsch
Le Centre Pro Natura d’Aletsch mesure la fonte du glacier d’Aletsch depuis 1992. Pour ce faire, ses collaboratrices et collaborateurs insèrent trois fois dans l’été une barre de mesure dans le glacier. Chaque fois qu’ils passent devant le point de mesure lors d’une randonnée sur le glacier, ils marquent le nouveau niveau de la surface de la glace avec un ruban adhésif et indiquent la date. En moyenne, 10 à 12 centimètres de glace fondent chaque jour en été.
C’est à Hohfluh que commence notre randonnée et notre entretien avec vue sur le glacier d’Aletsch et les sommets environnants. En cette journée ensoleillée et conviviale, rien n’indique à première vue la crise du climat et de la biodiversité. Mais en discutant avec Isabella et Laudo, on se rend vite compte que les apparences sont trompeuses.
Recul du glacier d’Aletsch entre 2001 et 2022
Ulteriori informazioni
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Site internet «OUI à la Loi climat le 18 juin»Des conséquences pour la nature et la biodiversité
Isabella Albrecht souligne au cours de notre entretien que les plantes alpines se sont adaptées pendant très longtemps aux conditions difficiles de leur habitat.
«De longs hivers, des étés courts, peu de nutriments et beaucoup de rayonnement solaire caractérisent le milieu naturel que sont les prairies et pâturages les plus riches en espèces de Suisse. Le réchauffement climatique va modifier la composition de la végétation. Les plantes thermophiles des étages inférieurs peuvent aussi bien pousser à des altitudes plus élevées si le climat se réchauffe en altitude. Elles vont alors repousser les espèces alpines vers le haut. Les espèces animales qui dépendent de ces plantes devront migrer avec elles. Or, il y a moins de place au sommet des montagnes; les milieux naturels restants pour notre magnifique flore alpine seront donc toujours plus modestes.»
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Matthias Sorg
- Silène acaule (Silene acaulis), une plante tapissante typique des pelouses alpines.
Sans cassenoix mouchetés, pas d’arolles
L’arolle est un arbre à croissance lente, noueux et extrêmement résistant au gel. Si les températures augmentent, il sera évincé par des essences concurrentes comme l’épicéa, lui-même déjà repoussé du Plateau par la crise climatique. Les arolles ne peuvent se propager que très lentement vers des altitudes plus élevées. En effet, leurs graines ne sont dispersées que par le cassenoix moucheté. L’arolle dépend donc entièrement de cet oiseau alpin. Mais celui-ci semble rester fidèle à la limite actuelle des arbres et ne transporte que peu de graines vers des altitudes plus élevées. Il est donc possible que l’arolle ne puisse pas migrer assez rapidement en altitude et soit livré à la concurrence d’arbres de basse altitude.
Les modifications des associations végétales sur les sommets de montagne en raison de la crise climatique sont étudiées dans le monde entier par le projet international «GLORIA» auquel la Suisse participe également.
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Matthias Sorg
- Cassenoix moucheté sur un arolle dans la forêt d’Aletsch.
Risque de pénurie de logements chez les marmottes
Laudo Albrecht connaît toutes les colonies de marmottes de la région de Riederalp et Bettmeralp. À la fin de notre randonnée, il nous fait passer devant une petite colonie en bordure de Riederalp et nous explique la chose suivante: «Les marmottes n’ont pas de glandes sudoripares et ne peuvent pas transpirer. Lorsqu’il fait chaud, elles limitent donc leurs activités et restent dans leurs terriers bien frais. Mais cela leur laisse moins de temps pour accumuler les réserves de graisse nécessaires pour l’hiver.»
Or, des réserves de graisse insuffisantes peuvent être fatales au cours de l’hibernation. Les marmottes devront donc elles aussi se déplacer plus haut en altitude afin de trouver des journées d’été encore relativement fraîches. Cependant, le sol rocheux y est bien moins favorable à la construction de leurs terriers.
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Matthias Sorg
- Marmotte se prélassant au soleil au printemps.
- Laudo Albrecht
Notre entretien le démontre: il faut opérer un tournant
La crise climatique modifie notre environnement: le recul des glaciers dans le monde le démontre clairement. Il est difficile d’évaluer les défis auxquels les générations futures devront faire face. Car les interactions entre le climat et les écosystèmes sont complexes et multiples. Combien de temps pouvons-nous encore attendre avant de prendre des mesures efficaces? Il est possible dès aujourd’hui de lutter contre la crise climatique et de ralentir la fonte des glaciers en:
- remplaçant les énergies fossiles par des énergies renouvelables
- réduisant fortement notre consommation d’énergie dans son ensemble
- entretenant et protégeant les milieux naturels qui absorbent et fixent le CO2 (p. ex. les forêts et les bas-marais)
- nous engageant politiquement pour la protection du climat et de la nature
Informations de fond
La combustion d’énergies fossiles produit du CO2, ou dioxyde de carbone. Ce CO2, ainsi que d’autres gaz à effet de serre comme le méthane, le protoxyde d’azote ou les gaz synthétiques, renforcent l’effet de serre et font monter les températures. Ces émissions sont principalement dues à l’activité humaine. Elles ont tellement augmenté au cours des dernières décennies que nous parlons aujourd’hui d’un réchauffement climatique massif sur une courte période. En Suisse, la plus grande partie des émissions de gaz à effet de serre provient des transports (soit 31%, sans compter les transports aériens et maritimes internationaux. Source: BAFU)
L’effet de serre
Une partie du rayonnement solaire à ondes courtes traverse l’atmosphère, est absorbée par la surface de la Terre, puis réémise sous forme de rayonnement à ondes longues. Les gaz à effet de serre empêchent le rayonnement à ondes longues de traverser à nouveau l’atmosphère, entraînant un réchauffement des couches inférieures de l’atmosphère et donc de la surface de la Terre. Sur le principe, l’effet de serre est donc un phénomène naturel; sans lui, il ferait bien plus froid et la vie serait impossible à la surface de la Terre.
Les changements déjà observables le démontrent: nous sommes au cœur du changement climatique. La Suisse doit se préparer à des étés plus secs, à des précipitations plus violentes, à davantage de jours de canicule et à des hivers moins enneigés. Dans les Alpes, les équipes de recherche s’attendent à une augmentation particulièrement forte de la température: sur les masses terrestres, le réchauffement est plus important que la moyenne mondiale. Plus les glaciers fondent, plus il se libère de masses terrestres, ce qui aggrave encore le réchauffement.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
MétéoSuisse présente sur le graphique ci-dessous, pour chaque année de 1864 à 2018, une petite carte de la Suisse sur laquelle on peut voir l’écart de température par rapport à la moyenne des années 1961-1990. © MétéoSuisse
Personne ne sait comment le climat va évoluer dans les années à venir. C’est pourquoi les scientifiques travaillent avec différents scénarios et se demandent par exemple à quoi ressembleront les glaciers à la fin du siècle. Les masses de glace se maintiendront bien plus longtemps si l’on protège systématiquement le climat et si l’on réduit fortement les émissions. Cela permettra probablement de limiter le réchauffement à 2 degrés, comme le prévoit l’objectif de l’Accord de Paris.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
Le grand glacier d’Aletsch est un indicateur frappant des changements climatiques: au fil du temps, il a réagi aux périodes chaudes et froides en se retirant ou en avançant. Mais depuis les années 1980, les glaciers fondent plus rapidement qu’avant. C’est le cas du grand glacier d’Aletsch. Il s’agit d’une conséquence directe du réchauffement climatique actuel.
Même si les variations de la longueur du glacier peuvent être très différentes d’une année à l’autre, une tendance claire se dégage si l’on additionne l’amenuisement des différentes années: le recul est en constante augmentation.
Avec une superficie de près de 80 km2, le grand glacier d’Aletsch est le plus grand glacier des Alpes. Il contient environ 20% du volume de glace de la Suisse. On pourrait croire qu’en raison de sa taille, le glacier d’Aletsch est celui qui résiste le mieux à la crise climatique. Mais ce n’est pas le cas. Le glacier est bien trop grand pour le climat actuel et il va diminuer considérablement même si l’on met en œuvre une importante protection du climat. D’ici à 2100, il perdra plus de la moitié de son volume. Jusqu’en 2050, cette diminution sera quasiment indépendante de l’évolution future du climat. À partir de 2040 environ, le premier de nombreux lacs devrait apparaître dans la vallée profondément encaissée située sous le glacier d’Aletsch. Le paysage sera marqué par de nouveaux lacs à partir de ce moment-là. Si nous parvenons à juguler la crise climatique, l’extrémité du glacier pourra se stabiliser d’ici à 2100, mais seulement à une dizaine de kilomètres en amont de sa position actuelle. En revanche, si aucune protection climatique efficace n’est mise en place, un immense lac glaciaire pourrait se former autour de 2080 à la place Concordia. Dans ce scénario extrême, il ne resterait même plus de glace au Jungfraujoch.
Animatura
Erstaunliche Insekten
Eine 3-stündige Exkursion in Schulhausnähe
In der Schweiz gibt es etwa 30’000 Insektenarten. Mehr als die Hälfte davon ist bedroht. Für das Leben auf der Erde sind die Insekten jedoch unverzichtbar. Sie bestäuben Pflanzen, die uns mit Obst und Gemüse versorgen, oder zersetzen Totholz und tragen zur Bodenbildung bei. Ausserdem dienen sie als Nahrung für viele andere Tiere wie zum Beispiel Vögel, Amphibien oder Kleinsäuger. Insekten sind für die Biodiversität unverzichtbar. Lernen wir sie mit einer Animatura-Exkursion besser kennen, um sie besser zu schützen!
Programminhalte der Animatura-Exkursion
- Wie lassen sich die Insekten von anderen Kleintieren unterscheiden?
- Wo leben die Insekten und was fressen sie?
- Welche Insekten kommen in der Umgebung der Schule vor?
- Wie kann man Insekten vorsichtig fangen und beobachten?
- Wie kann man ein paar Insekten erkennen, klassifizieren und vergleichen?
- Welche Bedeutung haben die Insekten für die Biodiversität und welchen Gefahren sind sie ausgesetzt?
- Was kann ich mit meiner Klasse zur Förderung der Insekten tun?
Wichtige Informationen
Aus organisatorischen Gründen liegt die die maximale Gruppengrösse bei 25 Teilnehmenden. Bei mehr als 25 Schüler:innen müssen entsprechend mehrere Animationen gebucht werden.
Die Exkursionen finden draussen und in der Nähe Ihrer Schule statt, die Lehrperson ist für die Suche und Auswahl eines geeigneten Standortes verantwortlich.
Der ideale Ort ist:
- eine besonnte Naturwiese, Magerwiese oder Trockenwiese, alternativ auch ein artenreicher Schulhof, Waldrand / naturnaher oder botanischer Garten mit blühenden Pflanzen,
- auch möglich am Ufer eines nicht kanalisierten Fliessgewässers mit Sandstreifen oder innerhalb einer stillgelegten und ungefährlichen Kiesgrube,
- vorzugsweise mit einem Schattenplatz für Pausen und
- der gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar ist.
- Am Animationsort braucht es ein flaches ungefährliches Gelände, das sich für Spiele eignet.
Wichtig: Kein Naturschutzgebiet, ausser es ist explizit öffentlich zugänglich.
Empfohlene Jahreszeit: Mai – September
Die gewünschten Termine werden für jede Animation individuell geprüft, deshalb können erst nach Eingang der Anmeldung Aussagen zu verfügbaren Daten gemacht werden.
Im Preis von CHF 150.00 sind folgende Leistungen inbegriffen:
• 3-stündige Animatura Exkursion
• Anreisekosten der Animatorin/des Animators
• Unterrichtsmaterialien für die Vertiefung des Themas
- Online-Anmeldung
- Terminabklärung durch Pro Natura
- Buchungsbestätigung erfolgt innert einigen Tagen per Mail
- Bestellung von kostenlosem Unterrichtsmaterial durch Lehrperson
Animatura "Insekten" im Pro Natura Shop
(Hinweis: Rabattcode zur kostenlosen Bestellung wird bei erfolgreicher Buchung mit der Buchungsbestätigung versendet) - Standortsuche durch Lehrperson
- Detailabsprache vor der Animatura-Exkursion erfolgt zwischen Lehrperson und Animatorin/Animator
- Rechnung folgt per Mail
Sie planen eine Projektwoche in Ihrer Schule mit mehreren Animationen innerhalb einer Woche?
Bitte nehmen Sie vor der Buchungsanfrage telefonisch Kontakt mit uns auf – gemeinsam besprechen wir den Rahmen und die Optionen.
Sie erreichen uns unter 061 317 92 43.
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Tel. 061 317 92 43
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UnterrichtshilfenWaldbrände: grössere Herausforderung für uns Menschen als für die Natur
Im Juli 2023 kam es zu einem Waldbrand in Bitsch östlich von Brig. Nicht weit davon entfernt befinden sich unser Pro Natura Zentrum Aletsch sowie das Naturschutzgebiet Aletschwald. Der Brand weitete sich auf rund 100 Hektaren Schutzwald aus. Die Gäste und Mitarbeitenden der Villa Cassel wurden frühzeitig mit anderen Anwohnenden evakuiert. Es gab keine Verletzten. Doch was bedeutet ein solcher Waldbrand für die Natur?
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Vor und während dem Waldbrand: So verhalten sich Tiere und Pflanzen
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Jan Gürke
- Pro Natura Naturzentrum Villa Cassel
Waldbrände führen zu abrupten und massiven Veränderungen im Lebensraum. Grössere Tiere wie Hirsche oder Vögel sind mobil und können fliehen. Amphibien und andere kleinere Tiere graben sich im Boden ein oder verstecken sich unter Steinen und in Baumstrünken. Es gibt auch Insektenarten, die das Feuer über mehrere Kilometer entfernt bereits spüren und rechtzeitig fliehen. Andere Kleintiere und Insekten sowie Bäume, Flechten, Moose und Pilze können dem Ereignis jedoch nicht ausweichen.
Nach dem Waldbrand
Der Wald sieht nach dem Brand völlig anders aus. Für viele ein erschreckender Anblick – doch es ist nicht das Ende des Waldes. Untersuchungen, etwa nach dem Waldbrand in Leuk 2003, haben gezeigt, dass die Regenerationskraft des Waldes sehr gross ist. Von der vorübergehend offeneren Fläche und dem kurzfristigen, grossen Nährstoffangebot durch die Asche profitieren viele verschiedene Arten wie bestimmte Moose, Krautpflanzen, Insekten und Vögel. Das entstehende Totholz ist für viele Insekten ein wichtiger Lebensraum. Besonders für die licht- und wärmeliebenden Spezialisten liegen nach einem Feuer optimale Bedingungen vor. Mit der Zeit findet eine natürliche Wiederbewaldung statt. Zuerst spriessen Pionierarten wie beispielsweise Birken oder Weiden.
Schutzfunktion des Waldes gefährdet
Während sich die Natur nach einem Waldbrand rasch erholt, geht die Schutzfunktion, welche der geschlossene Wald wahrgenommen hat, vorübergehend verloren. Der Hang kann instabil werden. Lawinen oder rollende Steine werden nicht mehr von Bäumen aufgehalten – eine grosse Gefahr für Anwohnende und Gäste der Region. Wie sich die Situation nach dem Brand in Bitsch auf das nahe gelegene Pro Natura Zentrum Aletsch und das Pro Natura Schutzgebiet Aletschwald auswirkt, kann zurzeit noch nicht abschliessend gesagt werden.
Hitze, Trockenheit und Waldbrände in der Schweiz
Aufgrund der Klimakrise häufen sich extreme Wetterereignisse. Die zunehmende Sommertrockenheit schafft günstige Bedingungen für Waldbrände. Immer häufiger treten in der Schweiz Hitze und Trockenheit in Kombination auf. Dies hat starke Auswirkungen auf unsere Wälder: An kühlere und feuchtere Bedingungen angepasste Bäume kommen mit der ausgeprägten Trockenheit und Hitze nicht zurecht. Das Wachstum der Bäume wird eingeschränkt, die Bäume werden geschwächt. Sie stürzen dadurch bei Stürmen eher um oder sterben früher ab. Diese Entwicklung ist bereits heute in manchen Wäldern gut sichtbar. Junge Bäume können sich teilweise anpassen und Arten, die Trockenstandorte bevorzugen, können profitieren.
In anderen Regionen der Welt wie beispielsweise in Kalifornien und Südaustralien gibt es feuerabhängige Ökosysteme: Diese Ökosysteme brauchen Feuer, um zu funktionieren. Die dort lebenden Arten haben Anpassungsstrategien für diese extremen Bedingungen entwickelt. Einige Baumarten haben zum Beispiel eine besonders dicke Borke oder sie zeichnen sich durch eine ausgeprägte Fähigkeit aus, aus Stamm und Wurzeln wieder auszuschlagen. Es gibt auch Pflanzen, die die Hitze des Feuers benötigen, damit sich ihre Zapfen öffnen und die Samen auf der nährstoffreichen Asche keimen können. Wälder in der Schweiz sind dagegen nur bedingt an Waldbrände angepasst. Die Auswirkungen eines Brandes auf die Natur in der Schweiz können nicht direkt mit Waldbränden in den USA und in Australien verglichen werden.
Unser Umgang mit der Gefahr von Waldbränden
Ein Brand ist für den Wald einschneidend und bringt Veränderungen für die Natur mit sich. Doch öfters sind die Folgen für uns Menschen grösser. Alle können dazu beitragen, das Risiko für Waldbrände zu mindern. Der Grossteil der Waldbrände in der Schweiz wird versehentlich von Menschen verursacht. Beachten Sie die Gefahrenmeldungen und Verhaltensempfehlungen des Bundes und der Kantone!
Gefragt ist zudem eine konsequente Umsetzung von klimapolitischen Massnahmen. Nur so können wir langfristig der Zunahme von Trockenheit und extremen Wetterereignissen entgegenwirken.
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Les incendies de forêt, un défi vital pour l’être humain, plus que pour la nature
En juillet 2023, un incendie de forêt s’est déclaré à Bitsch, à l’est de Brigue, non loin de notre Centre Pro Natura d’Aletsch et de la réserve naturelle de la forêt d’Aletsch. L’incendie a détruit environ 100 hectares de forêt protectrice. Nos hôtes et le personnel de la Villa Cassel ont été évacués très tôt tout comme d’autres habitant·e·s. Il n’y a heureusement aucun blessé à déplorer, mais quelles sont les conséquences d’un tel incendie de forêt sur la nature?
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Quel est le comportement de la faune et de la flore avant et durant l’incendie de forêt ?
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Jan Gürke
- Centre Pro Natura d’Aletsch - La Villa Cassel
Les incendies de forêt entraînent des changements brusques et massifs des habitats. Les animaux de grande taille comme les cerfs ou les oiseaux sont mobiles et s’enfuient. Les amphibiens et certains animaux de petite taille s’enfoncent dans le sol ou se cachent sous des pierres ou dans des souches d’arbres. Quelques espèces d’insectes sentent déjà le feu à plusieurs kilomètres de distance et s’échappent à temps. D’autres petits animaux et insectes, ainsi que les arbres, lichens, mousses et champignons ne peuvent toutefois éviter l’événement.
Après l’incendie
La forêt a complètement changé d’aspect. C’est une vision effrayante, mais ce n’est pas la fin de la forêt. Des études, réalisées par exemple après l’incendie de Loèche en 2003, ont démontré que la force de régénération de la forêt est considérable. De nombreuses espèces, comme certaines mousses, plantes herbacées, insectes et oiseaux, profitent de la surface temporairement plus ouverte et de l’importante offre en nutriments à court terme due aux cendres. Le bois mort offre un habitat essentiel à de nombreux insectes. Les espèces spécialisées qui aiment la lumière et la chaleur bénéficient alors de conditions optimales après un incendie. Avec le temps, un reboisement naturel s’opère avec l’arrivée d’abord d’espèces pionnières telles que le bouleau ou le saule.
La fonction protectrice de la forêt mise à mal
Alors que la nature se remet rapidement d’un incendie, la fonction de protection qu’assurait la forêt fermée est temporairement perdue. Le versant peut devenir instable. Les avalanches ou les chutes de pierres ne sont plus retenues par les arbres, un grave danger pèse donc sur la population et le tourisme de la région. Il est encore impossible de cerner les conséquences de l’incendie de Bitsch sur le Centre Pro Natura d’Aletsch, situé à proximité et sur la réserve naturelle Pro Natura de la forêt d’Aletsch.
Chaleur, sécheresse et incendies de forêt en Suisse
En raison de la crise climatique, les événements météorologiques extrêmes se multiplient. La sécheresse estivale toujours plus fréquente crée les conditions favorables aux incendies de forêt. Chaleur et sécheresse s’allient de plus en plus souvent. Cela ne va pas sans répercussions sur nos forêts. Les arbres adaptés à des conditions plus fraîches et humides ne peuvent plus faire face à la sécheresse et aux canicules. La croissance des arbres ralentit et ils s’affaiblissent. Lors de tempêtes, ils sont donc plus facilement arrachés et meurent plus tôt que la normale. Cette évolution est déjà perceptible dans certaines forêts. Les jeunes arbres, quant à eux, parviennent partiellement à s’adapter et les espèces xérophiles à en profiter.
Dans d'autres régions du monde, comme la Californie et le sud de l’Australie, certains écosystèmes dépendent du feu. Ils en ont besoin pour se développer. Les espèces qui y vivent ont adapté leurs stratégies à ces conditions extrêmes. Par exemple, quelques espèces d'arbres ont une écorce particulièrement épaisse ou se distinguent par une forte capacité à se remettre à bourgeonner depuis le tronc et les racines. Certaines plantes nécessitent la chaleur du feu pour ouvrir leurs cônes et permettre à leurs graines de germer sur les cendres riches en nutriments. En revanche, les forêts en Suisse ne sont que peu adaptées aux incendies de forêt. L'impact d'un incendie sur la nature en Suisse n’est pas comparable à celui des incendies de forêt aux États-Unis ou en Australie.
Notre gestion du risque d’incendie de forêt
Un incendie est un événement grave pour la forêt et entraîne des changements pour la nature. Mais les conséquences pour l’être humain sont souvent plus dramatiques. Nous toutes et tous pouvons réduire le risque d’incendie de forêt. La majorité de ces incendies en Suisse est d’origine humaine et provoquée accidentellement. Tenez compte des messages d’alertes et des recommandations de comportement de la Confédération et des cantons.
Une mise en œuvre cohérente de mesures sur le plan de la politique climatique s’avère également nécessaire. Ce n’est qu’ainsi que nous pourrons lutter à long terme contre l’augmentation de la sécheresse et des phénomènes météorologiques extrêmes.
La Villa Cassel se trouve à 2000 mètres d’altitude, tout près de la réserve naturelle de la forêt d’Aletsch. Découvrez les arbres centenaires, avec vue sur l’impressionnant glacier d’Aletsch au cours d’une randonnée dans la forêt d’Aletsch. Si vous souhaitez obtenir davantage d’informations concernant la nature et la culture autour de la Villa Cassel, vous trouverez l’inspiration dans notre programme de la saison.
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Tagesexkursion per pedes
Suonen bei Mund: Die grosse Kunst des Bewässerns verstehen VS
Pro Natura aktiv
Zweisprachig: Deutsch / Französisch
Wir gehen den Fragen nach, wie das Bewässern der Weiden und Wiesen im Wallis damals wie heute funktioniert/e. Im alten Burgerhaus in Mund holen wir uns vor dem Start der Wanderung viele spannende Informationen. Wir erfahren, wie das Wässerwasser auf die Wiesen verteilt wird oder wie die Benutzung des Wassers seit Jahrhunderten geregelt ist. Werden heute Rechte und Pflichten der Wasserzuteilung in schriftlichen Verträgen geregelt, wurde dies früher auf einfachen Holztäfelchen, sogenannten «Tesseln», festgehalten.
Nach dem Museum führt die Exkursion zum Mundstein, wo noch heute die Suone namens «Steiwasser» in Käneln entlang der Felswand geführt wird. Weiter geht es der «Stiegwasser»-Suone entlang ins Gredetschtal, wo das Wasser vom Gletscherbach seit anfangs des 16. Jahrhunderts gefasst wird. Wir laufen teils auf sogenannten «Tretschtborden», einem Laufweg seitlich der Wasserleitung. Dabei wird uns erklärt, wie solche Suonen erstellt wurden und wie sie funktionieren. Schliesslich erreichen wir über die Wasserleitung «Oberschata» den Ort Birgisch.
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Pro Natura bietet über das Jahr verschiedene interessante Tagesexkursionen an.
Das Programm wird laufend ergänzt.
Die Exkursion erfolgt in Zusammenarbeit mit Per Pedes Bergferien.
Bild: Per Pedes
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Mehr Informationen und BuchungDettagli dell'evento
Data
Luogo
Mund VS
Dettagli
Preparazione
Costo
Pro Natura Mitglieder CHF 40.—, Nichtmitglieder CHF 80.—. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten jeweils CHF 15.— Ermässigung.
Excursions d’un jour per pedes
Les bisses de Mund: comprendre l’art de l’irrigation VS
Pro Natura actif
En deux langues: français et allemand
Nous nous pencherons sur le fonctionnement de l’irrigation des prairies et pâturages en Valais, à l’époque comme aujourd’hui. Avant de partir en randonnée, nous passerons par l’ancienne maison bourgeoisiale de Mund, qui nous fournira des informations passionnantes, par exemple sur le mode de répartition de l’eau d’irrigation dans les prairies ou bien sur la réglementation séculaire de l’utilisation de l’eau. Si les droits et devoirs liés à l’attribution de l’eau font aujourd’hui l’objet d’un contrat écrit, ils étaient autrefois consignés sur de simples plaquettes de bois nommées «tachères».
Après la visite du musée, nous nous rendrons au «Mundstei», lieu-dit où l’on peut aujourd’hui encore observer le bisse «Steiwasser» le long de la paroi rocheuse. Puis nous remonterons le bisse «Stiegwasser» jusque dans la vallée de Gredetschtal, où l’eau du torrent glaciaire est captée depuis le début du XVIe siècle. Nous emprunterons par endroits des «Tretschtborden», un sentier pierreux bordant le canal d’irrigation. Nous apprendrons alors comment ces bisses ont été construits et comment ils fonctionnent. Pour finir, nous longerons le bisse «Oberschta» jusqu’au village de Birgisch, où nous prendrons le car postal pour nous rendre à la gare de Brigue.
Plus d'informations et enregistrement
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Pro Natura vous offre des diverses et intéressantes excursions. Le programme sera complété en courant de l’année.
Excursion d’un jour en collaboration avec Per Pedes Bergferien.
Image: Per Pedes
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Plus d'informations et enregistrementDettagli dell'evento
Data
Luogo
Mund VS
Dettagli
Preparazione
Costo
Membres de Pro Natura CHF 40.—, non-membres CHF 80.—. Juniors jusqu'à 16 ans profitent d'une reduction de CHF 15.—.
Land-Art Aktivität für Familien
Tagesexkursion per pedes
Pfynwald VS
Pro Natura aktiv
Zweisprachig: Deutsch / Französisch
Auf dieser gut sechsstündigen Wanderung durch die wichtigsten Gebiete des Pfynwalds entdecken wir die einmaligen Lebensgemeinschaften dieser Walliser Naturinsel. Zum Pfynwald gehören trockene Föhrenwälder und Flaumeichenwald, Auenwälder und Trockensteppen, Teiche, kleine Seen und extensiv genutztes Kulturland.
Die Rhone darf hier auf einer Strecke von sieben Kilometern noch frei fliessen. Dabei formt sie die Landschaft immer wieder neu: Stromschnellen, Kiesbänke und Auenwälder unterliegen einem ständigen Wandel.
Weitere Informationen und Buchung
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Info
Pro Natura bietet über das Jahr verschiedene interessante Tagesexkursionen an.
Das Programm wird laufend ergänzt.
Die Exkursion erfolgt in Zusammenarbeit mit Per Pedes Bergferien.
Bild: Christine Fehr
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Weitere Informationen und BuchungDettagli dell'evento
Data
Luogo
Pfynwald, Wallis
Dettagli
Preparazione
Costo
Pro Natura Mitglieder CHF 40.—, Nichtmitglieder CHF 80.—. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten jeweils CHF 15.— Ermässigung