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Einfache und effektive Insektenförderung
Die Welt der Insekten – so schön, so nah
Lassen Sie sich von Thomas Marent in die unscheinbare doch faszinierende Welt der Insekten der Schweiz entführen. Ausflugstipps zu schönen Naturplätzen in der Schweiz geben Ihnen Ideen, wo Insekten in der freien Natur beobachtet werden können. Was wir in unserem Alltag zum Schutz der Insekten beitragen können, wird anhand von leicht umsetzbaren Beispielen erklärt. Mit dem Buch soll einerseits die Zerbrechlichkeit der Insekten aufgezeigt werden, andererseits auch ihre Vielfalt und Schönheit.
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Info
«Die schönsten Insekten der Schweiz»
Autor und Fotograf: Thomas Marent
Herausgeberin: LandLiebe Edition in Zusammenarbeit mit Pro Natura
Hardcover gebunden, 288 Seiten
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Erhältlich für CHF 45.– im Pro Natura ShopFast die Hälfte der Insektenarten der Schweiz gehören zu den «gefährdeten Arten». Mindestens 163 Insektenarten gelten in der Schweiz als ausgestorben, so der Kreuzdorn-Widderbock, die gefleckte Schnarrschrecke oder die Grosse Zangenlibelle. Mit unserer Kampagne «Gemeinsam gegen das Insektensterben!» machen wir auf diesen besorgniserregenden Umstand aufmerksam und geben mit unseren Projekten Gegensteuer. Denn für den Erhalt der Biodiversität gilt: Jede Art zählt!
Zum Fotografen
Seit seiner Kindheit ist Thomas Marent naturbegeistert. Als Teenager begann er Tiere, Pflanzen und Landschaften in seiner Umgebung mit der Kamera festzuhalten. Mit dieser Begeisterung arbeitet er nun seit 15 Jahren selbständig als Naturfotograf und Biologe. Neben dem Regenwald, seiner grossen Leidenschaft, fotografiert er genauso gern die einheimische Naturwelt.
Biodiversität verpachten
Wie baue ich eine Sandlinse für Wildbienen?
Natürlich ist eine Fläche umso wertvoller, je grösser sie ist. Denken Sie aber daran: Zu grosse Flächen sind manchmal auch schwierig für die spätere Pflege.
Auch kleinere Plätze können sich in Wildbienen-Kinderstuben verwandeln. In Töpfen, Hochbeeten oder am Rand von Häusern und Wegen erklingt rasch ein emsiges Summen. Bereits kleine, tellergrosse Flächen werden besiedelt, wenn der Untergrund stimmt und die Insekten nicht gestört werden.
Sie möchten keine Sandlinse erstellen, aber trotzdem was für die bodenbrütenden Wildbienen tun? Entfernen Sie einfach auf einer kleinen, leicht geneigten Fläche die Pflanzen oder erstellen Sie an einer Böschung mit dem Spaten eine Abbruchkante.
4 Tipps für den richtigen Standort
Vor dem Griff zur Schaufel braucht es etwas Planung. Überlegen Sie sich:
- Ist der Standort genug weit weg von stark wuchernden Pflanzen? Gibt es nur wenig Laub in der Nähe? Kann das Regenwasser gut abfliessen? Es ist wichtig, dass die Stelle auch gut zugänglich ist für die Pflege – und für spätere Beobachtungen.
- Ist der Blumen-Tisch in der Nähe gedeckt? Wildbienen fliegen oft nur wenige hundert Meter weit. Sie brauchen darum genügend passenden Nektar und Pollen vor Ort. Wichtig ist ein gutes Nahrungsangebot durch einheimische Wildpflanzen das ganze Jahr über. Es sollte immer etwas blühen.
- Gute Verstecke: Kleinstrukturen wie z.B. Asthaufen oder Hecken sorgen für versteckte Ruhe- und Übernachtungsplätze.
- Sonnig und trocken: Damit die Wildbienen beschwingt in den Tag starten, müssen sie Wärme tanken. Auch die Larven gedeihen besser an der Wärme. Achten Sie darauf, dass der Standort das ganze Jahr an der Sonne ist.
Den richtigen Sand auswählen
Geeigneter Sand darf nicht zu bröckelig und nicht zu lehmig sein. «Spielsand» für den Sandkasten ist ungeeignet, weil er gewaschen ist und keinen Lehm mehr enthält. Sand «ab Wand» erhalten Sie in Kieswerken, 1 m3 kostet ca. Fr. 60.–.
Das Video von Wildbee zeigt, wie sich der ideale Sand verhält. Nehmen Sie sich eine leicht feuchte Sandprobe, z.B. nach einem Regen. Drücken Sie den Sand fest zusammen. Tippen Sie mit den Fingern auf den Sandbrocken. Idealer Sand zerbröckelt nach festerem Anstossen ganz leicht. Falls Sie verschiedene geeignete Sandarten finden, so können Sie auch unterschiedliche Bereiche anlegen. Die einen Bienen bevorzugen Natursand, die anderen Schlemmsand.
- Video von Wildbee: Idealer Sand für die Sandlinse
- Überblick über die verschiedenen Sandarten: Seite 23 im Ebook
In 5 Schritten zur Sandlinse im Garten
Die ideale Jahreszeit für den Bau einer Sandlinse ist zwischen Oktober und Februar. Ab März beginnt die Wildbienensaison und erste Bienenarten bauen ihre Niströhren.
- Besorgen Sie sich genug Sand. Für eine 3 m2 grosse Sandlinse benötigen Sie 1,5 m3 Wildbienensand. Planen Sie lieber mehr Material ein – im Laufe der Zeit sackt alles zusammen. Hat es dadurch zu wenig Sand, gibt es ein Problem. Im Nachhinein dürfen Sie keinen Sand mehr aufschütten, sonst werden ihre Wildbienen lebendig begraben. Rechnen Sie von Anfang an grosszügig. Empfohlen ist eine Sandtiefe von ca. 30 cm, damit alle Bienen Platz haben für ihre Nestgänge.
- Heben Sie eine Grube von 35 cm Tiefe aus.
- Eine gute Sandlinse braucht eine Drainage – sonst stehen die Nester bei starkem Regen bald unter Wasser. Füllen Sie ca. 5 cm Kies in die Grube.
- Füllen Sie die Grube mit Sand. Einige Insekten-Arten mögen lockeren Sand am Rand, andere lieben die festen Flächen. Drücken Sie den Sand darum etwas fest und verteilen Sie ihn gleichmässig.
- Befestigen Sie den Rand der Sandlinse z.B. mit Steinen, Baumstämmen oder Wurzelstöcken. So wird die Sandlinse vor Erosion geschützt.
Noch wertvoller wird Ihre Sandlinse, wenn Sie am Rand Steine in allen Grössen, Totholz-Baumstämme, Wurzelstöcke und Findlinge ergänzen. Damit die Sandlinse nicht zum Katzenklo wird: Decken Sie die Sandlinse mit einigen Dornenzweigen oder einem Kaninchendraht ab. Wenn viele Leute vorbeispazieren, lohnt sich auch ein kleiner Zaun oder ein Hinweisschild für mehr Rücksicht.
Für den Balkon: Mini-Sandlinse mit Maxi-Wirkung
Auch hier gilt: Am besten erstellen Sie Ihre Sandlinse zwischen Oktober und Februar. Ab März geht es los mit der Wildbienensaison. Die ersten Arten starten dann und bauen ihre Nester.
- Besorgen Sie sich einen Topf, eine Balkonkiste oder einen Waschzuber mit Löchern für den Wasserabfluss. Eine Höhe von 35 cm ist ideal.
- Besorgen Sie genügend Sand. Bitte nehmen Sie nicht den gewaschenen Sand aus dem Gartenbaucenter, sondern besorgen Sie sich Sand aus einem Kieswerk.
- Schichten Sie ca. 5 cm Kies in den Topf. So stehen die Nester der Insekten auch dann nicht unter Wasser, wenn der Untertopf vom Regen mit Wasser durchtränkt ist.
- Füllen Sie mit Sand auf. Einige Insekten-Arten mögen lockeren Sand am Rand, andere lieben die festen Flächen. Drücken Sie den Sand darum etwas fest und verteilen Sie ihn gleichmässig.
- Bei genügend Platz können Sie ergänzend am Topfrand oder nebenan einige Totholzstrukturen erstellen.
So pflegen Sie Ihre Sandlinse
- Entfernen Sie 1-2 mal pro Jahr (Frühling, Herbst) auf allen Flächen Gräser und stark wuchernde Pflanzen von Hand.
- Lassen Sie die Samenstände der am Rand einwachsenden Pflanzen im Herbst stehen.
- Manche Wildbienen nagen sich Nester in Pflanzenstängel, die innen mit weichem Mark gefüllt sind, z.B. in die Stängel von Brombeeren oder Heckenrosen. Lassen Sie solche Stängel bitte stehen oder schneiden Sie diese im Frühjahr ab, binden Sie diese zusammen und stellen sie aufrecht an einen Zaun oder Mauer. So können die jungen Bienen schlüpfen.
Wenn der Sandhaufen überwachsen oder der Sand abgeschwemmt ist: Errichten Sie an anderer Stelle eine neue Sandlinse. Bitte schütten Sie keinen neuen Sand auf den alten Standort. Sonst können die Wildbienen im Boden nicht mehr schlüpfen – und werden lebendig begraben.
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Ebook von Wildbee zu Sandlinsen und Erdnister
Wir setzen uns schweizweit für die Artenvielfalt und den Schutz von Lebensräumen ein. Doch das können wir nicht ohne Sie. Sei es eine Sandlinse im eigenen Garten oder eine Spende für unsere Arbeit – Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung.
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Naturgarten: Trockenstandorte und unversiegelte Flächen
Sonnige, magere und trockene Flächen bieten wertvollen Raum für eine Vielzahl heimischer Wildpflanzen und Insekten. Trockenstandorte können mit Sand, Kies und Steinen unter wenig Aufwand erstellt werden und brauchen kaum Pflege.
Wählen Sie für Ihren neuen Trockenstandort eine sonnige Stelle. Sie können auch bestehende versiegelte Flächen wie einen Schottergarten oder einen Parkplatz entsiegeln und zu einem blühenden Paradies aufwerten.
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Andrea Haslinger
Einen blühenden Trockenstandort neu erstellen:
1. Standort: Ideal ist eine gut besonnte Fläche auf magerem und durchlässigem Boden in der Nähe von anderen blütenreichen Lebensräumen. Auch eine steile, sonnige Böschung ist ein idealer Trockenstandort. Die Fläche darf durchaus nur wenige Quadratmeter gross sein. Grosse Flächen sind aber ökologisch wertvoller als kleine.
2. Boden: In den meisten Fällen ist der bestehende Boden zu nährstoffreich, deshalb muss er abgemagert werden. Entfernen Sie die Vegetation und tragen Sie die obersten 20 cm Boden (Humus) ab. Diese Schicht können Sie in einem anderen Teil von Ihrem Garten weiterverwerten.
Tipp: Schütten Sie nie Kies, Sand oder sonstiges Material auf die Humusschicht. Diese oberste Schicht müssen Sie zwingend vorgängig abtragen. Nährstoffreichen Boden erkennen Sie daran, dass er knetbar und dunkel ist und nach Humus riecht. Wenn der Boden rasch zerbröselnd und sandig ist, ist er mager.
3. Kies: Bringen Sie 20 cm Wandkies (Kiesig-sandiges Gemisch aus der Kiesgrube) aus. Ergänzen Sie verschieden grosse Steine und schaffen Sie offene und sandige Bodenstellen.
Tipp: Sandige Bodenstellen sind insbesondere für bodennistende Wildbienen wichtig. Dazu muss die Sandschicht 30-50 cm tief sein, da einige erdnistende Wildbienenarten so tief graben.
4. Ansaat: Verzichten Sie darauf, die Fläche zu bepflanzen oder einzusäen. Warten Sie, bis sich Pflanzen aus der Umgebung ansiedeln. Achten Sie dabei unbedingt auf invasive Neophyten und entfernen Sie diese vor dem Blühen und mitsamt Wurzeln. Ihr Trockenstandort entwickelt sich jedes Jahr weiter.
5. Verstecke und Strukturen anlegen: Ergänzen Sie Kleinstrukturen wie Totholzstücke und Steinhaufen. Dies ist für viele Insekten und Wildtiere wichtig zum Nisten und Verstecken.
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Monika Wirz
- Beispiel für einen Trockenstandort auf einem Flachdach 5 Jahre nach der Aussaat und der Bepflanzung mit Setzlingen. Die Pflanzen haben sich natürlich auf der Fläche verteilt, es blüht und summt.
- Verlegen Sie kein Vlies und keine Folie unter den Steinen. Anstatt eines wertvollen Trockenstandorts würden Sie sonst einen ökologisch wertlosen Schottergarten erhalten.
- Verwenden Sie kein rezykliertes Kiesmaterial. Dieses kann mit Fremdstoffen belastet sein, welche ins Grundwasser sickern.
- Tragen Sie die gesamte Humusschicht ab. Sie erkennen den Humus an der dunklen Färbung. Der darunterliegende Unterboden ist heller gefärbt.
Sie sollen den Trockenstandort nicht wässern und auch nicht düngen. Schneiden Sie die Vegetation im Frühjahr vor dem Austrieb und entfernen Sie das Schnittgut. Entfernen Sie hartnäckig wuchernde Pflanzen, bevor diese blühen – insbesondere gebietsfremde Arten wie das Einjährige Berufskraut oder die Goldrute. Mehr über invasive, gebietsfremde Pflanzen erfahren
Je nährstoffreicher und feuchter der Boden, desto schneller wächst er zu. Je sonniger und trockener der Standort, desto offener und vielfältiger bleibt der Trockenstandort.
Bei der Pflege haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Pflegen Sie die Fläche jährlich wie oben beschrieben (kein Giessen, kein Düngen. Schnitt im Frühjahr).
- Überlassen Sie die Fläche mehrere Jahre der natürlichen Dynamik. Greifen Sie nach ca. 10 Jahren radikal ein und setzen alles in den Ursprungszustand zurück. Entfernen Sie dazu die Vegetation, tragen Sie die Humusschicht ab, die sich gebildet hat, lockern Sie den Untergrund auf und bringen Sie eine neue Schicht Wandkies auf.
Alternativ können Sie die Fläche in ihrem Zustand belassen und andernorts im Garten einen neuen Trockenstandort anlegen.
Ohne regelmässige Pflege (jährlich oder mehrjährig radikal) oder Neuanlage verschwinden die Ruderalpflanzen und die ursprünglich grosse Artenvielfalt des Trockenstandorts nimmt stark ab.
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Monika Wirz
- Die Küchenschelle blüht im Frühling als Erste
Unversiegelte Wege und Plätze
Wie Trockenstandorte sind unversiegelte Wege und Plätze wertvolle Bestandteile eines artenreichen Gartens. Besteht die Deckschicht von einem Weg oder einem Platz aus Mergel, Kies oder aus Platten mit breiten, offenen Fugen, ist die Fläche sickerfähig und begrünt sich. Sie gilt dann als unversiegelt.
3 Gründe, versiegelte Wege und Plätze zu entsiegeln:
- Unversiegelte Wege und Plätze sind sickerfähig und bieten Pflanzen und Tieren Lebensraum.
- Sie bilden wichtige Vernetzungselemente zwischen naturnahen Lebensräumen.
- Sie heizen sich im Sommer weniger auf, was auch den Gartennutzer:innen zugutekommt.
Lassen Sie sich von einem Gartenbauunternehmen beraten, bevor Sie grössere Flächen entsiegeln.
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Andrea Haslinger
So sind unversiegelte Flächen besonders wertvoll:
- Je weniger eine Fläche betreten oder befahren wird, desto grösser wird die Anzahl und Vielfalt der Pflanzen.
- Verzichten Sie auf starre Randeinfassungen. So sind die Flächen auch für Bodenlebewesen zugänglich und dienen der Vernetzung von weiteren Flächen. An den Rändern können sich höherwüchsige Pflanzenarten entwickeln
- Ergänzen Sie die Flächen am Rand mit Kleinstrukturen wie Holzhaufen und Trockenmauern
Viele Informationen zu naturnahem Gärtnern finden Sie im «Praxishandbuch Stadtnatur - Biodiversität fördern im Schweizer Siedlungsraum».
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Andrea Haslinger
- Parkplatz und Insektenweide in einem: die offenen Fugen zwischen den Platten wurden eingesät. An Orten mit geringer Störung entwickelt sich eine bunte Vielfalt.
Aktion Hase & Co. in Glarus
Blühende Borde für Zürich
Artenförderung Helm-Azurjungfer
Optisch schön und ökologisch wertvoll
Die ersten Mahdreste wurden stehengelassen
Biolandwirt Georg Blunier nimmt zum zweiten Mal am Mahdreste-Wettbewerb teil. Er ist einer der Ersten dieses Jahr, der schon Mahdreste stehengelassen hat. Mit kleinem Aufwand hat er seine Wiesen noch insektenfreundlicher gemacht. Die langen, stehengelassenen Wiesenstreifen sind wertvolle Überlebensinseln und Trittsteine, nicht nur für Insekten, sondern auch für Feldhasen, die auf seinem Land häufig anzutreffen sind. Die Mahdreste (also zirka 10% der Fläche) bleiben das ganze Jahr stehen.
Da die Fläche trotzdem als vollständig genutzt gilt und die Mahdreste im Rahmen der Vernetzungsverträge auch abgegolten werden können, empfindet Georg Blunier das Anlegen von Mahdresten als klare Win-Win-Situation. «Da man die Rückzugsstreifen an jährlich rotierenden Orten stehenlassen kann, die vielleicht schwieriger zum Mähen sind, hat man tendenziell weniger Aufwand, als wenn man die ganze Fläche mäht. Trotzdem gilt die Fläche als komplett genutzt und man fördert gleichzeitig die Biodiversität.» Obwohl die ungeschnittenen Streifen auf den ersten Blick «unordentlich» erscheinen können, stellen sie ein wertvolles Landschaftselement dar. Durch die Mahdreste bleiben Extensivwiesen das ganze Jahr hindurch attraktiv für Wiesenbewohner. «Die Feldrandtafel hilft, die Wichtigkeit dieser Streifen der Bevölkerung näher zu bringen und sie zu sensibilisieren, dass ungeschnitten nicht gleich unordentlich ist», so Blunier.
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