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Rangerdienst Glaubenberg
Moorregeneration Rothenthurm
Stand – Kommen Sie vorbei!
Riettag im Kaltbrunner Riet
Die Natur braucht mehr Aufmerksamkeit, denn die Artenvielfalt nimmt auch in unserer Region stark ab. Lebensräume von Wildtieren werden durch Strassen- und Siedlungsbau sowie durch intensive Landwirtschaft zerstört und zunehmend zerschnitten.
Vor unserer Haustüre haben wir aber eine Naturperle, die den letzten Rückzugsort für viele seltene Tier- und Pflanzenarten darstellt: das international bedeutende Naturschutzgebiet Kaltbrunner Riet.
Am Riettag informieren verschiedene Stände über die Artenvielfalt im Riet – von Pflanzen über Kleinsäuger bis zu Amphibien. Unter dem Motto „Schau genau!“ richten wir den Blick auf all jene Aspekte, die erst beim genauen Hinsehen auffallen.
Dieser vielfältige Riettag findet am Sonntag, 10. Mai 2026 von 9 – 16 Uhr beim Infopavillon im Kaltbrunner Riet statt. Genauere Informationen zur Anreise finden Sie unter www.pronatura-sg.ch/kbr. Alle sind herzlich eingeladen und der Besuch ist kostenlos.
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Pro Natura SGDettagli dell'evento
Data
Luogo
Kaltbrunner Riet
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Costo
keine
Erlebnisangebot
Kraftort Kaltbrunner Riet: mit Qi Gong zur inneren Ruhe
Vielen Menschen finden Ruhe und Kraft in der Natur. Das sanfte Zirpen der Grillen, das Gezwitscher der Vögel, das äpende Quaken der Laubfrösche, ein Frosch, der ins Wasser hüpft – das alles bringt vielen Menschen Freude und Entspannung. Das Kaltbrunner Riet wird deshalb von vielen Menschen besucht.
Auch Bewegung bringt Entspannung und Lebensenergie. Qi Gong, übersetzt „Übung der Lebensenergie“, soll genau diese Entspannung bringen. Es ist eine Kombination aus Atem- und Bewegungsübungen, die Gleichgewicht bringen und Stress abbauen soll.
Die Kombination von Natur und Bewegung ist also beste Voraussetzung, um zur Ruhe zu kommen und die eigene Lebensenergie zu wecken. Am Samstag, 30. Mai 2026 findet von 20-21 Uhr im Kaltbrunner Riet das etwas andere Naturerlebnis statt.
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Luogo
Kaltbrunner Riet
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Costo
keine
Moorlandschaft Rothenthurm: Fortführung der Regenerationsarbeiten Im äusseren Bann und Wolfschachen
Ein lebendiges Moor braucht Wasser. Weil sie vielerorts entwässert werden, gehören Moore zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen der Schweiz. Aufgrund alter Entwässerungsgräben, die für Torfabbau und Streugewinnung angelegt wurden, verliert auch die berühmte Moorlandschaft Rothenthurm weiterhin Wasser. Der Torf, der dadurch an die Luft kommt, zerfällt und setzt jeden Sommer Tausende Tonnen CO2 frei. Ein Prozess, der durch den Klimawandel verstärkt wird. Um als Lebensraum für bedrohte Arten zu dienen und CO2 speichern zu können, muss das Moor unbedingt wieder genug Wasser halten können. Ein Hektar Torfmoor speichert Millionen Liter Wasser. Moore leisten somit auch einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz.
Positive Entwicklung und geretteter Torf
Zur Verbesserung der Wasserrückhaltung und Pufferung der Regenspitzen wurde im Herbst 2023 in Wolfschachen eine Holzspundwand aus einheimischem Holz in den Boden getrieben. Bereits in diesem regnerischen Jahr zeigte die Wassersperre erfreuliche Wirkung: Der Wasserfluss wird reguliert und auf der neu entstandenen Wasserfläche pflanzten sich bedrohte Libellen fort. Die Regenerationsarbeiten werden diesen Herbst nach dem gleichen Konzept weitergeführt und voraussichtlich im Herbst 2026 abgeschlossen sein.
Zum Wiederaufbau eines Teils des geschwundenen Torfkörpers, braucht es auch Torf. Beim Aushub einer Baustelle in Willerzell konnte diesen Sommer Torf gewonnen werden, der nun bei den Regenerationsarbeiten in Wolfschachen zum Einsatz kommt. Der gerettete Torf hätte bei Zersetzung oder Verbrennung über 370 Tonnen CO2 freigesetzt, der so wieder gespeichert wird.
Bewirtschaftungszugang sicherstellen
Zum Erhalt der Flachmoore mit ihrer reichen Biodiversität ist auch eine naturnahe landwirtschaftliche Nutzung nötig. Weil sich der bestehende Weg aus Holzprügeln im Gebiet Im äusseren Bann in einem sehr schlechten Zustand befindet, ist der Zugang für die Landwirtschaft derzeit erschwert. Aktuell wird deshalb das verfaulte Holz ersetzt und der Weg abgesenkt, sodass das Holz feucht bleibt und nicht mehr verrottet. Parallel dazu wird eine Holzsperre gebaut, damit das Wasser seinen natürlichen Weg wieder nehmen kann. Zudem wird ein System zur Regulierung des Wasserstandes installiert, das den Bewirtschaftenden erlaubt, den Wasserspiegel für die Streumahd zeitweise abzusenken. Mit der Zeit wird der Weg zuwachsen, sodass er kaum sichtbar sein wird. Damit Wandernde nicht falsch abbiegen, wird der erste Teil des Weges unter Wasser gesetzt. Um die Sicherheit während der Arbeiten am Prügelweg zu gewährleisten, ist eine kurze Umleitung des Wanderwegs vor Ort eingerichtet.
Weitere Informationen:
Kontakt:
- Bastien Amez-Droz, Projektleiter Schutzgebiete und Moore, 061 317 91 57, @email
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Info
Headerfoto: © Pro Natura – Bastien Amez-Droz
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Exkursion
Wildschweine – eine Spurensuche
Eine spannende Exkursion für die ganze Familie.
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Dettagli dell'evento
Data
Luogo
Bushaltestelle Ruetschbergstrasse, Pfäffikon ZH
Dettagli
Costo
Erwachsene CHF 20, Kinder CHF 10
Mehr Platz für Riedlebewesen
Wiederbelebung der Moorlandschaft Rothenthurm: Arbeiten Im äusseren Bann und Wolfschachen gehen weiter
Obwohl sie gesetzlich streng geschützt ist, verliert die Moorlandschaft Rothenthurm weiterhin Wasser und Torf. Alte Entwässerungsgräben, die für Torfabbau und Streugewinnung angelegt wurden, verhindern, dass sie genügend Wasser aufnehmen kann. Der Torf, der deswegen an die Luft kommt, zerfällt und setzt jährlich Tausende Tonnen CO2 frei. Die immer wärmer werdenden Temperaturen verstärken diesen Prozess zusätzlich. Um als Lebensraum für bedrohte Arten zu dienen und CO2 speichern zu können, muss das Moor unbedingt wieder genug Wasser halten können. Ein Hektar intaktes Torfmoor kann Millionen Liter Wasser speichern. In gutem Zustand sind Moore damit wichtige Faktoren für den Hochwasserschutz und die Klimaregulation.
Positive Entwicklung
Zur Verbesserung der Wasserrückhaltung und Pufferung der Regenspitzen wurde im Herbst 2023 und 2024 in Wolfschachen und im Herbst 2024 Im äusseren Bann Holzspundwände aus einheimischem Holz in den Boden getrieben. Bereits im Jahr danach zeigten die Wassersperren erfreuliche Wirkung: Der Wasserfluss wird reguliert und auf der neu entstandenen Wasserfläche pflanzten sich bedrohte Libellen fort. Die Regenerationsarbeiten werden diesen Herbst nach demselben Konzept weitergeführt. Ab September bis ca. Dezember werden weitere Sperren eingebaut und Gräben aufgefüllt, damit neue Wasserflächen entstehen können.
Bewirtschaftungszugang sicherstellen
Um die reiche Biodiversität in einem Flachmoor zu erhalten, braucht es eine naturnahe landwirtschaftliche Nutzung. Um den Zugang für die Landwirtschaft zu vereinfachen, wurde 2024 deshalb der bestehende Weg aus Holzprügeln Im äusseren Bann erneuert. In diesem Jahr wird im Gebiet Wolfschachen ein weiterer kurzer Prügelweg gebaut. Diese Prügelwege sind in den Torfboden gebaut, damit das Holz feucht bleibt und nicht verrottet. So sind sie in der Landschaft nicht sichtbar. Zur Gewährleistung der Sicherheit, während der Arbeiten, ist eine Umleitung des Wanderwegs Im äusseren Bann vor Ort eingerichtet.
Weitere Informationen:
Kontakt:
- Bastien Amez-Droz, Projektleiter Schutzgebiete und Moore, +41 61 317 91 57, @email