Progetti
Wir geben unsere Stimme der Natur
Schweizer Parlamentswahlen 2023
In der Politik steht die Umwelt bisher nie an erster Stelle. Das wollen und können wir alle ändern: Wir haben die Wahl, die Natur nicht. Alarmierend: Nur 4 von 10 Leuten reden mit! Entscheidend wird sein, mehr als die üblichen 40 Prozent der Wahlberechtigten für diesen wichtigen Urnengang zu mobilisieren.
5 Gründe, weshalb wir naturfreundlich wählen
Wir möchten Ihnen aufzeigen, weshalb wir naturfreundlich wählen. Wie es im Herbst 2023 ausgeht, liegt an uns – nehmen wir diese Chance wahr! Helfen Sie mit und teilen Sie unsere Inhalte mit Freunden und Familie.
- Planetare Grenzen: Unbegrenztes Wachstum ist auf der begrenzten Erde nicht möglich. Seit Jahren steigern wir die Nahrungsmittelproduktion, verschmutzen die Umwelt und beuten natürliche Ressourcen aus. Die Erde hält diesem Druck nicht ewig stand. Wir müssen die Klima- und die Biodiversitätskrise jetzt ernst nehmen, denn gewisse Schäden werden irreversibel sein. Deshalb wählen wir in diesem Herbst naturfreundlich.
Infobox: Planetare Grenzen
Das Konzept der «Planetaren Grenzen» (2009) des schwedischen Professors Johan Rockström zeigt, dass die menschliche Tätigkeit gewisse ökologische Grenzen bereits jetzt stark überschreitet. Folgende Aspekte befinden sich bereits in einem kritischen Bereich: Artensterben, die Freisetzung von Unmengen an Phosphor und Stickstoff sowie die Einbringung von neuartigen Substanzen (z.B. radioaktive Substanzen oder Schwermetalle) und Organismen. - Lebensräume schützen: Zahlreiche wichtige Lebensräume sind gefährdet. Doch um die Biodiversitätskrise abwenden zu können, brauchen wir vielfältige Natur-und Kulturlandschaften. Wir wählen naturfreundlich für die Biodiversität.
- Tiere und Pflanzen schützen: Die Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Pilzen nimmt ab. 255 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind in der Schweiz bereits ausgestorben. Mehr als ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet. Wenn einzelne Arten aussterben, hat dies Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem. Wir schützen Tiere und Pflanzen und fordern dies auch von unseren Parlamentarierinnen und Parlamentarier.
- Menschenleben retten: Pestizideinsätze, Luftverschmutzung, verseuchtes Trinkwasser, verdichtete Böden und erhitzte Städte gehören auf dieser Erde schon fast zur Norm. Zudem haben sich extreme Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen weltweit seit den 1980er Jahren verdreifacht: Was wir dem Planeten antun, wirkt sich schliesslich auch auf uns aus. Die Klima- und die Biodiversitätskrise betrifft uns Menschen ganz direkt. Wir brauchen ein Parlament, das diese Zusammenhänge versteht und griffige Massnahmen für den Umweltschutz unterstützt.
- Verantwortung übernehmen: Wir wählen naturfreundlich, weil es an der Zeit ist, Verantwortung zu übernehmen. Der übermässige Konsum in der Schweiz und den nördlichen Ländern (sowie der Elite im globalen Süden) schadet nicht nur ganz direkt der Natur und der Umwelt hierzulande, sondern auch der Umwelt in den ärmsten Ländern. Er zerstört Wälder, Lebensräume und Meere und gefährdet die Lebensbedingungen der Menschen im globalen Süden. Das ist inakzeptabel.
Die von der Umweltallianz betriebene Website ecorating.ch bietet eine praktische und faktenbasierte Entscheidungshilfe: Sie wertet von allen Parlamentarier/-innen deren Verhalten in umweltrelevanten Themen aus. Dabei wird rasch klar: Wer eine konsequent umweltfreundliche Politik unterstützen will, ist bei den Grünen, der SP, der EVP und der GLP (in dieser Reihenfolge) meistens hervorragend bis gut aufgehoben.
Quiz: Welcher tierische Botschafter passt zu Ihnen?
Teilen Sie die Liebe zu Gewässern mit dem Laubfrosch, oder sind Sie quirlig wie der Apollofalter? Finden Sie es heraus. Erfahren Sie zudem, wie es um Ihre Art in der Schweiz steht. Ihr Tier steck in der Krise? Teilen Sie das Quiz mit Ihrem Umfeld und machen Sie so auf die Biodiversitätskrise aufmerksam.
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Drei Gründe für ein JA zur Biodiversitätsinitiative
Um die Biodiversität in der Schweiz steht es schlecht. Mit dem Verlust von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen geht auch unsere Lebensgrundlage verloren. Denn die Biodiversität sorgt für sauberes Trinkwasser, fruchtbare Böden, bestäubte Pflanzen und schützt vor den Folgen der Klimakrise. Pro Natura will mit der Biodiversitätsinitiative wieder mehr Flächen für eine vielfältige Natur schützen und so Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen sichern. Hier sind drei Gründe für ein JA zu dieser Initiative und zu einer vielfältigen Natur.
1. Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage
Der Verlust der Artenvielfalt trifft uns Menschen direkt. Ein Beispiel: Ohne Insekten keine Bestäubung, ohne Bestäubung keine Nahrungsmittel wie Beeren, Früchte und Gemüse. Für unsere Nahrung sind wir auch auf fruchtbare Böden und eine vielfältige Natur angewiesen. Umgekehrt profitiert die Biodiversität, wenn Landwirtinnen und Landwirte ihr Land nachhaltig bewirtschaften und die Biodiversität fördern.
Die Biodiversitätsinitiative fordert mehr Flächen für den Erhalt der Natur- und Artenvielfalt. Nach Annahme der Initiative werden Bundesrat, Parlament und die Kantone ermitteln, welches die erforderlichen Flächen sind. Deshalb steht keine Flächenzahl im Initiativtext.
2. Biodiversität schützt vor Klimakrise und Umweltkatastrophen
Eine intakte Natur hilft gegen die Klimakrise: Moore und Wälder binden CO2, Bäume und Gewässer sorgen für Abkühlung, natürliche Flussläufe bewahren uns vor Hochwasser. Gesunde Wälder schützen das Berggebiet vor Lawinen. Klimaschutz und Naturschutz müssen zusammen angepackt werden.
Deshalb fordert die Biodiversitätsinitiative nicht nur mehr Flächen für Schutzgebiete, sondern auch bessere Qualität. Bund und Kantone müssen dafür sorgen, dass die Schutzgebiete saniert, besser unterhalten und erweitert werden.
3. Der Erhalt der Biodiversität schützt vor Kosten in Milliardenhöhe
Wenn wir nichts tun, führt das Artensterben zu Kosten in Milliardenhöhe. Gemäss Schätzungen des Bundesrats würden sie in der Schweiz ab 2050 bei jährlich 14 bis 16 Milliarden Franken liegen, wenn wir jetzt nicht handeln. Die Initiative verpflichtet Bund und Kantone, unsere Lebensgrundlagen endlich zu schützen. Für den Schutz der Biodiversität sind 375 bis 443 Millionen Franken pro Jahr notwendig. Das sind nur 0.1 Prozent der Staatsausgaben der Schweiz.
Es lohnt sich, jetzt Geld in den Erhalt unserer Natur zu investieren, um hohe Kosten in der Zukunft zu vermeiden. Bund und Kantone müssen die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen, um die dringend nötigen Massnahmen zur Sicherung der Biodiversität umzusetzen und die Leistungen im Kulturland, Wald und Siedlungsraum zugunsten der Biodiversität zu entschädigen.
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Hilf mit die Artenvielfalt der Thur zu entdecken!
Aktion Hase & Co. SH/TG
In der Schweiz gelten fruchtbare Böden, saubere Luft, gesunde Lebensmittel und trinkbares Wasser als selbstverständlich. Doch wie lange noch? Für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen brauchen wir die Biodiversität. Und dieser geht es auch in der Schweiz immer schlechter.
Unsere Lebensgrundlagen erhalten
Ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in der Schweiz ist ausgestorben oder gefährdet. Die Hälfte der Lebensräume ist bedroht. Dieser Verlust betrifft uns Menschen direkt. Wir müssen den Rückgang jetzt stoppen. Für uns, für unsere Kinder und unsere Grosskinder, für unsere Nichten, Neffen und Gottikinder – für die kommenden Generationen.
Die Biodiversitätsinitiative liefert dafür einen wichtigen Grundstein. Die Initiative will einen stärkeren Schutz der Biodiversität in der Verfassung verankern. Schützen und erhalten wir jetzt, was wir brauchen. Ja zur Biodiversität!
Bedrohte Lebensräume
Moore, Trockenwiesen oder Auen sind in den letzten hundert Jahren um 90% zurückgegangen. Diese Gebiete bieten Lebensraum für seltene und gefährdete Arten. Sie sind auch für uns Menschen wichtig: Moore zum Beispiel speichern grosse Mengen von CO2 und Wasser. Sie erfüllen eine wichtige Funktion für den Klimaschutz und für die Anpassungen an die Klimaveränderungen. Leider schreitet der Verlust der Lebensräume noch immer voran.
Biodiversität beschreibt die Vielfalt des Lebens. Diese Vielfalt ist auf drei Ebenen zu finden:
- Die Artenvielfalt beschreibt die Anzahl von Arten innerhalb eines Gebietes.
- Die Vielfalt der Lebensräume beschreibt die Anzahl verschiedener Ökosysteme (Lebensräume) innerhalb eines Gebiets.
- Genetische Vielfalt entsteht aufgrund von Unterschieden im Erbgut (der DNA) von Arten. Wenn Populationen kleiner werden, verringert sich die genetische Vielfalt bereits. Das ist problematisch. Denn nur durch genetische Vielfalt können sich Arten an Veränderungen wie neue Klimabedingungen anpassen. Besonders tragisch ist es, wenn eine Art ausstirbt. Denn damit geht genetische Vielfalt für immer verloren.
Innerhalb und zwischen den Arten sowie zwischen den Lebensräumen bestehen Wechselbeziehungen. Fallen einzelne Arten oder Lebensräume weg, hat das Konsequenzen. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite «Fragen und Antworten».
Unsere Projekte zur Förderung der Biodiversität
La CEATE-E se refuse à rechercher une solution à la crise de la biodiversité
Selon le communiqué de presse de la CEATE-E, la majorité de la commission a surtout réfléchi à la manière d’appliquer en Suisse l’un des 23 objectifs de Montréal, à savoir la désignation de 30 pour cent du territoire comme surfaces protégées. Elle a en revanche estimé qu’il n’était pas nécessaire de discuter des répercussions du déclin de la biodiversité sur l’économie et la société ni de déterminer les mesures indispensables pour y parer. Bien que la perte de la biodiversité constitue depuis des années l’une des principales préoccupations de la population suisse, une poignée de membres de la commission ont donc décidé d’ignorer la crise de la biodiversité. Une large minorité réclame tout de même une entrée en matière afin de travailler rapidement et de manière ciblée sur des solutions.
« Si l’on ne protège pas mieux nos écosystèmes, notre sécurité alimentaire et notre prospérité sont menacées. Les quelque 10 % de surfaces protégées actuelles ne suffisent pas à promouvoir la biodiversité de manière efficace et aucun compte d’apothicaire ne saurait changer cette réalité du jour au lendemain. La Suisse fait face à une crise aiguë de la biodiversité, illustrée par des listes rouges parmi les plus longues de tous les pays industrialisés. Nous n’avons donc pas besoin d’un exercice statistique, mais de mesures ambitieuses pour préserver le fondement de notre existence », déclare Raffael Ayé, directeur de BirdLife Suisse.
« En l’absence d’une action déterminée, la crise de la biodiversité s’aggravera d’année en année. La Suisse est la lanterne rouge de l’Europe en matière de surfaces protégées, et elle est l’une des grandes économies possédant le pourcentage le plus élevé d’espèces menacées. Il est donc urgent d’agir. La large alliance d’organisations de soutien à l’Initiative biodiversité demande au Conseil des États d’entrer en matière sur le contre-projet et d’améliorer la version intéressante du Conseil national », déclare Sarah Pearson Perret, secrétaire romande de Pro Natura.
« Le Conseil fédéral a repris les exigences formulées par les villes et les communes lors de la consultation de 2021 et demandé une révision de la LPN. Le Conseil national a réduit ces propositions à un compromis intéressant. Le Conseil des États doit désormais veiller à ce que sa commission de l’environnement fasse son travail et délibère sur la révision de la LPN », souligne Franziska Grossenbacher, directrice suppléante de la Fondation suisse pour la protection et l’aménagement du paysage.
Communiqué de presse de la CEATE-E
Contacts :
- Pro Natura : Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande, @email, 079 688 72 24
- BirdLife Suisse : Raffael Ayé, Directeur, @email, 076 308 66 84
- Patrimoine Suisse : Stefan Kunz, Secrétaire général, @email, 079 631 34 67
- Fondation Suisse pour le Paysage : Franziska Grossenbacher, Directrice adjointe, @email, 076 304 43 58
- Initiative biodiversité : Natalie Favre, service médias, @email, 076 491 25 26
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Info
Communiqué de l’association de soutien de l’Initiative biodiversité sur la décision de la CEATE-E
Photo © Matthias Sorg
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Initiative biodiversitéExkursion
Fledermäuse: geschickte Jäger in der Nacht
Bei der Abendführung gehen wir mit Fledermausdetektoren entlang der Aare auf die Pirsch nach verschiedenen Fledermäusen. Dabei lernen wir die einzigen fliegenden Säugetiere auf erlebnisreiche Art und Weise näher kennen. Mit etwas Glück können wir die Zwerg- oder Wasserfledermaus am Abendhimmel entdecken und ihre Ultraschall-Rufe hören.
Leitung: Rob van der Es, Fledermausdetektiv
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Pro Natura BEDettagli dell'evento
Data
Luogo
Pro Natura Zentrum Eichholz
Dettagli
Preparazione
Costo
15 CHF
Aménagements aux Sagnes de Boudry
Schoggitaler 2023 – «Naturvielfalt vor der Haustür»
Auch in Städten und Dörfern gibt es Natur. Wir brauchen sie, nehmen sie aber oft kaum wahr. Nicht nur Gärten, Parks und Strassenbäume, sondern auch begrünte Dächer, Fassaden und Parkplätze sind wertvoll für die Biodiversität und für saubere, kühle Luft. Erstaunlich viele Tier- und Pflanzenarten finden hier Unterschlupf und Nahrung. Wo viel Natur ist, fühlen auch wir Menschen uns wohl. Mit dem Schoggitaler 2023 helfen Sie uns dabei, die Naturvielfalt vor der Haustür zu erhalten, aufzuwerten und zu vernetzen. Zudem unterstützen Sie zahlreiche Tätigkeiten von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz.
Schulkinder profitieren
Die Schoggitaler-Aktion dient nicht allein den Anliegen des Natur- und Heimatschutzes in der Schweiz. Auch die teilnehmenden Schulklassen profitieren: Einerseits erhalten sie didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien zum Thema, aus denen sie Spannendes lernen. Andererseits fliessen pro verkauftem Taler 50 Rappen in die Klassenkasse.
Verkauf im September
Der Verkauf der traditionsreichen Schoggitaler aus Schweizer Biovollmilch und Kakao aus fairem Handel startet im September. Schulkinder werden die süssen Taler vom 28. August bis 25. September 2023 verkaufen (im Tessin ab 4. September). Ab Mitte September sind die Schoggitaler für den guten Zweck zudem schweizweit in den Verkaufsstellen der Post erhältlich.
Der Schoggitaler ist eine geschützte und zertifizierte Marke für Natur- und Heimatschutzprojekte. Seit 1946 setzen sich Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz mit dem Talerverkauf gemeinsam für die Erhaltung unseres Natur- und Kulturerbes ein. Die beiden Trägerorganisationen sind Nichtregierungsorganisationen (NGO) und handeln nicht gewinnorientiert zu Gunsten der Allgemeinheit. Pro Natura wurde 1909 gegründet und zählt über 170'000 Mitglieder. Ihr Engagement gilt der Förderung und dem Erhalt der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt. Der Schweizer Heimatschutz setzt sich seit 1905 für die Erhaltung von Baudenkmälern und Kulturlandschaften ein. Er vereinigt rund 27'000 Mitglieder und Gönner.
Kontakt:
- Loredana Ventre, Geschäftsleiterin Schoggitaler, 044 262 30 86, @email
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Ausgewählte Fotos zum HerunterladenÉcu d’or 2023 – Diversité naturelle à notre porte
La nature est présente également dans les villes et villages. Nous avons besoin d’elle, mais souvent nous la remarquons à peine. Les jardins, parcs et arbres, mais aussi les toits, façades et parkings végétalisés sont précieux pour la biodiversité et contribuent à garder un air propre et frais. De nombreuses espèces animales et végétales y trouvent refuge et nourriture. Nous aussi, les humains, apprécions une nature abondante. Avec l’Écu d’or 2023, vous nous aidez à préserver, valoriser et mettre en réseau la biodiversité à notre porte. Vous soutenez aussi les nombreuses activités de Pro Natura et de Patrimoine suisse.
Les élèves en bénéficient aussi
L’action de l’Écu d’or n’est pas seulement utile à la protection de la nature et du patrimoine. Les classes participantes en profitent également. Elles reçoivent du matériel pédagogique qui leur propose des informations pédagogiques. En outre, 50 centimes vont à la caisse de classe pour chaque Écu d’or vendu.
La vente aura lieu en septembre
La traditionnelle vente des Écus d’or produits avec du lait suisse bio et du cacao issu du commerce équitable démarre en septembre. Les élèves les vendront entre le 28 août et le 25 septembre (au Tessin dès le 4 septembre). À partir de mi-septembre les Écus d’or pourront également être achetés, dans toute la suisse, pour cette bonne cause, aux guichets de la Poste.
L’Écu d’or est une marque protégée pour des projets de protection de la nature et du patrimoine. Depuis 1946, Pro Natura et Patrimoine suisse unissent leurs efforts au travers de la vente de l’Écu d’or pour préserver notre patrimoine naturel et culturel. Les deux associations sont des organisations non gouvernementales (ONG), sans but lucratif et d’utilité publique. Pro Natura a été fondée en 1909 et compte plus de 170'000 membres. Elle s’engage pour la protection de la faune et de la flore indigènes. Patrimoine suisse se mobilise depuis 1905 pour la sauvegarde des monuments historiques et des sites et totalise environ 27'000 membres et donateurs.
Contact
- Loredana Ventre, directrice de l’Écu d’or, 044 262 30 86, @email
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Photos à télécharger iciTallero d’oro 2023 – «Diversità naturale sulla porta di casa»
Anche in città e paesi c’è la natura. Ne abbiamo bisogno, anche se spesso non la notiamo. Non solo giardini, parchi e viali alberati, anche tetti, facciate e posteggi inverditi sono preziosi per la biodiversità e contribuiscono a un’aria fresca e pulita. È incredibile il numero di specie animali e vegetali che trovano rifugio e cibo in questi piccoli spazi verdi. Dove c’è molta natura, anche l’essere umano si sente bene. Acquistando il tallero d’oro 2023, ci aiutate a proteggere, valorizzare e mettere in rete la diversità naturale che abbiamo sulla porta di casa, e sostenete numerose altre
attività di Pro Natura e di Patrimonio svizzero.
Vantaggi anche per gli allievi
Della vendita del tallero non beneficia solo il patrimonio naturale e culturale svizzero, bensì anche gli allievi partecipanti: oltre a ricevere il sussidio didattico, possono trattenere 50 centesimi per la cassa scolastica per ogni tallero venduto.
Vendita in settembre
La vendita dei talleri tradizionali d’oro prodotti con latte intero biologico svizzero e cacao del commercio equo avrà inizio nel mese di settembre. L’iniziativa si terrà dal 4 settembre al 2 ottobre in Ticino, e da fine agosto a fine settembre nel resto della Svizzera. Da metà settembre i talleri saranno disponibili anche in tutta la Svizzera presso gli uffici postali.
La Vendita del Tallero è un marchio protetto per progetti di tutela della natura e del paesaggio. Dal 1946, Pro Natura e il Patrimonio Svizzero, due organizzazioni non governative (ONG) di pubblica utilità, si impegnano con la vendita del tallero a favore della conservazione del nostro patrimonio naturale e culturale. Pro Natura è stata fondata nel 1909 e vanta oltre 170'000 membri. Il suo operato è volto alla promozione e alla salvaguardia della flora e della fauna indigene. Il Patrimonio svizzero, che può contare su circa 27'000 membri e sostenitori, si occupa dal 1905 della conservazione di edifici storici e del paesaggio culturale.
Contatto:
- Loredana Ventre, Direttrice della Vendita del Tallero, 044 262 30 86 loredana.ventre@schoggitaler
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Le foto possono essere scaricatiDie Landschaftsinitiative begrüsst den Entwurf der UREK-N mehrheitlich
Der Vorschlag der Kommission sieht vor, die Zahl der Gebäude im Nichtbaugebiet zu stabilisieren. Das Stabilisierungsziel bedeutet, dass die Anzahl Gebäude ausserhalb der Bauzonen nicht mehr unbegrenzt steigen darf und auch die Bodenversiegelung abgesehen von gewissen Ausnahmen nicht mehr zunimmt. Damit nimmt die UREK-N eines der wichtigsten Anliegen der Landschaftsinitiative in abgeschwächter Form auf. Noch zu behandeln ist die Umsetzung, die entscheidend für die Zielerreichung sein wird.
«Gegenüber der Version des Ständerats sind die bisherigen Entscheide der Nationalratskommission – soweit bekannt – eine klare Verbesserung. Wenn die Vorschläge der Kommissionsmehrheit bis zur Schlussabstimmung Bestand haben und weitere Entscheide im Sinne des Stabilisierungsziels fallen, besteht eine echte Chance für eine effektive Verbesserung der gesetzlichen Grundlage für die Landschaft, den Kulturlandschutz, die Baukultur und die Biodiversität. Das Stabilisierungsziel würde jedoch unterlaufen, wenn mit den Minderheitsanträgen im Plenum zusätzliche Ausnahmen vom Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbauzonen in jenem Ausmass erlaubt würden, wie sie der Ständerat im Juni 2022 beschlossen hatte», sagt Elena Strozzi, Geschäftsleiterin des Trägervereins Landschaftsinitiative.
Das Stabilisierungsziel ist entscheidend für Landschaftsschutz und Biodiversität; jede Schwächung des Ziels bedeutet auch mehr Verkehr und mehr Zerschneidungseffekte, welche zum Beispiel Wildtiere bedrohen.
Stabilisierungsziel nicht durch Ausnahmeregelungen gefährden
Im Gegensatz zum Ständerat hat die UREK-N die unklare Bestimmung Art. 8c 1bis gestrichen und damit der Umnutzung von Landwirtschaftsbauten Grenzen gesetzt. In der Vernehmlassung forderte dies nur ein einziger Kanton, und die Idee widerspricht zudem diametral den Zielen der 2012 angenommenen Zweitwohnungsinitiative.
Trotz dieser Verbesserung erlaubt der Gebietsansatz, den Kantone ausserhalb des Baugebiets Spezialzonen für Nutzungen zu bewilligen, die eigentlich in reguläre Bauzonen gehören. Immerhin will die Kommission ihn zum Beispiel auf Berggebiete beschränken. Die Landschaftsinitiative fordert den Nationalrat auf, Anträgen zu zusätzlichen gesetzlichen Schlupflöchern nicht stattzugeben. Dazu gehören insbesondere Anträge, die generell die Umnutzung nicht mehr benötigter landwirtschaftlicher Gebäuden in Wohnungen erlauben wollen.
Die Initiantinnen und Initianten der Landschaftsinitiative sind deshalb skeptisch gegenüber der knapp beschlossenen Ausnahme für Umnutzungen und Umbauten landwirtschaftlicher Gebäude in Art. 24c ohne Kompensationsvorschläge, und werden die genaue Formulierung des Artikels deshalb kritisch überprüfen.
Erfreulich ist der Entscheid bei Ersatzneubauten auf Abbruchprämien zu verzichten.
Valabler Kompromiss der UREK-N
«Das Parlament muss Landschaft, Biodiversität und Baukultur besser schützen. Der Verlust des Schweizer Kulturlands und die Verbauung durch die Hintertür müssen gestoppt werden», so Strozzi. Die Landschaftsinitiative trage diesem Ziel Rechnung. Die Initianten werden deshalb die Debatte im Nationalrat genau mitverfolgen, bevor sie über einen allfälligen Rückzug der Initiative entscheiden. «Klare Richtlinien aus der Politik sind gefragt. Der Schutz der natürlichen Ressourcen geht uns alle an und ist eine Frage der Schweizer Identität: Er ist nicht nur wichtig für die Natur, sondern auch für unser Wohlbefinden. Wir müssen jetzt reagieren, um unseren Erholungsraum auch für künftige Generationen zu bewahren», ergänzt Strozzi.
Wenn der Nationalrat den Entwurf seiner Kommission – soweit er heute bekannt ist – ohne wesentliche Abstriche übernimmt, geht dieser Kompromiss zur Erreichung der Ziele der Landschaftsinitiative in die richtige Richtung.
Kontakt:
- Pro Natura: Stella Jegher, Abteilungsleiterin Politik und Internationales, @email, 079 509 35 49
- BirdLife Schweiz: Jan Schudel, Projektleiter Politik, @email, 076 479 98 78
- Stiftung Landschaftsschutz Schweiz: Raimund Rodewald, Geschäftsleiter, @email, 079 133 16 39
- Kampagnenverantwortliche Landschaftsinitiative: Elena Strozzi, @email, 079 555 33 79
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Gemeinsame Medienmitteilung des Trägervereins Landschaftsinitiative
Titelbild © Nicolas Wüthrich
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L’Initiative paysage salue majoritairement le projet de la CEATE-N
La proposition de la Commission prévoit de stabiliser le nombre de bâtiments dans les zones non constructibles. L’objectif de stabilisation signifie que le nombre de bâtiments hors zone à bâtir ne doit plus augmenter indéfiniment et que l’imperméabilisation des sols ne doit plus non plus augmenter, sauf dans certains cas exceptionnels. La CEATE-N reprend ainsi l’une des principales revendications de l’Initiative paysage sous une forme atténuée. Il reste à traiter la mise en œuvre de cet objectif au moyen des plans directeurs cantonaux, qui sera décisive pour la réalisation de l’objectif.
« Par rapport à la version du Conseil des Etats, la proposition de la commission du Conseil national constitue – pour autant que l’on sache – une nette amélioration. Si les propositions de la majorité de la commission sont maintenues jusqu’au vote final, il existe une réelle chance d’améliorer efficacement la base légale pour le paysage, la protection des terres cultivables, la culture du bâti et la biodiversité. L’objectif de stabilisation serait toutefois contourné si des propositions de la minorité au plénum permettaient des exceptions supplémentaires au principe de séparation des zones constructibles et non constructibles dans la même mesure que celle décidée par le Conseil des Etats en juin 2022 », déclare Elena Strozzi, directrice de l’association de soutien de l’Initiative paysage.
L’objectif de stabilisation est décisif pour la protection des paysages et de la biodiversité ; tout affaiblissement de cet objectif signifie également plus de trafic et plus d’effets de coupure qui menacent par exemple la faune sauvage.
Ne pas compromettre l’objectif de stabilisation par des dérogations
Contrairement au Conseil des Etats, la CEATE-N a supprimé la disposition peu claire de l’art. 8c 1bis et a ainsi fixé des limites au changement d’affectation des bâtiments agricoles. Lors de la consultation, un seul canton l’a demandé, et l’idée est en outre diamétralement opposée aux objectifs de l’initiative sur les résidences secondaires adoptée en 2012.
Malgré cette amélioration, l’approche territoriale permet aux cantons d’autoriser, en dehors de la zone à bâtir, des zones spéciales pour des utilisations qui devraient en fait se trouver dans des zones à bâtir régulières. La commission veut tout de même la limiter aux régions de montagne, par exemple. L’Initiative paysage demande au Conseil national de ne pas donner suite aux propositions visant à créer des lacunes légales supplémentaires. Il s’agit notamment de propositions visant à autoriser de manière générale la transformation de bâtiments agricoles devenus inutiles en logements.
La décision de formuler de manière plus restrictive la proposition de primes de démolition pour les nouvelles constructions de remplacement est elle aussi réjouissante. Les initiantes et initiants de l’Initiative paysage sont donc sceptiques quant à l’exception décidée de justesse pour les changements d’affectation et les transformations de bâtiments agricoles à l’art. 24c, sans proposition de compensation, et examineront donc d’un œil critique la formulation exacte de l’article. La décision de renoncer à des primes de démolition pour les nouvelles constructions de remplacement est réjouissante.
Compromis valable de la CEATE-N
« Le Parlement doit mieux protéger le paysage, la biodiversité et le patrimoine bâti. Il faut mettre un terme à la perte des terres cultivables suisses et au bétonnage par la petite porte », a déclaré Strozzi. Selon elle, l’Initiative paysage tient compte de cet objectif. Le comité d’initiative suivra donc de près les débats au Conseil national avant de décider d’un éventuel retrait de l’initiative. « Des directives claires de la part des politiques sont nécessaires. La protection des ressources naturelles nous concerne tous et est une question d’identité suisse : elle est importante non seulement pour la nature, mais aussi pour notre bien-être. Nous devons réagir maintenant afin de préserver notre espace de détente pour les générations futures », ajoute Strozzi.
Si le Conseil national reprend le projet de sa commission – pour autant qu’il soit connu aujourd’hui – sans faire de concessions importantes, ce compromis pour atteindre les objectifs de l’Initiative paysage va dans la bonne direction.
Contact:
- Pro Natura : Stella Jegher, responsable Politique, @email, 079 411 35 49
- BirdLife Suisse : Jan Schudel, chef de projet Politique, @email, 076 479 98 78
- Fondation suisse pour la protection et l’aménagement du paysage : Raimund Rodewald, @email, directeur, 079 133 16 39
- Responsable de la campagne Initiative paysage : Elena Strozzi, @email,079 555 33 79
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Communiqué aux médias de l’association de soutien à l’Initiative paysage
Photo © Nicolas Wüthrich
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Stand – Kommen Sie vorbei!
Wildpflanzen- und Kräutermarkt Breitenbach (SO)
Sie finden bei uns eine grosse Auswahl an einheimischen Wildstauden und Küchenkräutern in Bio-Qualität. Viele Pflanzen eignen sich auch für den Balkon oder die Terrasse. Gerne bieten wir auch Infobroschüren und Beratung an.
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Data
Luogo
Breitenbach (SO), Eugen Saner Platz
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Costo
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