Progetti
Natureinsatz
Pflegeeinsatz im Unter Schiltwald
Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, welche die einheimische Vegetation verdrängen. Mit einem gemeinsamen Pflegeeinsatz wollen wir die Neophyten zurückdrängen und so zu einer positiven Entwicklung des Gebietes beitragen.
Bei einem offerierten Znüni gibt es auch Möglichkeiten zum Austausch.
Anmeldung: bis 20.05.2026 per E-Mail an: @email
Leitung: Nadia Koechli
Ausrüstung: dicke Gartenhandschuhe, gutes Schuhwerk / Stiefel, dem Wetter angepasste, lange Bekleidung, Mücken- und Zeckenspray, evt Getränk. Wenn vorhanden, nehmt noch einen kleinen Unkrautstecher mit!
Treffpunkt: Waldeingang Schiltwald, beim alten Militärgebäude, vis à vis von der Gärtnerei Heini bei Täschlerhüsli, Emmen
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Nadia Köchli in Zusammenarbeit mit dem Kanton Luzern und Pro Natura Luzern
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Schiltwald, Emmen
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freiwillig
Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Sissach
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Heimatschutz Sissach statt
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Nora Lüdi
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Sissach
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kostenlos
Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Maisprach
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Vernetzte Vielfalt Maisprach statt.
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Nora Lüdi
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Luogo
Maisprach
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Costo
kostenlos
Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Birsfelden
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden statt.
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Nora Lüdi
@email
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Luogo
Birsfelden
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Costo
kostenlos
Schnecken im Garten ohne Gift loswerden
Rund 250 Schneckenarten leben in der Schweiz. Die meisten von ihnen tragen ein Häuschen. Ein paar Dutzend leben im Wasser, die meisten aber an Land. Nur wenige sind sogenannte Nacktschnecken ohne Haus.
Schnecken sind wichtig für eine gesunde Natur, denn sie zerkleinern und verdauen abgestorbene Pflanzenteile oder morsches Holz und helfen so Humus aufzubauen. Auch in unserem Garten. Für viele Tiere wie Leuchtkäfer, Blindschleichen, Igel und verschiedene Vogelarten sind Schnecken übrigens eine wichtige Futterquelle.
Wer geht uns denn nun an den Salat?
Von den vielen Schneckenarten, die bei uns vorkommen, sind nur wenige für die an- oder abgefressenen Blumen oder Nutzpflanzen in unserem Garten verantwortlich.
Knapp 90 Prozent der Schäden in Gemüse- und Blumenbeeten stammen von der Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris). Wahrscheinlich wurde diese in den 60er-Jahren in die Schweiz eingeschleppt. Bei uns hat sie fast keine natürlichen Fressfeinde. Kröten, Igel und Vögel, die sonst gerne Schnecken vertilgen, machen einen Bogen um sie.
Von der selten gewordenen, einheimischen Roten Wegschnecke (Arion rufus) ist die Spanische Wegschnecke äußerlich kaum zu unterscheiden.
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iStock / Andreas Häuslbetz
- Spanische Schnecke auf einem Salatblatt
Wie können wir unsere Pflanzen schützen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Gemüse vor Schneckenfrass zu schützen, ohne gleich zum Schneckenkorn oder einer anderen Giftkeule zu greifen.
- Am wirksamsten sind Schneckenzäune oder -kragen rund um die Pflanzen. Dabei ist zu beachten, dass keine Pflanzenteile über den Zaun ragen, weil diese den Schnecken sonst als Brücke dienen. Der Zaun muss tief genug im Boden stecken, damit keine Lücken vorhanden sind. Sobald Sie die eingesperrten (und aus allfälligen Eiern geschlüpften) Schnecken alle aus der Umzäunung entfernt haben, ist Ihr Gemüse vor Schnecken sicher.
- Wenn Sie Ihren Garten naturnah und vielfältig gestalten, fördern Sie damit die natürlichen Fressfeinde der Schnecken wie Igel, Spitzmäuse, Blindschleichen und Eidechsen.
- Auf einer begrenzten Fläche können Sie die Schnecken mit Nematoden der Art Phasmarhabditis hermaphrodita bekämpfen. Diese kleinen Fadenwürmer halten sich im Boden auf und befallen ausschliesslich Schnecken. Nach wenigen Tagen hören die befallenen Schnecken auf zu fressen und ziehen sich in den Boden zurück. In den toten Schnecken vermehren sich die Schneckennematoden, strömen aus und suchen neue Schnecken auf. Mit den Nematoden lassen sich die kleinen, im Boden lebenden weissen, beigen oder schwarzen Ackerschnecken (nicht aber die Wegschnecken) bekämpfen. Häuschenschnecken und Wegschnecken befinden sich meist über der Erde und werden deshalb nicht befallen. Da die Nematoden äusserst spezifisch wirken, werden Regenwürmer und andere Bodenbewohner, sowie Igel, Laufenten und andere Haustiere nicht beeinträchtigt.
Folgende Grundregeln betreffend Gartenarbeiten helfen Ihnen, Schnecken unter Kontrolle zu behalten:
- Giessen Sie Ihre Pflanzen morgens. Denn die nachtaktiven Schnecken finden in einem abends gegossenen Garten ideale Feuchtigkeitsbedingungen vor.
- Lockern Sie regelmässig den Boden auf, um den Schnecken das Finden eines Unterschlupfs zu erschweren.
Was Sie unterlassen sollten:
- Streuen Sie keine Schneckenkörner.
- Stellen Sie keine Bierfallen auf. Mit diesen ziehen Sie nur unnötig weitere Schnecken aus der Umgebung an.
- Ausstreuen von Salz oder Kaffee werden in Foren immer wieder mal als Mittel gegen Schnecken erwähnt. Beides ist weder hilfreich gegen Schnecken noch gesund für unsere Umwelt.
Vielleicht hilft es, beim nächsten angefressenen Salat daran zu denken, dass unsere Nacktschnecken die «Geier des Gartens» sind und zu einem gesunden Garten-Ökosystem gehören. Sie beseitigen abgestorbenes Pflanzenmaterial, Kot und Kadaver und halten so die Kompostierung am Laufen.
So fühlt sich der Igel in Ihrem Garten wohl
Grundsätzlich gilt: Je mehr Natur es in Ihrem Garten gibt, desto wohler fühlen sich auch Igel. Viele Tipps dazu finden Sie auch auf unserer Webseite zum Naturgarten.
Igel können Ihren Winterschlaf für einige Tage unterbrechen. Beobachten Sie den Igel, bevor Sie eingreifen. Ist der Igel rundlich, aktiv und reagiert bei Berührung mit der Stachelkugel, ist er vermutlich nicht krank. Lassen Sie den Igel in dem Fall weiterziehen.
Bei sichtbaren Verletzungen, torkelndem Gang oder schlaffem Rumliegen braucht der Igel Ihre Hilfe. Kontaktieren Sie umgehend, eine Igelstation oder einen Tierarzt. Die Anlaufstelle in Ihrer Nähe finden Sie beim Verein Pro Igel. Mit den Fachpersonen besprechen Sie das weitere Vorgehen. Igel sind Wildtiere und stehen in der ganzen Schweiz unter Schutz. Einen gesunden Igel dürfen Sie nicht ins Haus nehmen.
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1. Freie Bahn für Igel: Vielseitige Hecken statt Mauern
So passend Ihr Garten auch sein mag, Igel machen an der Grundstücksgrenze keinen Halt, ihr Revier umfasst mehrere Gärten. Männliche Igel legen in einer Nacht 1.5-5 km zurück. Deshalb ist es wichtig, den Igeln Durchgänge zu ermöglichen.
Igel können schlecht klettern. Eine Mauer an der Grundstückgrenze wird zum unüberwindbaren Hindernis. Legen Sie stattdessen eine Wildhecke aus verschiedenen einheimischen Sträuchern an. In dieser können sich die nachtaktiven Stacheltiere auch bestens verkriechen und nach Futter suchen.
Bauen Sie Ihren Gartenzaun so, dass zwischen Boden und Zaununterkante 10-15 cm Freiraum vorhanden ist, oder schneiden Sie in einen bestehenden Zaun einige bodennahe, faustgrosse Durchschlupf-Löcher. So schlüpfen Igel und kleinere Bodentiere ungehindert ein und aus.
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Jan Gürke
- Mauern, Zäune und Netze zerschneiden als Barrieren die Lebensräume von Tieren. Zäune und Netze sind gefährliche Fallen für Igel, Vögel, Füchse, Dachse und andere Tiere. Beim Durchschlüpfen können die Tiere sich verletzen oder verhängen und qualvoll verend
2. Igelnahrung: Ein reich gedeckter Tisch ohne Pestizide
Igel gehören zu den Insektenfressern. Sie suchen in der Nacht im Garten nach Insektenlarven und Käfern aber auch nach Regenwürmern und Spinnen. Verzichten Sie auf sämtliche Gifte im Garten, auch auf Schneckenkörner, denn durch den Verzehr der kleinen Tiere sammeln sich Pestizide im Körper der Igel rasch an.
- Verzichten Sie auf giftige Substanzen wie Pestizide und Schneckenkörner.
- Verwenden Sie Kompost und Kräuterjauchen statt Kunstdünger.
- Mit der Wahl von einheimischen Wildpflanzen fördern Sie die Artenvielfalt in Ihrem Garten. Damit locken Sie zahlreiche Insekten wie Tag- und Nachtfalter, Käfer, Wildbienen und andere Kleintiere an und bieten dem Igel ein vielfältiges Nahrungsangebot.
- Gerne bedienen sich Igel auch direkt am Kompost – einem reich gedeckten Tisch voller Kleintiere. Ob Drahtsilo oder Bretterverschlag: Stellen Sie sicher, dass dem Igel am Boden ein faustgrosser Durchschlupf zur Verfügung steht.
Vor allem in Trockenzeiten ist es wichtig, dass zugängliche Wasserstellen vorhanden sind. Ideal ist ein flach auslaufender Gartenteich. Igel trinken aber auch Wasser aus einer standfesten Schale. Bitte wechseln Sie das Wasser wöchentlich.
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Wolfgang Hock
3. Unterschlupf in Kleinstrukturen: Einen Ast- und Laubhaufen bauen
Als Tagesversteck, zur Jungenaufzucht oder als Winterquartier brauchen Igel Verstecke wie Hecken, Hohlräume aller Art sowie Ast- und Laubhaufen. Einen frostsicheren Ast- und Laubhaufen für Igel ist rasch erstellt. Nicht nur die Igel werden Ihnen danken, auch Insekten, Würmer und Blindschleichen verkriechen sich dort gerne.
- Wählen Sie einen schattigen, wettergeschützten Standort von ca. 2 m2. Scheint zu viel Sonne auf den Haufen, dann erwacht der Igel im Frühling vielleicht zu früh aus dem Winterschlaf. Ideal sind Standorte unter Bäumen oder im Regenschatten von Häusern.
- Schichten Sie jeweils zwei dicke Äste (ca. 10 cm dick, 1 m lang) parallel und gegenseitig versetzt in 3 Lagen. So entsteht ein kleiner Turm, den Sie zuoberst als Dach mit dünneren Ästen bedecken – ein frostsicherer Hohlraum von ca. 30 cm2.
- Bedecken Sie den Hohlraum mit reichlich Laub, je mehr desto besser. Ungefähr 10 Säcke à 110 Liter dürfen es sein. Befestigen Sie das Laub zwischendurch mit dünneren Ästen, damit es nicht davonfliegt.
- Wiederholen Sie diesen Schritt in zwei Wochen: ergänzen Sie nach dem Zusammensacken eine zusätzliche Laubschicht.
Eine detaillierte Anleitung finden Sie auf der Webseite des Igelzentrums
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Friederike Brüssow
- Ein perfekter Igel-Unterschlupf im Seitenschnitt: Mindestens 2 Quadratmeter gross, mit 30cm Hohlraum und jeder Menge Laub und Ästen.
4. Achtung Todesfalle: Igel vor Fallen bewahren
Igel können in offene Becken, Kellerschächte, Teiche oder Swimmingpools fallen. Ohne Ausstiegsmöglichkeit kommen sie nicht mehr heraus. Jungtiere können selbst Treppenstufen noch nicht überwinden. Mit Ausstiegshilfen können sich Igel selber retten:
- Eine Ausstiegshilfe kann ein Brett sein, das als Rampe dient.
- Legen Sie Steine auf hohe Treppenstufen. So schaffen Sie Zwischenstufen für Kleintiere.
- Decken Sie Fensterschächte wenn möglich mit einem feinmaschigen Netz ab, dann fallen auch keine anderen Tiere hinein.
- Schaffen Sie bei Teichen und Swimmingpools ein seichtes Ufer, über das Igel aussteigen können.
Entdecken Sie weitere Tipps gegen Barrieren und Fallen im Garten.
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Monique Morin
- Jungtiere können selbst Treppenstufen noch nicht überwinden.
Bitte melden: Tier- und Pflanzen-Beobachtungen gesucht
Eine Meldung ist rasch gemacht: Haben Sie ein Tier beobachtet und sind Sie sich sicher, um welche Art es sich handelt, besuchen Sie bitte die jeweilige Webseite. Zusätzlich zur Meldung können Sie auch ein Foto des Tieres mitschicken. Sie müssen sich kurz registrieren, damit die Meldestelle in bestimmten Fällen eine Rückfrage stellen kann. Bei einigen Organisationen erhalten Sie auch die Möglichkeit, Ihre Beobachtung via App zu melden.
Datenbank für Meldungen von allen Tieren ausser Fledermäusen und Vögeln:
App:
Meldungen von Fledermausquartieren:
Datenbank für Vogelbeobachtungen:
Datenbank für Meldungen von Blüten- und Farnpflanzen:
- Info Flora - Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora
- Link zum Online-Feldbuch
- Link zu weiteren Erfassungsmöglichkeiten
App:
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Barrieren und Fallen für Kleintiere vermeiden
Viele kleine, aber auch grössere Tiere nutzen überbautes Gebiet als Teil ihres Lebensraums. So finden beispielsweise Siebenschläfer im Dachstock ein Zuhause, Bergmolche und Wasserfrösche tummeln sich im Gartenbiotop und der Igel macht den Schnecken im Salatbeet den Garaus. Auch Fuchs und Steinmarder wagen sich in Dörfer und Städte. Doch wir Menschen nehmen unseren Mitbewohnern da und dort unbewusst ihren «Wohnraum» oder lassen sie in tödliche Fallen laufen.
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Zu diesem Thema gibt es die beiden Faltblätter «Wildtiere vor der Haustür» und «Amphibien rund ums Haus». Bestellen Sie sich Ihre Exemplare im Pro Natura Shop:
Barrieren vermeiden und Lebensräume schaffen
Achten Sie darauf, bestehende Wildfallen zu beseitigen bzw. keine Neuen zu schaffen. Mit wenig Aufwand helfen Sie der Natur. So dienen Dörfer und Städte weiterhin einer vielfältigen Tierwelt als Lebensraum. Gleichzeitig steigern Sie auch den Erlebniswert des Siedlungsraums und verhalten sich gegenüber der Natur verantwortungsbewusst.
Unterschlüpfe für Fledermäuse und Vögel erhalten
Dachstöcke sind auch Wohnraum für Fledermäuse und bestimmte Vogelarten. Achten Sie darauf, dass Sie bei Arbeiten am Haus keine Einschlupf-Löcher verschliessen. Oft werden Tiere so ein- oder aus ihrem Wohnquartier ausgesperrt. Bitte ziehen Sie bei Renovationen und Umbauten von Dächern eine Fledermaus- oder Vogel-Fachperson bei.
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- Mit wenigen Tricks kann man Vögeln und Fledermäusen in seinem Dach ein Zuhause bieten.
Offene Eimer wegräumen
Denken Sie bei Arbeiten draussen an den Schutz von Kleintieren rund ums Haus: Lassen Sie keine offenen Gefässe wie Blumentöpfe und Eimer im Garten herumstehen. Diese werden rasch zu Todesfallen für hineingefallene Mäuse und andere Kleintiere: Bitte Gefässe verschliessen, umdrehen oder direkt im Keller versorgen.
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- Im Garten unscheinbare Gegenstände, für Kleintiere sind sie tödliche Gefahren.
Warnfolien für Vögel anbringen
Glasscheiben spiegeln die Umgebung und täuschen eine hindernisfreie Flugbahn vor. Kleben Sie Vogelschutzfolien oder farbige Birdstripes auf Ihre Glasscheiben, damit Vögel nicht dagegen fliegen und sich verletzen. Besonders problematisch sind Glasfronten wie Wintergärten, Balkonverglasungen und grosse Fenster.
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- Grosse Glasfronten können Vögel nicht erkennen – Unfälle sind vorprogrammiert.
«Steighilfe» bei Treppen und Schächten erstellen
Ebenerdig angelegte Licht-, Lüftungs- oder Entwässerungsschächte sowie Kellerabgänge sind für Kleintiere tödliche Fallgruben: Amphibien, Reptilien, Laufkäfer oder Mäuse, selbst Igel können hinunterfallen und finden wegen den senkrechten Schachtwänden oder Treppenstufen keinen Ausweg mehr. So können Sie helfen:
- Abdecken: Bedecken Sie den Schacht mit einer lichtdurchlässigen Kunststoffplatte, einem feinmaschigen Gitternetz oder einem Lochblech. Die Maschen bzw. Löcher dürfen im Durchmesser nicht mehr als 3-4 mm messen, da junge Molche sonst durchfallen.
- Abgrenzen: Erhöhen Sie die Schachtumrandung mit Blech oder Schneckenzaun um mindestens 10 cm. Indem Sie ausserdem ein gegen aussen horizontal vorstehendes Blech anbringen, verwehren Sie Amphibien den Einstieg.
- Steighilfe: Montieren Sie eine «Steighilfe», damit Tiere selber hinausklettern können. Legen Sie beispielsweise ein schmales Holzbrett über den Treppenabgang oder in den Schacht. Ein neu angelegter Lichtschacht kann mit stufig abfallenden Steinen ausgekleidet werden.
Befreite Amphibien setzen Sie am besten an einen schattigen, feuchten Ort, zum Beispiel unter einen Strauch.
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- Ein Brett reicht, damit sich Kleintiere aus ihrer misslichen Lage befreien können.
Winterlager stehen lassen
Ein naturnaher Garten bietet viele Verstecke für kleine Wildtiere. Bitte nehmen Sie Rücksicht beim Aufräumen Ihres Gartens. Durch das Verbrennen von Asthaufen und Entfernen von Brennholzbeigen verlieren zum Beispiel Igel oder Mäuse ihr Winterlager. Etwas «Unordnung» darf sein – als wichtiger Beitrag für mehr Biodiversität im Siedlungsraum.
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- Für uns mag es ein bisschen chaotisch aussehen, dafür finden Kleintiere hier optimale Winterlager.
Grünflächen und Gärten im Siedlungsbereich sind für die meisten Tiere oftmals kein geeigneter Lebensraum, da sie weder Unterschlupf noch Nahrung bieten. Exotische Pflanzen sind für die einheimische Fauna meist nutzlos und ein kurzgeschnittener, gedüngter Rasen ist sehr artenarm. Das Fehlen von blühenden Pflanzen macht ihn für viele Insekten wertlos.
Ein abwechslungsreicher Naturgarten umfasst verschiedene Elemente wie Einzelbäume, Sträucher, Wiesen- und Kiesflächen, Trockenmauern, sonnige und schattige Plätze. Solche ungedüngten Gärten mit einheimischen Wildpflanzen sind bevorzugte Lebensorte für seltenere Arten.
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- Wer auf Asphalt und Beton verzichtet, bietet Kleintieren einen natürlichen Lebensraum.
Wildhecken pflanzen statt Zäune bauen
Machen Sie Ihren Garten für Wildtiere zugänglich. Ersetzen Sie Zäune durch eine Wildhecke aus einheimischen Sträuchern. Diese schöne, natürliche Abgrenzung ist gleichzeitig eine wirkungsvolle ökologische Aufwertung. Soll es ein Zaun sein, wählen Sie bitte einen Holzzaun mit mindestens 15 cm Bodenabstand und Lücken als Durchschlupf.
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- Mit natürlichen Zäunen gewähren Sie Kleintieren, hindernisfrei zu passieren.
Auf Netze verzichten
Netze über Beerensträuchern, Obstbäumen und Reben sind gefährliche Fallen für Wildtiere. Beim Durchschlüpfen verheddern sich zum Beispiel Vögel oder Igel und sterben qualvoll. Auch für Füchse, Dachse oder Rehe sind sie gefährlich. Verzichten Sie deshalb im Garten bitte auf unnötige Netze und Zäune.
Falls ein Einsatz nicht zu vermeiden ist: Wählen Sie feinmaschige, weiche, grellfarbige Netze. Befestigen Sie diese korrekt und kontrollieren Sie regelmässig, ob sie repariert werden müssen.
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- Netze können für Vögel oder Igel eine Todesfalle sein.
Teiche und Swimmingpools abdecken
Gartenteiche oder Swimmingpools können für verschiedenste Kleintiere zur tödlichen Falle werden. Einerseits besteht die Gefahr des Ertrinkens im gefüllten, offenen Pool, andererseits können die Tiere im Winter in den geleerten Pool hinunterstürzen. Es gibt für Tiere kein Entkommen, wenn die Beckenwände zu steil oder gar senkrecht sind.
Decken Sie Schwimmbecken und steilwandige Teiche nachts und im Winter ab, bringen Sie eine Ausstieghilfe mit einem Brett oder mit stufig aufgeschichteten Steinen an und erhöhen Sie den Beckenrand rundum. Attraktive Alternativen sind ein Feuchtbiotop oder einen Schwimmteich mit flachem Uferbereich.
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- Ob gefüllt oder leer: Swimmingpools und Gartenteiche sind für Kleintiere gefährlich.