Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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Wald von oben
20.03.2023 Wald

Einfach ein Wald

Im Thurgau soll aus einem Nutzwald ein wilder Wald werden – ohne nichts zu tun, geht das allerdings nicht.

Der Burstel ist ein Wald. Aussergewöhnlich scheint hier nichts: Viele Nadel­bäume, ein paar Laubbäume, mehrere Quellen – und an diesem nasskalten Tag Mitte Januar viel Matsch unter einer ­dicken braunen Schicht Herbstlaub. Wie ein Wald im Thurgau halt so ist. Doch hier und da ist schon zu erkennen, was ­Markus Bürgisser sich erhofft. Der Geschäftsführer von Pro Natura Thurgau weist auf ein steiles Stück ziemlich weit oben im Wald. Hier liegen Baumstämme kreuz und quer, wo sie eben gerade hingefallen sind, von Moos begrünt und langsam verrottend. «So wild soll der ­ganze Wald werden.»

Wie Wildnis entsteht

Aus einem Nutzwald einen Urwald zu machen, dass hatte der Biologe nicht von langer Hand geplant. Der Idee liegt ein Zufall zugrunde. «Im Amtsanzeiger las ich 2019 eine kurze Annonce, dass ein Wald zu verkaufen sei, fast 20 Hektaren», erzählt Bürgisser und er wusste einfach: Diesen Wald sollte Pro Natura kaufen. Und es klappte. 

Was aber macht man mit fast 20 Hektaren Wald? «Für mich war klar, dass das Projekt etwas mit Wildnis zu tun haben muss, wobei ich den Nationalpark im Hinterkopf hatte und das Prinzip des ­Prozessschutzes», sagt Markus Bürgisser. Die Begeisterung ist ihm anzuhören, ­während er einen rutschigen Hang hinunterhangelt, um eines der Highlights des Waldes zu zeigen: eine ungefasste Quelle. «So muss das aussehen», sagt er und scheint selber ein bisschen überrascht von der Schönheit des schlichten Ortes. 

Prozessschutz bedeutet vereinfacht gesagt, die Natur einfach Natur sein zu lassen. Sprich: Ein Baum wird nicht gefällt, er altert und stirbt irgendwann ab. Dabei entsteht Totholz, Pilze, Insekten oder Vögel finden neuen Lebensraum. Oder der Wind entwurzelt einen alten Baum, im Sturz reisst er andere Bäume mit und schafft so eine Lücke im Kronendach. Nun erreicht Sonnenlicht den ­Waldboden, neue Pflanzen wachsen und im besonnten Totholz siedeln sich Käfer und Pilze an. Und so weiter. Natürliche Prozesse eben.

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Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.

Das Pro Natura Magazin nimmt Sie mit in die Natur. Es berichtet über kleine Wunder, grosse Projekte und spannende Persönlichkeiten. Es blickt hinter die Kulissen politischer Entscheide und schildert, wo, wie und warum Pro Natura für die Natur kämpft. Als Mitglied erhalten Sie das Magazin fünf mal im Jahr direkt in Ihren Briefkasten.

Schutzgebiet Burstel
«Ich muss mich noch daran gewöhnen, dass hier einmal Nichtstun angesagt ist.»
Markus Bürgisser, Geschäftsführer von Pro Natura Thurgau.

Geduld bringt Wildnis

Ein paar Eingriffe gibt es aber noch, ­bevor der Wald einfach Wald sein darf. «Es ­existieren mehrere Wege durch den ­Burstel und einige wollen wir zuwachsen lassen.» Dafür wurden Informationstafeln aufgestellt, um Reiterinnen, Fussgänger und Velofahrer davon abzuhalten, die Wege weiter zu benutzen und ihnen zu erklären, dass dies geschieht, damit diese wieder der natürlichen Entwicklung des Waldes überlassen werden können. Auch sollen gezielt bestimmte Baumarten ­gefördert werden, indem etwa standortsfremde Fichten oder Douglasien gefällt werden, um den natürlich vorkommenden Bäumen Platz zu lassen.

Was genau im Burstel alles getan oder ­gelassen werden soll, hat übrigens nicht Pro Natura allein entschieden. In einer Umfrage konnten Interessierte mitreden. Denn ein so grosses Stück Wald einfach sich selbst zu überlassen und nichts zu machen, sind wir uns Menschen nicht ­gewohnt. Ein spannendes Experiment, dessen Ausgang noch Jahre in der ­Zukunft liegt.

Mittlerweile steht das Konzept für den Burstel, jetzt braucht es vor allem eines: Geduld. «Ich muss mich noch daran gewöhnen, dass hier für einmal Nichtstun angesagt ist», sagt Markus Bürgisser und inspiziert einen grossen Ast, der auf ­einen Weg gefallen ist – und der dort auch liegen bleiben darf.

Bettina Epper, Redaktionsleiterin, Pro Natura Magazin

Schutzgebiet Burstel
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Weiher im Meggerwald

Es plätschert und blub­bert im Meggerwald

Aletschwald
03.08.2023 Wald

Waldbrände: grössere Herausforderung für uns Menschen als für die Natur

Im Wallis hat im Juli 2023 wieder ein Wald gebrannt. Während Waldbrände für die Biodiversität Chancen sein können, bringen sie für uns Menschen Gefahren und Herausforderungen mit sich. Die Schutzfunktion des Waldes ist beeinträchtigt. Pro Natura ordnet ein.

Im Juli 2023 kam es zu einem Waldbrand in Bitsch östlich von Brig. Nicht weit davon entfernt befinden sich unser Pro Natura Zentrum Aletsch sowie das Naturschutzgebiet Aletschwald. Der Brand weitete sich auf rund 100 Hektaren Schutzwald aus. Die Gäste und Mitarbeitenden der Villa Cassel wurden frühzeitig mit anderen Anwohnenden evakuiert. Es gab keine Verletzten. Doch was bedeutet ein solcher Waldbrand für die Natur? 

Vor und während dem Waldbrand: So verhalten sich Tiere und Pflanzen

Villa Cassel Jan Gürke
Pro Natura Naturzentrum Villa Cassel

Waldbrände führen zu abrupten und massiven Veränderungen im Lebensraum. Grössere Tiere wie Hirsche oder Vögel sind mobil und können fliehen. Amphibien und andere kleinere Tiere graben sich im Boden ein oder verstecken sich unter Steinen und in Baumstrünken. Es gibt auch Insektenarten, die das Feuer über mehrere Kilometer entfernt bereits spüren und rechtzeitig fliehen. Andere Kleintiere und Insekten sowie Bäume, Flechten, Moose und Pilze können dem Ereignis jedoch nicht ausweichen.  

Nach dem Waldbrand 

Der Wald sieht nach dem Brand völlig anders aus. Für viele ein erschreckender Anblick – doch es ist nicht das Ende des Waldes. Untersuchungen, etwa nach dem Waldbrand in Leuk 2003, haben gezeigt, dass die Regenerationskraft des Waldes sehr gross ist. Von der vorübergehend offeneren Fläche und dem kurzfristigen, grossen Nährstoffangebot durch die Asche profitieren viele verschiedene Arten wie bestimmte Moose, Krautpflanzen, Insekten und Vögel. Das entstehende Totholz ist für viele Insekten ein wichtiger Lebensraum. Besonders für die licht- und wärmeliebenden Spezialisten liegen nach einem Feuer optimale Bedingungen vor. Mit der Zeit findet eine natürliche Wiederbewaldung statt. Zuerst spriessen Pionierarten wie beispielsweise Birken oder Weiden.  

Schutzfunktion des Waldes gefährdet 

Während sich die Natur nach einem Waldbrand rasch erholt, geht die Schutzfunktion, welche der geschlossene Wald wahrgenommen hat, vorübergehend verloren. Der Hang kann instabil werden.  Lawinen oder rollende Steine werden nicht mehr von Bäumen aufgehalten – eine grosse Gefahr für Anwohnende und Gäste der Region. Wie sich die Situation nach dem Brand in Bitsch auf das nahe gelegene Pro Natura Zentrum Aletsch und das Pro Natura Schutzgebiet Aletschwald auswirkt, kann zurzeit noch nicht abschliessend gesagt werden.

Hitze, Trockenheit und Waldbrände in der Schweiz 

Aufgrund der Klimakrise häufen sich extreme Wetterereignisse. Die zunehmende Sommertrockenheit schafft günstige Bedingungen für Waldbrände. Immer häufiger treten in der Schweiz Hitze und Trockenheit in Kombination auf. Dies hat starke Auswirkungen auf unsere Wälder: An kühlere und feuchtere Bedingungen angepasste Bäume kommen mit der ausgeprägten Trockenheit und Hitze nicht zurecht. Das Wachstum der Bäume wird eingeschränkt, die Bäume werden geschwächt. Sie stürzen dadurch bei Stürmen eher um oder sterben früher ab. Diese Entwicklung ist bereits heute in manchen Wäldern gut sichtbar. Junge Bäume können sich teilweise anpassen und Arten, die Trockenstandorte bevorzugen, können profitieren.  

Waldbrände: Unterschied zu Kalifornien und Südaustralien

In anderen Regionen der Welt wie beispielsweise in Kalifornien und Südaustralien gibt es feuerabhängige Ökosysteme: Diese Ökosysteme brauchen Feuer, um zu funktionieren. Die dort lebenden Arten haben Anpassungsstrategien für diese extremen Bedingungen entwickelt. Einige Baumarten haben zum Beispiel eine besonders dicke Borke oder sie zeichnen sich durch eine ausgeprägte Fähigkeit aus, aus Stamm und Wurzeln wieder auszuschlagen. Es gibt auch Pflanzen, die die Hitze des Feuers benötigen, damit sich ihre Zapfen öffnen und die Samen auf der nährstoffreichen Asche keimen können. Wälder in der Schweiz sind dagegen nur bedingt an Waldbrände angepasst. Die Auswirkungen eines Brandes auf die Natur in der Schweiz können nicht direkt mit Waldbränden in den USA und in Australien verglichen werden. 

Unser Umgang mit der Gefahr von Waldbränden

Ein Brand ist für den Wald einschneidend und bringt Veränderungen für die Natur mit sich. Doch öfters sind die Folgen für uns Menschen grösser. Alle können dazu beitragen, das Risiko für Waldbrände zu mindern. Der Grossteil der Waldbrände in der Schweiz wird versehentlich von Menschen verursacht. Beachten Sie die Gefahrenmeldungen und Verhaltensempfehlungen des Bundes und der Kantone!  

Gefragt ist zudem eine konsequente Umsetzung von klimapolitischen Massnahmen. Nur so können wir langfristig der Zunahme von Trockenheit und extremen Wetterereignissen entgegenwirken.  

Aletschgletscher im Sommer 2020
Naturzentrum Aletsch
Unsere Villa Cassel befindet sich auf 2000 Metern über Meer in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Aletschwald. Entdecken Sie uralte Bäume und blicken Sie auf den eindrücklichen Aletschgletscher während einer Wanderung im Aletschwald. Wer gerne etwas mehr über Natur und Kultur rund um die Villa Cassel erfahren möchte, findet Inspiration im Saisonprogramm.
Iltis

Iltis — was brauchst du? 

19
Set
2026
Zwei Buntspechte an einem toten Baum

Für Familien

Auf den Spuren von Reh und Specht

Luogo
Sihlwald
Costo
Da CHF 27.00
Giorno
Sabato
Data
19.09.2026
Data e ora
13:45 - 16:45
Eine Familienexkursion im Wildnispark Zürich

Reh und Specht leben im Wald und sind da, auch wenn sie - auf den ersten Blick - selten sichtbar sind. Doch wo stecken sie, und wo finden sie Futter, Schlafplatz und Versteck? Und welche Spuren hinterlassen sie und verraten damit ihre Anwesenheit? Wildbiologe Matthias Wüst, Projektleiter bei Pro Natura Zürich, gibt interessante Einblicke in unsere heimische Tierwelt.

Geeignet für Familien mit Kindern ab 10 Jahren.

Anmeldung beim Wildnispark Zürich nötig. Zur Anmeldung.

 

Dettagli dell'evento

Data

Sabato, 19.09.2026
Data e ora
13:45 - 16:45

Luogo

Sihlwald

Dettagli

Tipo di evento
Stagione
Grado di difficoltà

Preparazione

Indirizzo
Bahnhof Sihlwald

Costo

Erwachsene CHF 54, Kinder CHF 27. Rabatte: Kulturlegi, ZKB-Kund:innen

Waldkauz, Morges VD
21.05.2024 Artenschutz

«Ich mag den Umgang mit den Wildtieren»

Martine Rhyn kümmert sich mit ihrem Mann als Freiwillige im Centre ornithologique de réadaptation in Genthod (GE) um verletzte, kranke oder aus dem Nest gefallene Wildvögel.

Martine Rhyn Tania Araman

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Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.

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Pro Natura Magazin: Wie kam es zu Ihrem Engagement für Wildvögel?

Martine Rhyn: Ich ging mit 60 frühzeitig in Pension und wollte mich nützlich machen. Das Thema Natur begleitet mich seit jeher: Unter anderem war ich bei Agroscope als Laborantin und kümmerte mich um Insektenzucht. Und Ornithologie hat mich schon immer interessiert. Die Entscheidung für das Vogelzentrum war also naheliegend.

Zusammen mit Ihrem Mann …

Ja, auch er ist gern in Kontakt mit der Natur. Und es ist schön, gemeinsam etwas zu tun. Ganz abgesehen davon, dass es uns auch körperlich fit hält. Mittlerweile gehören wir im Zentrum zu den ältesten Freiwilligen und helfen an drei Tagen pro Woche. Hat man sich einmal eingelassen, kommt man nicht mehr davon los!

Was gefällt Ihnen besonders?

Ich mag den Umgang mit den Wildtieren und freue mich, dass ich etwas für sie tun kann. Man weiss mit der Zeit immer mehr über die einzelnen Arten. Dass ich draussen arbeiten kann, ist für mich auch sehr wichtig. Und ich schätze die bereichernden Kontakte zu anderen Freiwilligen, die aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen.

Greifvogel Susi Schlatter
Was ist weniger attraktiv?

Im Winter erhalten wir wenige neue Vögel und verbringen dann viel Zeit damit, die Vogelhäuser zu säubern, das Material aufzuräumen usw. Aber auch das kann befriedigend sein: Ich überlege gern, wie sich eine Voliere am besten einrichten lässt.

Können Sie uns von einem besonderen Erlebnis im Zentrum berichten?

Oh, da gibt es viele! Ich erinnere mich an das erste Käuzchen, das ich in den Händen hielt, kurz nachdem ich im Zentrum angefangen hatte. Damals konnte man noch Patenschaften für die Vögel übernehmen, und mein Mann und ich tauften den Kauz Charlotte. Zu unserer grossen Freude durften wir ihn später im Wald bei Jussy freilassen. Auch das eine Premiere für uns. Doch leider ging die Geschichte nicht gut aus ...

Wieso?

Charlotte war beringt. 14 Tage nach ihrer Freilassung wurde uns ein Waldkauz gebracht, der in einen Stacheldraht geraten und in sehr schlechtem Zustand war. Es war Charlotte. Wir mussten sie einschläfern. Das hat mich getroffen. Die meisten Vögel, die ins Zentrum kommen, haben sich durch menschliche Einflüsse verletzt, hauptsächlich durch Autos oder Fensterscheiben. Andere vergiften sich an Pflanzenschutzmitteln. Aber immerhin gelingt es, die Mehrheit zu retten. Letztes Jahr konnten wir etwa 60 Prozent unserer Greifvögel wieder in die Freiheit entlassen.

Erfahren Sie, was aus ihnen wird?

Nein, die Vögel, die wir betreuen, werden nicht mehr beringt. Es ist ein bisschen frustrierend, dass wir sie ins Ungewisse schicken müssen. Wir können nur hoffen, dass es ihnen gut geht!

TANIA ARAMAN, Redaktorin französischsprachige Ausgabe Pro Natura Magazin.

Buchenmischwald des Mittellandes von oben
04.01.2024 Wald

«Das Problem ist, dass der Klimawandel so schnell vorangeht»

Harald Bugmann, Professor für Waldökologie an der ETH Zürich, sieht im Wald bereits erste Anzeichen der Klimaerwärmung. Der Wald kann sich daran anpassen, doch wir Menschen werden viele seiner Leistungen nicht mehr erhalten, wenn wir keine Massnahmen ergreifen.
Pro Natura Magazin: Wie geht es dem Schweizer Wald?

Harald Bugmann: Grundsätzlich recht gut. Weil wir eine nachhaltige, recht sanfte Bewirtschaftung betreiben. Aber wir spüren bereits die Auswirkungen des Klimawandels, man sieht erste Alarmzeichen.

Welche?

Die Phänologie ändert sich, beispielsweise wird die Vegetationsperiode länger. Das Austreiben beginnt früher und der herbstliche Blattfall erfolgt später. Ausserdem häufen sich seit 2018 Extremereignisse, vor allem Dürren. Das ist ziemlich sicher auch eine Folge des Klimawandels. Wenn das die neue Normalität ist, dann ist das nicht lustig.

Nicht lustig, was bedeutet das?

Das Problem ist, das der vom Menschen verursachte Klimawandel so schnell vorangeht und sehr massiv ist. Die Wälder können sich daran zwar anpassen, aber wir Menschen werden Mühe haben, jene Leistungen des Waldes zu bekommen, die wir benötigen. Leistungen wie Kohlenstoffspeicherung, Holzproduktion, Bioenergie, Schutzfunktion im Gebirge oder auch Erholung.

Und was müssen wir tun, um dem Wald zu helfen?

Wir können gefährdete Baumarten wie die Fichten im Mittelland früher als geplant ernten und dadurch Licht schaffen, damit der Wald sich verjüngen kann, was angesichts der hohen Wildbestände an vielen Orten allerdings schwierig und sehr teuer ist. Eine wichtige Frage ist, ob die Verjüngung, die natürlich kommt, auch jene ist, die wir in 50 Jahren als erwachsene Bäume haben möchten. Wenn nicht, stellt sich die Frage, welche Arten man wann pflanzen sollte.

Welche Baumarten sollten wir denn pflanzen?

Im Mittelland beispielsweise sind das Winterlinde, Spitzahorn und Eichen. Sie sind trockenheitstolerant. Aber auf den besseren Böden hat auch die Buche weiterhin eine gute Chance.

Und wie sieht es beim Nadelholz aus?

Die Fichte ist nicht trockenheitsresistent und sehr anfällig auf den Borkenkäfer. Darum sollte man nicht ernsthaft darüber nachdenken, Fichten in mittleren und tieferen Lagen noch anzubauen. In höheren Lagen, also in der subalpinen Stufe, wird sie noch länger eine Rolle spielen. Die Rolle der Tanne ist ungewiss. Für manche ist sie eine tolle Baumart für die Zukunft, andere verneinen das. Ich bin überzeugt, dass sie grosses Potenzial hat. Und dann ist da die Douglasie, eine nicht heimische Art. Ich persönlich finde, wenn sie mit 10 bis 20 Prozent der Bäume in einem Wald beigemischt ist, warum nicht? Aber man sollte sicher nicht unbedacht exotische Baumarten einbringen und sie grossflächig pflanzen. Das wäre unter Umständen katastrophal.

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Buchenmischwald Naturschutzgebiet Horngraben BS
Wie wir dem Wald helfen können
  • Natürliche Dynamik fördern.
  • Biodiversität erhalten und fördern.
  • Natürliche Verjüngung mit möglichst vielfältigen, standortgerechten einheimischen Baumarten.
  • Naturnahen Waldbau betreiben.
  • Waldreservate sowie seltene Waldstandorte wie Feucht- und Trockenwälder, Auenwälder und lichte Laubwälder entwickeln, sichern und entschädigen.
  • Wälder in einem ökologischen Netzwerk miteinander verbinden.
  • Genügend Wildruhezonen schaffen.
  • Dort, wo durch Wild aus menschlicher Sicht Schäden entstehen, Regulierung – vorzugsweise im Rahmen natürlicher Prozesse – zulassen.
  • Erholung im Wald mit nötigem Respekt für Flora und Fauna.
Merkt man schon, dass sich wegen des Klimawandels die Vegetationsstufen ändern?

Das ist eine interessante Frage. Vor 25 Jahren, als ich anfing, im Wald zu arbeiten, haben viele noch keine Augen gehabt für den Klimawandel. Es verstand sich von selbst, dass es in der hochmontanen Stufe, der Tannen-Fichten-Stufe, keine Buchen gibt; man musste gar nicht hinschauen. Und jetzt sehen wir dort plötzlich Buchen. Die Frage ist: Sehen wir sie, weil wir jetzt erwarten, dass sie hochsteigt, dass heisst, ist sie wirklich neu – oder hat es sie früher schon gegeben und wir haben sie einfach nicht zur Kenntnis genommen? Ich denke aber schon, dass solche Phänomene bereits ein Indikator dafür sind, dass die Verbreitungsgrenzen der Arten steigen, und es gibt viele Forschungsarbeiten, die das stützen.

Wird die Gefahr von Waldbränden zu­ nehmen?

Ja, Waldbrände werden auch nördlich der Alpen zu einem Thema werden. Nach Bränden etwa im Kanton Glarus hat es dieses Jahr auch im Solothurner Jura gebrannt. Das sind wir uns nicht gewohnt.

Für den Wald ist das eigentlich kein Problem.

Nein, nur für uns Menschen. Waldbrände sind für die Biodiversität eine gute Sache. Das schafft Nischen für Organismen, die sonst keine Chancen hätten, weil es zu dunkel ist.

Können Sie ein Bild des Waldes der Zukunft zeichnen?

Nein, denn es kommt darauf an, was wir Menschen tun. Wenn wir es noch schaffen sollten, unsere Emissionen massiv zu reduzieren, dann wäre das verhältnismässig harmlos. Wenn die Treibhausgasemissionen aber weiterhin hoch bleiben, dann geht die Post ab – auch im Wald. Denn dann müssen wir mit Klimaveränderungen einer Grössenordnung umgehen, die wir noch nie gesehen haben in einer so kurzen Zeit.

Wir haben es also in der Hand?

Ja, es hängt davon ab, was wir tun. Ich bin bis Februar 2022 sehr optimistisch gewesen, dass wir die Kurve noch kriegen. Aber seit sich die geopolitische Situation wieder so stark geändert hat, muss ich sagen, allen Nationen ist derzeit ihr eigenes Hemd am nächsten, und Emissionsreduktion ist kein wichtiges Thema mehr auf der politischen Agenda.

BETTINA EPPER, Redaktionsleiterin Pro Natura Magazin

Wie Pro Natura dem Wald hilft
In Waldreservaten kann eine natürliche Waldentwicklung stattfinden. Dank eines hohen Anteils an Alt- und Totholz entsteht so Lebensraum für eine grosse Artenvielfalt. Pro Natura sichert seit über 100 Jahren Naturgebiete in der Schweiz, darunter auch zahlreiche Wälder wie beispielsweise die Combe Grède (BE), das Val Onsernone (TI), den Burstel (TG) oder den Aletschwald (VS).

Der Wald ist mehr als nur Bäume - viel mehr!

Der Wald als Trinkbrunnen

Das Grundwasser im Einzugsgebiet von Wäldern ist oft von so guter Qualität, dass vor seiner Verwendung keine Aufbereitung erforderlich ist. Für eine sichere Trinkwasserversorgung ist der Schutz des Grundwassers unabdingbar – und dabei spielen unsere Wälder eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund hat sich die Holzkammer der westlichen Waadt (Chambre des Bois de l’Ouest Vaudois, CBOVD) mit AGFORS, einer Forstgruppe im Einzugsgebiet der Serine, zusammengetan und mithilfe des Kantons und des Bundes einen Werkzeugkasten mit praktischen Instrumenten erarbeitet. Das Ziel: Waldbesitzer und Trinkwasserversorger gehen eine Partnerschaft ein, die eine hohe Wasserqualität gewährleistet und den rechtlichen Rahmen stärken.

Zum Werkzeugkasten (www.jefiltretubois.ch) gehören etwa Vorschläge für präventive Massnahmen, die in den Grundwasserschutzzonen im Wald ergriffen werden können, eine Vertragsvorlage, Vorschläge für Kommunikations- mittel und Texte, die in die forstwirtschaftliche Planung und die besonderen Massnahmen im Umgang mit den Schutzzonen von Grundwasserfassungen integriert werden können. Die auf freiwilliger Basis definierten Konventionen erlauben es der Forstwirtschaft, als vollwertiger Akteur im Wasserkreislauf wahrgenommen zu werden, der für das Ökosystem Wald einen wertvollen Beitrag leistet.
François Godi

Kühle Waldluft gegen heisse Städte

Wer im Sommer Abkühlung sucht, wird im Wald fündig. Dass es dort meist kühl ist, liegt einerseits am schattigen Blätterdach. Vor allem aber verdunsten Pflanzen ständig Wasser und kühlen so die Umgebung ab.

Die Stadt Baden im Kanton Aargau möchte diesen Kühleffekt mit dem schweizweit bislang einzigartigen Projekt «Kühlwald» nutzen. Die Idee: Nächtliche Kaltluftströme sollen durch Kühlluftkorridore gezielt aus dem Wald in die Stadt geleitet werden. Stadtförster Georg von Graefe: «Den Anstoss dazu gab einerseits ein Forstwart, der seit 40 Jahren für uns arbeitet. Er hat beobachtet, dass an besonderen Orten im Wald in heissen Sommernächten immer ein angenehmer kühler Wind weht.» Als von Graefe auf den Klimakarten des Kantons die Kaltluftströme studierte, fragte er sich, ob diese nicht gelenkt werden könnten. «Warum sollten wir uns diese Leistung, die der Wald sowieso erbringt, dieses physikalische Phänomen, dass kalte Luft zu Boden sinkt und abfliesst, nicht zunutze machen, indem wir die kühle Luft durch Korridore kanalisieren? Wir produzieren nichts, wir vermehren nichts, wir lenken nur.»

Für den Versuch wurden im Rahmen einer normalen Holznutzung vier 30 – 100 Meter lange und 20 – 30 Meter breite Korridore geschlagen, die auf die zwei Hauptwohntürme des Alterszentrums Kehl ausgerichtet sind. 22 Sensoren massen ein Jahr lang vor und erfassen ein Jahr lang nach dem Holzschlag die Temperatur. Umfragen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altersheims sowie der Bevölkerung zeigen, dass manche tatsächlich einen Kühleffekt gespürt haben wollen. Die Auswertung der Messdaten erwartet Georg von Graefe – sehr gespannt – für Anfang 2024.
Bettina Epper

Im Wald
04.01.2024 Wald

Wie der Wald das Klima wandelt

Seit Jahrzehnten nimmt der Schweizer Wald mehr CO2 auf, als er abgibt. Diese «Senkenleistung» kompensiert allerdings nur fünf Prozent unserer jährlichen CO2-Emissionen. Nun wird diskutiert, wie sich das Potenzial erhöhen lässt. Klar ist aber schon heute: Der Wald allein kann das Klima nicht retten.

Im letzten Sommer überraschte die Schweizerische Post mit der Ankündigung, dass sie im deutschen Bundesland Thüringen ­einen 2400 Hektar grossen Wald kauft. Für satte 70 Millionen Euro. Die Begründung für den sonderbaren Deal: Der Wald soll der Post helfen, bis im Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Ohne Kohlenstoffspeicher sei das nicht zu schaffen, erklärte das Unternehmen, denn trotz Solardächer, neuer Gebäudehüllen, Elektrofahrzeuge usw. blieben etwa 1 Prozent als «unvermeidbare Emissionen» (124 000 t CO2/Jahr) übrig. Mit dem Wald in Thüringen will die Post einen Teil davon, rund 9000 Tonnen CO2 pro Jahr, kompensieren. 

Medien und Politik geisselten das Vorhaben als «Green­washing». Kritisiert wurde insbesondere, dass die Klimaleistung dieses Waldes doppelt gezählt werde (einmal in Deutschland, einmal bei der Post) und dass es fürs Klima irrelevant sei, ob der Wald im Besitz eines deutschen Prinzen (vorheriger Eigentümer) oder im Besitz der Schweizerischen Post sei. Dieser Pauschal­beurteilung widerspricht Harald Bugmann, Professor für Waldökologie an der ETH Zürich und Mitautor von mehreren ­Zustandsberichten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC): «Entscheidend ist, wie dieser Wald bewirtschaftet und wie das geerntete Holz genutzt wird.»  

Wälder speichern Kohlenstoff im Holz und im Boden. Über den gesamten Lebensprozess betrachtet sind sie klimaneutral, denn der eingelagerte Kohlenstoff entweicht nach der Verrottung in Form von CO2 wieder in die Atmosphäre. Über einen kürzeren Zeitraum aber können Wälder als «CO2-Senken» dienen. Ein Wald gilt als Senke, wenn er mehr CO2 bindet als abgibt. Der Schweizer Wald etwa ist seit dem 19. Jahrhundert fast durchwegs eine Senke. In dieser Zeit begann man mit Wiederaufforstungen, nachdem die Wälder zuvor massiv übernutzt und teils kahl­geschlagen worden waren. Seither steigt der Holzvorrat im Schweizer Wald und die Waldfläche wird grösser, in den letzten zwei Dekaden jährlich um eine Fläche des Bielersees.

Mit dem Holzvorrat steigt die Senkenleistung

Wald Combegrede Raphael Weber
Naturschutzgebiet Combe-Grède (BE)

Gemessen an seinem Alter wird es noch viele Jahrzehnte dauern, bis der Schweizer Wald im Gleichgewicht mit dem Klima ist und schliesslich – wenn die alten Bäume absterben – zur CO2-Quelle wird (vorausgesetzt, dass ihn massive Dürren, Stürme, Brände und Schädlinge nicht frühzeitig kollabieren lassen). Wie sich der Wald entwickelt, hängt aber auch von der Bewirtschaftung ab. In den meisten Regionen (ausgenommen das Mittelland) wird seit Jahrzehnten weniger Holz geerntet als zuwächst. So steigt der Holzvorrat im Schweizer Wald jährlich um etwa 1,5 Millionen Kubikmeter. Auch in der Streu am Boden und im Wald­boden selber wird seit Jahren mehr Kohlenstoff eingelagert als ­abgebaut. 

Rechnet man all diese Grössen zusammen, reduziert der Schweizer Wald den CO2-Gehalt in der Atmosphäre um etwa 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Das scheint auf den ersten Blick ziemlich eindrücklich. Tatsächlich aber entspricht diese Senkenleistung nur 5 Prozent unseres jährlichen Treibhausgasaus­stosses – wobei die Importe und der Flugverkehr noch nicht einmal eingerechnet sind. 

Freier Lauf oder stärkere Nutzung?

Dem Wald freien Lauf lassen Raphael Weber

Politik und Wirtschaft suchen nun nach Lösungen, wie sich die Klimaschutzleistung des Waldes erhöhen lässt. Diskutiert wird etwa die Idee, dem Wald möglichst «freien Lauf» zu lassen und den Holzvorrat zu maximieren. ETH-Forscher Harald Bugmann hält nicht viel davon: «Fürs Klima wäre es besser, wenn man die Vorräte etwas reduziert, den Wald dauerhaft auf einem sehr ­hohen Zuwachsniveau hält und das geschlagene Holz in den Wirtschaftskreislauf führt. Dort sollte es möglichst lange verweilen und über mehrere Stufen genutzt werden. Beispielseise als Dachbalken, dann als Spanplatte, weiter als Spanplatten-R­ezyklat und zuletzt als Brennholz.» Genau diese Strategie verfolge im ­Übrigen die Schweizerische Post mit ihrem Thüringer Wald. 

Wie im jungen Baum, bleibt der Kohlenstoff auch in einem ­Dachbalken über eine lange Zeitspanne gebunden. Vor allem aber kann Holz verschiedene Bau- und Brennstoffe ersetzen, für deren Produktion und Transport deutlich mehr CO2 ausgestossen wird («Substitutionseffekt»). Als Faustregel gilt, dass 1 Kubik­meter Holz rund 700 Kilogramm CO2-Emissionen verhindert, wenn er als Werkstoff eingesetzt wird und rund 600 Kilogramm CO2, wenn er zur Erzeugung von Wärme oder Strom genutzt wird (anstelle von Öl oder Gas). «Die Klimaschutz-Leistung des Holzes fällt umso höher aus, je mehr Substitutionen es ermöglicht», sagt Harald Bugmann. Dazu müsse die Kreislaufwirtschaft ausgebaut werden. 

Auch Esther Thürig, Leiterin der Gruppe Ressourcenanalyse bei der eidgenössischen Forschungsanstalt WSL, hält die Strategie «Holzvorräte abbauen und das Holz in Kaskaden nutzen» für vielversprechender und weniger riskant als ein «Laissez-faire». «Weil alte Wälder weniger widerstandsfähig sind gegenüber Krankheiten und Stürmen, könnten ganze Waldgebiete zusammenbrechen», schreibt sie in einem Beitrag der Zeitschrift ­«Zürcher Wald» (4/2022) und erinnert an das Jahr 1999, als der Sturm «Lothar» den Schweizer Wald kurzzeitig in eine CO2-­Quelle verwandelte. Aufgrund des Klimawandels werden solche Stürme, aber auch lange Dürreperioden, Waldbrände und ­Befälle mit Schadorganismen öfter eintreten. Gemäss Thürig lässt sich der Schweizer Wald «durch die vermehrte Holznutzung und durch gezieltes Pflanzen neuer Baumarten auch besser an ­zukünftige Klimabedingungen anpassen.» Wichtig dabei sei,­ ­ergänzt Elena Strozzi, die bei Pro Natura für die Waldpolitik ­zuständig ist, «dass die natürliche Verjüngung mit möglichst ­vielfältigen, standortgerechten einheimischen Baumarten ­erreicht werden kann.»

Chance für wärmeliebende Pflanzen und Tiere

Wald im Val Marcri Raphael Weber

Allerdings kann ein Abbau der Vorräte zulasten der Biodiversität gehen. Viele Tier-, Flechten-, Moos- und Pilzarten sind auf alte Bäume und Totholz angewiesen. Elena Strozzi: «Dass dank ­heimischem Holz beim Bauen und Heizen CO2-Emissionen ­eingebunden werden können, ist positiv. Diese Tatsache darf aber keinen Vorrang haben vor der Erhaltung der biologischen Vielfalt im Wald.» Auch Harald Bugmann mag den Klimaschutz nicht gegen den Biodiversitätsschutz ausspielen. «Waldreservate, Biotopbäume und Altholzinseln bleiben unverzichtbar und ­müssen im Schweizer Wald weiter gefördert werden». Gleich­zeitig sieht er neue Chancen für andere seltene Waldarten: ­«Wämeliebende Pflanzen und Tagfalter, die auf offene, lichte Wälder angewiesen sind, könnten von einem Abbau der Vorräte profitieren. In der Schweiz mangelt es an lichten Wäldern. Wir sollten mehr davon schaffen.»

NICOLAS GATTLEN, Reporter Pro Natura Magazin

Un forêt
Der Wald bringt uns Erholung - was bringen wir ihm?

Der vielfältige Wald bietet allen Lebewesen einen Platz. Gleichzeitig erfüllen Waldgebiete vielfältige Ansprüche der Gesellschaft: von Holzproduktion über Erholungsraum bis zu Luftfilterung und CO2-Bindung. Pro Natura setzt sich dafür ein, dass dabei die Ansprüche der waldbewohnenden Tiere und Pflanzen nicht vergessen gehen.

Haselmaus in Vogelnistkasten

Melden Sie Ihre Beobach­tun­gen von Sieben­schläfer, Hasel­maus und Gartenschläfer

Lebensraum Wiese
laufende Projekte

Aktuell fördern wir mit über 250 Projekten die Natur und die Artenvielfalt in allen Regionen der Schweiz. Dies ist nur dank Spenden und Mitgliederbeiträgen möglich. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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