Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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27
Set
2026
Föhrenmuseum

Führung

Führung durch das Föhrenmuseum Ramsen

Luogo
Föhrenmuseum Ramsen, Fortenbach 206, 8262 Ramsen
Costo
Gratuito
Giorno
Domenica
Data
27.09.2026
Data e ora
10:00 - 11:00
Iscrizione entro
Entdecken Sie die faszinierende Welt der Kiefern im Föhrenmuseum Ramsen! Tauchen Sie ein in eine einzigartige Ausstellung, die die Vielfalt der Kiefern mit beeindruckenden Exponaten wie Zapfen, Pilzmodellen, Flechten und Baumportraits zeigt. Erfahren Sie mehr über die Bewohner der Kiefernwälder und die Besonderheiten dieser Baumgattung.

Mit Raphael Mettler, Co-Präsident Pro Natura Schaffhausen und Christian Knobel, Obergärtner

Wir freuen uns auf Sie.

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Data

Domenica, 27.09.2026
Data e ora
10:00 - 11:00

Luogo

Föhrenmuseum Ramsen, Fortenbach 206, 8262 Ramsen

Dettagli

Tipo di evento
Stagione
Grado di difficoltà

Costo

0

Braunkehlchen

Braunkehlchen Sarn­ersee Süd

22
Mar
2026
Rangerin beobachtet mit Feldstecher

Führung

Unterwegs mit der Rangerin im Kaltbrunner Riet

Luogo
Kaltbrunner Riet
Costo
Gratuito
Giorno
Domenica
Data
22.03.2026
Data e ora
09:00 - 11:00
Die Linthebene ist wertvoller Naturraum und zugleich stark genutztes Erholungsgebiet. Spaziergänger, Velofahrerinnen, Hundebesitzer und Naturbegeisterte treffen hier auf empfindliche Lebensräume mit klaren Schutzzielen. Um die unterschiedlichen Ansprüche in Einklang zu bringen, ist im Gebiet ein Rangerdienst im Einsatz.

Der Beruf der Rangerin oder des Rangers ist in der Schweiz noch wenig bekannt und die Aufgaben variieren je nach Gebiet. Seit Juni 2025 sind auch im Benkner-, Burger- und Kaltbrunner Riet Rangerinnen und Ranger im Einsatz. Sie beobachten, was im Gebiet geschieht, kommen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und erklären, warum gewisse Regeln wichtig sind. Ihre Präsenz hilft, sensible Bereiche zu entlasten und Tiere sowie empfindliche Pflanzen vor unnötigen Störungen zu schützen. Gleichzeitig fliessen Beobachtungen aus dem Alltag in die Weiterentwicklung der Schutzmassnahmen ein.

Doch was genau sind die Aufgaben der Rangerinnen? Was tragen sie zum Schutz dieses wertvollen Gebiets bei und wie gehen sie dabei vor?

Auf dem Rundgang mit der Rangerin Ursina Wüst erhalten Interessierte Antworten auf diese Fragen und erfahren, wie Naturschutz und Erholung im Gebiet miteinander in Einklang gebracht werden können. Die Exkursion findet am Sonntag, 22. März 2026, von 9 bis 11 Uhr bei jeder Witterung statt und ist kostenlos. Treffpunkt ist der Infopavillon im Kaltbrunner Riet. Genauere Informationen zur Anreise finden Sie unter www.pronatura-sg.ch/kbr. Es ist keine Anmeldung erforderlich. 
 

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Data

Domenica, 22.03.2026
Data e ora
09:00 - 11:00

Luogo

Kaltbrunner Riet

Dettagli

Tipo di evento
Stagione

Preparazione

Indirizzo
Infopavillon

Costo

Kostenlos

4
Giu
2026
Igel auf einer Veranda

Kurs

Kurs Igelfreundliche Gärten in Sissach

Luogo
Sissach
Costo
Gratuito
Giorno
Giovedì
Data
04.06.2026
Data e ora
18:00 - 21:00
Iscrizione entro
Ein Asthaufen bietet dem Igel Unterschlupf, liegen gelassenes Laub dient ihm als Polstermaterial für sein Nest und in einer Wildhecke kann der Insektenfresser Nahrung finden. Mit wenig Aufwand lässt sich in jedem Garten etwas für unseren stachligen Nachbarn tun.

Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.

In unserem Kurs...

...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.

...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.

...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.

...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).

Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".

Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.

In unserem Kurs...

...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.

...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.

...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.

...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).

Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".

Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Heimatschutz Sissach statt

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Data

Giovedì, 4.06.2026
Data e ora
18:00 - 21:00

Luogo

Sissach

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Tipo di evento
Stagione
Grado di difficoltà

Preparazione

Indirizzo
Wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Osservazioni
Der Kurs findet bei jeder Witterung statt.
Da prendere con sé
Gartenhandschuhe

Costo

kostenlos

7
Mar
2026
Igel

Kurs

Kurs Igelfreundliche Gärten in Maisprach

Luogo
Maisprach
Costo
Gratuito
Giorno
Sabato
Data
07.03.2026
Data e ora
13:30 - 16:30
Iscrizione entro
Ein Asthaufen bietet dem Igel Unterschlupf, liegen gelassenes Laub dient ihm als Polstermaterial für sein Nest und in einer Wildhecke kann der Insektenfresser Nahrung finden. Mit wenig Aufwand lässt sich in jedem Garten etwas für unseren stachligen Nachbarn tun.

Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.

In unserem Kurs...

...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.

...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.

...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.

...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).

Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".

Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Vernetzte Vielfalt Maisprach statt.

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Data

Sabato, 7.03.2026
Data e ora
13:30 - 16:30

Luogo

Maisprach

Dettagli

Tipo di evento
Stagione
Grado di difficoltà

Preparazione

Indirizzo
Wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Osservazioni
Der Kurs findet bei jeder Witterung statt.
Da prendere con sé
Gartenhandschuhe

Costo

kostenlos

19
Set
2026
Igel

Kurs

Kurs Igelfreundliche Gärten in Birsfelden

Luogo
Birsfelden
Costo
Gratuito
Giorno
Sabato
Data
19.09.2026
Data e ora
09:00 - 12:00
Iscrizione entro
Ein Asthaufen bietet dem Igel Unterschlupf, liegen gelassenes Laub dient ihm als Polstermaterial für sein Nest und in einer Wildhecke kann der Insektenfresser Nahrung finden. Mit wenig Aufwand lässt sich in jedem Garten etwas für unseren stachligen Nachbarn tun.

Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.

In unserem Kurs...

...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.

...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.

...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.

...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).

Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".

Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden statt.

Ulteriori informazioni

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Data

Sabato, 19.09.2026
Data e ora
09:00 - 12:00

Luogo

Birsfelden

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Tipo di evento
Stagione
Grado di difficoltà

Preparazione

Indirizzo
Wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Osservazioni
Der Kurs findet bei jeder Witterung statt.
Da prendere con sé
Gartenhandschuhe

Costo

kostenlos

Spanische Schnecke auf der Hand eines Menschen
Aktiv werden

Schnecken im Garten ohne Gift loswerden

Schnecken im Salatbeet? Wir helfen Ihnen mit konkreten Tipps weiter. Bitte vergessen Sie in Ihrem Ärger nicht: Schnecken gehören zu einer gesunden Biodiversität. Sie verwandeln abgestorbene Pflanzen oder morsches Holz in wertvollen Humus und sind Futter für viele Tieren.

Rund 250 Schneckenarten leben in der Schweiz. Die meisten von ihnen tragen ein Häuschen. Ein paar Dutzend leben im Wasser, die meisten aber an Land. Nur wenige sind sogenannte Nacktschnecken ohne Haus.

Schnecken sind wichtig für eine gesunde Natur, denn sie zerkleinern und verdauen abgestorbene Pflanzenteile oder morsches Holz und helfen so Humus aufzubauen. Auch in unserem Garten. Für viele Tiere wie Leuchtkäfer, Blindschleichen, Igel und verschiedene Vogelarten sind Schnecken übrigens eine wichtige Futterquelle.

Wer geht uns denn nun an den Salat?

Von den vielen Schneckenarten, die bei uns vorkommen, sind nur wenige für die an- oder abgefressenen Blumen oder Nutzpflanzen in unserem Garten verantwortlich.

Knapp 90 Prozent der Schäden in Gemüse- und Blumenbeeten stammen von der Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris). Wahrscheinlich wurde diese in den 60er-Jahren in die Schweiz eingeschleppt. Bei uns hat sie fast keine natürlichen Fressfeinde. Kröten, Igel und Vögel, die sonst gerne Schnecken vertilgen, machen einen Bogen um sie.

Von der selten gewordenen, einheimischen Roten Wegschnecke (Arion rufus) ist die Spanische Wegschnecke äußerlich kaum zu unterscheiden. 

Spanische Schnecke auf einem Salatblatt iStock / Andreas Häuslbetz
Spanische Schnecke auf einem Salatblatt

Wie können wir unsere Pflanzen schützen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Gemüse vor Schneckenfrass zu schützen, ohne gleich zum Schneckenkorn oder einer anderen Giftkeule zu greifen.

  • Am wirksamsten sind Schneckenzäune oder -kragen rund um die Pflanzen. Dabei ist zu beachten, dass keine Pflanzenteile über den Zaun ragen, weil diese den Schnecken sonst als Brücke dienen. Der Zaun muss tief genug im Boden stecken, damit keine Lücken vorhanden sind. Sobald Sie die eingesperrten (und aus allfälligen Eiern geschlüpften) Schnecken alle aus der Umzäunung entfernt haben, ist Ihr Gemüse vor Schnecken sicher.
  • Wenn Sie Ihren Garten naturnah und vielfältig gestalten, fördern Sie damit die natürlichen Fressfeinde der Schnecken wie Igel, Spitzmäuse, Blindschleichen und Eidechsen.
  • Auf einer begrenzten Fläche können Sie die Schnecken mit Nematoden der Art Phasmarhabditis hermaphrodita bekämpfen. Diese kleinen Fadenwürmer halten sich im Boden auf und befallen ausschliesslich Schnecken. Nach wenigen Tagen hören die befallenen Schnecken auf zu fressen und ziehen sich in den Boden zurück. In den toten Schnecken vermehren sich die Schneckennematoden, strömen aus und suchen neue Schnecken auf. Mit den Nematoden lassen sich die kleinen, im Boden lebenden weissen, beigen oder schwarzen Ackerschnecken (nicht aber die Wegschnecken) bekämpfen. Häuschenschnecken und Wegschnecken befinden sich meist über der Erde und werden deshalb nicht befallen. Da die Nematoden äusserst spezifisch wirken, werden Regenwürmer und andere Bodenbewohner, sowie Igel, Laufenten und andere Haustiere nicht beeinträchtigt.

Folgende Grundregeln betreffend Gartenarbeiten helfen Ihnen, Schnecken unter Kontrolle zu behalten:

  • Giessen Sie Ihre Pflanzen morgens. Denn die nachtaktiven Schnecken finden in einem abends gegossenen Garten ideale Feuchtigkeitsbedingungen vor.
  • Lockern Sie regelmässig den Boden auf, um den Schnecken das Finden eines Unterschlupfs zu erschweren.

Was Sie unterlassen sollten:

  • Streuen Sie keine Schneckenkörner.
  • Stellen Sie keine Bierfallen auf. Mit diesen ziehen Sie nur unnötig weitere Schnecken aus der Umgebung an.
  • Ausstreuen von Salz oder Kaffee werden in Foren immer wieder mal als Mittel gegen Schnecken erwähnt. Beides ist weder hilfreich gegen Schnecken noch gesund für unsere Umwelt. 

Vielleicht hilft es, beim nächsten angefressenen Salat daran zu denken, dass unsere Nacktschnecken die «Geier des Gartens» sind und zu einem gesunden Garten-Ökosystem gehören. Sie beseitigen abgestorbenes Pflanzenmaterial, Kot und Kadaver und halten so die Kompostierung am Laufen. 

Wunderbare Welt der Schnecken

Igel im Gras Vladimir Ya
Aktiv werden

So fühlt sich der Igel in Ihrem Garten wohl

Was raschelt denn da? Mit kleinen, zackigen Schritten zieht der Igel in der Abenddämmerung zielgerichtet einer Hecke entlang. Ob er merkt, dass er vom Gartenstuhl aus beobachtet wird? Bieten Sie dem Igel mit 4 Tricks einen sicheren Lebensraum in Ihrem Garten.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Natur es in Ihrem Garten gibt, desto wohler fühlen sich auch Igel. Viele Tipps dazu finden Sie auch auf unserer Webseite zum Naturgarten.

Naturgarten: Ein Paradies für Insekten und Co.

Was soll ich tun, wenn ich mitten im Winter einem Igel begegne?

Igel können Ihren Winterschlaf für einige Tage unterbrechen. Beobachten Sie den Igel, bevor Sie eingreifen. Ist der Igel rundlich, aktiv und reagiert bei Berührung mit der Stachelkugel, ist er vermutlich nicht krank. Lassen Sie den Igel in dem Fall weiterziehen.

Bei sichtbaren Verletzungen, torkelndem Gang oder schlaffem Rumliegen braucht der Igel Ihre Hilfe. Kontaktieren Sie umgehend, eine Igelstation oder einen Tierarzt. Die Anlaufstelle in Ihrer Nähe finden Sie beim Verein Pro Igel. Mit den Fachpersonen besprechen Sie das weitere Vorgehen. Igel sind Wildtiere und stehen in der ganzen Schweiz unter Schutz. Einen gesunden Igel dürfen Sie nicht ins Haus nehmen.

Link zur Website Pro Igel

Igel im Schnee

1. Freie Bahn für Igel: Vielseitige Hecken statt Mauern

So passend Ihr Garten auch sein mag, Igel machen an der Grundstücksgrenze keinen Halt, ihr Revier umfasst mehrere Gärten. Männliche Igel legen in einer Nacht 1.5-5 km zurück. Deshalb ist es wichtig, den Igeln Durchgänge zu ermöglichen.  

Igel können schlecht klettern. Eine Mauer an der Grundstückgrenze wird zum unüberwindbaren Hindernis. Legen Sie stattdessen eine Wildhecke aus verschiedenen einheimischen Sträuchern an. In dieser können sich die nachtaktiven Stacheltiere auch bestens verkriechen und nach Futter suchen.

Bauen Sie Ihren Gartenzaun so, dass zwischen Boden und Zaununterkante 10-15 cm Freiraum vorhanden ist, oder schneiden Sie in einen bestehenden Zaun einige bodennahe, faustgrosse Durchschlupf-Löcher. So schlüpfen Igel und kleinere Bodentiere ungehindert ein und aus.

Mauern, Zäune und Netze zerschneiden als Barrieren die Lebensräume von Tieren. Zäune und Netze sind gefährliche Fallen für Igel, Vögel, Füchse, Dachse und andere Tiere. Beim Durchschlüpfen können die Tiere sich verletzen oder verhängen und qualvoll verenden. Jan Gürke
Mauern, Zäune und Netze zerschneiden als Barrieren die Lebensräume von Tieren. Zäune und Netze sind gefährliche Fallen für Igel, Vögel, Füchse, Dachse und andere Tiere. Beim Durchschlüpfen können die Tiere sich verletzen oder verhängen und qualvoll verend

2. Igelnahrung: Ein reich gedeckter Tisch ohne Pestizide

Igel gehören zu den Insektenfressern. Sie suchen in der Nacht im Garten nach Insektenlarven und Käfern aber auch nach Regenwürmern und Spinnen. Verzichten Sie auf sämtliche Gifte im Garten, auch auf Schneckenkörner, denn durch den Verzehr der kleinen Tiere sammeln sich Pestizide im Körper der Igel rasch an.

  • Verzichten Sie auf giftige Substanzen wie Pestizide und Schneckenkörner.
  • Verwenden Sie Kompost und Kräuterjauchen statt Kunstdünger.
  • Mit der Wahl von einheimischen Wildpflanzen fördern Sie die Artenvielfalt in Ihrem Garten. Damit locken Sie zahlreiche Insekten wie Tag- und Nachtfalter, Käfer, Wildbienen und andere Kleintiere an und bieten dem Igel ein vielfältiges Nahrungsangebot.
  • Gerne bedienen sich Igel auch direkt am Kompost – einem reich gedeckten Tisch voller Kleintiere. Ob Drahtsilo oder Bretterverschlag: Stellen Sie sicher, dass dem Igel am Boden ein faustgrosser Durchschlupf zur Verfügung steht. 

Vor allem in Trockenzeiten ist es wichtig, dass zugängliche Wasserstellen vorhanden sind. Ideal ist ein flach auslaufender Gartenteich. Igel trinken aber auch Wasser aus einer standfesten Schale. Bitte wechseln Sie das Wasser wöchentlich. 

Pro Natura wählt den Igel (Braunbrustigel, Erinaceus europaeus) zum Tier des Jahres 2026. Er soll Private und Gemeinden dazu «anstacheln», Gärten und Grünräume igel- und naturfreundlich zu gestalten. © Wolfgang Hock Wolfgang Hock

3. Unterschlupf in Kleinstrukturen: Einen Ast- und Laubhaufen bauen

Als Tagesversteck, zur Jungenaufzucht oder als Winterquartier brauchen Igel Verstecke wie Hecken, Hohlräume aller Art sowie Ast- und Laubhaufen. Einen frostsicheren Ast- und Laubhaufen für Igel ist rasch erstellt. Nicht nur die Igel werden Ihnen danken, auch Insekten, Würmer und Blindschleichen verkriechen sich dort gerne.

  1. Wählen Sie einen schattigen, wettergeschützten Standort von ca. 2 m2. Scheint zu viel Sonne auf den Haufen, dann erwacht der Igel im Frühling vielleicht zu früh aus dem Winterschlaf. Ideal sind Standorte unter Bäumen oder im Regenschatten von Häusern.
  2. Schichten Sie jeweils zwei dicke Äste (ca. 10 cm dick, 1 m lang) parallel und gegenseitig versetzt in 3 Lagen. So entsteht ein kleiner Turm, den Sie zuoberst als Dach mit dünneren Ästen bedecken – ein frostsicherer Hohlraum von ca. 30 cm2.
  3. Bedecken Sie den Hohlraum mit reichlich Laub, je mehr desto besser. Ungefähr 10 Säcke à 110 Liter dürfen es sein. Befestigen Sie das Laub zwischendurch mit dünneren Ästen, damit es nicht davonfliegt.
  4. Wiederholen Sie diesen Schritt in zwei Wochen: ergänzen Sie nach dem Zusammensacken eine zusätzliche Laubschicht.

Eine detaillierte Anleitung finden Sie auf der Webseite des Igelzentrums

Ast- und Laubhaufen für Igel Friederike Brüssow
Ein perfekter Igel-Unterschlupf im Seitenschnitt: Mindestens 2 Quadratmeter gross, mit 30cm Hohlraum und jeder Menge Laub und Ästen.

4. Achtung Todesfalle: Igel vor Fallen bewahren

Igel können in offene Becken, Kellerschächte, Teiche oder Swimmingpools fallen. Ohne Ausstiegsmöglichkeit kommen sie nicht mehr heraus. Jungtiere können selbst Treppenstufen noch nicht überwinden. Mit Ausstiegshilfen können sich Igel selber retten:  

  • Eine Ausstiegshilfe kann ein Brett sein, das als Rampe dient.  
  • Legen Sie Steine auf hohe Treppenstufen. So schaffen Sie Zwischenstufen für Kleintiere.
  • Decken Sie Fensterschächte wenn möglich mit einem feinmaschigen Netz ab, dann fallen auch keine anderen Tiere hinein.
  • Schaffen Sie bei Teichen und Swimmingpools ein seichtes Ufer, über das Igel aussteigen können. 

Entdecken Sie weitere Tipps gegen Barrieren und Fallen im Garten.

Jungigel auf Treppenstufe Monique Morin
Jungtiere können selbst Treppenstufen noch nicht überwinden.
Gelbringfalter

Gel­bring­fal­ter im Jurabogen

Lebensraum Wiese
laufende Projekte

Aktuell fördern wir mit über 250 Projekten die Natur und die Artenvielfalt in allen Regionen der Schweiz. Dies ist nur dank Spenden und Mitgliederbeiträgen möglich. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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