Feuersalamander  (Foto: Saxifraga / Harry van Oosterhout)

Allerlei Amphibienbabys

21.02.2018

Viele Frösche, Kröten und Molche haben ihre Eier schon abgelegt. Bald schlüpfen unzählige Kaulquappen und Larven. Ist es nicht ein Wunder, wie diese Winzlinge sich innert Wochen von kiemenatmenden Schwimmerinnen zu Landtieren mit Lungenatmung verwandeln? Manche Amphibien haben Tricks auf Lager, um sich an besondere Lebensräume anzupassen – zum Beispiel der Feuersalamander.

Im Frühjahr sind viele kleinere und grössere Gewässer voller Amphibienlaich. Während die Klumpen und Schnüre der Frösche und Kröten gut sichtbar sind, sieht man die Eier der Molche kaum. Diese werden von den Molchweibchen einzeln an Blätter geklebt und darin eingewickelt. Laich von Salamandern sucht man gänzlich vergebens. Der Feuersalamander legt nämlich im Frühjahr, ein Jahr nach der Paarung, keine Eier, sondern bis zu 60 Larven ins seichte Wasser ab. Die Entwicklung vom Ei zur Larve findet im Mutterleib statt. Der ganz schwarze Alpensalamander seinerseits braucht zur Fortpflanzung überhaupt kein Wasser. Die Paarung findet an Land und die gesamte Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Jungtier im Mutterleib statt. Das dauert je nach Höhenlage zwei bis drei Jahre. Im Sommer schlüpfen in der Regel zwei vollständig entwickelte Alpensalamander. Dies ist eine Anpassung ans Leben im Gebirge, wo es im Jahresverlauf nur kurze Zeit warm ist.

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