Progetti

Uno dei quattro pilastri di Pro Natura è la protezione attiva dei biotopi e delle specie.
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Der Wespenbussard ist ein Nahrungsspezialist
01.08.2017 Artenschutz

Der Wespen-Gourmet

Des einen Freud ist des anderen Leid: Während wir Menschen uns Ende Sommer oft über die grosse Anzahl Wespen an unserem Mittagstisch ärgern, ist diese dem Wespenbussard sehr willkommen.

Denn der Wespenbussard (Pernis apivorus) frisst bevorzugt Wespen sowie deren Larven und Puppen. Der Wespenbussard kann auf den ersten Blick mit dem Mäusebussard verwechselt werden. Beim genaueren Betrachten ist zu erkennen, dass sein Körper an seine spezialisierte Ernährungsweise angepasst ist. Die Krallen sind nur wenig gekrümmt. So eignen sie sich besser dafür, auf der Suche nach Wespennestern im Boden zu scharren. Wenn der Bussard mit seinem Schnabel im Boden wühlt, verhindern die schlitzförmigen Nasenlöcher ein Eindringen von Fremdkörpern oder Insekten. Der schlanke Schnabel ermöglicht ihm, die Wespenbrut aus den Waben zu picken. Schuppenförmige, dicht angelegte Federn zwischen Schnabelgrund und Augen schützen den Vogel vor Wespenstichen. Schliesslich sind die Augen mehr seitlich am Kopf angelegt als bei anderen Greifvögeln. Da der Wespenflug zeitlich begrenzt ist, halten sich auch die Wespenbussarde nur fünf Monate lang in der Schweiz auf, bevor sie ab Ende August wieder in ihr Winterquartier im südlichen Afrika zurückfliegen. Diese Reise ist 7000 Kilometer lang.

Hirschkäfer-Männchen: Was wie ein Geweih aussieht, sind in Wirklichkeit Kiefer.
01.05.2017 Artenschutz

Das unterirdische Leben der Hirschkäfer

Der wohl eindrücklichste Käfer hierzulande ist der dämmerungsaktive Hirschkäfer (Lucanus Cervus).

Die männlichen Tiere fallen auf durch ihre hirschgeweihähnlichen Kiefer (Mandibeln), die ihnen beim Kampf um ein Weibchen gegen Rivalen als Waffe dienen. Ihre Mandibeln können so riesig sein, dass sie bei der Nahrungsaufnahme hinderlich sind. Hirschkäfer ernähren sich von Baumsäften, die aus Wunden im Stamm quellen. Nach der Paarung im Juni sucht das Weibchen einen toten oder absterbenden Laubbaum auf, wo es etwa zwanzig Eier einzeln in die Erde legt. Bevorzugt werden Eichen.

Hirschkäferlarven ähneln Engerlingen. Sie leben im Mulm, der Übergangszone von Holz und Humus, wo sie sich von Humus und morschem Holz ernähren. Nach fünf bis acht Jahren findet schliesslich die Umwandlung (Metamorphose) in hühnereigrossen Puppenwiegen aus Lehm und Speichel statt. Die Umwandlung ist zwar im Oktober abgeschlossen, der erwachsene Käfer (Imago) überwintert aber in der Puppenwiege und kommt erst ab folgendem Mai an die Oberfläche. Den grössten Teil ihres Lebens verbringen die Hirschkäfer also unscheinbar als Larven im Boden.

Nur ein haushälterischer Umgang mit seinen Energiereserven erlaubt es dem Schneehasen, den harten Bergwinter zu überstehen.
01.12.2016 Artenschutz

Störenfried Mensch

Viele Menschen verbringen ihre Freizeit gern in der Natur. Dass dabei die dort lebenden Wildtiere gestört werden können, vergessen wir oft.

Wie auch wir Menschen brauchen Tiere Ruhe. In der Schweiz gibt es deshalb zusätzlich zu den eidgenössischen Wildschutzgebieten in mehreren Kantonen Wildruhezonen. In diesen Zonen gilt ein Zutrittsverbot, wobei das Durchqueren auf Wegen oft erlaubt ist. Wildtiere wie Gämse, Steinbock, Hirsch, Reh, Auerhuhn, Birkhuhn und Alpenschneehuhn finden dort während des ganzen Jahres oder in einem begrenzten Zeitraum Rückzugsorte, wo sie ungestört fressen und sich ausruhen können.

Stress kann tödlich sein

Für gewisse Tiere in den Bergen ist der Winter besonders hart. Sie müssen wegen der Kälte und der knappen Nahrung sehr haushälterisch mit ihrer Energie umgehen. Menschliche Störung führt aber zu Stress bei den Tieren und treibt sie zur Flucht. Dadurch verlieren die Tiere Energie, was zu Erschöpfung und im Extremfall sogar zum Tod oder aber zu vermindertem Fortpflanzungserfolg führen kann. Wer Skitouren macht, soll daher unbedingt Wildruhezonen und Wildschutzgebiete beachten, im Wald auf markierten Routen und Wegen bleiben, Waldränder und schneefreie Flächen meiden und den Wildtieren überlassen sowie Hunde insbesondere im Wald an der Leine führen. Eine Karte mit den Schutzzonen hilft bei der Planung von Skitouren, siehe oben.

Ulteriori informazioni

Hermelin Mark Zerkuis / Saxifraga
Tier des Jahres

Tier des Jahres 2018 – Das Hermelin

Das Hermelin (Mustela erminea) ist ein flinker Mäusejäger. Oft wird es aber vom Jäger zum Gejagten. Dann ist eine deckungsreiche Landschaft überlebenswichtig.

Das Hermelin bewohnt abwechslungsreiche, offene Landschaften. Den Wald meidet es. Es frisst Fleisch und ist in der Schweiz auf Wühlmäuse spezialisiert. Hermeline leben einzelgängerisch oder in Mutterfamilien. Sie sind reviertreu. 

Ein idealer Hermelin-Lebensraum ist gut vernetzt. Er bietet eine Fülle von Verstecken, Jagdgebieten und Wanderachsen: In Wiesen jagt das Hermelin seine Beute. In einer Aufzuchtkammer unter Ästen oder Steinbrocken kommen die Jungen zur Welt. Deckungsreiche Hecken, Krautsäume oder Bachufer erleichtern dem Hermelin-Männchen im Frühling die weiträumige, oft gefahrvolle Suche nach paarungsbereiten Weibchen.   

In manchen Landstrichen werden Hermeline immer seltener, weil ihnen geeignete Kleinstrukturen und Wanderkorridore fehlen. Mit dem Hermelin verschwinden auch andere Arten, die auf strukturreiche Landschaften angewiesen sind.

Warum wählt Pro Natura das Hermelin zum Tier des Jahres?

Mit der Wahl des Hermelins ruft Pro Natura dazu auf, unseren Kulturlandschaften wieder zu einem strukturreichen Netz von Lebensräumen zu verhelfen. Das dient nicht nur dem Hermelin, sondern auch vielen anderen Tier- und Pflanzenarten.

Pro Natura führt selber Vernetzungsprojekte durch und schafft in ihren eigenen Naturschutzgebieten Lebensraum für das Hermelin. In der Kampagne «Freie Bahn für Wildtiere!» setzt Pro Natura sich für den Schutz und die Wiederherstellung von Wanderkorridoren für Wildtiere ein.

Zur Kampagne «Freie Bahn für Wildtiere!»

Ein  Hermelin in sicherer Deckung Adolf Durrer
Hermeline brauchen Kleinstrukturen wie diesen Steinhaufen.

Alles Wiesel oder was?

Wiesel, Hermelin, Mauswiesel, Grosses Wiesel – wer ist was oder ist alles dasselbe? Des Rätsels Lösung: «Wiesel» ist der Oberbegriff für die beiden Arten Hermelin (Mustela erminea) und Mauswiesel (Mustela nivalis). Beide Arten sind in der Schweiz heimisch.

Das Hermelin wurde früher auch als «Grosses Wiesel» bezeichnet. Beide Wieselarten gehören zur Familie der Marderartigen, sind also verwandt mit Stein- und Baummarder, Iltis, Fischotter und Dachs.

Weisser Bauch, brauner Rücken, schwarze Schwanzspitze: Ein Hermelin im Sommerkleid flitzt vorbei. Shutterstock / Smiler
Weisser Bauch, brauner Rücken, schwarze Schwanzspitze: Ein Hermelin im Sommerkleid flitzt vorbei.

Porträt: Flinker Flitzer mit zwei Anzügen

Gertenschlank, durchschnittlich rund 300 Gramm schwer und etwa so lang wie ein Schullineal: Diese Körpereigenschaften machen es dem Hermelin leicht, durch Mausgänge, Asthaufen oder Gestrüpp zu stöbern. Wenn es nicht ruht, ist das Hermelin quirlig unterwegs. Es schlägt gelegentlich akrobatische Kapriolen. Die Wissenschaft hat für diese Tanzeinlagen noch keine schlüssige Erklärung. Eng anliegende Ohren, kurze Beine und Tasthaare an der Schnauze vervollkommnen das Bild des Tunneljägers. Grösse und Gewicht von Hermelinen variieren je nach Lebensraum stark. Tiere aus dem Alpenraum sind kleiner als Artgenossen aus dem Mittelland. Männchen sind (im gleichen Lebensraum) grösser als Weibchen. 

Das Rückenfell des Hermelins ist im Sommer rotbraun gefärbt, der Bauch gelblich-weiss. Im Winter nimmt das ganze Fell eine schneeweisse Färbung an. Ein einziger Fellbereich bleibt ganzjährig in sattes Schwarz getaucht, nämlich die üppige Schwanzquaste. Sie ist das sichere Unterscheidungsmerkmal des Hermelins gegenüber seinem sehr ähnlich aussehenden kleinen Verwandten, dem Mauswiesel. 

Das Tier des Jahres 2018 ist gesetzlich geschützt. Die Bestände des Hermelins in der Schweiz sind nicht bekannt. Es wird zwar nicht als bedroht eingestuft, Fachleute gehen aber von einem Bestandesrückgang aus. Hermeline sind in der Schweiz von den Tallagen bis in Höhen von 3'000 Metern verbreitet.

Im Winter trägt das Hermelin ein weisses Fell. iStock / Vershinin
Im Winter trägt das Hermelin ein weisses Fell. Der Fellwechsel wird durch die Tageslänge und durch die genetischen Eigenschaften des einzelnen Tieres ausgelöst.

Der Schrecken der Schermaus

Die sprichwörtliche wieselflinke Beweglichkeit des Hermelins hat ihren Preis. Das schlanke Hermelin braucht viel Energie, um sich warm und fit zu halten. Bis zu 40 Prozent seines Körpergewichtes muss es sich täglich erjagen. 

 

Fette Beute: Das Hermelin tötet sein Beutetier blitzschnell durch einen Biss ins Genick. Shutterstock / Romuald Cisakowski
Fette Beute: Das Hermelin tötet sein Beutetier blitzschnell durch einen Biss ins Genick

In der Schweiz ist das Hermelin auf Wühlmäuse spezialisiert, wobei es Schermäuse (Arvicola terrestris) bevorzugt. Die pummeligen Wühlmäuse leben unterirdisch in Wiesen und werfen dort die bekannten Haufen auf. In der Landwirtschaft ist das Hermelin daher als Mäusejäger sehr willkommen. Es frisst durchschnittlich ein bis zwei Mäuse pro Tag. Bei der Jungenaufzucht im Frühjahr steigt der Bedarf noch an. Im Gebirge, wo die Schermaus fehlt, weicht das Hermelin auf die Schneemaus (Chionomys nivalis) aus. Jagdstreifzüge können ein Hermelin über mehrere Kilometer führen. Wenn die Leibspeise einmal rar ist, weicht das Tier des Jahres 2018 auf andere Mausarten, Vögel und Insekten aus oder kostet gar einen vegetarischen Snack.

Fortpflanzung: Warum schon Babies schwanger werden

Das Hermelinweibchen wirft zwischen März und Mai, gut geschützt in einer Nesthöhle, seine Jungen. Die Männchen streifen derweil rastlos durch Felder und Wiesen, um paarungsbereite Weibchen zu suchen. Noch während sie säugen, sind die Weibchen nämlich schon wieder paarungsbereit. Noch erstaunlicher: Auch die weiblichen Jungtiere sind schon geschlechtsreif, kaum haben sie im Alter von drei Wochen die Augen geöffnet und erstmals Fleisch gefressen. Die Männchen hingegen werden erst im Alter von 1 Jahr zeugungsfähig, wodurch Inzucht weitgehend ausgeschlossen ist. Ende Sommer, wenn die Jungtiere sich eigene Reviere suchen müssen, sind alle weiblichen Hermeline schon wieder tragend. Doch dann ist erst mal Pause. Das Embryo legt in der Gebärmutter eine Keimruhe ein. Erst im Vorfrühling des folgenden Jahres wird die Entwicklung weitergehen und die nächste Generation der kleinen Beutegreifer wird federleicht, weissflaumig und blind zur Welt kommen.

Wettergeschützt und trocken muss das Brutnest sein, in dem das Hermelin-Weibchen seine Jungen wirft. Beate Ludwig
Wettergeschützt und trocken muss das Brutnest sein, in dem das Hermelin-Weibchen seine Jungen wirft.

Feinde auf zwei und vier Beinen

Das Tier des Jahres 2018 hat viele natürliche Feinde. Für Füchse, Greifvögel, Eulen, Störche oder Graureiher ist das Tier ein willkommener Happen. Hauskatzen und Hunden geht das Hermelin ebenfalls aus dem Weg. Feind Nummer 1 ist aber der Mensch. In der Schweiz sind zwar die Zeiten vorbei, als Hermeline im Winterfell als begehrte Pelztiere gefangen wurden. Auch die Dezimierung als «Raubzeug» gibt es hierzulande nicht mehr. Doch verheerender als alle Fallen ist für das Hermelin die Ausräumung und Zerschneidung der Landschaft.

Lauf, Hermelin, lauf! Das dichte Strassennetz in der Schweiz fordert eine unbekannte Zahl an Opfern unter der Hermelin-Population. Jean Malevez
Lauf, Hermelin, lauf! Das dichte Strassennetz in der Schweiz fordert eine unbekannte Zahl an Opfern unter der Hermelin-Population

Heimat ist, wo Verstecke sind

Für das Hermelin ist die Welt dort in Ordnung, wo etwas «Unordnung» herrscht. Ein Steinhaufen hier, ein ungemähter Wiesenstreifen dort, ein Bächlein oder eine Hecke dazwischen: Das Hermelin braucht gut vernetzte Kleinstrukturen. Das Tier des Jahres 2018 ist deshalb auf eine naturfreundliche Landwirtschaft angewiesen. Dabei ist es nicht übermässig anspruchsvoll. Selbst in intensiv genutzten Gebieten kann der kleine Beutegreifer leben, wenn ein Minimum an Kleinstrukturen und Wiesland vorhanden ist. Je mehr Landwirtinnen und Landwirte solche Kleinstrukturen anlegen und pflegen, desto eher stellt sich ein Hermelin als Mäusejäger in ihren Dienst.  Vielfältige Kleinstrukturen bieten auch vielen anderen Tierarten unentbehrlichen Lebensraum. Dringend nötig sind für das Hermelin auch mehr gefahrlose Über- und Unterquerungen von stark befahrenen Verkehrswegen.

Ein möglichst dichtes Netz von Unterschlüpfen, Deckung und Wanderkorridoren ist für das Hermelin überlebenswichtig – und für viele andere Tierarten auch. Matthias Sorg
Ein möglichst dichtes Netz von Unterschlüpfen, Deckung und Wanderkorridoren ist für das Hermelin überlebenswichtig – und für viele andere Tierarten auch
Die Hermeline vom Jura

Rauf und runter: Die Hermelin-Population

Unregelmässig kommt es zu «Mäusejahren», in denen sich die Schermäuse besonders stark vermehren. Das Hermelin reagiert auf den reich gedeckten Tisch mit erhöhter Vermehrung. In normalen Jahren wirft das Hermelinweibchen 4-6 Junge. In einem Mäusejahr können bis zu 14 Junge geboren werden. Die Hermelin-Population steigt, verwaiste Wohngebiete können wieder besiedelt werden. Das bricht die Spitzen der explosionsartigen Mäusevermehrung. Doch das Hermelin-Hoch währt nur kurz. Von den Jungtieren stirbt mindestens die Hälfte schon im ersten Winter. Das Durchschnittsalter einer Hermelinpopulation liegt bei nur 1-2 Jahren. In Gefangenschaft können die Tiere ein Alter von 8 Jahren erreichen.

Die sommerliche Begegnung mit einer Hermelin-Mutterfamilie ist ein seltener Glücksfall und währt meist nur sehr kurz. Iain H. Leach
Die sommerliche Begegnung mit einer Hermelin-Mutterfamilie ist ein seltener Glücksfall und währt meist nur sehr kurz

Das tut Pro Natura

Pro Natura fordert, dass Bewegungsachsen und dazugehörige Wildtierkorridore wieder durchgängig werden. Bei der Planung sowie beim Bau von Infrastrukturen muss der Mensch die Mobilitätsbedürfnisse von Wildtieren berücksichtigen. Wildtiere wie das Hermelin brauchen unterschiedliche Lebensräume. Sie bewegen sich zwischen Schlafplatz und Jagdgebiet, zwischen Rückzugsort und Brutnest oder auf der Reviersuche. Unsere stark zerschnittenen Landschaften erschweren oder verunmöglichen diese wichtigen Bewegungen oft auch kleinräumig.
 
Pro Natura fordert von Politik und Behörden nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch lokal und regional klare Verbesserungen von ökologischer Infrastruktur und vernetzten Naturräumen.

Kampagne «Freie Bahn für Wildtiere!»

Pro Natura kämpft hartnäckig für eine wildtierfreundliche Landwirtschaft. Wir machen uns stark für jene Landwirtinnen und Landwirte, die dem Hermelin und vielen anderen Tierarten Lebensraum und Unterschlupf gewähren. Diese Leistungen der Landwirtschaft sollen angemessen gefördert und entschädigt werden. Pro Natura setzt sich politisch dafür ein, dass die kommende Agrarpolitik 22+ auch dem Hermelin wieder vermehrt auf die Sprünge hilft.

Biodiversität im Kulturland

Pro Natura legt auch ganz konkret Hand an für das Hermelin. Wir betreuen rund 700 Naturschutzgebiete in der ganzen Schweiz, mit wertvollen Lebensräumen für viele Tiere und Pflanzen. So weit sie ausserhalb des Waldes liegen, bieten viele dieser Naturschutzgebiete auch dem Hermelin Lebens- und Rückzugsraum. Auch ausserhalb unserer Naturschutzgebiete setzen wir Artenschutzprojekte um, die auch das Hermelin fördern. Aktuell laufen solche Projekte im Saanenland BE und im Gros de Vaud VD.

Mehr über die rund 700 Naturschutzgebiete erfahren

Projekte, welche Pro Natura zusammen mit ihren kantonalen Sektionen durchführt

Drei Hermeline beim Spielen
Igel im Schnee
06.12.2017 Artenschutz

Winterzeit – Schlafenszeit

Zu einer Stachelkugel zusammengerollt verbringen unsere Igel den Winter in einem mit Laub gepolsterten, wetterfesten Nest.

Da der Igel als Insektenfresser in dieser Jahreszeit kaum Nahrung findet, muss er sparsam mit seiner Energie umgehen. Er macht einen Winterschlaf und reduziert seine Körpertemperatur und sämtliche Stoffwechselvorgänge drastisch. Dabei zehrt er von seinen Fettreserven. Die Igelmännchen beziehen ihr Winterquartier als Erste. Ihnen folgen die Weibchen. Als Letzte ziehen sich schliesslich die Jungtiere zurück.

Durchschnittlich schlafen Igel fünf bis sechs Monate. Normalerweise begegnen wir in der kalten Jahreszeit also keinem Igel. Treffen Sie dennoch einen an, sollten Sie versuchen, seinen Gesundheitszustand einzuschätzen. Hat der Igel eine rundliche Gestalt, ist aktiv, kugelt sich bei Berührung zusammen und frisst angebotenes Katzenfutter, ist er wahrscheinlich gesund. Er ist vermutlich aufgewacht und hat kurzzeitig sein Nest verlassen. Wurde er aufgescheucht, ist er nun möglicherweise auf der Suche nach einem neuen Unterschlupf. Sie können ihm helfen, indem Sie ihm an Ort und Stelle ein Schlafnest (z. B. eine mit Stroh gefüllte Holzkiste mit einem Eingang von ca. 14 cm auf 14 cm) aufstellen. Er wird sich bald verkriechen und weiterschlafen. Macht das Tier jedoch einen schwachen, abgemagerten Eindruck, benötigt es vielleicht Hilfe. Sie können dem Igel Hunde-, Katzenfutter oder ein ungewürztes Rührei anbieten sowie Wasser. Niemals Milch!

Ulteriori informazioni

Info

Verletzte, kranke oder unterernährte Igel brauchen professionelle Hilfe. Kontaktieren Sie in einem solchen Fall möglichst rasch eine Igelstation oder einen Tierarzt. Die Fachleute wissen, wie man einen Igel pflegt und versorgt.

Naturschutzgebiet

Pro Natura Naturschutzgebiete - gesichert für Mensch und Natur

Blick auf einen Weier im Pro Natura Schutzgebiet Auried FR Matthias Sorg
Sie bewundern knorrige Bäume in einem Naturwald, geniessen ein Konzert von Laubfröschen oder bestaunen fleischfressende Pflanzen in einem Moor. Gut möglich, dass Sie dies in einem Pro Natura Naturschutzgebiet tun.

Seit über 100 Jahren sichern wir Naturgebiete. Mittlerweile sind über 1'000 Schutzgebiete in der Schweiz mit einer Gesamtfläche von 74'200 Hektaren so geschützt. 7'100 Hektaren davon sind im Eigentum von Pro Natura. Das Netz unserer Naturschutzgebiete wird laufend ergänzt.  

Im Jahr 2023 konnten wir 60 Hektaren neu für die Natur sichern, zum Beispiel: 

Empfehlung aus unserem Shop

Wie sichern wir so viele Schutzgebiete?

Dank unseren Mitgliedern und Spender:innen! Nur mit dieser Unterstützung kann Pro Natura langfristig Flächen für den Schutz der Natur sichern. Manche Parzellen bekommen wir geschenkt, andere vererbt oder wir kaufen die Flächen. Heute sind rund 6’900 Hektaren Eigentum von Pro Natura. In anderen Fällen schliessen wir Verträge ab, um die Nutzung und Pflege von Flächen im Sinne der Natur ab. 

Pro Natura unterstützen

In der Mehrzahl unserer Naturschutzgebiete übernehmen wir die Betreuung oder sind daran beteiligt. Unsere Fachleute erarbeiten die optimalen Konzepte und Pflegepläne für die Flächen.

Réserve naturelle Brunnenkresse BE Matthias Sorg
Zahl der Pro Natura Naturschutzgebiete Ende 2024

In manchen Gebieten fördern wir Lebensräume mit ihren typischen Tier- und Pflanzenarten. In anderen Gebieten soll sich die Natur ohne menschliche Eingriffe zu Wildnis entwickeln. Wiederum andere Gebiete dienen der Erhaltung einer artenreichen Kulturlandschaft. Dort wird die ehemalige Nutzung durch Pflege nachgeahmt. Für die Pflege arbeiten wir mit Landwirt:innen und Freiwilligen zusammen.

Schutzgebiete in der Schweiz 

Neben den Pro Natura Naturschutzgebieten gibt es noch weitere Schutzgebiete in der Schweiz. Wahrscheinlich kennen Sie den Schweizerischen Nationalpark im Engadin – den bisher leider einzigen Nationalpark in der Schweiz. Wussten Sie, dass Pro Natura den Nationalpark gegründet hat und heute noch unterstützt? Wir setzen uns auch dafür ein, dass neue Nationalpärke gegründet werden. 

Zusätzlich gibt es eine (leicht verwirrende) Vielfalt weiterer Schutzgebiete. Es gibt: 

  • Naturerlebnispärke
  • Moorlandschaften
  • Biotope von Nationaler Bedeutung
  • Waldreservate
  • Naturschutzgebiete der Kantone und einzelner Gemeinden und vieles mehr.

Leider gibt es keine Übersicht, wo welche Gebiete in der Schweiz wie geschützt sind. Pro Natura setzt sich dafür ein, dass aus der derzeit unübersichtlichen Vielzahl an kleinflächigen, sich überlagernden, schlecht funktionierenden einzelnen Schutzgebieten ein repräsentatives, umfassendes, wirksames und von den Menschen begrüsstes Schutzgebietsnetz entsteht. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Schutzgebietsarbeit können wir einen wichtigen Beitrag leisten. 

26.10.2018 Artenschutz

Preisgekrönte Fotos zeigen «Wildtiere auf Wanderschaft»

SPERRFRIST: Sonntag, 28. Oktober 2018, 15 Uhr

Wildtiere sind viel unterwegs: Sie wandern zwischen Sommer- und Winterlebensräumen, zu ihren Fortpflanzungsstätten oder zwischen ihren Schlaf- und Futterplätzen. Dieses überlebensnotwendige Bewegungsbedürfnis war Thema des Fotowettbewerbs «Wildtiere auf Wanderschaft» von Pro Natura.

In den drei Kategorien «Grosse Wildtiere auf Wanderschaft», «Kleine Wildtiere auf Wanderschaft» und «Wege der Wildtiere» sowie der Zusatzoption «Publikumsliebling» sind faszinierende Bilder entstanden.

Die besten Fotos hat Pro Natura am Sonntag, 28. Oktober 2018, im Rahmen des «Wintereinklang»-Fests im Wildnispark Zürich in Sihlwald präsentiert.

Weitere Auskünfte: 

  • Jan Gürke, Projektleiter Campaigning «Freie Bahn für Wildtiere!», Tel. 079 720 99 08
  • Franziska Rosenmund, Pro Natura Medienverantwortliche, Tel. 079 826 69 47

 

Ohne Mobilität kein Überleben
Damit Wildtiere Strassen und Eisenbahnlinien sicher queren können, braucht es Wildtierbrücken oder -unterführungen sowie eine gute Vernetzung mit den umliegenden Naturlandschaften. Immer mehr Strassen und Bahnlinien zerschneiden jedoch die Wege der Tiere. So waren gemäss einer Erhebung des Bundesamts für Umwelt (BAFU) im Jahr 2001 weit über die Hälfte der  erfassten überregionalen Wildtierkorridore beeinträchtigt oder ganz unterbrochen. Die Situation hat sich seither kaum verbessert. 20‘000 tödliche Wildunfälle verzeichnet das BAFU pro Jahr nur schon für die grösseren Säugetiere. Die bei ihren Wanderungen besonders gefährdeten Amphibien etwa, sind damit nicht erfasst. 
Pro Natura fordert mit ihrer Kampagne «Freie Bahn für Wildtiere!», dass unterbrochene Wildtierkorridore wieder durchgängig werden und bestehende erhalten bleiben.

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07.11.2018 Artenschutz

Es werde … weniger Licht!

Einmal visionär – einmal konkret. Dieses Jahr werden zum ersten Mal zwei Projekte gleichzeitig mit dem Elisabeth und Oscar Beugger-Preis ausgezeichnet: Die «Nachtlandschaft Gantrisch» des Fördervereins Region Gantrisch (BE/FR) und das Projekt «Emissionsreduzierte öffentliche Beleuchtung» der Gemeinde Fläsch (GR). Die preisgekrönten Eingaben verfolgen grundverschiedene, aber bestechende Ansätze zum Schutz der Tierwelt vor Lichtverschmutzung. Der mit 50’000 Franken dotierte Elisabeth und Oscar Beugger-Preis wird hälftig auf die beiden Projekte aufgeteilt.

Uns Menschen bringt künstliche Beleuchtung Komfort und Sicherheit. Der Tierwelt hingegen macht der mit zu viel Kunstlicht verbundene Verlust an natürlich dunklen Nachtlandschaften zu schaffen: Nachtaktive Tiere werden erheblich gestört, ihr Aktionsradius eingeschränkt und das Nahrungsangebot reduziert. Zugvögel verlieren durch die Lichtverschmutzung ihre Orientierung, Insekten werden vom Licht angezogen und sterben. Dies hat wiederum Auswirkungen auf Tiere, die Insekten fressen – wie etwa Igel, Erdkröten oder Fledermäuse. Vor diesem Hintergrund hat Pro Natura den Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2018 zum Thema «Reduktion von künstlicher Beleuchtung zum Schutz von Tieren» ausgeschrieben. Heute werden zwei Siegerprojekte mit einem Preisgeld von je 25‘000 Franken ausgezeichnet.

Weniger Kunstlicht in der öffentlichen Beleuchtung von Fläsch

Mit dem Projekt «Emissionsreduzierte öffentliche Beleuchtung» sollen in der ganzen Gemeinde Fläsch die Lichtemissionen und der Energieverbrauch reduziert und die Lichtqualität verbessert werden. Dazu gehören die Reduktion der Lichtpunkte, die Einrichtung einer Bedarfssteuerung sowie eine Anpassung von Farbtemperatur und Lichtspektrum der öffentlichen Beleuchtung. Von diesen Massnahmen profitieren die gefährdeten Fledermausarten Mausohr und Hufeisennase, die dunkle «Korridore» brauchen, um zu ihren Nahrungsgebieten zu fliegen. Das Projekt der Gemeinde Fläsch bringt beispielhaft mehrere Bedürfnisse unter einen Hut: eine sichere und gleichzeitig energiesparende Strassenbeleuchtung für die Bevölkerung und den Schutz gefährdeter Tierarten vor zu viel Kunstlicht.

Ein «Sternenpark» im Regionalen Naturpark Gantrisch

Das Projekt «Nachtlandschaft Gantrisch» möchte den Menschen das Naturereignis Nachthimmel wieder näher bringen. Im ersten «Sternenpark» der Schweiz soll die Bevölkerung dafür sensibilisiert werden, wie stark Fauna und Flora, aber auch die menschliche Gesundheit, Kultur und Lebensweise von einem effizienten Einsatz von Lichtquellen profitieren. Die Massnahmen zur Erreichung dieses Ziels reichen von Sternwartenbesuchen über Forschung und Monitoring bis hin zu intelligenten Beleuchtungsregelungen im Parkgebiet. Wie viele dieser Ideen wirklich umgesetzt werden, hängt vom Mitwirken der Gemeinden und der Bevölkerung ab. Der visionäre Ansatz dieses grossräumig und langfristig angelegten Projekts jedoch, und die Tatsache, dass jede einzelne Massnahme bereits ein Beitrag gegen die Lichtverschmutzung ist, macht das Projekt «Nachtlandschaft Gantrisch» zum Vorbild für andere Regionale Naturpärke.

Beugger-Preis und Beugger-Stiftung
Der Elisabeth und Oscar Beugger-Preis wird von Pro Natura im Auftrag und im Namen der Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung verliehen. Alle zwei Jahre wird der Beugger-Preis an beispielhafte Naturschutzprojekte in der Schweiz vergeben. Ausgezeichnet werden Projekte aus den Sparten «Artenschutz und Artenförderung», «Schutzgebiete» sowie «Landschaftsschutz». Der Preis, mit 50'000 Franken dotiert, ist einer der bedeutendsten Naturschutzpreise der Schweiz. Die Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung mit Sitz in Basel wurde im Jahr 2004 von Frau Elisabeth Beugger gegründet. Der Name der Stiftung erinnert an Oscar Beugger, ihren im Februar 2004 verstorbenen Ehemann, und an dessen Vater, Emanuel Beugger. Die ausschliesslich gemeinnützige Stiftung bezweckt die Förderung von Projekten und Institutionen auf dem Gebiet des Natur- und Tierschutzes in der Schweiz. Bisherige Preisträger waren die Fondazione Bolle di Magadino für das Aufwertungsprojekt des Ticino-Deltas (2008), der Kanton Uri für sein Wildheu-Förderprogramm «Wildheu Uri» (2010), die Gemeinde Mörel-Filet (VS) für ihre ökologische Alpaufwertung (2012), das «Vernetzungsprojekt Höfe» im Kanton Schwyz für die Schaffung neuer Feuchtgebiete (2014) und das Projekt «Förderung des Gartenrotschwanzes» in der Stadt La Chaux-de-Fonds (2016).

Weitere Auskünfte:

  • Andreas Boldt, Projektleiter Biotope und Arten, Pro Natura Tel. 061 317 91 26, @email
  • Andreas Murbach, Stiftungsrat der Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung, Tel. 076 377 85 66, @email

Für die Preisträger des Projektes Fläsch: 

  • Allgemeine Fragen: René Pahud, Gemeindepräsident, Tel.  081 302 23 95, @email
  • Technische Fragen: Roland Bodenmann, Lichtplaner SLG, Tel. 079 343 63 88, @email 

Für die Preisträger des Projektes Gantrisch:

  • Ramona Gloor, Leiterin Kommunikation, Förderverein Region Gantrisch,Tel. 031 808 00 20, @email

Medienstelle Pro Natura: 

  • Franziska Rosenmund, Tel. 061 317 92 24, 079 826 69 47, @email 

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13.11.2018 Artenschutz

Die Bagger sind weg, «Baumeister Biber» kann übernehmen

Bei Ferenbalm, an der Westgrenze des Kantons Bern, wird aus einer ehemals intensiv bewirtschafteten Ackerfläche wieder ein abwechslungsreiches Feuchtgebiet entstehen. Nach Abschluss der Bauarbeiten zur Vorbereitung der zukünftigen Auenfläche wird diese nun der lokalen Biber-Familie zur Umwandlung in einen artenreichen Lebensraum übergeben. Diese Form der Renaturierung ist ein in der Schweiz bisher einzigartiger Ansatz.

Angefangen hat alles im November 2009, als der Biber mit einigen Dämmen in Ferenbalm (BE) einen Bach staute und damit Landwirtschaftsland überflutete: Die ehemalige Aue erwachte langsam wieder zum Leben. Ende 2012 erwarb Pro Natura die rund drei Hektaren grosse, stark vernässte Landfläche «Mühlematt», um darauf ein Feuchtgebiet entstehen zu lassen, das der Biber frei gestalten kann. Die dafür notwendigen Bauarbeiten am Terrain  konnten diesen Herbst abgeschlossen werden. Schwerpunkt des 1, 7 Mio. Franken teuren Vorhabens war nebst der Vorbereitung des Geländes für den Biber die Wiederherstellung der unterbrochenen Längsvernetzung des Flusses Bibere.

Starthilfe für Landschaftsgestalter Biber 

Der Biber kann wie keine andere Tierart vielfältige Lebensräume und Strukturen schaffen. Auf rund der Hälfte der Projektfläche soll daher er der hauptsächliche Landschaftsgestalter und Baumeister sein. Um ihm die Arbeit etwas zu erleichtern, wurden in einigen Zonen der «Mühlematt» die Wiesen bewusst vernässt. Mehrere hundert neu gepflanzte Weiden sollen die Nager auf die Fläche locken. Mit ihrem Stauen und Graben werden die Tiere dafür sorgen, dass in der «Mühlematt» ein lebendiges und dynamisches Naturparadies entsteht, von dem Tiere wie etwa der Grasfrosch, der Teichrohrsänger oder die gebänderte Prachtlibelle profitieren werden. 

Groppen und Forellen können wieder wandern

Im Rahmen der baulichen Aufwertung des Projektgebietes wurde auch die Bibere wieder passierbar gemacht, indem man das Stauwehr durch einen Beckenpass ersetzte. Viel neu eingebautes Totholz macht das Gewässer zu einem strukturreichen Lebensraum, in dem  Forellen, Groppen und andere Wasserlebewesen wieder ohne Hindernisse wandern können. Hinter der gelungenen Aufwertung der Biberaue Ferenbalm steht die gute Zusammenarbeit der beiden Kantone Bern und Fribourg, der Gemeinde Ferenbalm und Pro Natura.

Aktion Biber & Co. – Einsatz für unser Gewässer
Mit «Hallo Biber!» hat sich Pro Natura von 2000 bis 2017 für die Fliessgewässer und den Biber engagiert. Im Januar 2018 wurde dieses Engagement mit der «Aktion Biber & Co.» auf zusätzliche Gewässerlebensräume ausgeweitet. Weiterhin mit dem sympathischen Nager als Botschafter will sich die neue Aktion für ein grosses, artenreiches Mosaik aus bestehenden und neuen Feucht-gebieten in der Schweiz einsetzen. Dazu möchte Pro Natura neu auch auf die Gefährdung von Quellen aufmerksam machen, Teiche und Weiher anlegen, Auen schaffen sowie unsere kleineren Bäche ausdolen oder aufwerten. Die «Aktion Biber & Co.» ist in den Kantonen Bern, Solothurn, Aargau, Luzern, Thurgau, Zürich, Zug und Graubünden aktiv. Die regionalen Aktionen sind Anlaufstelle für die Bevölkerung und für die lokalen Behörden. Sie informieren mit Exkursionen und Vorträgen über Biber, Wasseramsel, Quelljungfer, Aal und Laubfrosch. Von konkreten Aufwertungsprojekten – wie z. B. der Biberaue in Ferenbalm – profitieren viele bedrohte und seltene Tier- und Pflanzenarten. Diese Biotope sind auch attraktive Erlebnis- und Erholungsräume für den Menschen.

Weitere Informationen

Auskünfte:

  • Projektleiter: Peter Lakerveld, Tel. 079 708 04 90, @email
  • Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekretär Pro Natura, Tel. 079 509 35 49, [email protected] 

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Lebensraum Wiese
laufende Projekte

Aktuell fördern wir mit über 250 Projekten die Natur und die Artenvielfalt in allen Regionen der Schweiz. Dies ist nur dank Spenden und Mitgliederbeiträgen möglich. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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