Progetti
Die Schweiz war einst überzogen von einem Netz aus Gewässern und Feuchtgebieten. Kleine und grössere Bäche, Flüsse, Feuchtwiesen und Moorflächen prägten die Landschaft. Ein Paradies für viele Tiere und Pflanzen.
Feuchtgebiete sind rar geworden
In den letzten 200 Jahren legte der Mensch den grössten Teil der feuchten Lebensräume trocken. Die Gewässer wurden massiv verbaut und der Energiegewinnung zugeführt. Heute sind Feuchtgebiete meist nur noch isolierte Flecken, klein und inmitten von intensiv genutzten Gebieten. Eingezwängt in Siedlungen, Äcker oder Wiesen fliessen kanalisierte oder begradigte Wasserläufe. Viele kleine Bäche sind heute in unterirdische Röhren gelegt, unzugänglich für alle wasserliebenden Tiere und Pflanzen. Verbaute Flüsse verhindern die Wanderung der Fische zu ihren Laichplätzen. Lebendige Lebensräume im und am Gewässer fehlen fast überall.
In den letzten Jahren hat ein Umdenken begonnen. Das Wasser soll wieder mehr Platz in unserer Landschaft erhalten. Doch noch ist das Netz der Schweizer Feuchtgebiete und Gewässer äusserst lückenhaft. Biber, Aal oder Wasseramsel vermissen immer noch geeignete Lebensräume wie strukturreiche Ufer, dynamische Auenbereiche oder natürlich fliessende Bach- und Flussabschnitte.
Fliessgewässer «unter Strom»
Pro Natura setzt sich für naturnahe Fliessgewässer ein, die Heimat sind für unterschiedlichste Tiere und Pflanzen. Doch das Ökosystem der Flüsse und Bäche ist auch heute noch durch neue Bauprojekte und Begehrlichkeiten bedroht. Dabei spielen immer wieder Projekte für Wasserkraftwerke die Hauptrolle. Fast jeder Tropfen Wasser fliesst in der Schweiz heute schon mehrfach durch eine Turbine. Bleiben die letzten freien Gewässer verschont?
Gewässer brauchen unsere Hilfe
Pro Natura setzt sich dafür ein, dass Gewässer den nötigen Raum erhalten. Wir führen Aufwertungsprojekte durch und engagieren uns in der Politik für die verschiedenen Lebewesen der Gewässer. Wenn Bäche und Flüsse mehr Platz erhalten, dient das auch dem Hochwasserschutz. Mehr Raum für Gewässer bedeutet kleinere Hochwasserspitzen und damit auch weniger Schadenpotenzial in den Gebieten flussabwärts.
Quellen – einzigartige Lebensräume
Haben Sie schon einmal Wasser aus einer noch frei sprudelnden Quelle getrunken? Quellwasser ist kühl, nährstoff- und sauerstoffarm und sehr erfrischend. In Quellen leben sehr spezialisierte Tiere. Neben Köcherfliegen, Schnecken, Strudelwürmern und anderen Kleintieren leben oft auch Feuersalamander-Larven in Quellen. Wenn Menschen Quellen nutzen und diese fassen, machen sie so wertvollen Lebensraum zunichte.
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Label «naturemade star»Das Label für unberührte Schweizer Gewässer «Gewässerperle PLUS»Documenti scaricabili
Ausbau Wasserkraftnutzung: Was muss die Natur noch…
Projekte für lebendige Gewässer
L’Initiative paysage salue les améliorations à la LAT2
Ancrage des objectifs de stabilisation
La commission soutient les objectifs de stabilisation du nombre de bâtiments et de la surface imperméabilisée hors zones à bâtir. Cet objectif et sa mise en œuvre sont décisifs pour la protection du paysage, du patrimoine bâti et de la biodiversité. Avec cela, la CEATE-N, comme le Conseil des Etats avant elle, reprend une des principales revendications de l’Initiative paysage, sous une forme atténuée. L’Initiative paysage salue aussi que la commission se soit positionnée contre de nouvelles dispositions dérogatoires supplémentaires, par exemple dans l’art. 16a, concernant les installations et constructions non conformes à l’affectation de la zone agricole.
A l’inverse du Conseil des Etats, la CEATE-N a rejeté lors de séance du 29 mars la proposition qui prévoyait d’autoriser la rénovation sans limite de bâtiments agricoles en bâtiments de résidence (surtout secondaire), en biffant l’article 8c 1bis. L’Initiative paysage salue cette décision, tout comme les restrictions supplémentaires à “l’approche territoriale” décidées par la commission.
Il est également réjouissant de constater qu’avec l’article 24bis, la commission cherche à ce que les installations infrastructurelles hors zones à bâtir soient regroupées autant que possible.
Par contre, l’Initiative paysage déplore qu’à l’article 24quater, la majorité de la commission s’est prononcée contre des possibilités fédéralistes de protection des paysages et des terres cultivables.
Questions en suspens
Que la commission ait accepté cette version sans opposition est un bon signe. Des points importants restent toutefois en suspens à l’issue des travaux de la commission et il n’est pas possible de tirer des conclusions définitives sur la base seule du communiqué de presse de la CEATE-N.
L’Initiative appelle le Conseil national à mettre en œuvre les décisions prises de justesse par la commission dans le sens de la protection de la nature, du paysage et des terres cultivables. Il y a encore des points critiques qu’il convient de régler, par exemple par rapport à l’article 37, al. 2, relatif à des exceptions supplémentaires concernant la démolition, la reconstruction et l’agrandissement d’établissements d’hébergement situés hors zones.
Compromis valable
« Les décisions de la CEATE-N représentent un net progrès par rapport à la version du Conseil des Etats. Si les propositions de la majorité de la commission sont maintenues jusqu’au vote final, la loi révisée et ses objectifs de stabilisation, y compris leur mise en œuvre efficace, apporteront des améliorations pour le paysage, la protection des terres cultivables, la culture du bâti et la biodiversité », déclare Elena Strozzi, responsable du secrétariat de l’Initiative paysage.
Les détails du travail de la commission ne sont pas encore connus. Les initiant·e·s évalueront la LAT2 dans son ensemble lorsque le dépliant avec les propositions de la CEATE-N sera disponible. L’Initiative paysage sera très attentive aux débats au Conseil national et à l’étape décisive de l’élimination des divergences. Cependant, si le Conseil national reprend les propositions à ce jour connues de sa commission sans faire de concessions importantes, ce compromis pour atteindre les objectifs de l’Initiative paysage va dans la bonne direction.
Contacts:
- Pro Natura : Sarah Pearson Perret, secrétaire romande, @email, tél. 079 688 72 24
- BirdLife Suisse : Jan Schudel, chargé de projet politique, tél. 076 479 98 78
- Fondation suisse pour la protection et l’aménagement du paysage : Raimund Rodewald, directeur, tél. 079 133 16 39
- Patrimoine suisse : Patrick Schoeck, responsable culture du bâti, tél. 079 758 50 60
- Responsable de la campagne Initiative paysage : Elena Strozzi, @email, tél. 079 555 33 79
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Communiqué aux médias de l’association de soutien à l’Initiative paysage
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Site internet de l'Initiative paysageEin Gespräch über schmelzende Gletscher und die Klimakrise
Gebirgsgletscher gelten weltweit als wichtige Indikatoren für Änderungen des Klimas. So auch in der Schweiz mit ihren heute noch 1400 Gletschern. Viele von ihnen werden in Folge der Klimakrise in den kommenden Jahrzehnten schrumpfen und verschwinden.
Seit Laudo Albrecht als junger Mann zum Aletschgletscher gewandert ist und in seinem Leben tausende Stunden an dessen Rand verbracht hat, schrumpft der Gletscher und dies in den vergangenen Jahren zunehmend schneller.
Die Geschwindigkeit der globalen Gletscherschmelze ist ohne Beispiel in der Erdgeschichte
Was auf den ersten Blick gar nicht so schlimm scheint, hat weitreichende Folgen für uns Menschen und die Biodiversität. Mit der Gletscherschmelze fliesst das in den Gletschern gebundene Wasser ins Meer und geht als Trinkwasserspeicher und für die Natur verloren. Folgen sind:
- Trockene Flüsse
- Sinkender Grundwasserspiegel
- Wassermangel
- Dürrekatastrophen
Der Öffentlichkeit wenig bekannt scheint, dass ein vollständiges Abtauen der Gletscher nicht mehr zu verhindern ist, wenn Gletscher zu viel ihrer Masse verloren haben. Dies ist bei einigen Gletschern in der Schweiz schon heute so weit. Sie sind schon verschwunden oder werden in den kommenden Jahren verschwinden.
Das Pro Natura Zentrum Aletsch forscht und misst
Seit 1992 misst das Pro Natura Zentrum Aletsch die Abschmelzung des Aletschgletschers. Dafür bohren die Mitarbeitenden drei Mal pro Sommer eine Messstange in den Gletscher. Jedes Mal, wenn sie auf einer Gletschertour bei der Messstelle vorbeiwandern, wird der neue Stand der Eisoberfläche mit einem Klebeband markiert und mit dem Datum versehen. Durchschnittlich schmelzen im Sommer 10 – 12 Zentimeter pro Tag ab.
Auf der Hohfluh beginnt unsere Wanderung, unser Gespräch mit Blick auf den Aletschgletscher und die umliegenden Berggipfel. An diesem sonnigen, freundlichen Tag weist hier oben auf den ersten Blick nichts auf die Klima- und Biodiversitätskrise hin. Im Gespräch mit Isabella und Laudo wird aber schnell klar, dass der schöne Schein trügerisch ist.
Rückgang des Aletschgletschers zwischen 2001 und 2022
Die Folgen für die Natur, die Biodiversität bleiben nicht aus
Isabella Albrecht weist im Gespräch darauf hin, dass sich die Pflanzen der Alpen über sehr lange Zeit an die harschen Bedingungen ihres Lebensraums angepasst haben.
«Lange Winter, kurze Sommer, wenig Nährstoffe und viel Sonneneinstrahlung prägen den Lebensraum der artenreichsten Wiesen und Weiden der Schweiz. Durch die Klimaerwärmung wird sich die Zusammensetzung der Vegetation ändern. Wärmeliebende Pflanzen aus tieferen Höhenstufen, können auch in höheren Lagen gut wachsen, wenn das Klima in den Höhen wärmer wird. Sie werden dadurch alpine Arten nach oben verdrängen. Die von den Pflanzen abhängigen Tierarten werden mitwandern müssen. Auf den Bergspitzen ist jedoch weniger Platz vorhanden; die verbleibenden Lebensräume werden deshalb immer kleiner für unsere prächtige alpine Flora werden.»
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Matthias Sorg
- Stängellose Leimkraut (Silene acaulis), eine typische Polsterpflanze alpiner Rasen.
Ohne Tannenhäher keine Arven
Die Arve ist ein extrem frostharter, knorriger, langsam wachsender Baum. Steigen die Temperaturen wird sie durch konkurrenzstarke Baumarten wie die Fichte verdrängt. Diese wird heute schon durch die Klimakrise aus dem Mittelland verdrängt. Arven können sich nur sehr langsam in höhere Lagen ausbreiten. Denn ihre Samen werden nur durch den Tannenhäher verteilt. Sie ist zur Verbreitung auf diesen Alpenvogel angewiesen. Dieser scheint aber der bisherigen Baumgrenze treu zu bleiben und nur wenige Samen in höhere Lagen zu tragen. Möglicherweise kann die Arve somit nicht schnell genug nach oben wandern und ist der Konkurrenz durch Baumarten aus tieferen Lagen ausgeliefert.
Die Veränderungen der Pflanzengesellschaften auf den Berggipfeln aufgrund der Klimakrise werden weltweit mit dem internationalen Projekt «GLORIA» untersucht, an dem sich auch die Schweiz beteiligt.
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Matthias Sorg
- Tannenhäher auf Arve im Aletschwald.
Drohende Wohnungsnot bei den Murmeltieren
Laudo Albrecht kennt alle Murmeltierkolonien im Gebiet Rieder- und Bettmeralp. Am Schluss unserer Wanderung führt er uns an einer kleinen Kolonie am Rande der Riederalp vorbei. Laudo erklärt: «Murmeltiere haben keine Schweissdrüsen und können nicht schwitzen. An heissen Tagen beschränken sie ihre Aktivitäten deshalb und verweilen in ihren kühlen Erdhöhlen. Dadurch bleibt ihnen aber weniger Zeit, um das benötigte Fettpolster für den Winter anzufressen.»
Ungenügende Fettreserven können im Winterschlaf aber tödlich sein. Auch die Murmeltiere werden daher in höhere Lagen ausweichen müssen, wo die Sommertage noch kühler sind. Nur werden sie dort mit zunehmender Höhe immer weniger brauchbaren Untergrund für ihre Erdhöhlen finden. Der Fels wird ihren Höhlenbau verunmöglichen.
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Matthias Sorg
- Murmeltier liegt im Frühjahr an der Sonne.
Unser Gespräch zeigt: Es braucht eine Wende
Die Klimakrise verändert unsere Umwelt: Am Schwinden der Gletscher weltweit, sieht man dies ganz deutlich. Mit was für Herausforderungen künftige Generationen kämpfen müssen, ist schwer abzuschätzen. Denn die Wechselwirkungen zwischen Klima und Ökosystemen sind komplex und vielfältig. Wie lange können wir noch damit zuwarten wirksame Massnahmen zu ergreifen? Der Klimakrise entgegenwirken und das Schmelzen der Gletscher verlangsamen können wir heute schon, indem wir:
- Fossile Energien durch erneuerbare ersetzen
- Den Energieverbrauch gesamthaft stark reduzieren
- Lebensräume, die CO2 aufnehmen und binden (z.B. Wälder, Flachmoore), pflegen und schützen
- Uns politisch für Klima- und Naturschutz engagieren.
Hintergrundinformationen
Werden fossile Brennstoffe verbrannt, entsteht Kohlendioxid CO2. Durch dieses CO2, sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase wie Methan, Lachgas oder synthetische Gase, wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Temperaturen steigen. Die Emissionen sind vor allem vom Menschen verursacht. Sie haben in den letzten Jahrzehnten derart zugenommen, dass wir heute von einer massiven Klimaerwärmung in kurzer Zeit sprechen. Der grösste Teil der Treibhausgasemissionen in der Schweiz stammt übrigens aus dem Verkehr (31% durch den Verkehr, ohne internationalen Flug- und Schiffsverkehr. Quelle: BAFU).
Der Treibhauseffekt
Ein Teil der kurzwelligen Sonnenstrahlung durchdringt die Atmosphäre, wird von der Erdoberfläche aufgenommen und dann als langwellige Strahlung wieder abgegeben. Treibhausgase verhindern, dass die langwellige Strahlung die Atmosphäre erneut zu durchdringen vermag. Dadurch werden die unteren Schichten der Atmosphäre und die Erdoberfläche erwärmt. Grundsätzlich ist der Treibhauseffekt also etwas Natürliches; ohne ihn wäre es deutlich kühler und ein Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich.
Die bereits beobachtbaren Veränderungen zeigen: Wir sind mittendrin im Klimawandel. Die Schweiz muss sich auf trockenere Sommer, heftigere Niederschläge, mehr Hitzetage und schneeärmere Winter gefasst machen. In den Alpen erwarten die Forschenden einen besonders starken Anstieg der Temperatur: Über Landmassen ist die Erwärmung stärker als im globalen Mittel. Je mehr nun die Gletscher schmelzen, desto mehr Landmassen werden freigegeben. Entsprechend nimmt die Erwärmung zu.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
MeteoSchweiz zeigt auf der nachfolgenden Grafik für jedes Jahr von 1864 bis 2018 eine kleine Schweizer Karte, auf der die Temperaturabweichung vom Mittel der Jahre 1961-1990 zu sehen ist. © MeteoSchweiz
Niemand weiss, wie sich das Klima in Zukunft entwickeln wird. Deshalb arbeiten die Wissenschaftler mit verschiedenen Szenarien und fragen sich zum Beispiel: Wie sieht der Gletscher gegen Ende des Jahrhunderts aus? Die Eismassen werden deutlich länger erhalten bleiben, wenn konsequenter Klimaschutz betrieben wird und die Emissionen stark reduziert werden. Damit lässt sich die Erwärmung wahrscheinlich auf 2 Grad begrenzen, wie es im Pariser Abkommen als Ziel formuliert ist.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
Der Grosse Aletschgletscher ist ein eindrücklicher Gradmesser für die Änderungen des Klimas: Im Laufe der Zeit reagierte er auf Warm- und Kaltzeiten durch Rückzüge beziehungsweise Vorstösse. Seit den 1980er Jahren schmelzen aber die Gletscher schneller als davor. So auch der Grosse Aletschgletscher. Dies ist eine direkte Auswirkung der aktuellen Klimaerwärmung.
Während die Änderungen in der Länge des Gletschers von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich sein können, ergibt sich ein klarer Trend, wenn der Schwund der einzelnen Jahre aufsummiert wird: Der Rückgang nimmt stetig zu.
Mit fast 80 km2 Fläche ist der Grosse Aletschgletscher der grösste Gletscher der Alpen. Im ihm sind rund 20% des Eisvolumens der Schweiz gespeichert. Nun könnten wir annehmen, dass der Aletschgletscher aufgrund seiner Grösse der Klimakrise am besten trotzt. Dies ist aber nicht der Fall. Der Gletscher ist viel zu gross für das heutige Klima und wird sich auch im Fall eines starken Klimaschutzes massiv zurückziehen. Bis im Jahr 2100 wird er über die Hälfte seines Volumens verlieren. Bis 2050 geschieht dies nahezu unabhängig von der weiteren Klimaentwicklung. Ab etwa 2040 dürfte ein erster von vielen Seen im tief eingeschnittenen Tal unter dem Aletschgletscher zum Vorschein kommen. Die neuen Seen werden von da an die Landschaft prägen. Wenn wir die Klimakrise in den Griff bekommen, kann sich das Gletscherende bis ins Jahr 2100 stabilisieren, allerdings erst rund 10 km talaufwärts von der heutigen Position. Ohne griffigen Klimaschutz hingegen könnte sich um etwa 2080 am Konkordiaplatz ein riesiger Gletschersee bilden. In diesem Extremszenario bleibt sogar am Jungfraujoch kein Eis mehr übrig.
Un entretien sur la fonte des glaciers et la crise climatique
Les glaciers de montagne sont considérés dans le monde entier comme des indicateurs importants des changements climatiques. C’est également le cas en Suisse, qui compte aujourd’hui encore 1400 glaciers. Nombre d’entre eux vont reculer et disparaître dans les décennies à venir en raison de la crise climatique.
Laudo Albrecht se rend au glacier d’Aletsch depuis qu’il est jeune homme. Il a passé des milliers d’heures dans cette région au cours de sa vie et a pu voir le glacier se retirer, à un rythme toujours plus rapide ces dernières années.
Une vitesse de la fonte sans précédent
Ce phénomène qui ne semble pas si grave à première vue a pourtant des conséquences importantes pour nous et pour la biodiversité. Avec la fonte des glaciers, l’eau retenue dans les glaciers gagne la mer. On perd ainsi un important réservoir d’eau potable pour nous et pour la nature. Les conséquences sont les suivantes:
- assèchement des rivières
- baisse du niveau des nappes phréatiques
- pénurie d’eau
- sécheresses dramatiques
Le grand public ignore souvent que la fonte complète des glaciers ne peut plus être évitée lorsqu’ils ont perdu une trop grande partie de leur masse. C’est déjà le cas pour certains glaciers de Suisse. Ils ont déjà disparu ou vont disparaître dans les années à venir.
Mesures du Centre Pro Natura d’Aletsch
Le Centre Pro Natura d’Aletsch mesure la fonte du glacier d’Aletsch depuis 1992. Pour ce faire, ses collaboratrices et collaborateurs insèrent trois fois dans l’été une barre de mesure dans le glacier. Chaque fois qu’ils passent devant le point de mesure lors d’une randonnée sur le glacier, ils marquent le nouveau niveau de la surface de la glace avec un ruban adhésif et indiquent la date. En moyenne, 10 à 12 centimètres de glace fondent chaque jour en été.
C’est à Hohfluh que commence notre randonnée et notre entretien avec vue sur le glacier d’Aletsch et les sommets environnants. En cette journée ensoleillée et conviviale, rien n’indique à première vue la crise du climat et de la biodiversité. Mais en discutant avec Isabella et Laudo, on se rend vite compte que les apparences sont trompeuses.
Recul du glacier d’Aletsch entre 2001 et 2022
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Site internet «OUI à la Loi climat le 18 juin»Des conséquences pour la nature et la biodiversité
Isabella Albrecht souligne au cours de notre entretien que les plantes alpines se sont adaptées pendant très longtemps aux conditions difficiles de leur habitat.
«De longs hivers, des étés courts, peu de nutriments et beaucoup de rayonnement solaire caractérisent le milieu naturel que sont les prairies et pâturages les plus riches en espèces de Suisse. Le réchauffement climatique va modifier la composition de la végétation. Les plantes thermophiles des étages inférieurs peuvent aussi bien pousser à des altitudes plus élevées si le climat se réchauffe en altitude. Elles vont alors repousser les espèces alpines vers le haut. Les espèces animales qui dépendent de ces plantes devront migrer avec elles. Or, il y a moins de place au sommet des montagnes; les milieux naturels restants pour notre magnifique flore alpine seront donc toujours plus modestes.»
-
Matthias Sorg
- Silène acaule (Silene acaulis), une plante tapissante typique des pelouses alpines.
Sans cassenoix mouchetés, pas d’arolles
L’arolle est un arbre à croissance lente, noueux et extrêmement résistant au gel. Si les températures augmentent, il sera évincé par des essences concurrentes comme l’épicéa, lui-même déjà repoussé du Plateau par la crise climatique. Les arolles ne peuvent se propager que très lentement vers des altitudes plus élevées. En effet, leurs graines ne sont dispersées que par le cassenoix moucheté. L’arolle dépend donc entièrement de cet oiseau alpin. Mais celui-ci semble rester fidèle à la limite actuelle des arbres et ne transporte que peu de graines vers des altitudes plus élevées. Il est donc possible que l’arolle ne puisse pas migrer assez rapidement en altitude et soit livré à la concurrence d’arbres de basse altitude.
Les modifications des associations végétales sur les sommets de montagne en raison de la crise climatique sont étudiées dans le monde entier par le projet international «GLORIA» auquel la Suisse participe également.
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Matthias Sorg
- Cassenoix moucheté sur un arolle dans la forêt d’Aletsch.
Risque de pénurie de logements chez les marmottes
Laudo Albrecht connaît toutes les colonies de marmottes de la région de Riederalp et Bettmeralp. À la fin de notre randonnée, il nous fait passer devant une petite colonie en bordure de Riederalp et nous explique la chose suivante: «Les marmottes n’ont pas de glandes sudoripares et ne peuvent pas transpirer. Lorsqu’il fait chaud, elles limitent donc leurs activités et restent dans leurs terriers bien frais. Mais cela leur laisse moins de temps pour accumuler les réserves de graisse nécessaires pour l’hiver.»
Or, des réserves de graisse insuffisantes peuvent être fatales au cours de l’hibernation. Les marmottes devront donc elles aussi se déplacer plus haut en altitude afin de trouver des journées d’été encore relativement fraîches. Cependant, le sol rocheux y est bien moins favorable à la construction de leurs terriers.
-
Matthias Sorg
- Marmotte se prélassant au soleil au printemps.
- Laudo Albrecht
Notre entretien le démontre: il faut opérer un tournant
La crise climatique modifie notre environnement: le recul des glaciers dans le monde le démontre clairement. Il est difficile d’évaluer les défis auxquels les générations futures devront faire face. Car les interactions entre le climat et les écosystèmes sont complexes et multiples. Combien de temps pouvons-nous encore attendre avant de prendre des mesures efficaces? Il est possible dès aujourd’hui de lutter contre la crise climatique et de ralentir la fonte des glaciers en:
- remplaçant les énergies fossiles par des énergies renouvelables
- réduisant fortement notre consommation d’énergie dans son ensemble
- entretenant et protégeant les milieux naturels qui absorbent et fixent le CO2 (p. ex. les forêts et les bas-marais)
- nous engageant politiquement pour la protection du climat et de la nature
Informations de fond
La combustion d’énergies fossiles produit du CO2, ou dioxyde de carbone. Ce CO2, ainsi que d’autres gaz à effet de serre comme le méthane, le protoxyde d’azote ou les gaz synthétiques, renforcent l’effet de serre et font monter les températures. Ces émissions sont principalement dues à l’activité humaine. Elles ont tellement augmenté au cours des dernières décennies que nous parlons aujourd’hui d’un réchauffement climatique massif sur une courte période. En Suisse, la plus grande partie des émissions de gaz à effet de serre provient des transports (soit 31%, sans compter les transports aériens et maritimes internationaux. Source: BAFU)
L’effet de serre
Une partie du rayonnement solaire à ondes courtes traverse l’atmosphère, est absorbée par la surface de la Terre, puis réémise sous forme de rayonnement à ondes longues. Les gaz à effet de serre empêchent le rayonnement à ondes longues de traverser à nouveau l’atmosphère, entraînant un réchauffement des couches inférieures de l’atmosphère et donc de la surface de la Terre. Sur le principe, l’effet de serre est donc un phénomène naturel; sans lui, il ferait bien plus froid et la vie serait impossible à la surface de la Terre.
Les changements déjà observables le démontrent: nous sommes au cœur du changement climatique. La Suisse doit se préparer à des étés plus secs, à des précipitations plus violentes, à davantage de jours de canicule et à des hivers moins enneigés. Dans les Alpes, les équipes de recherche s’attendent à une augmentation particulièrement forte de la température: sur les masses terrestres, le réchauffement est plus important que la moyenne mondiale. Plus les glaciers fondent, plus il se libère de masses terrestres, ce qui aggrave encore le réchauffement.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
MétéoSuisse présente sur le graphique ci-dessous, pour chaque année de 1864 à 2018, une petite carte de la Suisse sur laquelle on peut voir l’écart de température par rapport à la moyenne des années 1961-1990. © MétéoSuisse
Personne ne sait comment le climat va évoluer dans les années à venir. C’est pourquoi les scientifiques travaillent avec différents scénarios et se demandent par exemple à quoi ressembleront les glaciers à la fin du siècle. Les masses de glace se maintiendront bien plus longtemps si l’on protège systématiquement le climat et si l’on réduit fortement les émissions. Cela permettra probablement de limiter le réchauffement à 2 degrés, comme le prévoit l’objectif de l’Accord de Paris.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
Le grand glacier d’Aletsch est un indicateur frappant des changements climatiques: au fil du temps, il a réagi aux périodes chaudes et froides en se retirant ou en avançant. Mais depuis les années 1980, les glaciers fondent plus rapidement qu’avant. C’est le cas du grand glacier d’Aletsch. Il s’agit d’une conséquence directe du réchauffement climatique actuel.
Même si les variations de la longueur du glacier peuvent être très différentes d’une année à l’autre, une tendance claire se dégage si l’on additionne l’amenuisement des différentes années: le recul est en constante augmentation.
Avec une superficie de près de 80 km2, le grand glacier d’Aletsch est le plus grand glacier des Alpes. Il contient environ 20% du volume de glace de la Suisse. On pourrait croire qu’en raison de sa taille, le glacier d’Aletsch est celui qui résiste le mieux à la crise climatique. Mais ce n’est pas le cas. Le glacier est bien trop grand pour le climat actuel et il va diminuer considérablement même si l’on met en œuvre une importante protection du climat. D’ici à 2100, il perdra plus de la moitié de son volume. Jusqu’en 2050, cette diminution sera quasiment indépendante de l’évolution future du climat. À partir de 2040 environ, le premier de nombreux lacs devrait apparaître dans la vallée profondément encaissée située sous le glacier d’Aletsch. Le paysage sera marqué par de nouveaux lacs à partir de ce moment-là. Si nous parvenons à juguler la crise climatique, l’extrémité du glacier pourra se stabiliser d’ici à 2100, mais seulement à une dizaine de kilomètres en amont de sa position actuelle. En revanche, si aucune protection climatique efficace n’est mise en place, un immense lac glaciaire pourrait se former autour de 2080 à la place Concordia. Dans ce scénario extrême, il ne resterait même plus de glace au Jungfraujoch.
Vogelstimmen in der Musik
Bei Christian Marti piepts. Es zwitschert aber auch, trillert und pfeift, wenn der Biologe und Hobbymusiker seinen Vortrag «Vogelstimmen und Musik» orchestriert. Mit Bratsche, Blockflöte, Gitarre, singend, pfeifend und mit den Singstimmen seines Publikums lässt er Vögel in der klassischen Musik erklingen. Ein Hobby, das ihm, wie so vieles, zugeflogen ist. Denn eigentlich faszinierten ihn als Kind ganz andere Tiere. «Von Vögeln hatte ich keine Ahnung.»
«Wir wollen zusammen hinschauen wo in der Musik Vogelstimmen vorkommen. Oder genau genommen hinhören.» (Zitat aus «Vogelstimmen in der Musik»)
Zur Musik fand Marti früh. Wie viele andere Erstklässler blas er die Blockflöte, bevor er zum Bogen griff und fortan Geigensaiten strich. «Am Gymer ging ich mit meiner Geige stolz ins Schulorchester, doch der Dirigent drückte mir eine Bratsche in die Hand: ‹Die spielst du jetzt.›» Christian Marti lacht. «Die vielen Witze über langsame und dumme Bratschisten spare ich mir.» Mit 20 kaufte er sich eine Gitarre. «Es war die Zeit von Mani Matter und wer damals in Bern lebte, hatte eine Gitarre und sang.»
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Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.
Das Pro Natura Magazin nimmt Sie mit in die Natur. Es berichtet über kleine Wunder, grosse Projekte und spannende Persönlichkeiten. Es blickt hinter die Kulissen politischer Entscheide und schildert, wo, wie und warum Pro Natura für die Natur kämpft. Als Mitglied erhalten Sie das Magazin fünf mal im Jahr direkt in Ihren Briefkasten.
Auch die Natur faszinierte Marti schon seit je. «Ich liebe Insekten und habe Aquarien gepflegt. Mit Wasserläufern und Wasserkrebsen. Und ich habe Schmetterlinge gezüchtet und bei Schweizer Jugend forscht mitgemacht. Natürlich wollte ich mich auch im Biologiestudium mit diesen Tieren beschäftigen.» Doch wie aus der Geige im Schulorchester eine Bratsche wurde, wurden aus Insekten und Schmetterlingen an der Uni Vögel. «Leider starb der Professor für Entomologie. Für meine Diplomarbeit bin ich dann bei den Vögeln gelandet. Genauer: bei Hühnern. Ich kannte mich mit Vögeln ja nicht gut aus, aber ein schwarzes Birkhuhn von einem weissen Schneehuhn unterscheiden, das kann auch der Marti, hat sich mein Professor wohl gedacht.» In der Vogelwarte Sempach landete Marti ebenfalls eher zufällig. Sein Traum war es, zu unterrichten und er hatte auch eine mehrjährige Stellvertretung. Aus einer Festanstellung wurde aber nichts. «Ein paar Jahre arbeitete ich in verschiedenen Jobs und war eines Tages in der Vogelwarte, um etwas in der Bibliothek nachzuschlagen, als ich den damaligen Leiter traf.» Dieser hatte eine auf ein Jahr befristete Stelle zu vergeben. Marti nahm an, übersiedelte mit seiner Familie nach Sempach – und blieb der Vogelwarte 31 Jahre bis zur Pensionierung treu.
Und, wie könnte es anders sein, führte ein weiterer Zufall dazu, dass er vor rund 25 Jahren Musik und Vögel miteinander verband. «Für ein Konzert wurde ein Ornithologe gesucht, der eine Einführung über Vogelstimmen in der Musik halten sollte – seither hat mich das Thema nicht mehr losgelassen.» Er begann, Vorträge zu halten, spielte Vogelstimmen und Musikstücke von Tonbändern ab. «Das hat aber oft nicht funktioniert. Dann hatte ich die Idee, zu pfeifen, Flöte, Bratsche und Gitarre zu spielen und mit dem Publikum zu singen.» Marti versuchte das in einem Rotaryclub. «Ich war unsicher, ob diese Herren in ihren schicken Anzügen mitsingen würden – doch sie taten es. Aus vollem Hals. Da merkte ich, dass der Vortrag so viel interessanter ist.» Und das ist er noch immer, unterdessen stand Marti damit über 100-mal auf der Bühne.
In der Nähe erklingt ein Vogelruf. «Die Kohlmeise. Ich höre Vögel wohl anders als andere, ich muss sie immer bestimmen. Die Kohlmeise…», er pfeift «…ist nicht so schwierig, sie kann aber auch zwei- oder dreisilbig singen», er pfeift auch das vor. «Sie kommt in der Musik relativ häufig vor.» Marti stimmt das Lied «Zyt isch do» an. «Das ist ein Kohlmeisenmotiv. Aber auch andere Vögel wie den Kuckuck findet man häufig und der Paradevogel ist die Nachtigall. Wobei es gar nicht so viele Vogelarten gibt, die in der Musik vorkommen…» Und da ist Marti schon mitten drin in seinem Vortrag…
BETTINA EPPER, Redaktionsleiterin des Pro Natura Magazins.
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Les chants d’oiseaux
Quand Christian Marti donne sa conférence «Cris et chants d’oiseaux dans la musique» – d’où sont extraites les citations présentes ici –, ça piaille, ça gazouille, ça pépie et ça siffle. Avec un alto, une flûte à bec ou encore une guitare, il fait découvrir la présence des oiseaux dans la musique classique en mettant à contribution son public. Un hobby auquel il est arrivé par hasard. Car en tant qu’enfant, il était fasciné par d’autres animaux. «En oiseaux, je n’y connaissais rien.»
«Essayons de voir - ou devrais-je dire d’entendre? - dans quels morceaux nous reconnaissons des cris et des chants d’oiseaux.»
A l’instar de nombreux enfants lorsqu’ils commencent à fréquenter les bancs d’école, il s’est tout d’abord essayé à la flûte à bec avant de jeter son dévolu sur le violon. «Au gymnase, j’ai intégré les pupitres des violons dans l’orchestre de l’école, assez fier, mais le chef d’orchestre a décrété: «A partir de maintenant, tu joueras de l’alto». A 20 ans, il s’achète une guitare. «C’était l’époque de Mani Matter, quiconque habitait à Berne en avait une et chantait.»
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Cet article a été publié dans le Magazine Pro Natura.
Le Magazine Pro Natura vous dévoile les petites merveilles de la nature, vous informe au sujet de gros projets et vous présente des personnalités captivantes. Il porte un éclairage sur les dessous des décisions politiques et révèle où, comment et pourquoi Pro Natura lutte pour la nature. Tous les membres Pro Natura le reçoivent cinq fois par an.
Christian Marti a toujours été fasciné par la nature. «J’adore les insectes et j’ai eu plusieurs aquariums avec des gerridés et des crevettes. J’ai aussi fait de l’élevage de papillons et ai été actif au sein de la fondation Science et jeunesse. Et bien évidemment, je voulais consacrer mes études de biologie à ces animaux.» Mais de la même manière qu’il a troqué son violon pour un alto en intégrant l’orchestre, il a remplacé les insectes et les papillons par les oiseaux lorsqu’il était à l’université. «Le professeur d’entomologie est malheureusement décédé. Pour mon mémoire, je me suis donc rabattu sur les oiseaux, plus précisément sur les poules. Je n’y connaissais pas grand-chose, mais mon professeur s’est sûrement dit que même moi, je serais capable de différencier un tétras-lyre d’une perdrix.»
C’est aussi un peu par hasard que Christian Marti a atterri à la Station ornithologique suisse de Sempach. Il rêvait d’enseigner et a occupé un poste de remplaçant pendant plusieurs années. «J’ai eu différents emplois pendant quelque temps. Un jour, alors que j’étais à la Station ornithologique pour chercher des informations à la bibliothèque, j’ai rencontré le responsable de l’époque.» Un poste d’un an était à pourvoir. Christian Marti l’accepta, déménagea à Sempach avec toute sa famille et resta à la station pendant trente et un ans, jusqu’à sa retraite.
Mais comment en est-il arrivé à associer musique et chants d’oiseaux, voilà près de vingt-cinq ans? Par hasard, bien sûr ! «A l’occasion d’un concert, nous cherchions un ornithologue pour venir parler des différents cris d’oiseaux dans la musique. Cette passion ne m’a plus quitté.» Il a commencé par donner des conférences en jouant des morceaux et des chants à partir de bandes magnétiques. «Mais ça ne fonctionnait souvent pas bien. Il m’est alors venu l’idée de siffler, de jouer de la flûte, de l’alto et de la guitare, et de chanter avec le public.» Christian Marti tente l’expérience au Rotary Club. «Je n’étais pas sûr que ces hommes en costume cravate accepteraient de chanter, et pourtant! Ils l’ont fait, même à pleins poumons! C’est à ce moment-là que j’ai réalisé que la conférence était bien plus intéressante comme ça.» Depuis, il l’a donnée plus d’une centaine de fois – preuve qu’elle l’est toujours autant.
Dans un arbre tout proche, le cri d’un oiseau retentit : «Une mésange charbonnière», explique Christian Marti. «Je n’entends pas le chant des oiseaux comme tout le monde, j’ai besoin de les identifier. La mésange charbonnière est facile à reconnaître…» – il siffle – «…mais son chant peut être composé de deux ou trois syllabes.» Il siffle à nouveau. «En musique, elle revient assez souvent, tout comme le coucou. Et l’oiseau le plus fréquent pour les parades est le rossignol. Cela étant, on ne rencontre pas tant d’espèces que ça dans la musique.» Et le voilà reparti, emporté par sa passion.
BETTINA EPPER est rédactrice alémanique du Magazine Pro Natura.
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Photos pour les médias «Des dominos pour la biodiversité»
- dans le cadre d'un reportage sur Pro Natura
- avec mention correcte du copyright © Pro Natura
Foto per i media «domino per la biodiversità»
- in relazione a reportage su Pro Natura
- con la corretta indicazione del copyright © Pro Natura
Die Krise der Biodiversität: ein gigantischer Dominoeffekt
Drei von fünf Personen sind laut einer gfs-Umfrage der Meinung, dass es der Biodiversität in der Schweiz ziemlich gut geht. Dabei sind mehr als ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten und die Hälfte aller Lebensräume hierzulande bedroht. «Diese Diskrepanz ist hoch problematisch», kritisiert Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin von Pro Natura. «Solange sich die Bevölkerung der Biodiversitätskrise und ihrer Folgen nicht bewusst ist, wird die Schweiz ihre im Dezember 2022 in Montreal eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz der Natur kaum umsetzen und setzt damit unsere Lebensgrundalge aufs Spiel», warnt sie.
Ein Sinnbild des Artensterbens auf dem Bundesplatz
Die Situation erfordert einen Weckruf! Zum Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai stellt Pro Natura deshalb riesige Dominosteine mit Bildern einheimischer Tier- und Pflanzenarten auf den Bundesplatz. Im Beisein diverser Naturbotschafter:innen fallen um fünf vor zwölf die Steine und zeigen den gigantischen Dominoeffekt, der durch das Massenaussterben der Arten ausgelöst wird. Mit jeder Art, die fällt, werden die natürlichen Kreisläufe weiter geschwächt, bis die Art kippt, die den Effekt angestossen hat: der Mensch.
Wenn wir jetzt nicht reagieren, wird die Biodiversitätskrise direkte Auswirkungen auf die Schweizer Bevölkerung haben. Sie bedroht natürliche Leistungen wie die Reinigung von Wasser und Luft, die Schutzwirkung der Wälder vor Lawinen und Erdrutschen, aber auch die Landwirtschaft, die von bestäubenden Insekten abhängig ist und unser psychisches Wohlergehen, das von intakter Natur profitiert.
Die Biodiversität muss zum zentralen Wahlthema werden
«Unter den OECD-Ländern ist die Schweiz das Schlusslicht in Sachen Naturschutz», bedauert Friedrich Wulf, Experte für internationale Biodiversitätspolitik bei Pro Natura und Sekretär des Schweizer Komitees der IUCN (International Union for Conservation of Nature). «Wir haben die höchste Anzahl bedrohter Arten und mit nur 6,6 % den geringsten Anteil streng geschützter Landesfläche.»
«Damit sich das ändert, muss die Biodiversität zu einem zentralen Thema der nationalen Wahlen diesen Herbst werden», fordert Pro Natura Präsidentin Schneider Schüttel. «Alle Kandidierenden sollten systematisch nach ihren Vorschlägen zur Bewältigung der Biodiversitätskrise gefragt werden. Nur so können die Schweizerinnen und Schweizer bei den nationalen Wahlen im Herbst auch der Natur eine Stimme geben.»
Kontakte:
- Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin, @email, 078 603 87 25
- Urs Leugger-Eggimann, Geschäftsleiter, @email, 061 317 91 44
- Friedrich Wulf, Projektleiter Internationale Biodiversitätspolitik, @email,
079 216 02 06 - Medienstelle: Sarah Huwiler, Stv. Medienverantwortliche, @email, 079 826 69 47
Pressebilder:
Gleich im Anschluss an die Aktion stellen wir unter folgendem Link Bildmaterial der Aktion zu Verfügung: www.pronatura.ch/de/pressebilder-biodiversitaetsdomino
Die Biodiversitätskrise in der Politik
Trotz anerkanntem Handlungsbedarf verweigert die Kommission des Ständerates die Diskussion über die Biodiversitätskrise. Wer den verheerenden Dominoeffekt des Artensterbens verstanden hat, kann den Ständerat hier zum Umdenken auffordern: appell-biodiversität.ch
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Dominoeffekt der Biodiversitätskrise © Pro Natura
La crise de la biodiversité, un gigantesque effet domino dont les Suissesses et les Suisses n’ont pas conscience
Selon un sondage GFS de 2022, trois personnes sur cinq estiment qu’en Suisse, la biodiversité se porte plutôt bien. Pourtant, elle est en crise. Plus d’un tiers des espèces animales et végétales est menacé, 40 % des oiseaux nicheurs sont en danger, 60 % des insectes déclinent gravement. Les habitats des espèces indigènes s’amenuisent, tandis que leur qualité et leur interconnectivité se dégradent. Depuis 1900, la superficie des marais a diminué de 82 %, et 95 % des prairies et pâturages secs ont disparu. «Il existe un profond décalage, très problématique, entre l’image positive qu’a la population de la biodiversité suisse et son état réel», déplore Ursula Schneider Schüttel, Présidente de Pro Natura. «Tant que sa population n’aura pas connaissance de la crise de la biodiversité et de ses conséquences, il y a peu d’espoir de voir la Suisse mettre en œuvre les engagements pris à Montréal en décembre 2022 et se doter d’une infrastructure écologique fonctionnelle», alerte Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande de Pro Natura et Présidente du Comité suisse de l’UICN.
Une action sur la Place fédérale pour symboliser la disparition des espèces
Pour remédier à cette situation, Pro Natura lance un cri d’alarme sur la Place fédérale avec un jeu de dominos de grande taille, sur lesquels sont imprimées des images d’espèces animales et végétales présentes en Suisse et, pour certaines, menacées. En ce 22 mai, journée internationale de la biodiversité, la cascade des dominos symbolise le phénomène d’entrainement généré par la disparition des espèces, qui se termine par la bascule de la pièce qui représente l’être humain.
Sans réaction, la crise de la biodiversité aura des impacts directs sur la population suisse. La menace plane sur les capacités naturelles d’épuration de l’eau et de l’air, sur le caractère protecteur des forêts contre les avalanches et les glissements de terrain, ainsi que sur l’agriculture qui dépend des insectes pollinisateurs. En outre, le bien-être généré par les loisirs en plein air et les vertus du ressourcement dans la nature seront impactés par l’uniformisation des paysages et leur caractère stérile.
A l’occasion des élections fédérales, la biodiversité doit devenir un thème central
Comparée aux autres pays de l’OCDE, la Suisse compte le plus grand nombre d’espèces menacées. Par ailleurs, seuls 6,6 % de la surface du pays sont strictement protégés au niveau national. Dans ces domaines, nous sommes lanterne rouge. Pourtant, la biodiversité est la source de notre existence et de notre qualité de vie. Il est donc essentiel qu’elle devienne un thème central de la campagne des élections fédérales et dans les médias. «Il serait très intéressant que les médias demandent systématiquement à tous les candidats et candidates leurs propositions pour faire face à la crise de la biodiversité», propose Ursula Schneider Schüttel. Les Suissesses et les Suisses pourront ainsi voter en connaissance de cause.
Contacts:
- Ursula Schneider Schüttel, présidente, @email, 078 603 87 25
- Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande, @email, 024 423 35 66
- Service média: Leo Richard, chargé de communication, @email, 079 378 37 11
Photos de presse:
Aussitôt après l’événement, nous vous fournirons des photos et des vidéos de l’action, accessibles via ce lien: www.pronatura.ch/fr/photos-dominosbiodiversite
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Effet domino de la crise de la biodiversité © Pro Natura
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Im Wald und am Waldrand leben fast die Hälfte aller in der Schweiz bekannten Pflanzen, Tiere und Pilze. Viele dieser waldbewohnenden Arten sind aber trotz der relativ naturnahen Wälder in der Schweiz gefährdet. Diese Arten brauchen zum Beispiel mehr Totholz, mehr Licht oder eine bessere Verbindung mit dem offenen Kulturland. Pro Natura setzt sich in ihren Schutzgebieten und mit Förderprojekten für die Ansprüche dieser Arten ein:
- Wir sichern rund 40 Naturwaldreservate, in welchen viel Totholz steht und natürliche Prozesse ungestört ablaufen können, zum Beispiel im Justistal BE.
- Wir betreuen zahlreiche eigene Schutzgebiete, wo Platz für licht- und wärmeliebende Arten entsteht. Lichte Wälder bieten neue Lebensräume, z.B. für den Schmetterling «Waldteufel», die Orchidee «Frauenschuh» und die seltene Pflanze «Färber-Ginster» im Schutzgebiet Immenberg TG.
- Wir realisieren Projekte, in welchen auch ausserhalb von Schutzgebieten seltene Waldarten gefördert werden. Dank Pro Natura findet der Gelbringfalter im Naturpark Thal wieder mehr lichte Wälder.
Der Lebensraum Wald muss natürlich bleiben
Die Gesellschaft hat viele Ansprüche an den Wald. Er soll vor Naturgefahren schützen und zugleich Luft und Wasser filtern. Der Mensch nutzt Holz, erholt sich, treibt Sport, jagt im Wald. Dies alles bleibt langfristig nur möglich, wenn die Nutzungen naturschonend sind. Naturschonend heisst für uns:
- Wir unterstützen einen strengen Schutz der Waldfläche und sehen es nicht als Problem, dass die Waldfläche zunimmt. Mehr Wald in den Bergen darf nicht zu Lockerungen beim Waldschutz im Flachland führen.
- Wir befürworten die Holzgewinnung im Rahmen eines naturnahen Waldbaus. Dieser verwendet einheimische, standortgerechte Baumarten und fördert natürliche Strukturen und Prozesse im Wald. Eine grosse Vielfalt an heimischen Baumarten ist auch die einzig richtige Antwort auf ein sich änderndes Klima. Wir unterstützen das FSC-Label als Zeichen für eine umwelt- und sozialverträgliche Waldnutzung.
- Die Länge der Waldstrassen soll nicht mehr zunehmen. Neue Strassen müssen durch Rückbau andernorts kompensiert werden.
- 10% des Schweizer Waldes sollen ganz der Natur überlassen werden. Auf weiteren 8% möchten wir die Vielfalt an Tieren und Pflanzen gezielt unterstützen.
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Contatto
Weitere Auskünfte:
Lesly Helbling
Tel. 061 317 91 48
@email
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map.geo.admin: WaldreservateWaldreservatstypen im Detail
Waldreservate sind Naturschutzgebiete im Wald. In der Schweiz werden zwei grundlegend verschiedene Typen unterschieden. Beide haben ihre Berechtigung und sind für die Förderung der Waldbiodiversität nötig.
In Naturwaldreservaten wird vollständig auf die Holznutzung verzichtet. Die Bäume dürfen ihr natürliches Lebensalter erreichen und bleiben auch nach dem Zerfallen im Wald. Dieses Alt- und Totholz wird von unzähligen Pilzen, Flechten und spezialisierten Käfern bewohnt. Erste Waldreservate wurden in der Schweiz ab Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt: Scatlè (1910), Schweizerischer Nationalpark (1914), Aletschwald (1933).
In Sonderwaldreservaten wird der Wald bewirtschaftet und zwar ganz gezielt zugunsten von bestimmten Waldtypen oder seltenen Arten. So gibt es Waldgebiete, die stark aufgelichtet werden, damit die vorhandenen Orchideen gedeihen oder solche, in denen der Wald so gestaltet wird, dass er als Lebensraum für Auerhühner attraktiv ist.
Übersicht über die Waldreservate in der Schweiz
Wald im Klimawandel
Wir befinden uns in einer Klimakrise. Es wird wärmer und trockener. Stürme und andere Extremsituationen nehmen zu. Mit dem Klima ändern sich auch unsere Wälder. Welche Bäume kommen mit diesen Bedingungen am Besten zurecht? Aus unserer Sicht sind folgende Grundgedanken wichtig:
- In der Schweiz gibt es fast 50 heimische Baumarten. Einige Arten sind an trockene und warme Lagen angepasst (zum Beispiel die Trauben-Eiche oder der Schneeballblättrige Ahorn). Im benachbarten Mittelmeerraum wachsen in wärmeren Klimazonen weitere Baumarten. In dieser Vielfalt finden wir genügend Arten für das Klima von morgen.
- Ein zukunftsfähiger Wald braucht vor allem eine Vielfalt an Baumarten, die dem Standort entspricht. Verschwindet eine Baumart z.B. durch längere Trockenheit, dann ist nicht der ganze Wald gefährdet. Gepflanzte Wälder mit mehrheitlich der gleichen Art sind keine gute Ausgangslage. Wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Solche Probleme wie mit der Fichte in den tiefen Lagen dürfen sich nicht wiederholen.
- Das Pflanzen von Bäumen aus Übersee birgt Risiken. Das zeigen die negativen Auswirkungen von Götterbaum und Robinie: Sie vermehren sich sehr erfolgreich und verdrängen die heimischen Pflanzen. Es braucht keine neuen Experimente. Pro Natura steht deshalb der Pflanzung und Förderung weiterer Gastbaumarten aus Übersee kritisch gegenüber, zum Beispiel der Douglasie.
- Der Wald ist dynamisch. Nach Grossereignissen kann er sich oft aus eigener Kraft selbst erneuern. Ohne menschliche Eingriffe entfaltet dieser Lebensraum seine natürliche Regenerationskraft - auch im Zusammenhang mit der Klimakrise.
Pro Natura setzt auf natürliche Biodiversität – also auf die Vielfalt an Lebensräumen, Arten und Erbgut. Dies ist die beste Antwort auf die Ungewissheit, die mit der Klimakrise über unseren Wäldern schwebt.
Projekte für vielfältige Wälder
L’Initiative paysage salue les améliorations à la LAT2
Ancrage des objectifs de stabilisation
La commission soutient les objectifs de stabilisation du nombre de bâtiments et de la surface imperméabilisée hors zones à bâtir. Cet objectif et sa mise en œuvre sont décisifs pour la protection du paysage, du patrimoine bâti et de la biodiversité. Avec cela, la CEATE-N, comme le Conseil des Etats avant elle, reprend une des principales revendications de l’Initiative paysage, sous une forme atténuée. L’Initiative paysage salue aussi que la commission se soit positionnée contre de nouvelles dispositions dérogatoires supplémentaires, par exemple dans l’art. 16a, concernant les installations et constructions non conformes à l’affectation de la zone agricole.
A l’inverse du Conseil des Etats, la CEATE-N a rejeté lors de séance du 29 mars la proposition qui prévoyait d’autoriser la rénovation sans limite de bâtiments agricoles en bâtiments de résidence (surtout secondaire), en biffant l’article 8c 1bis. L’Initiative paysage salue cette décision, tout comme les restrictions supplémentaires à “l’approche territoriale” décidées par la commission.
Il est également réjouissant de constater qu’avec l’article 24bis, la commission cherche à ce que les installations infrastructurelles hors zones à bâtir soient regroupées autant que possible.
Par contre, l’Initiative paysage déplore qu’à l’article 24quater, la majorité de la commission s’est prononcée contre des possibilités fédéralistes de protection des paysages et des terres cultivables.
Questions en suspens
Que la commission ait accepté cette version sans opposition est un bon signe. Des points importants restent toutefois en suspens à l’issue des travaux de la commission et il n’est pas possible de tirer des conclusions définitives sur la base seule du communiqué de presse de la CEATE-N.
L’Initiative appelle le Conseil national à mettre en œuvre les décisions prises de justesse par la commission dans le sens de la protection de la nature, du paysage et des terres cultivables. Il y a encore des points critiques qu’il convient de régler, par exemple par rapport à l’article 37, al. 2, relatif à des exceptions supplémentaires concernant la démolition, la reconstruction et l’agrandissement d’établissements d’hébergement situés hors zones.
Compromis valable
« Les décisions de la CEATE-N représentent un net progrès par rapport à la version du Conseil des Etats. Si les propositions de la majorité de la commission sont maintenues jusqu’au vote final, la loi révisée et ses objectifs de stabilisation, y compris leur mise en œuvre efficace, apporteront des améliorations pour le paysage, la protection des terres cultivables, la culture du bâti et la biodiversité », déclare Elena Strozzi, responsable du secrétariat de l’Initiative paysage.
Les détails du travail de la commission ne sont pas encore connus. Les initiant·e·s évalueront la LAT2 dans son ensemble lorsque le dépliant avec les propositions de la CEATE-N sera disponible. L’Initiative paysage sera très attentive aux débats au Conseil national et à l’étape décisive de l’élimination des divergences. Cependant, si le Conseil national reprend les propositions à ce jour connues de sa commission sans faire de concessions importantes, ce compromis pour atteindre les objectifs de l’Initiative paysage va dans la bonne direction.
Contacts:
- Pro Natura : Sarah Pearson Perret, secrétaire romande, @email, tél. 079 688 72 24
- BirdLife Suisse : Jan Schudel, chargé de projet politique, tél. 076 479 98 78
- Fondation suisse pour la protection et l’aménagement du paysage : Raimund Rodewald, directeur, tél. 079 133 16 39
- Patrimoine suisse : Patrick Schoeck, responsable culture du bâti, tél. 079 758 50 60
- Responsable de la campagne Initiative paysage : Elena Strozzi, @email, tél. 079 555 33 79
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Communiqué aux médias de l’association de soutien à l’Initiative paysage
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Site internet de l'Initiative paysageEin Gespräch über schmelzende Gletscher und die Klimakrise
Gebirgsgletscher gelten weltweit als wichtige Indikatoren für Änderungen des Klimas. So auch in der Schweiz mit ihren heute noch 1400 Gletschern. Viele von ihnen werden in Folge der Klimakrise in den kommenden Jahrzehnten schrumpfen und verschwinden.
Seit Laudo Albrecht als junger Mann zum Aletschgletscher gewandert ist und in seinem Leben tausende Stunden an dessen Rand verbracht hat, schrumpft der Gletscher und dies in den vergangenen Jahren zunehmend schneller.
Die Geschwindigkeit der globalen Gletscherschmelze ist ohne Beispiel in der Erdgeschichte
Was auf den ersten Blick gar nicht so schlimm scheint, hat weitreichende Folgen für uns Menschen und die Biodiversität. Mit der Gletscherschmelze fliesst das in den Gletschern gebundene Wasser ins Meer und geht als Trinkwasserspeicher und für die Natur verloren. Folgen sind:
- Trockene Flüsse
- Sinkender Grundwasserspiegel
- Wassermangel
- Dürrekatastrophen
Der Öffentlichkeit wenig bekannt scheint, dass ein vollständiges Abtauen der Gletscher nicht mehr zu verhindern ist, wenn Gletscher zu viel ihrer Masse verloren haben. Dies ist bei einigen Gletschern in der Schweiz schon heute so weit. Sie sind schon verschwunden oder werden in den kommenden Jahren verschwinden.
Das Pro Natura Zentrum Aletsch forscht und misst
Seit 1992 misst das Pro Natura Zentrum Aletsch die Abschmelzung des Aletschgletschers. Dafür bohren die Mitarbeitenden drei Mal pro Sommer eine Messstange in den Gletscher. Jedes Mal, wenn sie auf einer Gletschertour bei der Messstelle vorbeiwandern, wird der neue Stand der Eisoberfläche mit einem Klebeband markiert und mit dem Datum versehen. Durchschnittlich schmelzen im Sommer 10 – 12 Zentimeter pro Tag ab.
Auf der Hohfluh beginnt unsere Wanderung, unser Gespräch mit Blick auf den Aletschgletscher und die umliegenden Berggipfel. An diesem sonnigen, freundlichen Tag weist hier oben auf den ersten Blick nichts auf die Klima- und Biodiversitätskrise hin. Im Gespräch mit Isabella und Laudo wird aber schnell klar, dass der schöne Schein trügerisch ist.
Rückgang des Aletschgletschers zwischen 2001 und 2022
Die Folgen für die Natur, die Biodiversität bleiben nicht aus
Isabella Albrecht weist im Gespräch darauf hin, dass sich die Pflanzen der Alpen über sehr lange Zeit an die harschen Bedingungen ihres Lebensraums angepasst haben.
«Lange Winter, kurze Sommer, wenig Nährstoffe und viel Sonneneinstrahlung prägen den Lebensraum der artenreichsten Wiesen und Weiden der Schweiz. Durch die Klimaerwärmung wird sich die Zusammensetzung der Vegetation ändern. Wärmeliebende Pflanzen aus tieferen Höhenstufen, können auch in höheren Lagen gut wachsen, wenn das Klima in den Höhen wärmer wird. Sie werden dadurch alpine Arten nach oben verdrängen. Die von den Pflanzen abhängigen Tierarten werden mitwandern müssen. Auf den Bergspitzen ist jedoch weniger Platz vorhanden; die verbleibenden Lebensräume werden deshalb immer kleiner für unsere prächtige alpine Flora werden.»
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Matthias Sorg
- Stängellose Leimkraut (Silene acaulis), eine typische Polsterpflanze alpiner Rasen.
Ohne Tannenhäher keine Arven
Die Arve ist ein extrem frostharter, knorriger, langsam wachsender Baum. Steigen die Temperaturen wird sie durch konkurrenzstarke Baumarten wie die Fichte verdrängt. Diese wird heute schon durch die Klimakrise aus dem Mittelland verdrängt. Arven können sich nur sehr langsam in höhere Lagen ausbreiten. Denn ihre Samen werden nur durch den Tannenhäher verteilt. Sie ist zur Verbreitung auf diesen Alpenvogel angewiesen. Dieser scheint aber der bisherigen Baumgrenze treu zu bleiben und nur wenige Samen in höhere Lagen zu tragen. Möglicherweise kann die Arve somit nicht schnell genug nach oben wandern und ist der Konkurrenz durch Baumarten aus tieferen Lagen ausgeliefert.
Die Veränderungen der Pflanzengesellschaften auf den Berggipfeln aufgrund der Klimakrise werden weltweit mit dem internationalen Projekt «GLORIA» untersucht, an dem sich auch die Schweiz beteiligt.
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Matthias Sorg
- Tannenhäher auf Arve im Aletschwald.
Drohende Wohnungsnot bei den Murmeltieren
Laudo Albrecht kennt alle Murmeltierkolonien im Gebiet Rieder- und Bettmeralp. Am Schluss unserer Wanderung führt er uns an einer kleinen Kolonie am Rande der Riederalp vorbei. Laudo erklärt: «Murmeltiere haben keine Schweissdrüsen und können nicht schwitzen. An heissen Tagen beschränken sie ihre Aktivitäten deshalb und verweilen in ihren kühlen Erdhöhlen. Dadurch bleibt ihnen aber weniger Zeit, um das benötigte Fettpolster für den Winter anzufressen.»
Ungenügende Fettreserven können im Winterschlaf aber tödlich sein. Auch die Murmeltiere werden daher in höhere Lagen ausweichen müssen, wo die Sommertage noch kühler sind. Nur werden sie dort mit zunehmender Höhe immer weniger brauchbaren Untergrund für ihre Erdhöhlen finden. Der Fels wird ihren Höhlenbau verunmöglichen.
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Matthias Sorg
- Murmeltier liegt im Frühjahr an der Sonne.
Unser Gespräch zeigt: Es braucht eine Wende
Die Klimakrise verändert unsere Umwelt: Am Schwinden der Gletscher weltweit, sieht man dies ganz deutlich. Mit was für Herausforderungen künftige Generationen kämpfen müssen, ist schwer abzuschätzen. Denn die Wechselwirkungen zwischen Klima und Ökosystemen sind komplex und vielfältig. Wie lange können wir noch damit zuwarten wirksame Massnahmen zu ergreifen? Der Klimakrise entgegenwirken und das Schmelzen der Gletscher verlangsamen können wir heute schon, indem wir:
- Fossile Energien durch erneuerbare ersetzen
- Den Energieverbrauch gesamthaft stark reduzieren
- Lebensräume, die CO2 aufnehmen und binden (z.B. Wälder, Flachmoore), pflegen und schützen
- Uns politisch für Klima- und Naturschutz engagieren.
Hintergrundinformationen
Werden fossile Brennstoffe verbrannt, entsteht Kohlendioxid CO2. Durch dieses CO2, sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase wie Methan, Lachgas oder synthetische Gase, wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Temperaturen steigen. Die Emissionen sind vor allem vom Menschen verursacht. Sie haben in den letzten Jahrzehnten derart zugenommen, dass wir heute von einer massiven Klimaerwärmung in kurzer Zeit sprechen. Der grösste Teil der Treibhausgasemissionen in der Schweiz stammt übrigens aus dem Verkehr (31% durch den Verkehr, ohne internationalen Flug- und Schiffsverkehr. Quelle: BAFU).
Der Treibhauseffekt
Ein Teil der kurzwelligen Sonnenstrahlung durchdringt die Atmosphäre, wird von der Erdoberfläche aufgenommen und dann als langwellige Strahlung wieder abgegeben. Treibhausgase verhindern, dass die langwellige Strahlung die Atmosphäre erneut zu durchdringen vermag. Dadurch werden die unteren Schichten der Atmosphäre und die Erdoberfläche erwärmt. Grundsätzlich ist der Treibhauseffekt also etwas Natürliches; ohne ihn wäre es deutlich kühler und ein Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich.
Die bereits beobachtbaren Veränderungen zeigen: Wir sind mittendrin im Klimawandel. Die Schweiz muss sich auf trockenere Sommer, heftigere Niederschläge, mehr Hitzetage und schneeärmere Winter gefasst machen. In den Alpen erwarten die Forschenden einen besonders starken Anstieg der Temperatur: Über Landmassen ist die Erwärmung stärker als im globalen Mittel. Je mehr nun die Gletscher schmelzen, desto mehr Landmassen werden freigegeben. Entsprechend nimmt die Erwärmung zu.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
MeteoSchweiz zeigt auf der nachfolgenden Grafik für jedes Jahr von 1864 bis 2018 eine kleine Schweizer Karte, auf der die Temperaturabweichung vom Mittel der Jahre 1961-1990 zu sehen ist. © MeteoSchweiz
Niemand weiss, wie sich das Klima in Zukunft entwickeln wird. Deshalb arbeiten die Wissenschaftler mit verschiedenen Szenarien und fragen sich zum Beispiel: Wie sieht der Gletscher gegen Ende des Jahrhunderts aus? Die Eismassen werden deutlich länger erhalten bleiben, wenn konsequenter Klimaschutz betrieben wird und die Emissionen stark reduziert werden. Damit lässt sich die Erwärmung wahrscheinlich auf 2 Grad begrenzen, wie es im Pariser Abkommen als Ziel formuliert ist.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
Der Grosse Aletschgletscher ist ein eindrücklicher Gradmesser für die Änderungen des Klimas: Im Laufe der Zeit reagierte er auf Warm- und Kaltzeiten durch Rückzüge beziehungsweise Vorstösse. Seit den 1980er Jahren schmelzen aber die Gletscher schneller als davor. So auch der Grosse Aletschgletscher. Dies ist eine direkte Auswirkung der aktuellen Klimaerwärmung.
Während die Änderungen in der Länge des Gletschers von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich sein können, ergibt sich ein klarer Trend, wenn der Schwund der einzelnen Jahre aufsummiert wird: Der Rückgang nimmt stetig zu.
Mit fast 80 km2 Fläche ist der Grosse Aletschgletscher der grösste Gletscher der Alpen. Im ihm sind rund 20% des Eisvolumens der Schweiz gespeichert. Nun könnten wir annehmen, dass der Aletschgletscher aufgrund seiner Grösse der Klimakrise am besten trotzt. Dies ist aber nicht der Fall. Der Gletscher ist viel zu gross für das heutige Klima und wird sich auch im Fall eines starken Klimaschutzes massiv zurückziehen. Bis im Jahr 2100 wird er über die Hälfte seines Volumens verlieren. Bis 2050 geschieht dies nahezu unabhängig von der weiteren Klimaentwicklung. Ab etwa 2040 dürfte ein erster von vielen Seen im tief eingeschnittenen Tal unter dem Aletschgletscher zum Vorschein kommen. Die neuen Seen werden von da an die Landschaft prägen. Wenn wir die Klimakrise in den Griff bekommen, kann sich das Gletscherende bis ins Jahr 2100 stabilisieren, allerdings erst rund 10 km talaufwärts von der heutigen Position. Ohne griffigen Klimaschutz hingegen könnte sich um etwa 2080 am Konkordiaplatz ein riesiger Gletschersee bilden. In diesem Extremszenario bleibt sogar am Jungfraujoch kein Eis mehr übrig.
Un entretien sur la fonte des glaciers et la crise climatique
Les glaciers de montagne sont considérés dans le monde entier comme des indicateurs importants des changements climatiques. C’est également le cas en Suisse, qui compte aujourd’hui encore 1400 glaciers. Nombre d’entre eux vont reculer et disparaître dans les décennies à venir en raison de la crise climatique.
Laudo Albrecht se rend au glacier d’Aletsch depuis qu’il est jeune homme. Il a passé des milliers d’heures dans cette région au cours de sa vie et a pu voir le glacier se retirer, à un rythme toujours plus rapide ces dernières années.
Une vitesse de la fonte sans précédent
Ce phénomène qui ne semble pas si grave à première vue a pourtant des conséquences importantes pour nous et pour la biodiversité. Avec la fonte des glaciers, l’eau retenue dans les glaciers gagne la mer. On perd ainsi un important réservoir d’eau potable pour nous et pour la nature. Les conséquences sont les suivantes:
- assèchement des rivières
- baisse du niveau des nappes phréatiques
- pénurie d’eau
- sécheresses dramatiques
Le grand public ignore souvent que la fonte complète des glaciers ne peut plus être évitée lorsqu’ils ont perdu une trop grande partie de leur masse. C’est déjà le cas pour certains glaciers de Suisse. Ils ont déjà disparu ou vont disparaître dans les années à venir.
Mesures du Centre Pro Natura d’Aletsch
Le Centre Pro Natura d’Aletsch mesure la fonte du glacier d’Aletsch depuis 1992. Pour ce faire, ses collaboratrices et collaborateurs insèrent trois fois dans l’été une barre de mesure dans le glacier. Chaque fois qu’ils passent devant le point de mesure lors d’une randonnée sur le glacier, ils marquent le nouveau niveau de la surface de la glace avec un ruban adhésif et indiquent la date. En moyenne, 10 à 12 centimètres de glace fondent chaque jour en été.
C’est à Hohfluh que commence notre randonnée et notre entretien avec vue sur le glacier d’Aletsch et les sommets environnants. En cette journée ensoleillée et conviviale, rien n’indique à première vue la crise du climat et de la biodiversité. Mais en discutant avec Isabella et Laudo, on se rend vite compte que les apparences sont trompeuses.
Recul du glacier d’Aletsch entre 2001 et 2022
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Site internet «OUI à la Loi climat le 18 juin»Des conséquences pour la nature et la biodiversité
Isabella Albrecht souligne au cours de notre entretien que les plantes alpines se sont adaptées pendant très longtemps aux conditions difficiles de leur habitat.
«De longs hivers, des étés courts, peu de nutriments et beaucoup de rayonnement solaire caractérisent le milieu naturel que sont les prairies et pâturages les plus riches en espèces de Suisse. Le réchauffement climatique va modifier la composition de la végétation. Les plantes thermophiles des étages inférieurs peuvent aussi bien pousser à des altitudes plus élevées si le climat se réchauffe en altitude. Elles vont alors repousser les espèces alpines vers le haut. Les espèces animales qui dépendent de ces plantes devront migrer avec elles. Or, il y a moins de place au sommet des montagnes; les milieux naturels restants pour notre magnifique flore alpine seront donc toujours plus modestes.»
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Matthias Sorg
- Silène acaule (Silene acaulis), une plante tapissante typique des pelouses alpines.
Sans cassenoix mouchetés, pas d’arolles
L’arolle est un arbre à croissance lente, noueux et extrêmement résistant au gel. Si les températures augmentent, il sera évincé par des essences concurrentes comme l’épicéa, lui-même déjà repoussé du Plateau par la crise climatique. Les arolles ne peuvent se propager que très lentement vers des altitudes plus élevées. En effet, leurs graines ne sont dispersées que par le cassenoix moucheté. L’arolle dépend donc entièrement de cet oiseau alpin. Mais celui-ci semble rester fidèle à la limite actuelle des arbres et ne transporte que peu de graines vers des altitudes plus élevées. Il est donc possible que l’arolle ne puisse pas migrer assez rapidement en altitude et soit livré à la concurrence d’arbres de basse altitude.
Les modifications des associations végétales sur les sommets de montagne en raison de la crise climatique sont étudiées dans le monde entier par le projet international «GLORIA» auquel la Suisse participe également.
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Matthias Sorg
- Cassenoix moucheté sur un arolle dans la forêt d’Aletsch.
Risque de pénurie de logements chez les marmottes
Laudo Albrecht connaît toutes les colonies de marmottes de la région de Riederalp et Bettmeralp. À la fin de notre randonnée, il nous fait passer devant une petite colonie en bordure de Riederalp et nous explique la chose suivante: «Les marmottes n’ont pas de glandes sudoripares et ne peuvent pas transpirer. Lorsqu’il fait chaud, elles limitent donc leurs activités et restent dans leurs terriers bien frais. Mais cela leur laisse moins de temps pour accumuler les réserves de graisse nécessaires pour l’hiver.»
Or, des réserves de graisse insuffisantes peuvent être fatales au cours de l’hibernation. Les marmottes devront donc elles aussi se déplacer plus haut en altitude afin de trouver des journées d’été encore relativement fraîches. Cependant, le sol rocheux y est bien moins favorable à la construction de leurs terriers.
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Matthias Sorg
- Marmotte se prélassant au soleil au printemps.
- Laudo Albrecht
Notre entretien le démontre: il faut opérer un tournant
La crise climatique modifie notre environnement: le recul des glaciers dans le monde le démontre clairement. Il est difficile d’évaluer les défis auxquels les générations futures devront faire face. Car les interactions entre le climat et les écosystèmes sont complexes et multiples. Combien de temps pouvons-nous encore attendre avant de prendre des mesures efficaces? Il est possible dès aujourd’hui de lutter contre la crise climatique et de ralentir la fonte des glaciers en:
- remplaçant les énergies fossiles par des énergies renouvelables
- réduisant fortement notre consommation d’énergie dans son ensemble
- entretenant et protégeant les milieux naturels qui absorbent et fixent le CO2 (p. ex. les forêts et les bas-marais)
- nous engageant politiquement pour la protection du climat et de la nature
Informations de fond
La combustion d’énergies fossiles produit du CO2, ou dioxyde de carbone. Ce CO2, ainsi que d’autres gaz à effet de serre comme le méthane, le protoxyde d’azote ou les gaz synthétiques, renforcent l’effet de serre et font monter les températures. Ces émissions sont principalement dues à l’activité humaine. Elles ont tellement augmenté au cours des dernières décennies que nous parlons aujourd’hui d’un réchauffement climatique massif sur une courte période. En Suisse, la plus grande partie des émissions de gaz à effet de serre provient des transports (soit 31%, sans compter les transports aériens et maritimes internationaux. Source: BAFU)
L’effet de serre
Une partie du rayonnement solaire à ondes courtes traverse l’atmosphère, est absorbée par la surface de la Terre, puis réémise sous forme de rayonnement à ondes longues. Les gaz à effet de serre empêchent le rayonnement à ondes longues de traverser à nouveau l’atmosphère, entraînant un réchauffement des couches inférieures de l’atmosphère et donc de la surface de la Terre. Sur le principe, l’effet de serre est donc un phénomène naturel; sans lui, il ferait bien plus froid et la vie serait impossible à la surface de la Terre.
Les changements déjà observables le démontrent: nous sommes au cœur du changement climatique. La Suisse doit se préparer à des étés plus secs, à des précipitations plus violentes, à davantage de jours de canicule et à des hivers moins enneigés. Dans les Alpes, les équipes de recherche s’attendent à une augmentation particulièrement forte de la température: sur les masses terrestres, le réchauffement est plus important que la moyenne mondiale. Plus les glaciers fondent, plus il se libère de masses terrestres, ce qui aggrave encore le réchauffement.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
MétéoSuisse présente sur le graphique ci-dessous, pour chaque année de 1864 à 2018, une petite carte de la Suisse sur laquelle on peut voir l’écart de température par rapport à la moyenne des années 1961-1990. © MétéoSuisse
Personne ne sait comment le climat va évoluer dans les années à venir. C’est pourquoi les scientifiques travaillent avec différents scénarios et se demandent par exemple à quoi ressembleront les glaciers à la fin du siècle. Les masses de glace se maintiendront bien plus longtemps si l’on protège systématiquement le climat et si l’on réduit fortement les émissions. Cela permettra probablement de limiter le réchauffement à 2 degrés, comme le prévoit l’objectif de l’Accord de Paris.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
Le grand glacier d’Aletsch est un indicateur frappant des changements climatiques: au fil du temps, il a réagi aux périodes chaudes et froides en se retirant ou en avançant. Mais depuis les années 1980, les glaciers fondent plus rapidement qu’avant. C’est le cas du grand glacier d’Aletsch. Il s’agit d’une conséquence directe du réchauffement climatique actuel.
Même si les variations de la longueur du glacier peuvent être très différentes d’une année à l’autre, une tendance claire se dégage si l’on additionne l’amenuisement des différentes années: le recul est en constante augmentation.
Avec une superficie de près de 80 km2, le grand glacier d’Aletsch est le plus grand glacier des Alpes. Il contient environ 20% du volume de glace de la Suisse. On pourrait croire qu’en raison de sa taille, le glacier d’Aletsch est celui qui résiste le mieux à la crise climatique. Mais ce n’est pas le cas. Le glacier est bien trop grand pour le climat actuel et il va diminuer considérablement même si l’on met en œuvre une importante protection du climat. D’ici à 2100, il perdra plus de la moitié de son volume. Jusqu’en 2050, cette diminution sera quasiment indépendante de l’évolution future du climat. À partir de 2040 environ, le premier de nombreux lacs devrait apparaître dans la vallée profondément encaissée située sous le glacier d’Aletsch. Le paysage sera marqué par de nouveaux lacs à partir de ce moment-là. Si nous parvenons à juguler la crise climatique, l’extrémité du glacier pourra se stabiliser d’ici à 2100, mais seulement à une dizaine de kilomètres en amont de sa position actuelle. En revanche, si aucune protection climatique efficace n’est mise en place, un immense lac glaciaire pourrait se former autour de 2080 à la place Concordia. Dans ce scénario extrême, il ne resterait même plus de glace au Jungfraujoch.
Vogelstimmen in der Musik
Bei Christian Marti piepts. Es zwitschert aber auch, trillert und pfeift, wenn der Biologe und Hobbymusiker seinen Vortrag «Vogelstimmen und Musik» orchestriert. Mit Bratsche, Blockflöte, Gitarre, singend, pfeifend und mit den Singstimmen seines Publikums lässt er Vögel in der klassischen Musik erklingen. Ein Hobby, das ihm, wie so vieles, zugeflogen ist. Denn eigentlich faszinierten ihn als Kind ganz andere Tiere. «Von Vögeln hatte ich keine Ahnung.»
«Wir wollen zusammen hinschauen wo in der Musik Vogelstimmen vorkommen. Oder genau genommen hinhören.» (Zitat aus «Vogelstimmen in der Musik»)
Zur Musik fand Marti früh. Wie viele andere Erstklässler blas er die Blockflöte, bevor er zum Bogen griff und fortan Geigensaiten strich. «Am Gymer ging ich mit meiner Geige stolz ins Schulorchester, doch der Dirigent drückte mir eine Bratsche in die Hand: ‹Die spielst du jetzt.›» Christian Marti lacht. «Die vielen Witze über langsame und dumme Bratschisten spare ich mir.» Mit 20 kaufte er sich eine Gitarre. «Es war die Zeit von Mani Matter und wer damals in Bern lebte, hatte eine Gitarre und sang.»
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Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.
Das Pro Natura Magazin nimmt Sie mit in die Natur. Es berichtet über kleine Wunder, grosse Projekte und spannende Persönlichkeiten. Es blickt hinter die Kulissen politischer Entscheide und schildert, wo, wie und warum Pro Natura für die Natur kämpft. Als Mitglied erhalten Sie das Magazin fünf mal im Jahr direkt in Ihren Briefkasten.
Auch die Natur faszinierte Marti schon seit je. «Ich liebe Insekten und habe Aquarien gepflegt. Mit Wasserläufern und Wasserkrebsen. Und ich habe Schmetterlinge gezüchtet und bei Schweizer Jugend forscht mitgemacht. Natürlich wollte ich mich auch im Biologiestudium mit diesen Tieren beschäftigen.» Doch wie aus der Geige im Schulorchester eine Bratsche wurde, wurden aus Insekten und Schmetterlingen an der Uni Vögel. «Leider starb der Professor für Entomologie. Für meine Diplomarbeit bin ich dann bei den Vögeln gelandet. Genauer: bei Hühnern. Ich kannte mich mit Vögeln ja nicht gut aus, aber ein schwarzes Birkhuhn von einem weissen Schneehuhn unterscheiden, das kann auch der Marti, hat sich mein Professor wohl gedacht.» In der Vogelwarte Sempach landete Marti ebenfalls eher zufällig. Sein Traum war es, zu unterrichten und er hatte auch eine mehrjährige Stellvertretung. Aus einer Festanstellung wurde aber nichts. «Ein paar Jahre arbeitete ich in verschiedenen Jobs und war eines Tages in der Vogelwarte, um etwas in der Bibliothek nachzuschlagen, als ich den damaligen Leiter traf.» Dieser hatte eine auf ein Jahr befristete Stelle zu vergeben. Marti nahm an, übersiedelte mit seiner Familie nach Sempach – und blieb der Vogelwarte 31 Jahre bis zur Pensionierung treu.
Und, wie könnte es anders sein, führte ein weiterer Zufall dazu, dass er vor rund 25 Jahren Musik und Vögel miteinander verband. «Für ein Konzert wurde ein Ornithologe gesucht, der eine Einführung über Vogelstimmen in der Musik halten sollte – seither hat mich das Thema nicht mehr losgelassen.» Er begann, Vorträge zu halten, spielte Vogelstimmen und Musikstücke von Tonbändern ab. «Das hat aber oft nicht funktioniert. Dann hatte ich die Idee, zu pfeifen, Flöte, Bratsche und Gitarre zu spielen und mit dem Publikum zu singen.» Marti versuchte das in einem Rotaryclub. «Ich war unsicher, ob diese Herren in ihren schicken Anzügen mitsingen würden – doch sie taten es. Aus vollem Hals. Da merkte ich, dass der Vortrag so viel interessanter ist.» Und das ist er noch immer, unterdessen stand Marti damit über 100-mal auf der Bühne.
In der Nähe erklingt ein Vogelruf. «Die Kohlmeise. Ich höre Vögel wohl anders als andere, ich muss sie immer bestimmen. Die Kohlmeise…», er pfeift «…ist nicht so schwierig, sie kann aber auch zwei- oder dreisilbig singen», er pfeift auch das vor. «Sie kommt in der Musik relativ häufig vor.» Marti stimmt das Lied «Zyt isch do» an. «Das ist ein Kohlmeisenmotiv. Aber auch andere Vögel wie den Kuckuck findet man häufig und der Paradevogel ist die Nachtigall. Wobei es gar nicht so viele Vogelarten gibt, die in der Musik vorkommen…» Und da ist Marti schon mitten drin in seinem Vortrag…
BETTINA EPPER, Redaktionsleiterin des Pro Natura Magazins.
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Les chants d’oiseaux
Quand Christian Marti donne sa conférence «Cris et chants d’oiseaux dans la musique» – d’où sont extraites les citations présentes ici –, ça piaille, ça gazouille, ça pépie et ça siffle. Avec un alto, une flûte à bec ou encore une guitare, il fait découvrir la présence des oiseaux dans la musique classique en mettant à contribution son public. Un hobby auquel il est arrivé par hasard. Car en tant qu’enfant, il était fasciné par d’autres animaux. «En oiseaux, je n’y connaissais rien.»
«Essayons de voir - ou devrais-je dire d’entendre? - dans quels morceaux nous reconnaissons des cris et des chants d’oiseaux.»
A l’instar de nombreux enfants lorsqu’ils commencent à fréquenter les bancs d’école, il s’est tout d’abord essayé à la flûte à bec avant de jeter son dévolu sur le violon. «Au gymnase, j’ai intégré les pupitres des violons dans l’orchestre de l’école, assez fier, mais le chef d’orchestre a décrété: «A partir de maintenant, tu joueras de l’alto». A 20 ans, il s’achète une guitare. «C’était l’époque de Mani Matter, quiconque habitait à Berne en avait une et chantait.»
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Cet article a été publié dans le Magazine Pro Natura.
Le Magazine Pro Natura vous dévoile les petites merveilles de la nature, vous informe au sujet de gros projets et vous présente des personnalités captivantes. Il porte un éclairage sur les dessous des décisions politiques et révèle où, comment et pourquoi Pro Natura lutte pour la nature. Tous les membres Pro Natura le reçoivent cinq fois par an.
Christian Marti a toujours été fasciné par la nature. «J’adore les insectes et j’ai eu plusieurs aquariums avec des gerridés et des crevettes. J’ai aussi fait de l’élevage de papillons et ai été actif au sein de la fondation Science et jeunesse. Et bien évidemment, je voulais consacrer mes études de biologie à ces animaux.» Mais de la même manière qu’il a troqué son violon pour un alto en intégrant l’orchestre, il a remplacé les insectes et les papillons par les oiseaux lorsqu’il était à l’université. «Le professeur d’entomologie est malheureusement décédé. Pour mon mémoire, je me suis donc rabattu sur les oiseaux, plus précisément sur les poules. Je n’y connaissais pas grand-chose, mais mon professeur s’est sûrement dit que même moi, je serais capable de différencier un tétras-lyre d’une perdrix.»
C’est aussi un peu par hasard que Christian Marti a atterri à la Station ornithologique suisse de Sempach. Il rêvait d’enseigner et a occupé un poste de remplaçant pendant plusieurs années. «J’ai eu différents emplois pendant quelque temps. Un jour, alors que j’étais à la Station ornithologique pour chercher des informations à la bibliothèque, j’ai rencontré le responsable de l’époque.» Un poste d’un an était à pourvoir. Christian Marti l’accepta, déménagea à Sempach avec toute sa famille et resta à la station pendant trente et un ans, jusqu’à sa retraite.
Mais comment en est-il arrivé à associer musique et chants d’oiseaux, voilà près de vingt-cinq ans? Par hasard, bien sûr ! «A l’occasion d’un concert, nous cherchions un ornithologue pour venir parler des différents cris d’oiseaux dans la musique. Cette passion ne m’a plus quitté.» Il a commencé par donner des conférences en jouant des morceaux et des chants à partir de bandes magnétiques. «Mais ça ne fonctionnait souvent pas bien. Il m’est alors venu l’idée de siffler, de jouer de la flûte, de l’alto et de la guitare, et de chanter avec le public.» Christian Marti tente l’expérience au Rotary Club. «Je n’étais pas sûr que ces hommes en costume cravate accepteraient de chanter, et pourtant! Ils l’ont fait, même à pleins poumons! C’est à ce moment-là que j’ai réalisé que la conférence était bien plus intéressante comme ça.» Depuis, il l’a donnée plus d’une centaine de fois – preuve qu’elle l’est toujours autant.
Dans un arbre tout proche, le cri d’un oiseau retentit : «Une mésange charbonnière», explique Christian Marti. «Je n’entends pas le chant des oiseaux comme tout le monde, j’ai besoin de les identifier. La mésange charbonnière est facile à reconnaître…» – il siffle – «…mais son chant peut être composé de deux ou trois syllabes.» Il siffle à nouveau. «En musique, elle revient assez souvent, tout comme le coucou. Et l’oiseau le plus fréquent pour les parades est le rossignol. Cela étant, on ne rencontre pas tant d’espèces que ça dans la musique.» Et le voilà reparti, emporté par sa passion.
BETTINA EPPER est rédactrice alémanique du Magazine Pro Natura.
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Photos pour les médias «Des dominos pour la biodiversité»
- dans le cadre d'un reportage sur Pro Natura
- avec mention correcte du copyright © Pro Natura
Foto per i media «domino per la biodiversità»
- in relazione a reportage su Pro Natura
- con la corretta indicazione del copyright © Pro Natura
Die Krise der Biodiversität: ein gigantischer Dominoeffekt
Drei von fünf Personen sind laut einer gfs-Umfrage der Meinung, dass es der Biodiversität in der Schweiz ziemlich gut geht. Dabei sind mehr als ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten und die Hälfte aller Lebensräume hierzulande bedroht. «Diese Diskrepanz ist hoch problematisch», kritisiert Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin von Pro Natura. «Solange sich die Bevölkerung der Biodiversitätskrise und ihrer Folgen nicht bewusst ist, wird die Schweiz ihre im Dezember 2022 in Montreal eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz der Natur kaum umsetzen und setzt damit unsere Lebensgrundalge aufs Spiel», warnt sie.
Ein Sinnbild des Artensterbens auf dem Bundesplatz
Die Situation erfordert einen Weckruf! Zum Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai stellt Pro Natura deshalb riesige Dominosteine mit Bildern einheimischer Tier- und Pflanzenarten auf den Bundesplatz. Im Beisein diverser Naturbotschafter:innen fallen um fünf vor zwölf die Steine und zeigen den gigantischen Dominoeffekt, der durch das Massenaussterben der Arten ausgelöst wird. Mit jeder Art, die fällt, werden die natürlichen Kreisläufe weiter geschwächt, bis die Art kippt, die den Effekt angestossen hat: der Mensch.
Wenn wir jetzt nicht reagieren, wird die Biodiversitätskrise direkte Auswirkungen auf die Schweizer Bevölkerung haben. Sie bedroht natürliche Leistungen wie die Reinigung von Wasser und Luft, die Schutzwirkung der Wälder vor Lawinen und Erdrutschen, aber auch die Landwirtschaft, die von bestäubenden Insekten abhängig ist und unser psychisches Wohlergehen, das von intakter Natur profitiert.
Die Biodiversität muss zum zentralen Wahlthema werden
«Unter den OECD-Ländern ist die Schweiz das Schlusslicht in Sachen Naturschutz», bedauert Friedrich Wulf, Experte für internationale Biodiversitätspolitik bei Pro Natura und Sekretär des Schweizer Komitees der IUCN (International Union for Conservation of Nature). «Wir haben die höchste Anzahl bedrohter Arten und mit nur 6,6 % den geringsten Anteil streng geschützter Landesfläche.»
«Damit sich das ändert, muss die Biodiversität zu einem zentralen Thema der nationalen Wahlen diesen Herbst werden», fordert Pro Natura Präsidentin Schneider Schüttel. «Alle Kandidierenden sollten systematisch nach ihren Vorschlägen zur Bewältigung der Biodiversitätskrise gefragt werden. Nur so können die Schweizerinnen und Schweizer bei den nationalen Wahlen im Herbst auch der Natur eine Stimme geben.»
Kontakte:
- Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin, @email, 078 603 87 25
- Urs Leugger-Eggimann, Geschäftsleiter, @email, 061 317 91 44
- Friedrich Wulf, Projektleiter Internationale Biodiversitätspolitik, @email,
079 216 02 06 - Medienstelle: Sarah Huwiler, Stv. Medienverantwortliche, @email, 079 826 69 47
Pressebilder:
Gleich im Anschluss an die Aktion stellen wir unter folgendem Link Bildmaterial der Aktion zu Verfügung: www.pronatura.ch/de/pressebilder-biodiversitaetsdomino
Die Biodiversitätskrise in der Politik
Trotz anerkanntem Handlungsbedarf verweigert die Kommission des Ständerates die Diskussion über die Biodiversitätskrise. Wer den verheerenden Dominoeffekt des Artensterbens verstanden hat, kann den Ständerat hier zum Umdenken auffordern: appell-biodiversität.ch
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Dominoeffekt der Biodiversitätskrise © Pro Natura
La crise de la biodiversité, un gigantesque effet domino dont les Suissesses et les Suisses n’ont pas conscience
Selon un sondage GFS de 2022, trois personnes sur cinq estiment qu’en Suisse, la biodiversité se porte plutôt bien. Pourtant, elle est en crise. Plus d’un tiers des espèces animales et végétales est menacé, 40 % des oiseaux nicheurs sont en danger, 60 % des insectes déclinent gravement. Les habitats des espèces indigènes s’amenuisent, tandis que leur qualité et leur interconnectivité se dégradent. Depuis 1900, la superficie des marais a diminué de 82 %, et 95 % des prairies et pâturages secs ont disparu. «Il existe un profond décalage, très problématique, entre l’image positive qu’a la population de la biodiversité suisse et son état réel», déplore Ursula Schneider Schüttel, Présidente de Pro Natura. «Tant que sa population n’aura pas connaissance de la crise de la biodiversité et de ses conséquences, il y a peu d’espoir de voir la Suisse mettre en œuvre les engagements pris à Montréal en décembre 2022 et se doter d’une infrastructure écologique fonctionnelle», alerte Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande de Pro Natura et Présidente du Comité suisse de l’UICN.
Une action sur la Place fédérale pour symboliser la disparition des espèces
Pour remédier à cette situation, Pro Natura lance un cri d’alarme sur la Place fédérale avec un jeu de dominos de grande taille, sur lesquels sont imprimées des images d’espèces animales et végétales présentes en Suisse et, pour certaines, menacées. En ce 22 mai, journée internationale de la biodiversité, la cascade des dominos symbolise le phénomène d’entrainement généré par la disparition des espèces, qui se termine par la bascule de la pièce qui représente l’être humain.
Sans réaction, la crise de la biodiversité aura des impacts directs sur la population suisse. La menace plane sur les capacités naturelles d’épuration de l’eau et de l’air, sur le caractère protecteur des forêts contre les avalanches et les glissements de terrain, ainsi que sur l’agriculture qui dépend des insectes pollinisateurs. En outre, le bien-être généré par les loisirs en plein air et les vertus du ressourcement dans la nature seront impactés par l’uniformisation des paysages et leur caractère stérile.
A l’occasion des élections fédérales, la biodiversité doit devenir un thème central
Comparée aux autres pays de l’OCDE, la Suisse compte le plus grand nombre d’espèces menacées. Par ailleurs, seuls 6,6 % de la surface du pays sont strictement protégés au niveau national. Dans ces domaines, nous sommes lanterne rouge. Pourtant, la biodiversité est la source de notre existence et de notre qualité de vie. Il est donc essentiel qu’elle devienne un thème central de la campagne des élections fédérales et dans les médias. «Il serait très intéressant que les médias demandent systématiquement à tous les candidats et candidates leurs propositions pour faire face à la crise de la biodiversité», propose Ursula Schneider Schüttel. Les Suissesses et les Suisses pourront ainsi voter en connaissance de cause.
Contacts:
- Ursula Schneider Schüttel, présidente, @email, 078 603 87 25
- Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande, @email, 024 423 35 66
- Service média: Leo Richard, chargé de communication, @email, 079 378 37 11
Photos de presse:
Aussitôt après l’événement, nous vous fournirons des photos et des vidéos de l’action, accessibles via ce lien: www.pronatura.ch/fr/photos-dominosbiodiversite
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Effet domino de la crise de la biodiversité © Pro Natura
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Das Zusammenspiel unzähliger Pflanzen- und Tierarten prägt die artenreichen Blumenwiesen. Sie sind farbig, in ihnen summt, schwirrt und krabbelt es! Mehr als die Hälfte aller Pflanzenarten in der Schweiz leben in diesem Lebensraum. Sie sind die Lebensgrundlage für zahlreiche Tierarten. In den letzten Jahrzehnten sind 90 Prozent dieser einzigartigen Blumenwiesen verschwunden. Daher sind Schutz, Aufwertung und Neuanlage von artenreiche Wiesen sehr wichtig für die Biodiversität in der Schweiz.
Pro Natura kämpft für den Schutz der Blumenwiesen
In der politischen Arbeit fordern wir Schutz und Aufwertung von artenreichen Wiesen. Das betrifft vor allem jene Flächen, die nicht bereits gesetzlich geschützt sind. Konkret geht es um landwirtschaftlich genutzte Flächen, öffentliche Grünflächen im Siedlungsraum wie Pärke, Bahn- und Strassenböschungen oder auch private Gärten.
Besonders wertvolle artenreiche Blumenwiesen sind im Inventar der Trockenwiesen und -weiden (TWW) von nationaler Bedeutung aufgeführt. Sie sind gesetzlich geschützt. Pro Natura verlangt einen konsequenten Vollzug der 2010 vom Bund erlassenen Verordnung.
Pro Natura packt auch selber an: Viele Pro Natura Naturschutzgebiete beherbergen prächtige, artenreiche Blumenwiesen. Praktische Projekte wie Regio Flora und ProBiotop, angestossen von Pro Natura, erhalten und fördern den Artenreichtum auf gefährdeten Wiesenflächen. In Umweltbildungsangeboten und Informationsprojekten zeigt Pro Natura, was jede und jeder für farbenfrohe Blumenwiesen tun kann.
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Benoît Renevey
- Blühende Blumenwiese bei Zeneggen VS.
Artenvielfalt durch Menschenhand
Auf einem Fünftel unserer Landesfläche wachsen heute Wiesen und Weiden. Sie prägen das Bild der Schweiz. Entstanden sind sie durch den rodenden Menschen, der für sich und sein Vieh Wiesen, Weiden und Äcker schuf. Zwischen Boden, Pflanzen und Tieren hat sich über Jahrhunderte ein einzigartiges Beziehungsnetz entwickelt. Kein anderer Lebensraum birgt so viel Artenvielfalt pro Quadratmeter. Ohne landwirtschaftliche Nutzung würden Wiesen und Weiden wieder zu Wald werden. Bei zu intensiver Nutzung hingegen entwickeln sie sich zu artenarmen, eintönigen Grasteppichen.
Wiese ist nicht gleich Wiese
Es gibt viele verschiedene Wiesentypen. Farbenfrohe Fromentalwiesen, Trocken- und Feuchtwiesen und Säume. Fachleute unterscheiden mindestens 30 Ausprägungen mit zahlreichen spezialisierten Tierarten.
Ob eine Wiese farbenfroh und artenreich ist oder grün und eintönig, hängt hauptsächlich von zwei Faktoren ab: Dem Standort (Boden und Klima) und der Bewirtschaftung. Klima und Boden geben die mögliche Artenvielfalt vor. Ob dieses Potential realisiert wird, hängt von der Funktion und der damit verbundenen Art der Bewirtschaftung der Wiese ab. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten kommen die artenreichen Wiesen immer stärker unter Druck und verschwinden fast gänzlich.
Inventar zum Schutz der Trockenwiesen und -weiden
In 10-jähriger Arbeit wurden in allen Kantonen die besonders wertvollen Trockenwiesen und -weiden kartiert. Die knapp 3000 inventarisierten Objekte von nationaler Bedeutung umfassen ungefähr 0,5 % der Landesfläche. Das TWW-Inventar ist neben den bestehenden Biotopinventaren über die Hoch- und Übergangsmoore, Flachmoore, Amphibienlaichgebiete und Auengebiete vorläufig das letzte Inventar dieser Art.
2009 haben wir zusammen mit dem Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz mit der Petition zum Schutz der letzten Trockenwiesen und -weiden über 38'000 Unterschriften gesammelt. Diese forderte, die bereitliegenden Instrumente endlich umzusetzen. Das TWW-Inventar sowie die Inkraftsetzung der Verordnung ist ein erster Schritt dazu. Unter anderem müssen bis 2020 alle TWW von nationaler Bedeutung vertraglich geschützt sein.
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Die Intensivierung der Landwirtschaft ist einer der wichtigsten Gründe für den Rückgang der artenreichen Wiesen. Der vermehrte Einsatz von Dünger bewirkt ein verstärktes Wachstum konkurrenzstarker Gräser und erlaubt eine frühere und häufigere Nutzung. Rasch wachsende Arten, die an nährstoffreiche Böden und einen häufigen Schnitt angepasst sind, dominieren die meist konkurrenzschwächeren Pflanzenarten der artenreichen Blumenwiesen, die auf Vermehrung durch das Versamen angewiesen wären. Als Folge gleichen die Flächen zunehmend einem einheitlich grünen Teppich. Auch die Wahl der Erntemaschinen hat einen grossen Einfluss auf die Artenvielfalt, vor allem auf die Kleintiere. Mit den heute häufig eingesetzten Maschinen zur Mahd werden beispielsweise mehr als 80 % der Heuschrecken getötet. Aber auch die schnell fortschreitende Ausdehnung des Siedlungsgebiets und damit verbundener Infrastruktur sowie die Aufgabe der Bewirtschaftung im Berggebiet tragen massgeblich zum Verschwinden bunter Blumenwiesen bei.
Seit der Einführung der ökologischen Ausgleichszahlungen in der Landwirtschaft 1995 versucht der Bund dem Sinkflug der Blumenwiesen entgegenzuwirken. Unter anderem werden in diesem Rahmen auch die extensive Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden gefördert. Besonders wertvolle Flächen sind im Inventar von Trockenwiesen und -weiden (TWW) von nationaler Bedeutung aufgeführt. Der Bundesrat hat im Jahr 2010 eine Verordnung zum Schutz dieser Flächen verabschiedet. Beides sind sehr wichtige Instrumente zum Schutz der artenreichen Wiesen. Leider zeigen sie aber eine zu schwache Wirkung. Noch immer verschwinden jährlich zig Hektaren wertvoller Wiesenflächen. Nicht nur die Landwirtschaft hat Verbesserungspotenzial: Öffentliche Grünflächen, private Gärten, Strassen- und Bahnböschungen können viel zum Erhalt der vielfältigen Lebensräume beitragen, wenn sie entsprechend geplant, angelegt und gepflegt werden. Deshalb engagiert sich Pro Natura auf allen Ebenen für den Erhalt und die Förderung der artenreichen Wiesen.
Blumenwiesen gestern und heute
Auf dem Bild links eine üppig blühende Fromentalwiese im Frühjahr mit Roter Waldnelke und Scharfem Hahnenfuss – beide Zeiger einer bereits begonnenen Intensivierung (© Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek / Willy Burkhardt). Rechts ist dieselbe Fläche nach dem zweiten Schnitt zu sehen – eine reine Fettwiese mit Weiss-Klee, Raygräsern und Wiesen-Bärenklau (© Pro Natura / Nathalie Reveney).
Projekte für Wiesen und Weiden
L’Initiative paysage salue les améliorations à la LAT2
Ancrage des objectifs de stabilisation
La commission soutient les objectifs de stabilisation du nombre de bâtiments et de la surface imperméabilisée hors zones à bâtir. Cet objectif et sa mise en œuvre sont décisifs pour la protection du paysage, du patrimoine bâti et de la biodiversité. Avec cela, la CEATE-N, comme le Conseil des Etats avant elle, reprend une des principales revendications de l’Initiative paysage, sous une forme atténuée. L’Initiative paysage salue aussi que la commission se soit positionnée contre de nouvelles dispositions dérogatoires supplémentaires, par exemple dans l’art. 16a, concernant les installations et constructions non conformes à l’affectation de la zone agricole.
A l’inverse du Conseil des Etats, la CEATE-N a rejeté lors de séance du 29 mars la proposition qui prévoyait d’autoriser la rénovation sans limite de bâtiments agricoles en bâtiments de résidence (surtout secondaire), en biffant l’article 8c 1bis. L’Initiative paysage salue cette décision, tout comme les restrictions supplémentaires à “l’approche territoriale” décidées par la commission.
Il est également réjouissant de constater qu’avec l’article 24bis, la commission cherche à ce que les installations infrastructurelles hors zones à bâtir soient regroupées autant que possible.
Par contre, l’Initiative paysage déplore qu’à l’article 24quater, la majorité de la commission s’est prononcée contre des possibilités fédéralistes de protection des paysages et des terres cultivables.
Questions en suspens
Que la commission ait accepté cette version sans opposition est un bon signe. Des points importants restent toutefois en suspens à l’issue des travaux de la commission et il n’est pas possible de tirer des conclusions définitives sur la base seule du communiqué de presse de la CEATE-N.
L’Initiative appelle le Conseil national à mettre en œuvre les décisions prises de justesse par la commission dans le sens de la protection de la nature, du paysage et des terres cultivables. Il y a encore des points critiques qu’il convient de régler, par exemple par rapport à l’article 37, al. 2, relatif à des exceptions supplémentaires concernant la démolition, la reconstruction et l’agrandissement d’établissements d’hébergement situés hors zones.
Compromis valable
« Les décisions de la CEATE-N représentent un net progrès par rapport à la version du Conseil des Etats. Si les propositions de la majorité de la commission sont maintenues jusqu’au vote final, la loi révisée et ses objectifs de stabilisation, y compris leur mise en œuvre efficace, apporteront des améliorations pour le paysage, la protection des terres cultivables, la culture du bâti et la biodiversité », déclare Elena Strozzi, responsable du secrétariat de l’Initiative paysage.
Les détails du travail de la commission ne sont pas encore connus. Les initiant·e·s évalueront la LAT2 dans son ensemble lorsque le dépliant avec les propositions de la CEATE-N sera disponible. L’Initiative paysage sera très attentive aux débats au Conseil national et à l’étape décisive de l’élimination des divergences. Cependant, si le Conseil national reprend les propositions à ce jour connues de sa commission sans faire de concessions importantes, ce compromis pour atteindre les objectifs de l’Initiative paysage va dans la bonne direction.
Contacts:
- Pro Natura : Sarah Pearson Perret, secrétaire romande, @email, tél. 079 688 72 24
- BirdLife Suisse : Jan Schudel, chargé de projet politique, tél. 076 479 98 78
- Fondation suisse pour la protection et l’aménagement du paysage : Raimund Rodewald, directeur, tél. 079 133 16 39
- Patrimoine suisse : Patrick Schoeck, responsable culture du bâti, tél. 079 758 50 60
- Responsable de la campagne Initiative paysage : Elena Strozzi, @email, tél. 079 555 33 79
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Communiqué aux médias de l’association de soutien à l’Initiative paysage
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Site internet de l'Initiative paysageEin Gespräch über schmelzende Gletscher und die Klimakrise
Gebirgsgletscher gelten weltweit als wichtige Indikatoren für Änderungen des Klimas. So auch in der Schweiz mit ihren heute noch 1400 Gletschern. Viele von ihnen werden in Folge der Klimakrise in den kommenden Jahrzehnten schrumpfen und verschwinden.
Seit Laudo Albrecht als junger Mann zum Aletschgletscher gewandert ist und in seinem Leben tausende Stunden an dessen Rand verbracht hat, schrumpft der Gletscher und dies in den vergangenen Jahren zunehmend schneller.
Die Geschwindigkeit der globalen Gletscherschmelze ist ohne Beispiel in der Erdgeschichte
Was auf den ersten Blick gar nicht so schlimm scheint, hat weitreichende Folgen für uns Menschen und die Biodiversität. Mit der Gletscherschmelze fliesst das in den Gletschern gebundene Wasser ins Meer und geht als Trinkwasserspeicher und für die Natur verloren. Folgen sind:
- Trockene Flüsse
- Sinkender Grundwasserspiegel
- Wassermangel
- Dürrekatastrophen
Der Öffentlichkeit wenig bekannt scheint, dass ein vollständiges Abtauen der Gletscher nicht mehr zu verhindern ist, wenn Gletscher zu viel ihrer Masse verloren haben. Dies ist bei einigen Gletschern in der Schweiz schon heute so weit. Sie sind schon verschwunden oder werden in den kommenden Jahren verschwinden.
Das Pro Natura Zentrum Aletsch forscht und misst
Seit 1992 misst das Pro Natura Zentrum Aletsch die Abschmelzung des Aletschgletschers. Dafür bohren die Mitarbeitenden drei Mal pro Sommer eine Messstange in den Gletscher. Jedes Mal, wenn sie auf einer Gletschertour bei der Messstelle vorbeiwandern, wird der neue Stand der Eisoberfläche mit einem Klebeband markiert und mit dem Datum versehen. Durchschnittlich schmelzen im Sommer 10 – 12 Zentimeter pro Tag ab.
Auf der Hohfluh beginnt unsere Wanderung, unser Gespräch mit Blick auf den Aletschgletscher und die umliegenden Berggipfel. An diesem sonnigen, freundlichen Tag weist hier oben auf den ersten Blick nichts auf die Klima- und Biodiversitätskrise hin. Im Gespräch mit Isabella und Laudo wird aber schnell klar, dass der schöne Schein trügerisch ist.
Rückgang des Aletschgletschers zwischen 2001 und 2022
Die Folgen für die Natur, die Biodiversität bleiben nicht aus
Isabella Albrecht weist im Gespräch darauf hin, dass sich die Pflanzen der Alpen über sehr lange Zeit an die harschen Bedingungen ihres Lebensraums angepasst haben.
«Lange Winter, kurze Sommer, wenig Nährstoffe und viel Sonneneinstrahlung prägen den Lebensraum der artenreichsten Wiesen und Weiden der Schweiz. Durch die Klimaerwärmung wird sich die Zusammensetzung der Vegetation ändern. Wärmeliebende Pflanzen aus tieferen Höhenstufen, können auch in höheren Lagen gut wachsen, wenn das Klima in den Höhen wärmer wird. Sie werden dadurch alpine Arten nach oben verdrängen. Die von den Pflanzen abhängigen Tierarten werden mitwandern müssen. Auf den Bergspitzen ist jedoch weniger Platz vorhanden; die verbleibenden Lebensräume werden deshalb immer kleiner für unsere prächtige alpine Flora werden.»
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Matthias Sorg
- Stängellose Leimkraut (Silene acaulis), eine typische Polsterpflanze alpiner Rasen.
Ohne Tannenhäher keine Arven
Die Arve ist ein extrem frostharter, knorriger, langsam wachsender Baum. Steigen die Temperaturen wird sie durch konkurrenzstarke Baumarten wie die Fichte verdrängt. Diese wird heute schon durch die Klimakrise aus dem Mittelland verdrängt. Arven können sich nur sehr langsam in höhere Lagen ausbreiten. Denn ihre Samen werden nur durch den Tannenhäher verteilt. Sie ist zur Verbreitung auf diesen Alpenvogel angewiesen. Dieser scheint aber der bisherigen Baumgrenze treu zu bleiben und nur wenige Samen in höhere Lagen zu tragen. Möglicherweise kann die Arve somit nicht schnell genug nach oben wandern und ist der Konkurrenz durch Baumarten aus tieferen Lagen ausgeliefert.
Die Veränderungen der Pflanzengesellschaften auf den Berggipfeln aufgrund der Klimakrise werden weltweit mit dem internationalen Projekt «GLORIA» untersucht, an dem sich auch die Schweiz beteiligt.
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Matthias Sorg
- Tannenhäher auf Arve im Aletschwald.
Drohende Wohnungsnot bei den Murmeltieren
Laudo Albrecht kennt alle Murmeltierkolonien im Gebiet Rieder- und Bettmeralp. Am Schluss unserer Wanderung führt er uns an einer kleinen Kolonie am Rande der Riederalp vorbei. Laudo erklärt: «Murmeltiere haben keine Schweissdrüsen und können nicht schwitzen. An heissen Tagen beschränken sie ihre Aktivitäten deshalb und verweilen in ihren kühlen Erdhöhlen. Dadurch bleibt ihnen aber weniger Zeit, um das benötigte Fettpolster für den Winter anzufressen.»
Ungenügende Fettreserven können im Winterschlaf aber tödlich sein. Auch die Murmeltiere werden daher in höhere Lagen ausweichen müssen, wo die Sommertage noch kühler sind. Nur werden sie dort mit zunehmender Höhe immer weniger brauchbaren Untergrund für ihre Erdhöhlen finden. Der Fels wird ihren Höhlenbau verunmöglichen.
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Matthias Sorg
- Murmeltier liegt im Frühjahr an der Sonne.
Unser Gespräch zeigt: Es braucht eine Wende
Die Klimakrise verändert unsere Umwelt: Am Schwinden der Gletscher weltweit, sieht man dies ganz deutlich. Mit was für Herausforderungen künftige Generationen kämpfen müssen, ist schwer abzuschätzen. Denn die Wechselwirkungen zwischen Klima und Ökosystemen sind komplex und vielfältig. Wie lange können wir noch damit zuwarten wirksame Massnahmen zu ergreifen? Der Klimakrise entgegenwirken und das Schmelzen der Gletscher verlangsamen können wir heute schon, indem wir:
- Fossile Energien durch erneuerbare ersetzen
- Den Energieverbrauch gesamthaft stark reduzieren
- Lebensräume, die CO2 aufnehmen und binden (z.B. Wälder, Flachmoore), pflegen und schützen
- Uns politisch für Klima- und Naturschutz engagieren.
Hintergrundinformationen
Werden fossile Brennstoffe verbrannt, entsteht Kohlendioxid CO2. Durch dieses CO2, sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase wie Methan, Lachgas oder synthetische Gase, wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Temperaturen steigen. Die Emissionen sind vor allem vom Menschen verursacht. Sie haben in den letzten Jahrzehnten derart zugenommen, dass wir heute von einer massiven Klimaerwärmung in kurzer Zeit sprechen. Der grösste Teil der Treibhausgasemissionen in der Schweiz stammt übrigens aus dem Verkehr (31% durch den Verkehr, ohne internationalen Flug- und Schiffsverkehr. Quelle: BAFU).
Der Treibhauseffekt
Ein Teil der kurzwelligen Sonnenstrahlung durchdringt die Atmosphäre, wird von der Erdoberfläche aufgenommen und dann als langwellige Strahlung wieder abgegeben. Treibhausgase verhindern, dass die langwellige Strahlung die Atmosphäre erneut zu durchdringen vermag. Dadurch werden die unteren Schichten der Atmosphäre und die Erdoberfläche erwärmt. Grundsätzlich ist der Treibhauseffekt also etwas Natürliches; ohne ihn wäre es deutlich kühler und ein Leben auf der Erdoberfläche nicht möglich.
Die bereits beobachtbaren Veränderungen zeigen: Wir sind mittendrin im Klimawandel. Die Schweiz muss sich auf trockenere Sommer, heftigere Niederschläge, mehr Hitzetage und schneeärmere Winter gefasst machen. In den Alpen erwarten die Forschenden einen besonders starken Anstieg der Temperatur: Über Landmassen ist die Erwärmung stärker als im globalen Mittel. Je mehr nun die Gletscher schmelzen, desto mehr Landmassen werden freigegeben. Entsprechend nimmt die Erwärmung zu.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
MeteoSchweiz zeigt auf der nachfolgenden Grafik für jedes Jahr von 1864 bis 2018 eine kleine Schweizer Karte, auf der die Temperaturabweichung vom Mittel der Jahre 1961-1990 zu sehen ist. © MeteoSchweiz
Niemand weiss, wie sich das Klima in Zukunft entwickeln wird. Deshalb arbeiten die Wissenschaftler mit verschiedenen Szenarien und fragen sich zum Beispiel: Wie sieht der Gletscher gegen Ende des Jahrhunderts aus? Die Eismassen werden deutlich länger erhalten bleiben, wenn konsequenter Klimaschutz betrieben wird und die Emissionen stark reduziert werden. Damit lässt sich die Erwärmung wahrscheinlich auf 2 Grad begrenzen, wie es im Pariser Abkommen als Ziel formuliert ist.
Weitere Informationen zu den Schweizer Klimaszenarien CH2018 finden auf der Website des «National Centre for Climate Services NCCS».
Der Grosse Aletschgletscher ist ein eindrücklicher Gradmesser für die Änderungen des Klimas: Im Laufe der Zeit reagierte er auf Warm- und Kaltzeiten durch Rückzüge beziehungsweise Vorstösse. Seit den 1980er Jahren schmelzen aber die Gletscher schneller als davor. So auch der Grosse Aletschgletscher. Dies ist eine direkte Auswirkung der aktuellen Klimaerwärmung.
Während die Änderungen in der Länge des Gletschers von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich sein können, ergibt sich ein klarer Trend, wenn der Schwund der einzelnen Jahre aufsummiert wird: Der Rückgang nimmt stetig zu.
Mit fast 80 km2 Fläche ist der Grosse Aletschgletscher der grösste Gletscher der Alpen. Im ihm sind rund 20% des Eisvolumens der Schweiz gespeichert. Nun könnten wir annehmen, dass der Aletschgletscher aufgrund seiner Grösse der Klimakrise am besten trotzt. Dies ist aber nicht der Fall. Der Gletscher ist viel zu gross für das heutige Klima und wird sich auch im Fall eines starken Klimaschutzes massiv zurückziehen. Bis im Jahr 2100 wird er über die Hälfte seines Volumens verlieren. Bis 2050 geschieht dies nahezu unabhängig von der weiteren Klimaentwicklung. Ab etwa 2040 dürfte ein erster von vielen Seen im tief eingeschnittenen Tal unter dem Aletschgletscher zum Vorschein kommen. Die neuen Seen werden von da an die Landschaft prägen. Wenn wir die Klimakrise in den Griff bekommen, kann sich das Gletscherende bis ins Jahr 2100 stabilisieren, allerdings erst rund 10 km talaufwärts von der heutigen Position. Ohne griffigen Klimaschutz hingegen könnte sich um etwa 2080 am Konkordiaplatz ein riesiger Gletschersee bilden. In diesem Extremszenario bleibt sogar am Jungfraujoch kein Eis mehr übrig.
Un entretien sur la fonte des glaciers et la crise climatique
Les glaciers de montagne sont considérés dans le monde entier comme des indicateurs importants des changements climatiques. C’est également le cas en Suisse, qui compte aujourd’hui encore 1400 glaciers. Nombre d’entre eux vont reculer et disparaître dans les décennies à venir en raison de la crise climatique.
Laudo Albrecht se rend au glacier d’Aletsch depuis qu’il est jeune homme. Il a passé des milliers d’heures dans cette région au cours de sa vie et a pu voir le glacier se retirer, à un rythme toujours plus rapide ces dernières années.
Une vitesse de la fonte sans précédent
Ce phénomène qui ne semble pas si grave à première vue a pourtant des conséquences importantes pour nous et pour la biodiversité. Avec la fonte des glaciers, l’eau retenue dans les glaciers gagne la mer. On perd ainsi un important réservoir d’eau potable pour nous et pour la nature. Les conséquences sont les suivantes:
- assèchement des rivières
- baisse du niveau des nappes phréatiques
- pénurie d’eau
- sécheresses dramatiques
Le grand public ignore souvent que la fonte complète des glaciers ne peut plus être évitée lorsqu’ils ont perdu une trop grande partie de leur masse. C’est déjà le cas pour certains glaciers de Suisse. Ils ont déjà disparu ou vont disparaître dans les années à venir.
Mesures du Centre Pro Natura d’Aletsch
Le Centre Pro Natura d’Aletsch mesure la fonte du glacier d’Aletsch depuis 1992. Pour ce faire, ses collaboratrices et collaborateurs insèrent trois fois dans l’été une barre de mesure dans le glacier. Chaque fois qu’ils passent devant le point de mesure lors d’une randonnée sur le glacier, ils marquent le nouveau niveau de la surface de la glace avec un ruban adhésif et indiquent la date. En moyenne, 10 à 12 centimètres de glace fondent chaque jour en été.
C’est à Hohfluh que commence notre randonnée et notre entretien avec vue sur le glacier d’Aletsch et les sommets environnants. En cette journée ensoleillée et conviviale, rien n’indique à première vue la crise du climat et de la biodiversité. Mais en discutant avec Isabella et Laudo, on se rend vite compte que les apparences sont trompeuses.
Recul du glacier d’Aletsch entre 2001 et 2022
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Site internet «OUI à la Loi climat le 18 juin»Des conséquences pour la nature et la biodiversité
Isabella Albrecht souligne au cours de notre entretien que les plantes alpines se sont adaptées pendant très longtemps aux conditions difficiles de leur habitat.
«De longs hivers, des étés courts, peu de nutriments et beaucoup de rayonnement solaire caractérisent le milieu naturel que sont les prairies et pâturages les plus riches en espèces de Suisse. Le réchauffement climatique va modifier la composition de la végétation. Les plantes thermophiles des étages inférieurs peuvent aussi bien pousser à des altitudes plus élevées si le climat se réchauffe en altitude. Elles vont alors repousser les espèces alpines vers le haut. Les espèces animales qui dépendent de ces plantes devront migrer avec elles. Or, il y a moins de place au sommet des montagnes; les milieux naturels restants pour notre magnifique flore alpine seront donc toujours plus modestes.»
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Matthias Sorg
- Silène acaule (Silene acaulis), une plante tapissante typique des pelouses alpines.
Sans cassenoix mouchetés, pas d’arolles
L’arolle est un arbre à croissance lente, noueux et extrêmement résistant au gel. Si les températures augmentent, il sera évincé par des essences concurrentes comme l’épicéa, lui-même déjà repoussé du Plateau par la crise climatique. Les arolles ne peuvent se propager que très lentement vers des altitudes plus élevées. En effet, leurs graines ne sont dispersées que par le cassenoix moucheté. L’arolle dépend donc entièrement de cet oiseau alpin. Mais celui-ci semble rester fidèle à la limite actuelle des arbres et ne transporte que peu de graines vers des altitudes plus élevées. Il est donc possible que l’arolle ne puisse pas migrer assez rapidement en altitude et soit livré à la concurrence d’arbres de basse altitude.
Les modifications des associations végétales sur les sommets de montagne en raison de la crise climatique sont étudiées dans le monde entier par le projet international «GLORIA» auquel la Suisse participe également.
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Matthias Sorg
- Cassenoix moucheté sur un arolle dans la forêt d’Aletsch.
Risque de pénurie de logements chez les marmottes
Laudo Albrecht connaît toutes les colonies de marmottes de la région de Riederalp et Bettmeralp. À la fin de notre randonnée, il nous fait passer devant une petite colonie en bordure de Riederalp et nous explique la chose suivante: «Les marmottes n’ont pas de glandes sudoripares et ne peuvent pas transpirer. Lorsqu’il fait chaud, elles limitent donc leurs activités et restent dans leurs terriers bien frais. Mais cela leur laisse moins de temps pour accumuler les réserves de graisse nécessaires pour l’hiver.»
Or, des réserves de graisse insuffisantes peuvent être fatales au cours de l’hibernation. Les marmottes devront donc elles aussi se déplacer plus haut en altitude afin de trouver des journées d’été encore relativement fraîches. Cependant, le sol rocheux y est bien moins favorable à la construction de leurs terriers.
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Matthias Sorg
- Marmotte se prélassant au soleil au printemps.
- Laudo Albrecht
Notre entretien le démontre: il faut opérer un tournant
La crise climatique modifie notre environnement: le recul des glaciers dans le monde le démontre clairement. Il est difficile d’évaluer les défis auxquels les générations futures devront faire face. Car les interactions entre le climat et les écosystèmes sont complexes et multiples. Combien de temps pouvons-nous encore attendre avant de prendre des mesures efficaces? Il est possible dès aujourd’hui de lutter contre la crise climatique et de ralentir la fonte des glaciers en:
- remplaçant les énergies fossiles par des énergies renouvelables
- réduisant fortement notre consommation d’énergie dans son ensemble
- entretenant et protégeant les milieux naturels qui absorbent et fixent le CO2 (p. ex. les forêts et les bas-marais)
- nous engageant politiquement pour la protection du climat et de la nature
Informations de fond
La combustion d’énergies fossiles produit du CO2, ou dioxyde de carbone. Ce CO2, ainsi que d’autres gaz à effet de serre comme le méthane, le protoxyde d’azote ou les gaz synthétiques, renforcent l’effet de serre et font monter les températures. Ces émissions sont principalement dues à l’activité humaine. Elles ont tellement augmenté au cours des dernières décennies que nous parlons aujourd’hui d’un réchauffement climatique massif sur une courte période. En Suisse, la plus grande partie des émissions de gaz à effet de serre provient des transports (soit 31%, sans compter les transports aériens et maritimes internationaux. Source: BAFU)
L’effet de serre
Une partie du rayonnement solaire à ondes courtes traverse l’atmosphère, est absorbée par la surface de la Terre, puis réémise sous forme de rayonnement à ondes longues. Les gaz à effet de serre empêchent le rayonnement à ondes longues de traverser à nouveau l’atmosphère, entraînant un réchauffement des couches inférieures de l’atmosphère et donc de la surface de la Terre. Sur le principe, l’effet de serre est donc un phénomène naturel; sans lui, il ferait bien plus froid et la vie serait impossible à la surface de la Terre.
Les changements déjà observables le démontrent: nous sommes au cœur du changement climatique. La Suisse doit se préparer à des étés plus secs, à des précipitations plus violentes, à davantage de jours de canicule et à des hivers moins enneigés. Dans les Alpes, les équipes de recherche s’attendent à une augmentation particulièrement forte de la température: sur les masses terrestres, le réchauffement est plus important que la moyenne mondiale. Plus les glaciers fondent, plus il se libère de masses terrestres, ce qui aggrave encore le réchauffement.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
MétéoSuisse présente sur le graphique ci-dessous, pour chaque année de 1864 à 2018, une petite carte de la Suisse sur laquelle on peut voir l’écart de température par rapport à la moyenne des années 1961-1990. © MétéoSuisse
Personne ne sait comment le climat va évoluer dans les années à venir. C’est pourquoi les scientifiques travaillent avec différents scénarios et se demandent par exemple à quoi ressembleront les glaciers à la fin du siècle. Les masses de glace se maintiendront bien plus longtemps si l’on protège systématiquement le climat et si l’on réduit fortement les émissions. Cela permettra probablement de limiter le réchauffement à 2 degrés, comme le prévoit l’objectif de l’Accord de Paris.
Vous trouverez de plus amples informations sur les scénarios climatiques suisses CH2018 sur le site internet du «National Centre for Climate Services NCCS».
Le grand glacier d’Aletsch est un indicateur frappant des changements climatiques: au fil du temps, il a réagi aux périodes chaudes et froides en se retirant ou en avançant. Mais depuis les années 1980, les glaciers fondent plus rapidement qu’avant. C’est le cas du grand glacier d’Aletsch. Il s’agit d’une conséquence directe du réchauffement climatique actuel.
Même si les variations de la longueur du glacier peuvent être très différentes d’une année à l’autre, une tendance claire se dégage si l’on additionne l’amenuisement des différentes années: le recul est en constante augmentation.
Avec une superficie de près de 80 km2, le grand glacier d’Aletsch est le plus grand glacier des Alpes. Il contient environ 20% du volume de glace de la Suisse. On pourrait croire qu’en raison de sa taille, le glacier d’Aletsch est celui qui résiste le mieux à la crise climatique. Mais ce n’est pas le cas. Le glacier est bien trop grand pour le climat actuel et il va diminuer considérablement même si l’on met en œuvre une importante protection du climat. D’ici à 2100, il perdra plus de la moitié de son volume. Jusqu’en 2050, cette diminution sera quasiment indépendante de l’évolution future du climat. À partir de 2040 environ, le premier de nombreux lacs devrait apparaître dans la vallée profondément encaissée située sous le glacier d’Aletsch. Le paysage sera marqué par de nouveaux lacs à partir de ce moment-là. Si nous parvenons à juguler la crise climatique, l’extrémité du glacier pourra se stabiliser d’ici à 2100, mais seulement à une dizaine de kilomètres en amont de sa position actuelle. En revanche, si aucune protection climatique efficace n’est mise en place, un immense lac glaciaire pourrait se former autour de 2080 à la place Concordia. Dans ce scénario extrême, il ne resterait même plus de glace au Jungfraujoch.
Vogelstimmen in der Musik
Bei Christian Marti piepts. Es zwitschert aber auch, trillert und pfeift, wenn der Biologe und Hobbymusiker seinen Vortrag «Vogelstimmen und Musik» orchestriert. Mit Bratsche, Blockflöte, Gitarre, singend, pfeifend und mit den Singstimmen seines Publikums lässt er Vögel in der klassischen Musik erklingen. Ein Hobby, das ihm, wie so vieles, zugeflogen ist. Denn eigentlich faszinierten ihn als Kind ganz andere Tiere. «Von Vögeln hatte ich keine Ahnung.»
«Wir wollen zusammen hinschauen wo in der Musik Vogelstimmen vorkommen. Oder genau genommen hinhören.» (Zitat aus «Vogelstimmen in der Musik»)
Zur Musik fand Marti früh. Wie viele andere Erstklässler blas er die Blockflöte, bevor er zum Bogen griff und fortan Geigensaiten strich. «Am Gymer ging ich mit meiner Geige stolz ins Schulorchester, doch der Dirigent drückte mir eine Bratsche in die Hand: ‹Die spielst du jetzt.›» Christian Marti lacht. «Die vielen Witze über langsame und dumme Bratschisten spare ich mir.» Mit 20 kaufte er sich eine Gitarre. «Es war die Zeit von Mani Matter und wer damals in Bern lebte, hatte eine Gitarre und sang.»
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Dieser Artikel wurde im Pro Natura Magazin publiziert.
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Auch die Natur faszinierte Marti schon seit je. «Ich liebe Insekten und habe Aquarien gepflegt. Mit Wasserläufern und Wasserkrebsen. Und ich habe Schmetterlinge gezüchtet und bei Schweizer Jugend forscht mitgemacht. Natürlich wollte ich mich auch im Biologiestudium mit diesen Tieren beschäftigen.» Doch wie aus der Geige im Schulorchester eine Bratsche wurde, wurden aus Insekten und Schmetterlingen an der Uni Vögel. «Leider starb der Professor für Entomologie. Für meine Diplomarbeit bin ich dann bei den Vögeln gelandet. Genauer: bei Hühnern. Ich kannte mich mit Vögeln ja nicht gut aus, aber ein schwarzes Birkhuhn von einem weissen Schneehuhn unterscheiden, das kann auch der Marti, hat sich mein Professor wohl gedacht.» In der Vogelwarte Sempach landete Marti ebenfalls eher zufällig. Sein Traum war es, zu unterrichten und er hatte auch eine mehrjährige Stellvertretung. Aus einer Festanstellung wurde aber nichts. «Ein paar Jahre arbeitete ich in verschiedenen Jobs und war eines Tages in der Vogelwarte, um etwas in der Bibliothek nachzuschlagen, als ich den damaligen Leiter traf.» Dieser hatte eine auf ein Jahr befristete Stelle zu vergeben. Marti nahm an, übersiedelte mit seiner Familie nach Sempach – und blieb der Vogelwarte 31 Jahre bis zur Pensionierung treu.
Und, wie könnte es anders sein, führte ein weiterer Zufall dazu, dass er vor rund 25 Jahren Musik und Vögel miteinander verband. «Für ein Konzert wurde ein Ornithologe gesucht, der eine Einführung über Vogelstimmen in der Musik halten sollte – seither hat mich das Thema nicht mehr losgelassen.» Er begann, Vorträge zu halten, spielte Vogelstimmen und Musikstücke von Tonbändern ab. «Das hat aber oft nicht funktioniert. Dann hatte ich die Idee, zu pfeifen, Flöte, Bratsche und Gitarre zu spielen und mit dem Publikum zu singen.» Marti versuchte das in einem Rotaryclub. «Ich war unsicher, ob diese Herren in ihren schicken Anzügen mitsingen würden – doch sie taten es. Aus vollem Hals. Da merkte ich, dass der Vortrag so viel interessanter ist.» Und das ist er noch immer, unterdessen stand Marti damit über 100-mal auf der Bühne.
In der Nähe erklingt ein Vogelruf. «Die Kohlmeise. Ich höre Vögel wohl anders als andere, ich muss sie immer bestimmen. Die Kohlmeise…», er pfeift «…ist nicht so schwierig, sie kann aber auch zwei- oder dreisilbig singen», er pfeift auch das vor. «Sie kommt in der Musik relativ häufig vor.» Marti stimmt das Lied «Zyt isch do» an. «Das ist ein Kohlmeisenmotiv. Aber auch andere Vögel wie den Kuckuck findet man häufig und der Paradevogel ist die Nachtigall. Wobei es gar nicht so viele Vogelarten gibt, die in der Musik vorkommen…» Und da ist Marti schon mitten drin in seinem Vortrag…
BETTINA EPPER, Redaktionsleiterin des Pro Natura Magazins.
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Les chants d’oiseaux
Quand Christian Marti donne sa conférence «Cris et chants d’oiseaux dans la musique» – d’où sont extraites les citations présentes ici –, ça piaille, ça gazouille, ça pépie et ça siffle. Avec un alto, une flûte à bec ou encore une guitare, il fait découvrir la présence des oiseaux dans la musique classique en mettant à contribution son public. Un hobby auquel il est arrivé par hasard. Car en tant qu’enfant, il était fasciné par d’autres animaux. «En oiseaux, je n’y connaissais rien.»
«Essayons de voir - ou devrais-je dire d’entendre? - dans quels morceaux nous reconnaissons des cris et des chants d’oiseaux.»
A l’instar de nombreux enfants lorsqu’ils commencent à fréquenter les bancs d’école, il s’est tout d’abord essayé à la flûte à bec avant de jeter son dévolu sur le violon. «Au gymnase, j’ai intégré les pupitres des violons dans l’orchestre de l’école, assez fier, mais le chef d’orchestre a décrété: «A partir de maintenant, tu joueras de l’alto». A 20 ans, il s’achète une guitare. «C’était l’époque de Mani Matter, quiconque habitait à Berne en avait une et chantait.»
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Cet article a été publié dans le Magazine Pro Natura.
Le Magazine Pro Natura vous dévoile les petites merveilles de la nature, vous informe au sujet de gros projets et vous présente des personnalités captivantes. Il porte un éclairage sur les dessous des décisions politiques et révèle où, comment et pourquoi Pro Natura lutte pour la nature. Tous les membres Pro Natura le reçoivent cinq fois par an.
Christian Marti a toujours été fasciné par la nature. «J’adore les insectes et j’ai eu plusieurs aquariums avec des gerridés et des crevettes. J’ai aussi fait de l’élevage de papillons et ai été actif au sein de la fondation Science et jeunesse. Et bien évidemment, je voulais consacrer mes études de biologie à ces animaux.» Mais de la même manière qu’il a troqué son violon pour un alto en intégrant l’orchestre, il a remplacé les insectes et les papillons par les oiseaux lorsqu’il était à l’université. «Le professeur d’entomologie est malheureusement décédé. Pour mon mémoire, je me suis donc rabattu sur les oiseaux, plus précisément sur les poules. Je n’y connaissais pas grand-chose, mais mon professeur s’est sûrement dit que même moi, je serais capable de différencier un tétras-lyre d’une perdrix.»
C’est aussi un peu par hasard que Christian Marti a atterri à la Station ornithologique suisse de Sempach. Il rêvait d’enseigner et a occupé un poste de remplaçant pendant plusieurs années. «J’ai eu différents emplois pendant quelque temps. Un jour, alors que j’étais à la Station ornithologique pour chercher des informations à la bibliothèque, j’ai rencontré le responsable de l’époque.» Un poste d’un an était à pourvoir. Christian Marti l’accepta, déménagea à Sempach avec toute sa famille et resta à la station pendant trente et un ans, jusqu’à sa retraite.
Mais comment en est-il arrivé à associer musique et chants d’oiseaux, voilà près de vingt-cinq ans? Par hasard, bien sûr ! «A l’occasion d’un concert, nous cherchions un ornithologue pour venir parler des différents cris d’oiseaux dans la musique. Cette passion ne m’a plus quitté.» Il a commencé par donner des conférences en jouant des morceaux et des chants à partir de bandes magnétiques. «Mais ça ne fonctionnait souvent pas bien. Il m’est alors venu l’idée de siffler, de jouer de la flûte, de l’alto et de la guitare, et de chanter avec le public.» Christian Marti tente l’expérience au Rotary Club. «Je n’étais pas sûr que ces hommes en costume cravate accepteraient de chanter, et pourtant! Ils l’ont fait, même à pleins poumons! C’est à ce moment-là que j’ai réalisé que la conférence était bien plus intéressante comme ça.» Depuis, il l’a donnée plus d’une centaine de fois – preuve qu’elle l’est toujours autant.
Dans un arbre tout proche, le cri d’un oiseau retentit : «Une mésange charbonnière», explique Christian Marti. «Je n’entends pas le chant des oiseaux comme tout le monde, j’ai besoin de les identifier. La mésange charbonnière est facile à reconnaître…» – il siffle – «…mais son chant peut être composé de deux ou trois syllabes.» Il siffle à nouveau. «En musique, elle revient assez souvent, tout comme le coucou. Et l’oiseau le plus fréquent pour les parades est le rossignol. Cela étant, on ne rencontre pas tant d’espèces que ça dans la musique.» Et le voilà reparti, emporté par sa passion.
BETTINA EPPER est rédactrice alémanique du Magazine Pro Natura.
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Photos pour les médias «Des dominos pour la biodiversité»
- dans le cadre d'un reportage sur Pro Natura
- avec mention correcte du copyright © Pro Natura
Foto per i media «domino per la biodiversità»
- in relazione a reportage su Pro Natura
- con la corretta indicazione del copyright © Pro Natura
Die Krise der Biodiversität: ein gigantischer Dominoeffekt
Drei von fünf Personen sind laut einer gfs-Umfrage der Meinung, dass es der Biodiversität in der Schweiz ziemlich gut geht. Dabei sind mehr als ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten und die Hälfte aller Lebensräume hierzulande bedroht. «Diese Diskrepanz ist hoch problematisch», kritisiert Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin von Pro Natura. «Solange sich die Bevölkerung der Biodiversitätskrise und ihrer Folgen nicht bewusst ist, wird die Schweiz ihre im Dezember 2022 in Montreal eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz der Natur kaum umsetzen und setzt damit unsere Lebensgrundalge aufs Spiel», warnt sie.
Ein Sinnbild des Artensterbens auf dem Bundesplatz
Die Situation erfordert einen Weckruf! Zum Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai stellt Pro Natura deshalb riesige Dominosteine mit Bildern einheimischer Tier- und Pflanzenarten auf den Bundesplatz. Im Beisein diverser Naturbotschafter:innen fallen um fünf vor zwölf die Steine und zeigen den gigantischen Dominoeffekt, der durch das Massenaussterben der Arten ausgelöst wird. Mit jeder Art, die fällt, werden die natürlichen Kreisläufe weiter geschwächt, bis die Art kippt, die den Effekt angestossen hat: der Mensch.
Wenn wir jetzt nicht reagieren, wird die Biodiversitätskrise direkte Auswirkungen auf die Schweizer Bevölkerung haben. Sie bedroht natürliche Leistungen wie die Reinigung von Wasser und Luft, die Schutzwirkung der Wälder vor Lawinen und Erdrutschen, aber auch die Landwirtschaft, die von bestäubenden Insekten abhängig ist und unser psychisches Wohlergehen, das von intakter Natur profitiert.
Die Biodiversität muss zum zentralen Wahlthema werden
«Unter den OECD-Ländern ist die Schweiz das Schlusslicht in Sachen Naturschutz», bedauert Friedrich Wulf, Experte für internationale Biodiversitätspolitik bei Pro Natura und Sekretär des Schweizer Komitees der IUCN (International Union for Conservation of Nature). «Wir haben die höchste Anzahl bedrohter Arten und mit nur 6,6 % den geringsten Anteil streng geschützter Landesfläche.»
«Damit sich das ändert, muss die Biodiversität zu einem zentralen Thema der nationalen Wahlen diesen Herbst werden», fordert Pro Natura Präsidentin Schneider Schüttel. «Alle Kandidierenden sollten systematisch nach ihren Vorschlägen zur Bewältigung der Biodiversitätskrise gefragt werden. Nur so können die Schweizerinnen und Schweizer bei den nationalen Wahlen im Herbst auch der Natur eine Stimme geben.»
Kontakte:
- Ursula Schneider Schüttel, Präsidentin, @email, 078 603 87 25
- Urs Leugger-Eggimann, Geschäftsleiter, @email, 061 317 91 44
- Friedrich Wulf, Projektleiter Internationale Biodiversitätspolitik, @email,
079 216 02 06 - Medienstelle: Sarah Huwiler, Stv. Medienverantwortliche, @email, 079 826 69 47
Pressebilder:
Gleich im Anschluss an die Aktion stellen wir unter folgendem Link Bildmaterial der Aktion zu Verfügung: www.pronatura.ch/de/pressebilder-biodiversitaetsdomino
Die Biodiversitätskrise in der Politik
Trotz anerkanntem Handlungsbedarf verweigert die Kommission des Ständerates die Diskussion über die Biodiversitätskrise. Wer den verheerenden Dominoeffekt des Artensterbens verstanden hat, kann den Ständerat hier zum Umdenken auffordern: appell-biodiversität.ch
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Dominoeffekt der Biodiversitätskrise © Pro Natura
La crise de la biodiversité, un gigantesque effet domino dont les Suissesses et les Suisses n’ont pas conscience
Selon un sondage GFS de 2022, trois personnes sur cinq estiment qu’en Suisse, la biodiversité se porte plutôt bien. Pourtant, elle est en crise. Plus d’un tiers des espèces animales et végétales est menacé, 40 % des oiseaux nicheurs sont en danger, 60 % des insectes déclinent gravement. Les habitats des espèces indigènes s’amenuisent, tandis que leur qualité et leur interconnectivité se dégradent. Depuis 1900, la superficie des marais a diminué de 82 %, et 95 % des prairies et pâturages secs ont disparu. «Il existe un profond décalage, très problématique, entre l’image positive qu’a la population de la biodiversité suisse et son état réel», déplore Ursula Schneider Schüttel, Présidente de Pro Natura. «Tant que sa population n’aura pas connaissance de la crise de la biodiversité et de ses conséquences, il y a peu d’espoir de voir la Suisse mettre en œuvre les engagements pris à Montréal en décembre 2022 et se doter d’une infrastructure écologique fonctionnelle», alerte Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande de Pro Natura et Présidente du Comité suisse de l’UICN.
Une action sur la Place fédérale pour symboliser la disparition des espèces
Pour remédier à cette situation, Pro Natura lance un cri d’alarme sur la Place fédérale avec un jeu de dominos de grande taille, sur lesquels sont imprimées des images d’espèces animales et végétales présentes en Suisse et, pour certaines, menacées. En ce 22 mai, journée internationale de la biodiversité, la cascade des dominos symbolise le phénomène d’entrainement généré par la disparition des espèces, qui se termine par la bascule de la pièce qui représente l’être humain.
Sans réaction, la crise de la biodiversité aura des impacts directs sur la population suisse. La menace plane sur les capacités naturelles d’épuration de l’eau et de l’air, sur le caractère protecteur des forêts contre les avalanches et les glissements de terrain, ainsi que sur l’agriculture qui dépend des insectes pollinisateurs. En outre, le bien-être généré par les loisirs en plein air et les vertus du ressourcement dans la nature seront impactés par l’uniformisation des paysages et leur caractère stérile.
A l’occasion des élections fédérales, la biodiversité doit devenir un thème central
Comparée aux autres pays de l’OCDE, la Suisse compte le plus grand nombre d’espèces menacées. Par ailleurs, seuls 6,6 % de la surface du pays sont strictement protégés au niveau national. Dans ces domaines, nous sommes lanterne rouge. Pourtant, la biodiversité est la source de notre existence et de notre qualité de vie. Il est donc essentiel qu’elle devienne un thème central de la campagne des élections fédérales et dans les médias. «Il serait très intéressant que les médias demandent systématiquement à tous les candidats et candidates leurs propositions pour faire face à la crise de la biodiversité», propose Ursula Schneider Schüttel. Les Suissesses et les Suisses pourront ainsi voter en connaissance de cause.
Contacts:
- Ursula Schneider Schüttel, présidente, @email, 078 603 87 25
- Sarah Pearson Perret, Secrétaire romande, @email, 024 423 35 66
- Service média: Leo Richard, chargé de communication, @email, 079 378 37 11
Photos de presse:
Aussitôt après l’événement, nous vous fournirons des photos et des vidéos de l’action, accessibles via ce lien: www.pronatura.ch/fr/photos-dominosbiodiversite
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Effet domino de la crise de la biodiversité © Pro Natura
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