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Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Gelterkinden
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Gelterkinden statt.
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Nora Lüdi
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Gelterkinden
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kostenlos
Gartenberatung
Die Gartenberatung hilft Ihnen dabei, das Potenzial Ihres Gartens zu entdecken und naturnahe Lösungen zu finden, die zu Ihrem Alltag passen. Sie erhalten praktische Tipps, konkrete Anleitungen und neue Ideen, wie Sie Ihren Garten so gestalten können, dass er Ihnen Freude macht und gleichzeitig die Natur stärkt.
Wir beraten Menschen, die ihren Garten naturnaher gestalten möchten. Es spielt keine Rolle, wie sehr Sie sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben. Wichtig ist nur die Bereitschaft, den Tieren und Pflanzen im eigenen Garten mehr Raum zu geben.
In einem ersten Telefongespräch klären wir Ihre Anliegen, Ideen und Fragen. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit für eine Gartenberatung vor Ort. Idealerweise sind bei diesem Termin alle Gartennutzer:innen dabei, damit die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtig werden können. Eine Gartenberatung dauert gut eine Stunde. Anschliessend erhalten Sie eine schriftliche Zusammenfassung der besprochenen Punkte per E-Mail. Die Beratungsperson meldet sich zu einem vereinbarten Zeitpunkt erneut bei Ihnen, um von Ihren Erfahrungen zu hören und offene Punkte zu klären.
In Ihrem Garten kann eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen wachsen und es können viele kleine Lebewesen ein Zuhause finden. Unser:e Berater:in wird nicht auf jedes einzelne Detail eingehen können. Wir machen mit dieser Beratung den ersten Schritt: Wir beraten Sie beim Erstellen von einzelnen naturnahen Lebensräumen in Ihrem Garten. Eine umfassende Gartenplanung mit Gestaltungsplänen ist im Rahmen der Gartenberatung nicht möglich.
Nach einer Beratung wissen Sie, was Sie bei der langfristigen Pflege beachten sollten. Wir geben auch gerne Tipps zu Fachbetrieben, wenn Sie Unterstützung zu Aufwertungen am Gebäude benötigen oder wenn Sie wissen möchten, wo Sie einheimische Wildpflanzen kaufen können.
Haben Sie eine Frage zu einer Pflanze oder einem Tier in Ihrem Garten? Dann steht Ihnen unser Ratgeberteam gerne per E-Mail, Post oder Telefon zur Verfügung: Unser Ratgeber für Ihre Fragen zum Naturschutz | Pro Natura
Buchen Sie jetzt Ihre Gartenberatung
Aktuell nehmen wir keine neuen Beratungsanfragen mehr entgegen. Ab März 2026 lancieren wir das Projekt schweizweit. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen im Frühling.
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Daniel Rihs
- Die Beratungsperson bringt nützliche Infobroschüren und weitere Hilfsmittel mit, um konkrete Ideen für Ihren Garten zu besprechen.
Bevor Sie loslegen: Vier Fragen zur Vorbereitung für den Naturgarten
- Wie möchte ich meinen Garten nutzen? Was ist mir besonders wichtig?
- Welche Bereiche und Flächen sind dafür notwendig?
- Welche Flächen nutze ich nicht und kann sie für die Natur bereitstellen?
- Welche Tiere und Pflanzen möchte ich gezielt unterstützen oder beobachten?
Möchten Sie genauer wissen, was wir unter einem Naturgarten verstehen? Wieso wirkt sich der Naturgarten positiv auf unser Wohlbefinden aus? Wie pflege ich einen Naturgarten? Hier finden Sie viele nützliche Infos:
Häufig gestellte Fragen
Die Kosten für einen Naturgarten variieren je nach Grösse des Gartens, Pflanzenwahl, Materialien und Eigenleistung stark. Naturelemente wie Kleinstrukturen und wilde Ecken lassen sich kostenlos umsetzen. Viele Naturgartenelemente können Sie mit entsprechender Anleitung in Eigenregie verwirklichen. Hier braucht es einzig geschickte Hände und ein wenig Material wie Sand, Wildstauden, regionales Saatgut oder eine Mörtelwanne. Sie müssen nicht alle Massnahmen auf einmal umsetzen, sondern können Jahr für Jahr mehr Elemente einfliessen lassen.
Bei grösseren Projekten empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich im Voraus ein Budget für Ihren Naturgarten erstellen. Danach können Sie lokale Anbieter:innen für Pflanzen und Materialien konsultieren und entsprechende Offerten einholen. Machen Sie sich vorgängig ein Bild von Ihrem Traumgarten und besichtigen Sie Referenzobjekte. Da könnte sich ein Besuch in einem Offenen Schmetterlingsgarten lohnen!
Beim Unterhalt eines Naturgartens kommt es darauf an, welche Naturelemente vorhanden sind und wie gross Ihr Garten ist. Die Strukturen durchlaufen während ihrer Lebenszeit verschiedene Phasen. Hier ein Beispiel: Bei der Entwicklung einer Wildhecke müssen Sie in der Anfangsphase im Frühling vermehrt giessen und darauf achten, dass die Gehölze genug Licht erhalten. Ist die Wildhecke nach einigen Jahren etabliert, können Sie jährlich einen kleinen Teil davon zurückschneiden. In einem Naturgarten sind viele Pflegearbeiten an eine Jahreszeit gebunden: Wildhecken werden im Winter geschnitten, die Blumenwiese Anfang Sommer und im Herbst gemäht, der Saum Ende Winter geschnitten.
Sie können uns gerne Ihre Fragen bei einer Gartenberatung oder Zertifizierung stellen. Ausserdem können Sie unseren Naturgartenbrief abonnieren. Dort erhalten Sie nützliche Tipps und Tricks rund ums Thema Naturgärten.
Geeignete Pflanzen und Materialien für Ihren Naturgarten finden Sie bei regionalen Wildstaudengärtnereien, in Kieswerken und auf Wildpflanzenmärkten. Auf der Webseite von bioterra.ch finden Sie eine Karte mit den Fachbetrieben in Ihrer Nähe: Karte mit Fachbetrieben
Klären Sie im Vorfeld ab, ob für die gewünschten Naturelemente lokale Bauvorschriften oder Naturschutzgesetze vorhanden sind, insbesondere wenn Sie einen Teich anlegen, Bäume pflanzen oder Strukturen errichten möchten. Wir empfehlen Ihnen, bei den zuständigen kommunalen Behörden nachzufragen, um sicherzustellen, dass alle Massnahmen im Einklang mit den geltenden Vorschriften stehen. Wenn Sie Ihren Garten mieten oder eine Familiengartenparzelle pflegen, klären Sie vorgängig ab, ob der oder die Eigentümer:in mit den geplanten Massnahmen einverstanden ist und die geltenden Richtlinien eingehalten werden.
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Wir zertifizieren Ihren Naturgarten
Für wen ist die Zertifizierung?
Die kostenlose Zertifizierung richtet sich an Menschen, die bereits über einen Naturgarten verfügen und damit aktiv einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten. Um einzuschätzen, ob Ihr Garten bereits den strengen Kriterien von Pro Natura entspricht, lesen Sie bitte unsere Voraussetzungen für eine Zertifizierung.
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Pro Natura
Unser:e Zertifizierer:in wird gemeinsam mit Ihnen den Garten besichtigen und anhand einer Checkliste die naturnahen Elemente begutachten. Dabei haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu Ihrem Naturgarten zu stellen. Der Zertifizierungsbesuch dauert rund eine Stunde. Je nach erreichter Punktezahl zeichnen wir Ihren Naturgarten mit einem bis drei Schmetterlingen aus. Sie erhalten das Resultat sowie allenfalls weitere Unterlagen nach dem Gartenbesuch per E-Mail. Im Oktober verschicken wir die Plakette für den Schmetterlingsgarten.
Beim Gartenbesuch begutachtet eine Fachperson die Artenvielfalt der naturnahen Lebensräume in Ihrem Naturgarten. Zusätzliche Punkte gibt es für naturfördernde Elemente wie Kleinstrukturen, Gebäudebegrünungen, Nisthilfen und Blüten im Gemüsegarten. Weitere Punkte werden in den Bereichen Pflege, Beleuchtung, Fallen, Vernetzung, Wassernutzung, Versiegelung, Innovation und Sensibilisierung vergeben.
Für eine Zertifizierung anmelden
Aktuell nehmen wir keine neuen Beratungs- und Zertifizierungsanfragen mehr entgegen. Ab März 2026 lancieren wir das Projekt schweizweit. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen im Frühling.
Was sind die Voraussetzungen für eine Zertifizierung?
Die Voraussetzungen stellen sicher, dass alle zertifizierten Gärten Naturgärten im Sinne von Pro Natura sind. Um sich für sich für eine Zertifizierung anzumelden, müssen Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
Sie gestalten eine möglichst grosse Fläche naturnah
Mindestens zwei Drittel Ihres Aussenraums sind ein Naturgarten. In diesem gedeihen naturnahe Lebensräume. Als naturnahe Lebensräume zählen wir: einheimische Bäume, Wildhecke, Krautsaum, Wiese, Ruderalfläche, unversiegelte Wege und Plätze, Wasserelemente wie Tümpel und Sumpfbeet, Kleinstrukturen. Wenn Sie sich unsicher sind, wie diese Lebensräume aussehen, finden Sie hier weitere Infos. Nicht zum Naturgarten zählen Rasen oder Blumenrasen, der Gemüsegarten und ein Blumenbeet.
Sie verwenden vorwiegend einheimische Wildpflanzen
Mindestens drei Viertel der Pflanzen in den naturnahen Lebensräumen sind einheimische Wildpflanzen. Eine Übersicht über heimische Bäume, Sträucher und Stauden finden Sie hier. Tiere und Pflanzen haben sich über Jahrhunderte gemeinsam entwickelt und stehen in enger Beziehung zueinander und zu ihrer Umgebung. Sie gehören zusammen wie Schlüssel und Schloss. Wenn Sie vorwiegend einheimische Wildpflanzen verwenden, laden Sie damit gleichzeitig einheimische Tiere in den Garten ein.
Sie verzichten auf invasive Neophyten
Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die Menschen seit der Entdeckung Amerikas 1492 gezielt oder zufällig in fremde Gebiete entführten. Einige dieser fremden Pflanzen breiten sich so stark aus, dass sie einheimische Arten verdrängen – sie verhalten sich „invasiv“. Zu ihnen gehören auch weit verbreitete Pflanzen wie der Sommerflieder oder der Kirschloorbeer. In vielen Gärten blühen diese nicht-einheimischen Pflanzen. Sie können sich von dort unkontrolliert in die Landschaft verbreiten. In einem Naturgarten haben invasive Neophyten keinen Platz.
Sie verwenden keine Pestizide und Kunstdünger
Menschen, die naturnah gärtnern, verzichten auf den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger. Als Pestizide (auch von Schneckenkörnern) werden viele unterschiedliche chemisch-synthetische Stoffe und Stoffkombinationen bezeichnet, die giftig auf unerwünschte Organismen (Tiere und Pflanzen) wirken. Durch gesunde und standortgerecht ausgewählte Pflanzen können wir Pflanzenkrankheiten vorbeugen und Umweltbelastungen vermeiden. In einem naturnahen Garten herrscht ein ökologisches Gleichgewicht zwischen sogenannten Schädlingen und Nützlingen. Was stört, wird mechanisch oder mit natürlichen Mitteln entfernt oder bekämpft.
Sie verwenden keine torfhaltigen Produkte
Durch den Torfabbau werden Moore unwiederbringlich zerstört – heute vor allem im Ausland. Die im Moor lebenden seltenen und vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten verlieren ihren Lebensraum. Jede und jeder von uns kann durch die Verwendung von torffreien Produkten zur Erhaltung von Mooren beitragen und damit die Natur wirksam schützen.
Häufig gestellte Fragen
Sie können sich bis Ende Mai für eine Zertifizierung anmelden. Terminvereinbarungen erfolgen erst ab Juni, wenn das Anmeldefenster geschlossen wurde. Daher bitten wir Sie um ein wenig Geduld. Die Gartenbesuche finden zwischen Juni und Ende August statt.
Eine Zertifizierung von Pro Natura zeigt: In diesem Garten wird die Artenvielfalt aktiv gefördert. Wir wissen, dass es viele verschiedene Vorstellungen davon gibt, was ein Naturgarten sein kann und wir schätzen jedes Engagement für mehr Natur im Garten. Die Anforderungen für eine Zertifizierung durch Pro Natura sind bewusst hoch gesetzt. Wir würdigen damit den oft langjährigen Einsatz engagierter Gartenbesitzer:innen und zeigen gleichzeitig, wofür Pro Natura steht. Gartenbesitzer:innen, welche die hohen Anforderungen noch nicht erfüllen, unterstützen wir auf ihrem Weg zu mehr Natur im Garten durch Gartenberatungen, Anleitungen und Hintergrundwissen.
Wir nennen die von Pro Natura zertifizierten Naturgärten Schmetterlingsgärten. Der Schmetterling steht symbolisch für die Vielfalt an Lebewesen in diesen Gärten.
Die Plakette für Schmetterlingsgärten zeigt je nach Zertifizierungsresultat einen, zwei oder drei Schmetterlinge. Drei Schmetterlinge zeichnen Naturgärten aus, welche besonders naturnah gestaltet sind.
Mit einer Zertifizierung erhalten Sie eine Einschätzung zu Ihrer Arbeit und weitere Tipps. Mit einer Plakette machen Sie Ihren Beitrag zur Naturförderung sichtbar. Sie haben Ihren Garten bereits einmal zertifizieren lassen? Wenn Sie seither weitere Massnahmen für die Natur realisiert haben, können Sie sich gerne erneut anmelden.
Wenn Ihr Garten mit zwei oder drei Schmetterlingen ausgezeichnet wurde, schicken wir Ihnen nach der Zertifizierung ein Anmeldeformular per E-Mail zu, mit dem Sie sich als Offener Schmetterlingsgarten registrieren können. Damit erklären Sie sich bereit, Ihren Naturgarten an ausgewählten Terminen zur Besichtigung zur Verfügung zu stellen. Wenn wir Ihnen erneut einen Link schicken sollen, können Sie sich bei @email melden.
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Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Itingen
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Itingen statt.
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Nora Lüdi
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Itingen
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kostenlos
Vortrag
Online-Vortrag: Bunte Natur für Garten und Balkon - ein schlummerndes Potenzial
Mehr einheimische Pflanzen im Garten bringen Schmetterlinge zum Tanzen. Dank gesichertem Kellerabgang und durchlässigen Zäunen streifen Kröten und Igel sicher durch Ihren Garten. Und auch auf Ihren Balkon laden Sie mit nur wenigen Handgriffen Schmetterlinge und Wildbienen ein. Agneta Heumann vom Ratgeberteam erklärt Ihnen, wie Sie bereits im Frühling grosse und kleine tierische Gäste zu sich locken können und warum Sie lieber Blumen säen statt Zierrasen mähen sollten.
An diesem Abend gehen wir auch auf das Potenzial der Natur im Siedlungsraum ein. Im urbanen Alltag umgibt uns nämlich etwas kaum Wahrgenommenes: ein lebendiges Netzwerk der Natur, das durch unsere Städte und Dörfer pulsiert. Stärken wir gemeinsam dieses Netzwerk, knüpfen wir neue Verbindungen und laden wir die Natur in unseren Wohnort ein – für eine lebendige Vielfalt direkt vor unserer Haustür!
Ein Online-Abend voller faszinierender Einblicke
Begleiten Sie uns auf eine spannende Reise in die Welt der Naturoasen im Siedlungsraum. Agneta Heumann verrät Ihnen:
- Wie Sie Ihren Garten oder Ihren Balkon mit wenig Aufwand naturnah gestalten – und so mehr Genuss und spannende Begegnungen mit der Natur in Ihr Leben holen.
- Warum die Natur im Siedlungsraum ein so grosses Potenzial besitzt und wie viel Verborgenes direkt vor unserer Haustüre schlummert.
- Wieso jeder naturnahe Balkon, jeder blühende Garten und jeder vielfältige Park ein wichtiger Knotenpunkt in diesem Mosaik der Natur ist und wie die Natur im Siedlungsraum in Zeiten zunehmender Verdichtung unter Druck kommt.
- Was Pro Natura für mehr Natur im Siedlungsraum tut und wie Sie selbst im Rahmen unseres Naturgartenprojektes BONJOUR NATURE aktiv werden können.
Nach dem Referat reservieren wir viel Platz für Ihre Fragen. Nutzen Sie auch gerne die Möglichkeit, Ihre Fragen bei der Anmeldung direkt mitzuschicken. So können wir unseren Vortrag noch besser auf Ihre Interessen ausrichten.
Für eine problemlose Teilnahme geben wir Ihnen gerne einige Hinweise vorab:
Für den Zugang zur Veranstaltung wird ein Gerät mit einer stabilen Internetverbindung benötigt. Das kann ein PC, Laptop, Smartphone oder Tablet sein. Bitte stellen Sie sicher, dass eine entsprechende Audioausgabe (Lautsprecher, Kopfhörer) vorhanden ist.
Für die Veranstaltung nutzen wir «Microsoft Teams Versammlung», ein Format der neuen Teams App. Der Zugangslink führt bei erstmaliger Teams-Nutzung zur Frage, ob die App heruntergeladen und ausgeführt werden soll. Dies empfehlen wir für die reibungslose Teilnahme. Möchten Sie den Download des Programms umgehen, klicken Sie einfach auf den Button «In diesem Browser fortfahren». Eine kurze Anleitung dazu sehen Sie in der Bildergalerie
Sie würden gerne teilnehmen, aber sind leider verhindert? Bitte melden Sie sich trotzdem an. Wir versenden wenige Tage nach der Veranstaltung automatisch die Aufzeichnung des Vortrags und die Präsentation zum Nachschauen - komfortabel direkt in Ihr E-Mail-Postfach.
Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Sissach
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Heimatschutz Sissach statt
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Nora Lüdi
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Sissach
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Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Maisprach
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Vernetzte Vielfalt Maisprach statt.
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Nora Lüdi
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Maisprach
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kostenlos
Kurs
Kurs Igelfreundliche Gärten in Birsfelden
Der Igel ist in der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Rückzug und wird inzwischen als potentiell gefährdet eingestuft. In den Gärten und in der Landschaft gehen Versteck- und Nistmöglichkeiten verloren, der Igel findet weniger Nahrung und die Gefahren nehmen zu. Schaffen wir gemeinsam mehr Lebensraum für den Igel.
In unserem Kurs...
...lernen Sie Wissenswertes zur Biologie und Ökologie des Igels.
...erfahren Sie was einen igelfreundlichen Garten ausmacht.
...holen Sie sich theoretisches und praktisches Wissen zur Förderung von Igeln im Garten ab.
...bauen wir zusammen eine Kleinstruktur (bspw. Asthaufen oder Wildhecke).
Der Kurs ist Teil des Projekts "Igelfreundliche Gärten".
Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden statt.
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Luogo
Birsfelden
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kostenlos
Schnecken im Garten ohne Gift loswerden
Rund 250 Schneckenarten leben in der Schweiz. Die meisten von ihnen tragen ein Häuschen. Ein paar Dutzend leben im Wasser, die meisten aber an Land. Nur wenige sind sogenannte Nacktschnecken ohne Haus.
Schnecken sind wichtig für eine gesunde Natur, denn sie zerkleinern und verdauen abgestorbene Pflanzenteile oder morsches Holz und helfen so Humus aufzubauen. Auch in unserem Garten. Für viele Tiere wie Leuchtkäfer, Blindschleichen, Igel und verschiedene Vogelarten sind Schnecken übrigens eine wichtige Futterquelle.
Wer geht uns denn nun an den Salat?
Von den vielen Schneckenarten, die bei uns vorkommen, sind nur wenige für die an- oder abgefressenen Blumen oder Nutzpflanzen in unserem Garten verantwortlich.
Knapp 90 Prozent der Schäden in Gemüse- und Blumenbeeten stammen von der Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris). Wahrscheinlich wurde diese in den 60er-Jahren in die Schweiz eingeschleppt. Bei uns hat sie fast keine natürlichen Fressfeinde. Kröten, Igel und Vögel, die sonst gerne Schnecken vertilgen, machen einen Bogen um sie.
Von der selten gewordenen, einheimischen Roten Wegschnecke (Arion rufus) ist die Spanische Wegschnecke äußerlich kaum zu unterscheiden.
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iStock / Andreas Häuslbetz
- Spanische Schnecke auf einem Salatblatt
Wie können wir unsere Pflanzen schützen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Gemüse vor Schneckenfrass zu schützen, ohne gleich zum Schneckenkorn oder einer anderen Giftkeule zu greifen.
- Am wirksamsten sind Schneckenzäune oder -kragen rund um die Pflanzen. Dabei ist zu beachten, dass keine Pflanzenteile über den Zaun ragen, weil diese den Schnecken sonst als Brücke dienen. Der Zaun muss tief genug im Boden stecken, damit keine Lücken vorhanden sind. Sobald Sie die eingesperrten (und aus allfälligen Eiern geschlüpften) Schnecken alle aus der Umzäunung entfernt haben, ist Ihr Gemüse vor Schnecken sicher.
- Wenn Sie Ihren Garten naturnah und vielfältig gestalten, fördern Sie damit die natürlichen Fressfeinde der Schnecken wie Igel, Spitzmäuse, Blindschleichen und Eidechsen.
- Auf einer begrenzten Fläche können Sie die Schnecken mit Nematoden der Art Phasmarhabditis hermaphrodita bekämpfen. Diese kleinen Fadenwürmer halten sich im Boden auf und befallen ausschliesslich Schnecken. Nach wenigen Tagen hören die befallenen Schnecken auf zu fressen und ziehen sich in den Boden zurück. In den toten Schnecken vermehren sich die Schneckennematoden, strömen aus und suchen neue Schnecken auf. Mit den Nematoden lassen sich die kleinen, im Boden lebenden weissen, beigen oder schwarzen Ackerschnecken (nicht aber die Wegschnecken) bekämpfen. Häuschenschnecken und Wegschnecken befinden sich meist über der Erde und werden deshalb nicht befallen. Da die Nematoden äusserst spezifisch wirken, werden Regenwürmer und andere Bodenbewohner, sowie Igel, Laufenten und andere Haustiere nicht beeinträchtigt.
Folgende Grundregeln betreffend Gartenarbeiten helfen Ihnen, Schnecken unter Kontrolle zu behalten:
- Giessen Sie Ihre Pflanzen morgens. Denn die nachtaktiven Schnecken finden in einem abends gegossenen Garten ideale Feuchtigkeitsbedingungen vor.
- Lockern Sie regelmässig den Boden auf, um den Schnecken das Finden eines Unterschlupfs zu erschweren.
Was Sie unterlassen sollten:
- Streuen Sie keine Schneckenkörner.
- Stellen Sie keine Bierfallen auf. Mit diesen ziehen Sie nur unnötig weitere Schnecken aus der Umgebung an.
- Ausstreuen von Salz oder Kaffee werden in Foren immer wieder mal als Mittel gegen Schnecken erwähnt. Beides ist weder hilfreich gegen Schnecken noch gesund für unsere Umwelt.
Vielleicht hilft es, beim nächsten angefressenen Salat daran zu denken, dass unsere Nacktschnecken die «Geier des Gartens» sind und zu einem gesunden Garten-Ökosystem gehören. Sie beseitigen abgestorbenes Pflanzenmaterial, Kot und Kadaver und halten so die Kompostierung am Laufen.