Progetti
Ökotopia 2024: 130 Kinder und Jugendliche feierten Maskenball im Melchtal
Nach fünf Jahren Pause fand am Pfingstwochenende erneut das «Ökotopia» statt – zum nationalen Treffen der Pro Natura Jugendgruppen reisten rund 130 Kinder, Jugendliche und Helfende aus allen Landesteilen ins Melchtal (OW). Allen gemeinsam war die Freude an der Natur und dem Lagerleben.
Ein verschwundener Gastgeber
Das Herzstück des Lagerprogrammes war ein grosser Einsatz für die Natur: Während einem halben Tag wurden in einem Reptilienschutzgebiet Bäume und Sträucher zurückgeschnitten und Kleinstrukturen, wie Stein- und Asthaufen, gebaut. Solche Verstecke sind nicht nur für Reptilien, sondern auch für viele andere Tierarten wichtig.
So auch für den Iltis, Pro Natura Tier des Jahres 2024. Als ominös verschwundener Gastgeber spielte er auch am Ökotopia eine besondere Rolle. Mit vereinten Kräften wurde er von den Lagerteilnehmenden gesucht und die geglückte Rettungsaktion wurde mit einem grossen Maskenball gefeiert.
Eine gelebte Utopie
Nebst dem Einsatz für die Natur und der «Rettungsaktion» für den Iltis, fehlte es auch nicht an Spielen, kreativer und sportlicher Betätigung – und das alles in zwei Landesprachen. Ein grosses Anliegen von «Ökotopia» ist die Vernetzung von jungen, Naturschutzbegeisterten aus verschieden (Sprach)Regionen der Schweiz. Gleichgesinnte tauschen sich aus, vernetzen sich über Kantonsgrenzen hinweg und setzen sich gemeinsam für mehr Natur ein. Organisiert und umgesetzt wird das dreitägige Lager von Freiwilligen, die mit der Unterstützung von Pro Natura dafür sorgen, dass «Ökologie» keine «Utopie» bleibt, sondern gelebt wird.
Kontakt:
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Silja Jermann, Mitarbeiterin Pro Natura Jugend, Tel. 061 317 92 57, @email
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«Die Vögel haben mich sofort fasziniert»
Pro Natura Magazin: Warum haben Sie 1994, also vor genau 30 Jahren, die Jugendnaturschutzgruppe JuNa Toggenburg gegründet?
Peter Dörig: Ich führte Exkursionen durch und mir fiel auf, dass Erwachsene den Kindern oft die Sicht versperrten, wenn ich Anschauungsmaterial zeigte. Ich dachte:«Das kann doch nicht sein, du musst was für die Kinder machen» – und habe die JuNa gegründet.
Und Sie haben die Gruppe bis vor 14 Jahren geleitet?
Ja, genau. Das war eine sehr schöne Zeit mit vielen Naturerlebnissen mit den Kindern und Jugendlichen – aber das Tollste ist, dass die Gruppe auch mit der neuen Leitung immer noch super läuft. Ich danke dem Leiterteam von Herzen und gratuliere zum Jubiläum.
Woran erinnern Sie sich besonders gern aus dieser Zeit?
Unsere Fledermausexkursion zum Beispiel war ein grosser Erfolg, etwa 34 Kinder waren dabei und wir haben sogar einen Fledermaus-Estrich gebastelt in einem Holzhäuschen. Und für unsere Igelburg habe ich den «Grünen Zweig» vom WWF gewonnen. Mit dem Preisgeld wollte ich eigentlich gerne eine Clubhütte einrichten, leider wurde nichts daraus. Besonders schön war auch, dass meine eigenen zwei Kinder oft an den Exkursionen mit dabei waren.
Haben auch Sie sich schon als Kind für die Natur begeistert?
(lacht) Als Kind hatte ich vor allen Tieren Angst, ausser vor Hasen. Erst mit 27 wurde dann meine Leidenschaft für Vögel geweckt.
Wie kam es dazu?
Ein Bekannter lud mich zu einer Morgenexkursion in ein Ried in der Nähe ein. Damals konnte ich gerade mal eine Amsel von einem Spatz unterscheiden. An dieser Exkursion hat es bei mir Klick gemacht. Die Vögel haben mich sofort fasziniert! Daraufhin habe ich den Lehrgang als Feldornithologe und Exkursionsleiter absolviert und später auch Kurse über Reptilien, Fledermäuse, Schmetterlinge und Botanik. All das neben meiner Arbeit als Maschinenschlosser, der Familie, unserem Hund und meinem anderen Hobby, dem Volleyball. Das war schon etwas viel (er zeigt auf mehrere prall gefüllte Bundesordner mit Unterlagen aus dieser Zeit) und heute würde ich es vielleicht ein bisschen anders machen.
Haben Sie Ihre zwei Enkel schon angesteckt mit Ihrer Leidenschaft für Vögel?
Wenn wir spazieren gehen, zeige ich ihnen natürlich viel. Der Ältere, er ist sieben, sagt dann manchmal: «Ach du mit deinen Vögeln und Blumen!» Aber ab Bildern kennt er schon sehr viele.
Sie engagieren sich nach wie vor?
Ja. Als beispielsweise vor ein paar Jahren der Turm der Ruine Iburg eingerüstet war, habe ich mich dafür eingesetzt, dass Kästen für Turmfalken und Mauersegler installiert werden. Die Migros im Dorf habe ich darauf hingewiesen, dass sie ihre kleine Wiese später im Jahr und seltener mähen soll, damit die Insekten länger von den Blumen profitieren können. Ich sehe immer viele Dinge, wenn ich unterwegs bin und versuche, etwas zu verbessern. Ich kann halt nicht aus meiner Haut, denn es ist wichtig für Fauna und Flora.
BETTINA EPPER, Redaktorin des Pro Natura Magazins.
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Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.
Das Pro Natura Magazin nimmt Sie mit in die Natur. Es berichtet über kleine Wunder, grosse Projekte und spannende Persönlichkeiten. Es blickt hinter die Kulissen politischer Entscheide und schildert, wo, wie und warum Pro Natura für die Natur kämpft. Als Mitglied erhalten Sie das Magazin fünf mal im Jahr direkt in Ihren Briefkasten.
Land-Art Aktivität für Familien
Feldbotanikkurs 2025⁄26
Umweltbildung
Terminanfrage Animatura
Bitte beachten Sie, dass die Suche nach einem geeigneten Standort in Ihrer Verantwortung liegt. Wir möchten Sie motivieren, sich mit der Natur in Ihrem Schulumfeld auseinanderzusetzen. Es ist uns nicht möglich, schweizweit Standorte zu rekognoszieren, wir stellen Ihnen aber zusammen mit der Buchungsbestätigung ein Merkblatt zur Verfügung, dass Sie bei der Suche unterstützt. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
Gartenschläfer: Jede Beobachtung zählt!
2022 machte der Gartenschläfer als Tier des Jahres auf das Verschwinden wilder Wälder und naturnaher Kulturlandschaft aufmerksam. Da die Beobachtung des Tieres nicht einfach ist und die Datenlage zur Verbreitung unvollständig, hatte Pro Natura zusammen mit Wilde Nachbarn Schweiz die «Spurensuche Gartenschläfer» lanciert. Ein grosser Erfolg: Über 120 Familien, Einzelpersonen und Schulklassen haben Spurentunnels aus alten Getränkekartons ausgelegt, Fotonachweise eingesandt oder wild herumkletternde Siebenschläfer, Haselmäuse oder Gartenschläfer per Handyvideo eingefangen. Sogar der seltene Baumschläfer wurde einmal fotografiert. «Solche Nachweise sind für das Wissen über die Verbreitung der Bilche wichtig», ordnen Bettina Erne und Michel Blant, Kleinsäugerspezialisten bei Wilde Nachbarn ein, «um Arten, oder allgemein die Biodiversität in der Schweiz zu schützen, müssen wir wissen, wie sich die Populationen verändern.»
Überraschende Funde
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Pro Natura
- Citizen Science Projekt: Selbstgebastelter Spurentunnel
Darüber gibt die Verbreitungskarte des nationalen Datenzentrums Info fauna Auskunft. Die Daten werden laufend neu erhoben und auch Meldungen aus Forschungsarbeiten oder aus der Bevölkerung fliessen ein. Wegen der Seltenheit der Bildbeobachtungen sind die Funde der «Spurensuche Gartenschläfer» für Info fauna interessant. «Hinweise aus der Bevölkerung spielen eine wichtige Rolle: Es sind meistens Funde an Orten, zu denen Forschende keinen Zugang haben wie private Gärten, Keller etc.», so Bettina Erne.
Vier Meldungen der «Spurensuche Gartenschläfer» überraschen: In den Kantonen Zürich, Freiburg, Solothurn sowie im Berner Jura wurden nach über 20 Jahren erstmals wieder Gartenschläfer gesichtet! «Auch wenn diese einzelnen Nachweise noch keine Rückschlüsse auf die Qualität der Lebensräume zulässt, freut es mich doch sehr zu sehen, dass der Gartenschläfer im Mittelland noch immer präsent ist», sagt Michel Blant. «Diese Populationen können mithilfe von strukturreicheren Wäldern oder wilden Ecken in den Quartieren noch gestärkt werden.»
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Funde Spurensuche
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Pro Natura
Solche Citizen Science Projekte, also wissenschaftliche Untersuchungen unter Einbezug der Bevölkerung, bieten gerade für das Monitoring der Biodiversität die Chance, noch mehr über das Vorkommen von Arten zu erfahren.
Wer weiterhin Gartenschläfer oder seine Verwandten beobachtet, darf diese gerne über die Plattform von Wilde Nachbarn melden. Jede Beobachtung zählt!
ELISABETH KARRER, Projektleiterin Umweltbildung bei Pro Natura
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Für Lehrpersonen - Natur im Unterricht
Unterricht gestalten
Sie möchten lebendigen Unterricht an ausserschulischen Lernorten und in unmittelbarer Schulhausumgebung gestalten. Die didaktischen Materialien und Unterrichtsdossiers unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung ihres handlungsorientierten Unterrichts und verbinden den Draussen- und Drinnenunterricht. Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Umwelt wahr, erforschen, dokumentieren und erschliessen sie stufengerecht, lernen sich in der Natur zu orientieren und handeln verantwortungsvoll.
Animatura Exkursionen
Wir bieten mit «Animatura» geführte Exkursionen durch kompetente NaturanimatorInnen in der Natur an. Zur Einbettung und Vertiefung unterstützen unsere auf Lernziele und Kompetenzen des LP 21 ausgerichteten Unterrichtsdossiers Sie darin, weitere eigene Unterrichtssequenzen wirkungsvoll zu verankern.
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Broschüre Pro Natura UmweltbildungPotrebbe anche interessarti
Kurs
Grundkurs Sauergräser
Im Grundkurs lernen Sie die wichtigsten Arten kennen und üben deren sichere Bestimmung. Der Kurs findet von Mai bis Juli 2026 statt und besteht aus drei Theorieveranstaltungen und vier Exkursionen in repräsentativen Lebensräumen im Kanton Luzern.
Der theoretische Teil vermittelt Grundlagen zu Ökologie und Artenvielfalt, während Exkursionen in verschiedene Lebensräume praxisnahes Wissen und Bestimmungskompetenz vertiefen. Der Kurs richtet sich an alle Interessierten. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.
Kursleitung
Ulrich Graf
Kosten
Die Kurskosten betragen CHF 300.- pro Person (für Mitglieder von Pro Natura CHF 250.-, für Studierende und Jugendliche in Ausbildung CHF 150.-). In den Kurskosten inbegriffen sind die Theorieanlässe, die geführten Exkursionen und die Kursunterlagen. Nicht inbegriffen sind die Reisekosten und die persönliche Ausrüstung (z.B. Feldstecher). Die Teilnehmenden organisieren die An- und Rückreise zu den Veranstaltungsorten eigenständig. In der Regel ist eine Anreise mit dem ÖV möglich.
Anmeldung
Anmeldung bis 23. Februar 2026. Die Anmeldung ist verbindlich und wird von uns bestätigt.
Nach erfolgreicher Teilnahme wird am Kursende eine Kursbestätigung ausgestellt.
Details gemäss Ausschreibung (s. Downloads)
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Dettagli dell'evento
Data
Luogo
Luzern
Dettagli
Preparazione
Costo
Kurskosten gemäss Ausschreibung
«Emotionen vermitteln uns Orientierung»
Pro Natura Magazin: Die Tiefenpsychologie sagt, dass wir alle tief in uns Wolfsbilder tragen, die uns gar nicht bewusst sind. Wie kommt es dazu?
Brigitte Egger: So wie ein Embryo die verschiedenen Stufen der stammesgeschichtlichen Entwicklung zum Menschen widerspiegelt, ist es auch mit dem seelischen Bereich. Alle Erfahrungen, die für die Menschen wichtig waren, haben so etwas wie einen Grundstock an Vorstellungsmöglichkeiten in uns hinterlassen. Wir nennen sie Archetypen. Jeder Mensch trägt diesen Grundstock in sich.
Wodurch wird das innere Wolfsbild beim Menschen geprägt?
Über einen langen Zeitraum der Geschichte war der Mensch den Raubtieren ausgeliefert. Das hat tiefe Erfahrungen hinterlassen. Das Ausgeliefertsein an etwas Grösseres, Stärkeres ist eine Kernerfahrung des Lebens und weiter aktuell. Das Raubtier bleibt ein sprechendes Bild dafür. In unseren Breitengraden war der Wolf der grösste Konkurrent des Menschen. Er ist damit Bedrohung und Vorbild zugleich geworden. In anderen Weltgegenden nimmt der Löwe oder der Tiger diese Stellung ein.
Das tief verwurzelte Bedrohungsgefühl ist leicht nachvollziehbar. Wie kann ein so bedrohliches Tier zugleich Vorbild sein?
Was mich bedroht, weil es grösser, stärker oder raffinierter ist als ich, wirft gleichzeitig die Frage auf: Wie kann auch ich so gross und stark sein? Wir sind dem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert, wir können es auch meistern. Deshalb liegen Angst und Bewunderung nah beisammen, wenn es um den Wolf geht. Im Deutschen kennen wir dafür den schönen Begriff der Ehrfurcht. In unserer Zeit fallen leider alle Gegensätze auseinander: Wir vergessen, dass das Vereinigen der Gegensätze der Motor des Lebens und der Seele ist, genau wie zur Zeugung von Nachwuchs.
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Thomas T./ Wikipedia
- Höhlenmalerei aus der Chauvet-Höhle um 31.000 v. Chr. (Nachbildung)
Nicht einfach. Die Zeichen stehen – nicht nur beim Wolf – auf Polarisierung.
Ja, wir haben weltweit in ganz vielen Bereichen einen Unwillen, uns in ein Gegenüber einzufühlen, uns dadurch zu beschränken und zu verändern. Sei das Gegenüber die Natur, der Wolfsgegner, der Fremde oder die Seele. Wichtig wäre gerade auch im Naturschutz, dass möglichst viele Menschen schon in sich selber diese Verbindung zwischen Gegensätzen pflegen. Wovor habe ich Angst? Wo steht mein politischer Gegner? Und dann eben: Wie kann ich eine Brücke schlagen, um Lösungen zu erarbeiten?
Ab wann wird unser Entgegenkommen als Schwäche wahrgenommen?
Wichtig ist zuerst einmal, sich selber nicht als schwach zu sehen, weil man das Gegenüber zu verstehen versucht!
Können wir moderne Menschen überhaupt einen differenzierten Umgang mit den inneren Wolfsbildern entwickeln?
Ganz klar! Einerseits können wir, in uns und im Gegenüber, alles was zum Wolf assoziiert wird, ausformulieren, samt der emotionalen Tönung: unbändige Gier, Ohnmacht, Schlauheit, Weisheit und vieles mehr. Und uns fragen, ob wir das illegitim auf den Wolf projizieren. Anderseits können wir von den kulturellen Wolfsbildern lernen. Was stellt der Wolf im Rotkäppchen dar? Warum ist das schreckliche Werwolfmotiv so faszinierend?
Was heisst das konkret für den Umgang mit dem Wolf?
Wir müssen auf die Emotionen derjenigen eingehen, die zum Wolf eine andere Einstellung haben als die Naturschützenden. Und: Wenn Pro Natura den Wolf als wichtigen Teil einer gesunden Natur sieht, diese Natur aber schon in so vieler Hinsicht beschädigt ist, dann müssen wir auch Massnahmen finden und finanzieren, um den Wolf zu integrieren.
Wir müssen schon sehr auf die Zähne beissen, wenn wir einen Walliser Regierungsrat sehen, der sich mit Wolfsabschüssen und grossen Sprüchen profiliert.
Klar, das ist grässlich. Darum ist es so wichtig, zu unseren Gefühlen zu stehen. Wir dürfen sagen, wie uns der wahllose Abschuss von Wölfen schmerzt. Emotionen zu zeigen, verschafft uns Energie. Schliesslich steckt im Wort Emotion das lateinische Wort für Bewegung. Emotionen geben Orientierung und drängen uns zu Veränderungen. Wir müssen sie aber wahrnehmen und benennen können, denn verdrängte Emotionen explodieren und verunmöglichen jeglichen Dialog.
«Jetzt sind Sie emotional!» ist ein oft gehörter Vorwurf in der Wolfsdebatte, auf beiden Seiten.
Nicht beim Vorwurf belassen, sondern nachfragen, was damit genau gemeint ist! Dies alles zeigt, wie sehr wir die Brücke zwischen der seelischen Wirklichkeit und der naturwissenschaftlichen Sicht wieder herstellen müssen, eine Einstellung, an der wir alle arbeiten sollten. Für Pro Natura ist es wichtig, die eigenen Leute entsprechend zu befähigen.
RICO KESSLER, Redaktor Pro Natura Magazin