Progetti
Insekten
Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2020
Der Elisabeth und Oscar Beugger-Preis wird seit 2008 an private oder öffentliche Insti-tutionen für ein herausragendes Projekt im Natur- und Landschaftsschutz vergeben. Die Preissumme beträgt 50'000 Franken. Für die Preisverleihung 2020 sucht Pro Natura im Auftrag der Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung geeignete Projekte gegen das Insektensterben.
Innerhalb von nur drei Jahrzehnten hat der Mensch in verschiedenen Gebieten die Insektenpopulationen um bis zu 75 Prozent dezimiert. Auch die Zahl der Arten nimmt dramatisch ab. Zwei Drittel aller Schmetterlings- und Wasserkäferarten sind in ihrer Existenz bedroht. 40 Prozent der bisher untersuchten Insektenarten der Schweiz sind «gefährdet ». Mindestens 163 Insektenarten gelten in der Schweiz als ausgestorben, so etwa der Kreuzdorn-Widderbock, die gefleckte Schnarrschrecke oder die grosse Zangenliebelle.
Der massive Rückgang der Insekten hat, je nach Art und Lebensraum, verschiedene Ursachen. Hauptgründe sind die intensive Landwirtschaft, der massive Einsatz von Pestiziden sowie die Zerstörung der Lebensräume. Die Lichtverschmutzung und der Klimawandel sind weitere wichtige Gründe.
Für den Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2020 werden beispielhafte Projekte gesucht, die Massnahmen gegen das Insektensterben enthalten und zum Zeitpunkt der Projekteingabe noch nicht realisiert sind.
Eingabeschluss für Projekte ist am 5. November 2019. Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.pronatura.ch/de/beugger-preis.
Weitere Informationen:
Franziska Rosenmund, Pro Natura Medienverantwortliche, Tel. 079 826 69 47,
@email
Die Welt der Insekten – so schön, so nah
Lassen Sie sich von Thomas Marent in die unscheinbare doch faszinierende Welt der Insekten der Schweiz entführen. Ausflugstipps zu schönen Naturplätzen in der Schweiz geben Ihnen Ideen, wo Insekten in der freien Natur beobachtet werden können. Was wir in unserem Alltag zum Schutz der Insekten beitragen können, wird anhand von leicht umsetzbaren Beispielen erklärt. Mit dem Buch soll einerseits die Zerbrechlichkeit der Insekten aufgezeigt werden, andererseits auch ihre Vielfalt und Schönheit.
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«Die schönsten Insekten der Schweiz»
Autor und Fotograf: Thomas Marent
Herausgeberin: LandLiebe Edition in Zusammenarbeit mit Pro Natura
Hardcover gebunden, 288 Seiten
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Erhältlich für CHF 45.– im Pro Natura ShopFast die Hälfte der Insektenarten der Schweiz gehören zu den «gefährdeten Arten». Mindestens 163 Insektenarten gelten in der Schweiz als ausgestorben, so der Kreuzdorn-Widderbock, die gefleckte Schnarrschrecke oder die Grosse Zangenlibelle. Mit unserer Kampagne «Gemeinsam gegen das Insektensterben!» machen wir auf diesen besorgniserregenden Umstand aufmerksam und geben mit unseren Projekten Gegensteuer. Denn für den Erhalt der Biodiversität gilt: Jede Art zählt!
Zum Fotografen
Seit seiner Kindheit ist Thomas Marent naturbegeistert. Als Teenager begann er Tiere, Pflanzen und Landschaften in seiner Umgebung mit der Kamera festzuhalten. Mit dieser Begeisterung arbeitet er nun seit 15 Jahren selbständig als Naturfotograf und Biologe. Neben dem Regenwald, seiner grossen Leidenschaft, fotografiert er genauso gern die einheimische Naturwelt.
Biodiversität verpachten
Wie baue ich eine Sandlinse für Wildbienen?
Natürlich ist eine Fläche umso wertvoller, je grösser sie ist. Denken Sie aber daran: Zu grosse Flächen sind manchmal auch schwierig für die spätere Pflege.
Auch kleinere Plätze können sich in Wildbienen-Kinderstuben verwandeln. In Töpfen, Hochbeeten oder am Rand von Häusern und Wegen erklingt rasch ein emsiges Summen. Bereits kleine, tellergrosse Flächen werden besiedelt, wenn der Untergrund stimmt und die Insekten nicht gestört werden.
Sie möchten keine Sandlinse erstellen, aber trotzdem was für die bodenbrütenden Wildbienen tun? Entfernen Sie einfach auf einer kleinen, leicht geneigten Fläche die Pflanzen oder erstellen Sie an einer Böschung mit dem Spaten eine Abbruchkante.
4 Tipps für den richtigen Standort
Vor dem Griff zur Schaufel braucht es etwas Planung. Überlegen Sie sich:
- Ist der Standort genug weit weg von stark wuchernden Pflanzen? Gibt es nur wenig Laub in der Nähe? Kann das Regenwasser gut abfliessen? Es ist wichtig, dass die Stelle auch gut zugänglich ist für die Pflege – und für spätere Beobachtungen.
- Ist der Blumen-Tisch in der Nähe gedeckt? Wildbienen fliegen oft nur wenige hundert Meter weit. Sie brauchen darum genügend passenden Nektar und Pollen vor Ort. Wichtig ist ein gutes Nahrungsangebot durch einheimische Wildpflanzen das ganze Jahr über. Es sollte immer etwas blühen.
- Gute Verstecke: Kleinstrukturen wie z.B. Asthaufen oder Hecken sorgen für versteckte Ruhe- und Übernachtungsplätze.
- Sonnig und trocken: Damit die Wildbienen beschwingt in den Tag starten, müssen sie Wärme tanken. Auch die Larven gedeihen besser an der Wärme. Achten Sie darauf, dass der Standort das ganze Jahr an der Sonne ist.
Den richtigen Sand auswählen
Geeigneter Sand darf nicht zu bröckelig und nicht zu lehmig sein. «Spielsand» für den Sandkasten ist ungeeignet, weil er gewaschen ist und keinen Lehm mehr enthält. Sand «ab Wand» erhalten Sie in Kieswerken, 1 m3 kostet ca. Fr. 60.–.
Das Video von Wildbee zeigt, wie sich der ideale Sand verhält. Nehmen Sie sich eine leicht feuchte Sandprobe, z.B. nach einem Regen. Drücken Sie den Sand fest zusammen. Tippen Sie mit den Fingern auf den Sandbrocken. Idealer Sand zerbröckelt nach festerem Anstossen ganz leicht. Falls Sie verschiedene geeignete Sandarten finden, so können Sie auch unterschiedliche Bereiche anlegen. Die einen Bienen bevorzugen Natursand, die anderen Schlemmsand.
- Video von Wildbee: Idealer Sand für die Sandlinse
- Überblick über die verschiedenen Sandarten: Seite 23 im Ebook
In 5 Schritten zur Sandlinse im Garten
Die ideale Jahreszeit für den Bau einer Sandlinse ist zwischen Oktober und Februar. Ab März beginnt die Wildbienensaison und erste Bienenarten bauen ihre Niströhren.
- Besorgen Sie sich genug Sand. Für eine 3 m2 grosse Sandlinse benötigen Sie 1,5 m3 Wildbienensand. Planen Sie lieber mehr Material ein – im Laufe der Zeit sackt alles zusammen. Hat es dadurch zu wenig Sand, gibt es ein Problem. Im Nachhinein dürfen Sie keinen Sand mehr aufschütten, sonst werden ihre Wildbienen lebendig begraben. Rechnen Sie von Anfang an grosszügig. Empfohlen ist eine Sandtiefe von ca. 30 cm, damit alle Bienen Platz haben für ihre Nestgänge.
- Heben Sie eine Grube von 35 cm Tiefe aus.
- Eine gute Sandlinse braucht eine Drainage – sonst stehen die Nester bei starkem Regen bald unter Wasser. Füllen Sie ca. 5 cm Kies in die Grube.
- Füllen Sie die Grube mit Sand. Einige Insekten-Arten mögen lockeren Sand am Rand, andere lieben die festen Flächen. Drücken Sie den Sand darum etwas fest und verteilen Sie ihn gleichmässig.
- Befestigen Sie den Rand der Sandlinse z.B. mit Steinen, Baumstämmen oder Wurzelstöcken. So wird die Sandlinse vor Erosion geschützt.
Noch wertvoller wird Ihre Sandlinse, wenn Sie am Rand Steine in allen Grössen, Totholz-Baumstämme, Wurzelstöcke und Findlinge ergänzen. Damit die Sandlinse nicht zum Katzenklo wird: Decken Sie die Sandlinse mit einigen Dornenzweigen oder einem Kaninchendraht ab. Wenn viele Leute vorbeispazieren, lohnt sich auch ein kleiner Zaun oder ein Hinweisschild für mehr Rücksicht.
Für den Balkon: Mini-Sandlinse mit Maxi-Wirkung
Auch hier gilt: Am besten erstellen Sie Ihre Sandlinse zwischen Oktober und Februar. Ab März geht es los mit der Wildbienensaison. Die ersten Arten starten dann und bauen ihre Nester.
- Besorgen Sie sich einen Topf, eine Balkonkiste oder einen Waschzuber mit Löchern für den Wasserabfluss. Eine Höhe von 35 cm ist ideal.
- Besorgen Sie genügend Sand. Bitte nehmen Sie nicht den gewaschenen Sand aus dem Gartenbaucenter, sondern besorgen Sie sich Sand aus einem Kieswerk.
- Schichten Sie ca. 5 cm Kies in den Topf. So stehen die Nester der Insekten auch dann nicht unter Wasser, wenn der Untertopf vom Regen mit Wasser durchtränkt ist.
- Füllen Sie mit Sand auf. Einige Insekten-Arten mögen lockeren Sand am Rand, andere lieben die festen Flächen. Drücken Sie den Sand darum etwas fest und verteilen Sie ihn gleichmässig.
- Bei genügend Platz können Sie ergänzend am Topfrand oder nebenan einige Totholzstrukturen erstellen.
So pflegen Sie Ihre Sandlinse
- Entfernen Sie 1-2 mal pro Jahr (Frühling, Herbst) auf allen Flächen Gräser und stark wuchernde Pflanzen von Hand.
- Lassen Sie die Samenstände der am Rand einwachsenden Pflanzen im Herbst stehen.
- Manche Wildbienen nagen sich Nester in Pflanzenstängel, die innen mit weichem Mark gefüllt sind, z.B. in die Stängel von Brombeeren oder Heckenrosen. Lassen Sie solche Stängel bitte stehen oder schneiden Sie diese im Frühjahr ab, binden Sie diese zusammen und stellen sie aufrecht an einen Zaun oder Mauer. So können die jungen Bienen schlüpfen.
Wenn der Sandhaufen überwachsen oder der Sand abgeschwemmt ist: Errichten Sie an anderer Stelle eine neue Sandlinse. Bitte schütten Sie keinen neuen Sand auf den alten Standort. Sonst können die Wildbienen im Boden nicht mehr schlüpfen – und werden lebendig begraben.
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Ebook von Wildbee zu Sandlinsen und Erdnister
Wir setzen uns schweizweit für die Artenvielfalt und den Schutz von Lebensräumen ein. Doch das können wir nicht ohne Sie. Sei es eine Sandlinse im eigenen Garten oder eine Spende für unsere Arbeit – Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung.
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Naturgarten: Trockenstandorte und unversiegelte Flächen
Sonnige, magere und trockene Flächen bieten wertvollen Raum für eine Vielzahl heimischer Wildpflanzen und Insekten. Trockenstandorte können mit Sand, Kies und Steinen unter wenig Aufwand erstellt werden und brauchen kaum Pflege.
Wählen Sie für Ihren neuen Trockenstandort eine sonnige Stelle. Sie können auch bestehende versiegelte Flächen wie einen Schottergarten oder einen Parkplatz entsiegeln und zu einem blühenden Paradies aufwerten.
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Andrea Haslinger
Einen blühenden Trockenstandort neu erstellen:
1. Standort: Ideal ist eine gut besonnte Fläche auf magerem und durchlässigem Boden in der Nähe von anderen blütenreichen Lebensräumen. Auch eine steile, sonnige Böschung ist ein idealer Trockenstandort. Die Fläche darf durchaus nur wenige Quadratmeter gross sein. Grosse Flächen sind aber ökologisch wertvoller als kleine.
2. Boden: In den meisten Fällen ist der bestehende Boden zu nährstoffreich, deshalb muss er abgemagert werden. Entfernen Sie die Vegetation und tragen Sie die obersten 20 cm Boden (Humus) ab. Diese Schicht können Sie in einem anderen Teil von Ihrem Garten weiterverwerten.
Tipp: Schütten Sie nie Kies, Sand oder sonstiges Material auf die Humusschicht. Diese oberste Schicht müssen Sie zwingend vorgängig abtragen. Nährstoffreichen Boden erkennen Sie daran, dass er knetbar und dunkel ist und nach Humus riecht. Wenn der Boden rasch zerbröselnd und sandig ist, ist er mager.
3. Kies: Bringen Sie 20 cm Wandkies (Kiesig-sandiges Gemisch aus der Kiesgrube) aus. Ergänzen Sie verschieden grosse Steine und schaffen Sie offene und sandige Bodenstellen.
Tipp: Sandige Bodenstellen sind insbesondere für bodennistende Wildbienen wichtig. Dazu muss die Sandschicht 30-50 cm tief sein, da einige erdnistende Wildbienenarten so tief graben.
4. Ansaat: Verzichten Sie darauf, die Fläche zu bepflanzen oder einzusäen. Warten Sie, bis sich Pflanzen aus der Umgebung ansiedeln. Achten Sie dabei unbedingt auf invasive Neophyten und entfernen Sie diese vor dem Blühen und mitsamt Wurzeln. Ihr Trockenstandort entwickelt sich jedes Jahr weiter.
5. Verstecke und Strukturen anlegen: Ergänzen Sie Kleinstrukturen wie Totholzstücke und Steinhaufen. Dies ist für viele Insekten und Wildtiere wichtig zum Nisten und Verstecken.
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Monika Wirz
- Beispiel für einen Trockenstandort auf einem Flachdach 5 Jahre nach der Aussaat und der Bepflanzung mit Setzlingen. Die Pflanzen haben sich natürlich auf der Fläche verteilt, es blüht und summt.
- Verlegen Sie kein Vlies und keine Folie unter den Steinen. Anstatt eines wertvollen Trockenstandorts würden Sie sonst einen ökologisch wertlosen Schottergarten erhalten.
- Verwenden Sie kein rezykliertes Kiesmaterial. Dieses kann mit Fremdstoffen belastet sein, welche ins Grundwasser sickern.
- Tragen Sie die gesamte Humusschicht ab. Sie erkennen den Humus an der dunklen Färbung. Der darunterliegende Unterboden ist heller gefärbt.
Sie sollen den Trockenstandort nicht wässern und auch nicht düngen. Schneiden Sie die Vegetation im Frühjahr vor dem Austrieb und entfernen Sie das Schnittgut. Entfernen Sie hartnäckig wuchernde Pflanzen, bevor diese blühen – insbesondere gebietsfremde Arten wie das Einjährige Berufskraut oder die Goldrute. Mehr über invasive, gebietsfremde Pflanzen erfahren
Je nährstoffreicher und feuchter der Boden, desto schneller wächst er zu. Je sonniger und trockener der Standort, desto offener und vielfältiger bleibt der Trockenstandort.
Bei der Pflege haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Pflegen Sie die Fläche jährlich wie oben beschrieben (kein Giessen, kein Düngen. Schnitt im Frühjahr).
- Überlassen Sie die Fläche mehrere Jahre der natürlichen Dynamik. Greifen Sie nach ca. 10 Jahren radikal ein und setzen alles in den Ursprungszustand zurück. Entfernen Sie dazu die Vegetation, tragen Sie die Humusschicht ab, die sich gebildet hat, lockern Sie den Untergrund auf und bringen Sie eine neue Schicht Wandkies auf.
Alternativ können Sie die Fläche in ihrem Zustand belassen und andernorts im Garten einen neuen Trockenstandort anlegen.
Ohne regelmässige Pflege (jährlich oder mehrjährig radikal) oder Neuanlage verschwinden die Ruderalpflanzen und die ursprünglich grosse Artenvielfalt des Trockenstandorts nimmt stark ab.
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Monika Wirz
- Die Küchenschelle blüht im Frühling als Erste
Unversiegelte Wege und Plätze
Wie Trockenstandorte sind unversiegelte Wege und Plätze wertvolle Bestandteile eines artenreichen Gartens. Besteht die Deckschicht von einem Weg oder einem Platz aus Mergel, Kies oder aus Platten mit breiten, offenen Fugen, ist die Fläche sickerfähig und begrünt sich. Sie gilt dann als unversiegelt.
3 Gründe, versiegelte Wege und Plätze zu entsiegeln:
- Unversiegelte Wege und Plätze sind sickerfähig und bieten Pflanzen und Tieren Lebensraum.
- Sie bilden wichtige Vernetzungselemente zwischen naturnahen Lebensräumen.
- Sie heizen sich im Sommer weniger auf, was auch den Gartennutzer:innen zugutekommt.
Lassen Sie sich von einem Gartenbauunternehmen beraten, bevor Sie grössere Flächen entsiegeln.
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Andrea Haslinger
So sind unversiegelte Flächen besonders wertvoll:
- Je weniger eine Fläche betreten oder befahren wird, desto grösser wird die Anzahl und Vielfalt der Pflanzen.
- Verzichten Sie auf starre Randeinfassungen. So sind die Flächen auch für Bodenlebewesen zugänglich und dienen der Vernetzung von weiteren Flächen. An den Rändern können sich höherwüchsige Pflanzenarten entwickeln
- Ergänzen Sie die Flächen am Rand mit Kleinstrukturen wie Holzhaufen und Trockenmauern
Viele Informationen zu naturnahem Gärtnern finden Sie im «Praxishandbuch Stadtnatur - Biodiversität fördern im Schweizer Siedlungsraum».
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Andrea Haslinger
- Parkplatz und Insektenweide in einem: die offenen Fugen zwischen den Platten wurden eingesät. An Orten mit geringer Störung entwickelt sich eine bunte Vielfalt.
Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist das Tier des Jahres 2023
Sie ist perfekt an die Farbe ihres Untergrundes angepasst: Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist selbst auf kurze Distanz kaum zu entdecken. Das ändert sich abrupt, wenn man dem Tier zu nahe tritt. Dann wirft sich das rund 2 cm grosse Insekt in die Luft, entfaltet seine blau-schwarzen Flügel und schwirrt davon. Doch kaum leuchtet das überraschende Farbenspiel auf, ist es auch schon wieder vorbei. Das Tier landet und wird von der Landschaft buchstäblich verschluckt.
Warum wählt Pro Natura die Blauflügelige Ödlandschrecke zum Tier des Jahres?
Das Tier des Jahres 2023 bewohnt trocken-warme Gebiete mit spärlicher Vegetation. Viele natürliche Lebensräume der Blauflügeligen Ödlandschrecke sind in den letzten 100 Jahren zerstört worden. Kiesgruben, Bahnareale oder anderes «Ödland» bieten der Insektenart willkommene Ersatzbiotope. Doch diese sind vergängliche Naturparadiese. Sie brauchen gezielte Pflege, um für die blauen Fliegerinnen bewohnbar zu bleiben. Umso wichtiger ist es, die ursprünglichen Lebensräume der Blauflügeligen Ödlandschrecke zu schützen und wiederherzustellen: Auenlandschaften und trockene, karge Wiesen und Weiden.
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- Perfekt getarnt: Eine Blauflügelige Ödlandschrecke in ihrem typischen Lebensraum
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Ein Sommerleben
Über den Winter sterben alle erwachsenen Blauflügeligen Ödlandschrecken. Das Überleben der Art beruht auf den im Boden schlummernden Eiern des letzten Sommers. Ab Ende April schlüpfen die Nymphen (Larven). Bei jeder Häutung passt sich das Tier farblich noch besser an den Untergrund an, auf dem es lebt. Nach vier (Männchen) oder fünf (Weibchen) Häutungen verpaart sich die neue Generation. Die Weibchen legen ihre rund 120 Eier kurz nach der Paarung in die Erde. Die erwachsenen Tiere sterben mit den ersten Frösten. Der Zyklus beginnt erneut.
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- Frisch geschlüpfte, winzige Blauflügelige Ödlandschrecken
Karg, aber nicht kahl
Das Tier des Jahres mag es heiss, aber nicht zu heiss. Wichtig für die Blauflügelige Ödlandschrecke ist eine lockere Krautschicht. Sie schützt die wechselwarmen Tiere vor übermässiger Erwärmung. Die im Boden abgelegten Eier sind ausserdem weniger der Gefahr ausgesetzt, dass sie austrocknen könnten. Auch der Tisch ist gedeckt: Gräser und Kräuter stehen auf dem Speiseplan der blauen Fliegerinnen. Gelegentlich wird auch Aas nicht verschmäht.
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- Viel Geröll, etwas Kraut: Auf dieser einstigen Überschwemmungsfläche der Verzasca fühlt sich die Blauflügelige Ödlandschrecke wohl.
Fliegendes Juwel
Bei der Beobachtung in der Natur machen die kräftig blau gefärbten Flügel mit den schwarzen Querbinden das Tier des Jahres 2023 unverwechselbar. Es gibt zwar eine Verwandte, die ebenfalls karge Lebensräume bevorzugt und blau trägt. Es ist die Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans). Ihr Blau ist aber sehr blass und die kräftige schwarze Querbinde fehlt ganz.
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- Der Flug der Blauflügeligen Ödlandschrecke erstreckt sich in der Regel über einige Meter und endet in einer scharfen Landekurve.
Ödlandschrecke, wo bist du?
In der Schweiz ist das Tier des Jahres 2023 vor allem im Wallis, im Tessin und entlang des Jurasüdhangs verbreitet. Doch auch in einigen anderen Regionen der Schweiz ist das Insekt anzutreffen. Die Blauflügelige Ödlandschrecke besiedelt geeignete Lebensräume von den Talböden bis gegen 2000 m.ü.M. Übrigens: Die Art ist gesetzlich geschützt und darf nur mit kantonaler Bewilligung für Ausbildungs- und Forschungszwecke gefangen werden.
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- Aktuelle Verbreitung der Blauflügeligen Ödlandschrecke in der Schweiz
Bedrohte Verwandtschaft
Die 115 in der Schweiz heimischen Heuschreckenarten sind nur eine kleine Gruppe innerhalb der rund 30'000 bisher bekannten einheimischen Insektenarten. Die Artenvielfalt und besonders auch die Menge an Insekten nimmt in der Schweiz seit Jahrzehnten dramatisch ab. 60 Prozent der Insektenarten sind bedroht. Heuschrecken sind ein unbestechlicher Gradmesser für diese Entwicklung.
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- Bald nur noch im Museum? Viele Insektenarten sind bedroht.
Ist heisser besser?
Viele Insektenarten mögen es heiss – so auch die Blauflügelige Ödlandschrecke. Ist also die Klimakrise eine Chance für die bedrängte Insektenwelt? Die Antwort der Fachwelt ist ein klares Nein. Zwar werden Arten wie die Blauflügelige Ödlandschrecke in der Schweiz neue Lebensräume besiedeln können, wenn es heisser wird. Andere Arten dagegen geraten in Bedrängnis. So zum Beispiel all jene Tiere, deren Larven in kühlen, sauberen Gewässern gedeihen. Auch indirekt droht Gefahr: Wenn die Schweiz die letzten Naturjuwelen dem Stromhunger der Wegwerfgesellschaft opfert, gehen auch viele wertvolle Lebensräume für Insekten verloren.
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- Sie ist schon auf austrocknende Landschaften eingestellt: Ein wüstenbraunes Exemplar der Blauflügeligen Ödlandschrecke
Mehr Schutz für Ödlandschrecke & Co.
Die artenreichen Auenlandschaften mit ihren weiten Schotterflächen sind in der Schweiz bis auf wenige Reste der Wasserkraftnutzung und den Flussverbauungen zum Opfer gefallen. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Trockenwiesen und -weiden: Überbauung, Düngung oder Verwaldung haben sie innert 100 Jahren um 95 Prozent reduziert. Die verbliebenen Naturjuwelen müssen ungeschmälert erhalten bleiben! Renaturierungen von Auen und eine naturfreundlichere Landwirtschaft sind das Gebot der Stunde. Wo die Blauflügelige Ödlandschrecke menschengemachte Ersatzlebensräume besiedelt hat, braucht es eine angepasste Nutzung und Pflege.
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- Arterhaltung konkret: Im Sommer paaren sich die Ödlandschrecken. Das Männchen (oben) ist deutlich kleiner als das Weibchen.
Das tut Pro Natura für die Blauflügelige Ödlandschrecke
Pro Natura sichert über 700 Naturschutzgebiete in allen Regionen der Schweiz. In einigen dieser Gebiete kommt auch das Tier des Jahres 2023 vor:
- Weilmatten (Riehen BS)
- Auengebiet Bolle di Magadino (TI)
- Romauen im Münstertal (GR)
- Vallon de Nant (VD)
Politisch kämpft Pro Natura für eine Schweiz, in der sich alle heimischen Arten wohl fühlen. Besonders aktuell ist unsere Arbeit…
...für eine naturverträgliche Energiewende
…für Klimaschutz mit Weitblick
…für den Schutz der Wasserwelt
Unser Tier des Jahres lässt sich tragen
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Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist das Tier des Jahres 2023
Um zu überleben, braucht sie das richtige Verhältnis von Sonne und Schatten. Meist sitzt sie grandios getarnt und kaum sichtbar am Boden – nur um kurz darauf mit einem spektakulären Farbenspiel in luftige Höhen abzuheben. Der Klimawandel ist für sie eine Chance, die Biodiversitätskrise aber eine Bedrohung.
Eine vielsagende Präsenz
«Das diesjährige Tier des Jahres ist voller Gegensätze», bestätigt Florin Rutschmann, Heuschreckenspezialist und Schutzgebietsbeauftragter bei Pro Natura Aargau. Wie der Name verrät, bevorzugt die Blauflügelige Ödlandschrecke karges Terrain. Sie besiedelt lückige Trockenwiesen, Kiesbänke mit spärlicher Vegetation in Auen oder leicht verwilderte Bahn- und Gewerbeareale. Solche Lebensräume findet sie in der Schweiz vor allem im Wallis und Tessin, aber auch zerstreut in der Nordschweiz, teilweise mitten in der Stadt. «Unter den Insekten gilt die Blauflügelige Ödlandschrecke als Zeigerart. Das heisst, wo sie lebt, ist die Biodiversität hoch und es gibt noch viele andere Arten», erklärt Rutschmann.
Vergängliche Naturparadiese
Die Zerstörung der Flusslandschaften sowie die Intensivierung der Landwirtschaft und Landnutzung in den letzten 100 Jahren haben jedoch zu einer akuten Biodiversitätskrise und dem Rückgang vieler Insektenarten geführt. Schweizweit sind heute 60 Prozent der Insekten und 40 Prozent der Heuschrecken bedroht. «Auch die Blauflügelige Ödlandschrecke ist in der Schweiz potenziell gefährdet. Aber der Klimawandel könnte das ändern», weiss der Heuschreckenspezialist. Die wärmeren Temperaturen begünstigen die Entstehung ihres Lebensraums. Oft handelt es sich aber um vergängliche Paradiese. Ohne natürliche Dynamik oder zielgerichtete Pflege verschwinden diese artenreichen Lebensräume wieder.
Rückgrat der Biodiversität
«Insekten sind das Rückgrat vieler natürlicher Kreisläufe», betont Rutschmann. «Sie sind Nahrung für viele andere Arten, bestäuben Pflanzen, bauen Pflanzenmaterial ab, räumen Kadaver weg und vieles mehr. Ihr Rückgang insgesamt und ihre punktuellen Populationszunahmen sollten uns gleichermassen alarmieren. Sie zeigen, dass die Klimakrise und die Biodiversitätskrise unsere natürlichen Lebensgrundlagen aus dem Gleichgewicht bringen.»
Damit Insekten wie die Blauflügelige Ödlandschrecke ihre Funktion im Ökosystem wahrnehmen können, müssen Klimakrise und Biodiversitätskrise gemeinsam gelöst werden. Pro Natura setzt sich deshalb mit konkreten Naturschutzprojekten für die Förderung der Biodiversität und auf dem politischen Parkett für eine naturverträgliche Energiewende ein.
Kontakt:
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Nathalie Rutz, Medienverantwortliche Pro Natura, Tel. 079 826 69 47, @email
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Für vertiefte Informationen und Interviews: Florin Rutschmann, Heuschreckenspezialist und Schutzgebietsbeauftragter Pro Natura Aargau, Tel. 076 475 37 08, @email
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Info
Titelbild © Blickwinkel / F. Perseke
Insekten entdecken
Die Vielfalt der Insekten ist atemberaubend: Vom bunten, gaukelnden Schmetterling bis hin zum eindrucksvollen schillernden Käfer sprechen wir von weltweit über 60% aller Tierarten. Das Insektensterben ist ein alarmierendes Zeichen für den Verlust von Biodiversität, der unsere Lebensgrundlage bedroht. Es ist Zeit, die faszinierende Welt der Insekten im Unterricht zu entdecken, ihren Lebensraum zu erkunden und zu ihrem Erhalt und Fortbestand Sorge zu tragen.
Unsere Unterrichtsmaterialien
Auf dieser Seite finden Sie alle unsere Unterrichtsmaterialien, um das Thema mit Ihren Schülerinnen und Schülern im Unterricht zu beleuchten und dann mit Ihrer Klasse zu Gunsten der Insekten zu handeln.
Entdecken Sie unser kooperatives Brettspiel und schreiten Sie in der Umgebung Ihrer Schule zur Tat.
Nehmen Sie unser Tagebuch zur Hand und gehen Sie mit Ihrer Klasse oder Ihrer Familie raus in die Natur! Wer kann alle abgebildeten Insekten im entsprechenden Lebensraum beobachten?
Naturtagebuch «Erstaunliche Insekten! » (pdf, 6MB) herunterladen
Mit diesem benutzerfreundlichen Hilfsmittel zum Ausdrucken im A3-Format können Sie im Handumdrehen kleine Landtiere, einschliesslich ihrer wichtigsten Ordnungen bestimmen.
Umfang: 1 A3-Seite
Geeignet für: Zyklus 2-3, sowie weiterführende Schulen
Vereinfachter Bestimmungsschlüssel herunterladen (pdf, 1 MB)
Entdecke die Welt der Insekten. Mit der praktischen Bestimmungshilfe lassen sich die Vertreter der 15 häufigsten Ordnungen identifizieren. Viel Spass bei der Insektenpirsch ausserhalb des Schulzimmers.
Umfang: 16 Seiten
Geeignet für: Zyklus 2 -3 und weiterführende Schulen
Bestimmungsschlüssel herunterladen (pdf, 4.8 MB)
Typische Merkmale der Insekten, einfache Klassierung, Lebensräume, Gefährdung und Schutz.
Arbeitsblätter, kreative Aktivitäten und Beobachtungsaufträge für alle vier Jahreszeiten.
Umfang: 51 Seiten
Geeignet für: Zyklus 1-2 (1.-6. Klasse)
Unterrichtsdossier «Insekten» herunterladen (pdf, 15 MB)
Von den grossen Wildnisgebieten der freien Naturentwicklung zu den wilden Ecken im Siedlungsgebiet. Pflanzen und Tiere, insbesondere Insekten sind wichtige Zeiger der Biodiversität. Forschungsaufträge, Langzeitbeobachtungen, Anlegen von naturnahen Strukturen.
Umfang: 37 Seiten
Geeignet für: Zyklus 1-2 (1.-6. Klasse)
Unterrichtsdossier «Wildnis» herunterladen (pdf, 4 MB)
Mit dem Bestimmungsfächer können 27 der häufigsten Insekten der Schweiz auf einfache Art bestimmt werden. Der Fächer gibt nützliche Hinweise , wie und wo Insekten gefangen und beobachtet werden können. Die einzelnen Insektenarten werden ausführlich vorgestellt. Die Zugehörigkeit zu den 12 häufigsten Ordnungen gelingt über einen einfachen Farbcode. Die Piktogramme helfen bei der Klassifizierung der Insekten.
Geeignet für: selbstständiges Lernen ab Zyklus 2 und lehrpersonenzentriertes Unterrichten im Zyklus 1
Erfolg zeigen
Ermutigen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler nach der Arbeit mit den Unterrichtsmaterialien oder nach der Animatura-Exkursion, nach konkreten Massnahmen zur Förderung der Insekten zu suchen und sie dann in der Schulhausumgebung umzusetzen.
Fotografieren Sie die neu angelegten Strukturen. Laden Sie das Bild in unsere Fotogalerie hoch und gewinnen Sie mit etwas Glück eine Animatura-Exkursion im Wert von CHF 150.- zu einem Thema Ihrer Wahl!
Reglement: Das Einreichen von Fotos ist nur den Lehrpersonen der Zyklen 1, 2 und 3 der Volksschule gestattet. Pro Lehrperson können mehrere Fotos verschiedener Fördermassnahmen eingereicht werden.
Die Bilder müssen eine oder mehrere Fördermassnahmen für Insekten zeigen, damit sie in die Galerie aufgenommen werden können.
Entdecken Sie spannende Veranstaltungen zu Insekten in unseren Zentren, Sektionen und Jugendgruppen.
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Wettbewerb 2023 «Erstaunliche Insekten!»
Du bist zwischen 4 und 13 Jahre alt? Gestalte dein eigenes Fantasie-Insekt und nimm an unserem Insektenwettbewerb teil. Lade ein Foto davon hoch und motiviere anschliessend möglichst viele Freundinnen und Freunde, für dein Insekt abzustimmen. Aus den 20 Insekten mit den meisten Stimmen wählen wir ein Siegerinsekt. Dieses wird als Stofftier «zum Leben erweckt» und der Gestalterin oder dem Gestalter nach Hause geschickt.
1. Preis: Aus deinem erstaunlichen Insekt wird ein Stofftier hergestellt.
2. bis 20. Preis: Überraschende Trostpreise
Einsendeschluss ist der 1. Juni 2023.
Die Online-Abstimmung bleibt bis zum 11. Juni 2023 offen.
Mitmachen ist ganz einfach:
1. Beobachten – 2. Gestalten – 3. Einreichen – 4. Abstimmen
1. Insekten beobachten
Suche dir als Erstes eine wilde Ecke in deiner Nähe und beobachte die Insekten mit Hilfe unseres Naturtagebuches. Was haben sie gemeinsam? Wo unterscheiden sie sich? Kannst du ein Insekt bestimmen? Und welches gefällt dir am besten?
Hier findest du weitere Unterlagen, die dich beim Beobachten unterstützen.
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Thomas Flory
- Insekten entdecken mit dem Naturtagebuch.
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Documenti scaricabili
Teilnahmebedingungen2. Insekt gestalten
Genug gesehen? Dann schnapp dir Stift und Papier, Nadel und Faden oder Hammer und Nägel und gestalte dein eigenes Insekt mit den Materialien deiner Wahl. Natürlich muss es die typischen Merkmale aufweisen, um am Wettbewerb teilnehmen zu können:
2 Fühler (1)
6 Beine (2)
3 Körperteile: Kopf (3), Thorax (4), Abdomen(5)
Wenn du fertig bist, setze es in die reale oder erfundene Umgebung, in der es in deiner Fantasie lebt und fotografiere es. Welchen Namen gibst du deinem Insekt?
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Angela Peter
- Die typischen Merkmale eines Insekts.
3. Insekt beim Wettbewerb einreichen
Wähle das beste Bild von deinem Insekt aus. Vom 1. März bis zum 1. Juni kannst du das Bild hier hochladen und so am Wettbewerb teilnehmen.
Die Teilnahmen werden von uns geprüft und anschliessend zur Abstimmung freigegeben. Bitte reiche nur ein Bild ein.
Hinweis: Mit dem Einsenden erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Insekt auf der Webseite veröffentlicht und zur öffentlichen Abstimmung freigegeben wird. Ebenfalls werden wir einige Insekten auf unseren Kanälen in den Sozialen Medien zeigen.
4. Für das fantastische Insekt abstimmen
Vergiss nicht, bis spätestens am 11. Juni für das beste Insekt abzustimmen! Motiviere deine Freundinnen und Freunde ebenfalls ein Insekt zu gestalten oder abzustimmen.
Dein Insekt teilen: Um dein Insekt zu teilen, klicke auf die drei Punkte oben rechts auf deinem Bild und wähle «Teilen». Du kannst den Link z.B. direkt per WhatsApp an deine Freundinnen und Freunde senden.
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