Progetti
Ein verborgenes Universum
Die Zahlen beeindrucken: Zwei von drei bekannten Arten leben im Boden, in nur einem Gramm Erde tummeln sich 2000 bis 18 000 Arten, darunter mikroskopisch kleine Einzeller wie Bakterien oder Amöben, über etwas grössere wie Nematoden oder Tausendfüsser bis hin zu Tieren, welche die meisten von uns schon öfter gesehen haben wie Regenwürmer oder Schnecken. Kommen Sie mit auf eine Reise in eine ganz besondere Welt!
Bakterien und Archaeen — klein, aber oho
Die Anzahl an mikroskopisch kleinen Lebewesen im Boden ist riesig. Die grösste Gruppe bilden Bakterien und Archaeen.
In einem Gramm Erde können über 100 Millionen Bakterien leben. Sie spielen eine zentrale Rolle im Nährstoffkreislauf des Bodens. Sie zersetzen organisches Material und setzen dabei Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Schwefel frei, die für die Pflanzen unerlässlich sind.
Arachaeen ähneln Bakterien, weisen aber auch Merkmale höherer Organismen sowie ganz einzigartige Eigenschaften auf. So kommen sie in sehr extremen Lebensräumen vor – bis hin zu Geysiren. Sie sind unter anderem beteiligt an der Umwandlung von Ammonium in Nitrat.
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Keystone
- Pyrococcus furiosus archaea
Amöben — eine Zelle, viele Formen
Einzeller sind die kleinsten Bodenlebewesen, die sich vor allem in der feuchten Humusschicht finden. Zum Beispiel Amöben. Sie sind 0,005 bis 0,5 Millimeter winzig, haben eine wandelbare Gestalt und erbeuten Bakterien, Pilze, Algen oder organisches Material. Sie nehmen eine wichtige Rolle im Lebensraum Boden ein, indem sie den in der Beute gebundenen Stickstoff freisetzen und so Pflanzen mit Dünger versorgen. Zudem regulieren sie die Menge an Organismen im Boden. Zugleich sind sie sowie ihre Ausscheidungen Nahrung für andere Bodenorganismen.
Schalenamöben bauen sich als Schutz vor Räubern und schädlichen äusseren Einflüssen eine individuelle Schale aus mineralischen Partikeln, Kieselsäure und weiteren Materialien wie den Überresten von Kieselalgen. Aus einer Öffnung treten die «Scheinfüsschen» aus, um Nahrung zu fangen.
Wir zeigen exemplarisch drei der über 100 Amöbenarten, die in Torfmooren vorkommen:
Die Milbe — die Laubzersetzerin
Milben gehören zu den Spinnentieren und haben acht Beine. Sie sind zwischen 0,1 und 0,7 Millimeter klein und haben unterschiedliche Formen. Je tiefer unten sie leben, desto kleiner und flacher sind sie.
Es gibt Raub- und Hornmilben. Die kleineren Hornmilben (Foto) ernähren sich von Laub, Aas, Pilzen oder Algen und spielen damit für die Umwandlung von organischem Material
in Humus eine wichtige Rolle. Durch ihre Ausscheidungen werden zudem Nährstoffe im Boden verteilt. Besonders wichtig sind Hornmilben im Wald, da sie besonders effiziente Laubzersetzerinnen sind.
Die gepanzerten Raubmilben fressen Fadenwürmer, Springschwänze und andere Milben. Raubmilben gibt es nur in Böden, in denen sie genügend Nahrung finden, somit sind sie ein guter Indikator für ein reiches Bodenleben – in verdichteten oder mit Pestiziden belasteten Böden treten sie deutlich seltener auf.
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Hakan Soderholm
- Eine Hornmilbe
Fadenwürmer — kleine Beutegreifer unter der Erde
Fadenwürmer (Nematoden) sind weissliche Rundwürmer mit einem langgestreckten Körper von rund 50 Mikrometer Durchmesser und einer Länge von 1 bis 50 Millimeter. Sie kommen im Boden mit bis zu 1000 Tieren pro Gramm sehr häufig vor. Einige ernähren sich von Pflanzen und Algen, andere bevorzugen Bakterien und Pilze, manche jagen Einzeller oder andere Fadenwürmer. Vor allem bakterien- und pilzfressende Nematoden spielen eine wichtige Rolle im Nährstoffkreislauf, da sie Stickstoff freisetzen.
Im Gartenbau und in der Landwirtschaft kommen gezüchtete Fadenwürmer, die ausschliesslich Insekten oder Schnecken parasitieren, gezielt im biologischen Pflanzenschutz zum Einsatz.
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Andy Murray
Pilz und Baum — eine unterirdische Lebensgemeinschaft
Von Pilzen sehen wir in der Regel nur den oberirdischen Teil, den Fruchtkörper. Der grösste Teil der Pilze lebt meist unsichtbar unter der Erde, wo ihre Fäden ein riesiges Geflecht bilden. Manche Pilze vernetzen sich so mit Pflanzen. Diese «Mykorrhizapilze» leben in symbiotischer Gemeinschaft mit den Wurzeln von Bäumen. Das hilft beiden: Während der Baum dem Pilz Nahrung in Form von Zucker liefert, führen die Pilzfäden den Baumwurzeln Wasser und darin gelöste Nährstoffe zu.
Regenwürmer — umtriebige Tunnelbauer
Ohne Regenwürmer geht im Boden gar nichts. In einem durchschnittlich besiedelten Boden produzieren rund eine Million dieser Tiere bis zu 100 Tonnen Wurmkot pro Hektar und Jahr. Dieser Humus enthält bis zu fünfmal mehr Stickstoff, siebenmal mehr Phosphor und elfmal mehr Kalium als die umgebende Erde. Damit tragen Regenwürmer entscheidend zur Nährstoffversorgung von Pflanzen bei. Als umtriebige Tunnelbauer belüften sie zudem den Boden, erhöhen seine Wasseraufnahmefähigkeit und erleichtern das Wurzelwachstum.
Tausendfüsser — die Bodenbelüfter
Doppelfüsser und Hundertfüsser gehören zu den Tausendfüssern. Doppelfüsser (Diplopoda) verstecken sich unter Laub oder im Boden, wo sie eine wichtige Rolle spielen: Sie fressen Laub und wandeln es in ihrem Verdauungstrakt zu Humus um. Ihr Kot sorgt für eine bessere Bodenstruktur und nährt andere Bodenlebewesen.
Hundertfüsser (Chilopoda) sind Räuber, die es auf Springschwänze, Regenwürmer und andere kleine Tiere abgesehen haben. Die Art, wie sie sich in den Boden graben, ähnelt der von Regenwürmern, was sie zu guten Bodenbelüftern macht.
BETTINA EPPER, Co-Chefredaktorin Pro Natura Magazin
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Info
Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.
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Gelbringfalter im Jurabogen
Naturgarten: Schmetterlinge im Garten und auf dem Balkon
Schmetterlinge brauchen Vielfalt. Die verschiedenen Lebensstadien einer Schmetterlingsart sind oft auf unterschiedliche Pflanzen und Standorte angewiesen.
1. Einheimische Pflanzen setzen
Pflanzen Sie eine Hecke mit einheimischen Sträuchern wie z.B. Schwarzdorn oder Faulbaum. Hecken bieten nebst Nahrung auch geschützte Ruheplätze für Raupen, Puppen und Falter.
Wussten Sie? Für Schmetterlinge wertlos sind dagegen Kirschlorbeer- oder Tujahecken sowie steriles Rasengrün. Exotische Zierpflanzen sind für die einheimischen Raupen ebenfalls wertlos, manchmal sogar giftig. Den Faltern bieten sie oft wenig bis keinen Nektar. Verzichten Sie auch auf den exotischen «Schmetterlingsstrauch» oder Sommerflieder (Buddleja spec.). Er gilt als invasive Art, die einheimische Pflanzen verdrängt.
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Matthias Sorg
- Kleiner Fuchs
2. Biologisch gärtnern
Bewirtschaften Sie Ihren Garten nach biologischen Grundsätzen.Verzichten Sie auf synthetische Insektizide. Sie schaden vor allem den Raupen, oft aber auch den Faltern. Synthetische Düngemittel und torfhaltige Produkte gehören ebenfalls nicht in den Schmetterlingsgarten. Setzen Sie stattdessen auf Kompost und Mulch zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit.
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Matthias Sorg
- Baum-Weissling
3. Blumenwiese anlegen
Bieten Sie eine blumenreiche Wiese an, auf der es von Frühling bis Herbst kontinuierlich blüht. Mähen Sie nur zwei mal jährlich und nicht die ganze Fläche auf einmal. Lassen Sie jedes Jahr einen anderen Teilbereich ganz ungemäht. So finden Schmetterlinge Nektarpflanzen und Platz für die Eiablage. Wiesenkräuter sind willkommenes Futter für Raupen.
4. Brennesseln und Disteln stehen lassen
Reservieren Sie eine Ecke als kleine Wildnis mit Brennnesseln und Disteln. Diese Pflanzen sind Nahrungsquellen für viele Raupen und Schmetterlinge.5. Ernte teilen
Gibt es in Ihrem Garten Beeren, Gemüse und blühende Kräuter? Umso besser, das ernährt viele Raupen und Falterarten. Auch Ihre Grosszügigkeit ist gefragt, wenn sich etwa die Schwalbenschwanz-Raupe am Rüeblikraut gütlich tut.
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Matthias Sorg
- Kleines Nachtpfauenauge
6. Weniger aufräumen
Seien Sie intelligent faul, wenn es ums Aufräumen im Garten geht. Alte, absterbende Bäume sind wichtige Überwinterungsplätze, genauso wie Asthaufen, dürre Stauden, altes Gras und Kletterpflanzen. Lassen Sie dürre Pflanzen im Herbst stehen und schneiden Sie sie erst im Sommer zurück. So können sich Eier, Raupen und Puppen, die bei Ihnen überwintern noch fertig entwickeln.
Ulteriori informazioni
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Lorenz Heer
- Traubenkirschen-Gespinstmotte
Schmetterlinge auf Ihrem Balkon
Auch ein Balkon lässt sich schmetterlingsfreundlich gestalten. Ersetzen Sie die Geranien durch einheimische, nektarreiche Arten. Schmetterlinge mögen etwa einheimische Nelken oder Gewürzkräuter wie Arznei-Thymian oder Schnittlauch. Lassen Sie Ihre Küchenkräuter blühen. Kletterpflanzen eignen sich zur Abschirmung oder als Wandbegrünung. Ihr Blätterdach dient Schmetterlingen als Ruheplatz und die Blütenpracht bietet den Faltern reichlich Nahrung. So wird Ihr Balkon zur grünen Oase und eine willkommene, wichtige Raststation für vorbeifliegende Schmetterlinge.
Weitere Informationen für die Gestaltung eines schmetterlingsfreundlichen Gartens finden Sie im Pro Natura Merkblatt: «Schmetterlinge im Garten kennen und fördern» (digital) und «Blumenwiesen anlegen und pflegen».
Häufige Fragen zum Schmetterling
Bei Pro Natura gehen zum Thema Schmetterlinge immer wieder Anfragen aus der Bevölkerung ein. Hier ist eine Auswahl der am häufigsten gestellten Fragen.
Gegen 3600 verschiedene Arten! Zu den Schmetterlingen zählen nicht nur die bekannten und oft auffälligen Tagfalter. Diese sind mit etwa 200 Arten eine Minderheit. Mit sehr viel mehr Arten vertreten sind die Nachtfalter. Zu den rund 3400 Arten gehören z.B. Motten (z.B. die Kleidermotte oder die gefürchtete Dörrobstmotte), Spanner und Spinner . Weltweit kennt man über 150'000 Tag- und Nachtfalterarten.
Das ist der wissenschaftliche Sammelbegriff für die Ordnung der Schmetterlinge und bedeutet Schuppenflügler. Dies rührt daher, dass die Flügel der Schmetterlinge von winzigen Schüppchen bedeckt sind. Bei Berührung lösen sich diese relativ leicht und bleiben an den Fingern haften. Auf die Flugfähigkeit hat dies keinen Einfluss, wenn dabei nicht die Flügel verletzt werden.
Mit der Raupenzucht verhält es sich ähnlich wie mit der Winterfütterung der Vögel: für die Erhaltung der Arten bringt es nichts. Schmetterlingsraupen der freien Wildbahn zu entnehmen, sie zu Hause aufzuziehen und dann wieder freizulassen, ändert nichts an der Qualität des Lebensraums. Und diese ist derzeit in vielen Gebieten der Schweiz schlecht. Kurzfristig werden zwar mehr Schmetterlinge sichtbar sein, aber langfristig werden sie wieder verschwinden, weil sie in der Landschaft keinen Platz finden. Die Massnahme kann sogar schädlich sein! Wenn bei der Aufzucht andere Bedingungen herrschen als im Lebensraum, kann das die Überlebenschance der Nachkommen negativ beeinflussen (zum Beispiel könnten die gezüchteten Schmetterlinge zu früh schlüpfen). Die nach Hause genommenen Raupen «fehlen» in der Natur.
Die Zucht hat aber auch positive Seiten. Eine Schmetterlingsraupe aufziehen, ihr beim Verpuppen zuschauen und das Ausschlüpfen des fertigen Schmetterlings beobachten, ist spannend und lehrreich. Wenn diese Aufzucht mit häufigen, nicht geschützten Arten geschieht (z. B. Kohlweissling, Tagpfauenauge), wenige Raupen der Natur entnommen werden und die geschlüpften Falter am selben Ort freigelassen werden, kann dies eine sinnvolle Aktivität sein.
Eine Wiederansiedlung gewisser Arten kann dann sinnvoll sein, wenn ein Schmetterlingslebensraum so verbessert wurde, dass dort wieder eine Population leben könnte, diese aber nicht mehr selbständig an diesen Ort zurückkehren kann. Für solche Wiederansiedlungsprojekte gibt es international anerkannte Rahmenbedingungen, die eingehalten werden sollten.
Verzichten Sie darauf, Schmetterlinge oder Schmetterlingsraupen einzufangen.
Einige Schmetterlingsarten sind in der Schweiz oder in einzelnen Kantonen geschützt. Sie dürfen, ausser mit behördlicher Bewilligung, nicht eingefangen, gehalten und ausgesetzt werden. Das Tier des Jahres 2003, der Schwalbenschwanz, ist in den Kantonen Aargau, Bern, Genf*, Obwalden, Schaffhausen, Waadt* geschützt.
*Genf und Waadt haben eine Spezialbestimmung für alle Wirbellosen Tierarten.
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Sonja Roth
- Aurorafalter
Tagfalterschutz Baselland
Artenschutz
Schulkinder verkaufen den Schoggitaler 2019 zugunsten der «Welt der Insekten»
Mindestens 163 Insektenarten gelten in der Schweiz als ausgestorben, 40 Prozent der Arten sind gefährdet. Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz setzen mit der Schoggitaler-Aktion 2019 ein Zeichen. Ab September verkaufen Schülerinnen und Schüler in der ganzen Schweiz den bekannten Schoggitaler.
Mit dem Erlös unterstützen die beiden Organisationen Projekte mit dem Fokus «Gemeinsam gegen das Insektensterben!» und helfen dadurch die Biodiversität zu fördern.
Schoggitaler zugunsten der Insektenwelt
Insekten sind unerlässlich für eine funktionierende Umwelt: Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und ihre Artgenossen bestäuben den Grossteil aller blühenden Pflanzen – dank ihnen gedeihen Früchte, Beeren und Gemüse. Käfer und Ameisen sind die Recyclingspezialisten der Natur: Sie verarbeiten Pflanzenmaterial und Kadaver. Insekten sind eine unentbehrliche Futterquelle, zum Beispiel für Schwalben.
Aber die Insekten sind in Gefahr: Sie verschwinden, weil natürliche Lebensräume fehlen. Felder und Obstbäume werden mit Pestiziden bespritzt. Und wo die Nacht mit künstlichem Licht zum Tag gemacht wird, leiden nachtaktive Insekten. Wer den Schoggitaler 2019 kauft, hilft mit, die Insekten in der Schweiz zu schützen und unterstützt die Tätigkeit von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz.
Der Einsatz der Schulkinder lohnt sich doppelt
Die Schoggitaleraktion dient nicht allein den Anliegen des Natur- und Heimatschutzes in der Schweiz. Auch die teilnehmenden Schulklassen profitieren: Einerseits erhalten sie didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien zum Thema «Welt der Insekten», andererseits fliessen pro verkauftem Taler 50 Rappen in die Klassenkasse. Der Verkauf der Schoggitaler aus Schweizer Biovollmilch sowie Kakao aus fairem Handel (Max Havelaar) startet demnächst.
Schulkinder verkaufen vom 2. bis 30.9.2019 in der deutsch- und französischen Schweiz. Im Tessin dauert der Verkauf vom 9. bis 30.9.2019. Ab dem 18.9. bis 15.10.2019 können die Schoggitaler ausserdem in den Verkaufsstellen der Post bezogen werden.
Weitere Auskünfte und Fragen:
Loredana Ventre, Geschäftsleiterin Schoggitaler, Telefon 044 262 30 86, @email
Der Schoggitaler ist eine geschützte und Zewo-zertifizierte Marke für Natur- und Heimatschutzprojekte. Seit 1946 setzen sich Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz mit dem Talerverkauf gemeinsam für die Erhaltung unseres Natur- und Kulturerbes ein. Die beiden Trägerorganisationen sind Nichtregierungsorganisationen (NGO) und handeln nicht gewinnorientiert zugunsten der Allgemeinheit. Pro Natura wurde 1909 gegründet und zählt über 160'000 Mitglieder. Ihr Engagement gilt der Förderung und dem Erhalt der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt. Der Schweizer Heimatschutz setzt sich seit 1905 für die Erhaltung von Baudenkmälern und Kulturlandschaften ein. Er vereinigt rund 27'000 Mitglieder und Gönner.
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Ausgewählte Fotos können unter www.schoggitaler.ch heruntergeladen werden.
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Schoggitaler in der Geschenkpackung
Insekten sind unerlässlich für eine funktionierende Umwelt: Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und ihre Artgenossen bestäuben den Grossteil aller blühenden Pflanzen – dank ihnen gedeihen Früchte, Beeren und Gemüse. Jedoch sind unsere Insekten hierzulande in Gefahr: Sie verschwinden, weil natürliche Lebensräume fehlen. Felder und Obstbäume werden mit Pestiziden bespritzt. Und wo die Nacht mit künstlichem Licht zum Tag gemacht wird, leiden nachtaktive Insekten. Wer den Schoggitaler 2019 kauft, hilft mit, die Insekten in der Schweiz zu schützen und unterstützt die Tätigkeit von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz.
Ausserdem unterstützen Sie mit dem Kauf des Schoggitalers weitere Projekte von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz zur Erhaltung unseres Natur- und Kulturerbes.
3er-Geschenkpackungen à Fr. 15.— (Mindestbestellung 6 Taler)
20er-Packungen à Fr. 100. —
30er-Packungen à Fr. 150.—
Die Medienmitteilung und ausgewählte Fotos können unter www.schoggitaler.ch heruntergeladen werden.
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Auskünfte:
Loredana Ventre, Geschäftsleiterin Schoggitaler, @email, Telefon 044 262 30 86
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Ein Paradies für Schmetterlinge
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Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2020
Der Elisabeth und Oscar Beugger-Preis wird seit 2008 an private oder öffentliche Insti-tutionen für ein herausragendes Projekt im Natur- und Landschaftsschutz vergeben. Die Preissumme beträgt 50'000 Franken. Für die Preisverleihung 2020 sucht Pro Natura im Auftrag der Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung geeignete Projekte gegen das Insektensterben.
Innerhalb von nur drei Jahrzehnten hat der Mensch in verschiedenen Gebieten die Insektenpopulationen um bis zu 75 Prozent dezimiert. Auch die Zahl der Arten nimmt dramatisch ab. Zwei Drittel aller Schmetterlings- und Wasserkäferarten sind in ihrer Existenz bedroht. 40 Prozent der bisher untersuchten Insektenarten der Schweiz sind «gefährdet ». Mindestens 163 Insektenarten gelten in der Schweiz als ausgestorben, so etwa der Kreuzdorn-Widderbock, die gefleckte Schnarrschrecke oder die grosse Zangenliebelle.
Der massive Rückgang der Insekten hat, je nach Art und Lebensraum, verschiedene Ursachen. Hauptgründe sind die intensive Landwirtschaft, der massive Einsatz von Pestiziden sowie die Zerstörung der Lebensräume. Die Lichtverschmutzung und der Klimawandel sind weitere wichtige Gründe.
Für den Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2020 werden beispielhafte Projekte gesucht, die Massnahmen gegen das Insektensterben enthalten und zum Zeitpunkt der Projekteingabe noch nicht realisiert sind.
Eingabeschluss für Projekte ist am 5. November 2019. Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.pronatura.ch/de/beugger-preis.
Weitere Informationen:
Franziska Rosenmund, Pro Natura Medienverantwortliche, Tel. 079 826 69 47,
@email