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Eine Jagdverordnung gegen Natur und Parlament
In einem demokratisch fragwürdigen Vorgehen will das Bundesamt für Umwelt BAFU durch die Hintertüre eine neue Jagdverordnung in Kraft setzen. Quotenabschüsse sollen zu einer Ausrottung des Wolfes in weiten Teilen der Schweiz führen. Der Wille des Parlaments und des Volkes zur Umsetzung eines ausgewogenen Jagd- und Schutzgesetzes wird missachtet.
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Mantelerlass ermöglicht Fortschritte bei der Energiewende, jedoch mit potenziell gravierenden Folgen für den Naturschutz
Der Mantelerlass bringt wichtige und dringend nötige Fortschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien – insbesondere der Photovoltaik – sowie bei der Stromeffizienz. Die Folgen für Natur und Landschaft sind allerdings potenziell gravierend. Die Biodiversitätskrise wird noch immer zu wenig ernst genommen. Weitere Rückschritte beim Naturschutz dürfen nicht mehr erfolgen – im Gegenteil müssen die Bestrebungen zum Schutz der Biodiversität dringend verstärkt werden. Auch werden wir die Umsetzung der Vorlage sehr genau verfolgen und die Einhaltung der gemachten Zusicherungen einfordern. Pro Natura wird kein Referendum ergreifen.
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Spieglein, Spieglein… Wer sind die umweltfreundlichsten Politiker:innen im Land?
Wer setzt sich wirklich für die Umwelt ein? Das Umwelt-Rating der Umweltallianz (Greenpeace, BirdLife, Pro Natura, SES, VCS und WWF) nimmt die Kandidat:innen fürs Bundeshaus unter die Lupe. Es hilft den Wähler:innen, die im Herbst umweltfreundlich wählen wollen, bei ihrem Entscheid. Das sind die Resultate:
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Biodiversität: Umweltkommission bestätigt dringenden Handlungsbedarf
Der Trägerverein der Biodiversitätsinitiative begrüsst, dass die Umweltkommission des Nationalrats (UREK-N) dem Nationalrat das Festhalten an der Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes empfiehlt. Ein indirekter Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative soll ermöglichen, dass die Schweiz rasch dringend nötige Fortschritte für den Schutz und die Förderung der Biodiversität erzielt. Es geht um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.
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Moorlandschaft Rothenthurm: Fortführung der Regenerationsarbeiten Im äusseren Bann und Wolfschachen
Trotz des gesetzlich vorgeschriebenen Moorschutzes verliert die Moorlandschaft Rothenthurm weiterhin Wasser und Torf. Um die Entwässerung zu stoppen, den Torf wieder aufzubauen und den Zugang für die Landwirtschaft sicherzustellen, werden diesen Herbst die Regenerationsarbeiten in Wolfschachen weitergeführt und der Bewirtschaftungsweg Im äusseren Bann saniert. Ziel ist es, das Moor mit genügend Wasser zu versorgen, damit es als CO2-Speicher, Hochwasserschutz und Lebensraum bedrohter Arten erhalten bleibt.
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Bauen ausserhalb der Bauzone: strenge Umsetzung des Stabilisierungsziels notwendig
Beim Bauen ausserhalb der Bauzone braucht es strenge und klare Regeln in der Verordnung. Die Träger- und Partnerorganisationen der zurückgezogenen Landschaftsinitiative erinnern in der Vernehmlassung daran, die Grundsätze der Raumplanung zu beachten, das Bauen ausserhalb der Bauzonen stärker zu begrenzen und den Schutz der Landschaft, der Biodiversität und der Baukultur zu stärken.
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«Wir haben zu wenige Schutzgebiete, in denen Arten ein sicheres Zuhause finden»
Der Schweiz fehlt es an grossflächigen und gut vernetzten Biodiversitäts-Hotspots. Urs Tester, abtretender Leiter der Abteilung Biotope und Arten bei Pro Natura, zieht Bilanz zum Management von Naturschutzgebieten.
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«Die Vögel haben mich sofort fasziniert»
Der 74-jährige Wattwiler Peter Dörig hat seine Liebe zur Natur zwar erst spät entdeckt – sich seither aber unermüdlich engagiert. Nicht nur in der Jugendnaturschutzgruppe Toggenburg, die er vor 30 Jahren gegründet hat
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Kontrolle abgeben, beobachten und staunen
Als Konsequenz des Klimawandels nehmen Naturereignisse zu. Bis zu einem gewissen Grad können diese für die Natur positive Folgen haben — an einem griffigen Klimaschutz muss aber festgehalten werden.
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Mehrheit der UREK-S bricht mit Abstimmungsversprechen und streicht das Beschwerderecht
Die Mehrheit der ständerätlichen Umweltkommission nutzt die Beschleunigungsvorlage, um das Verbandsbeschwerderecht auszuhöhlen und so die Stimme der Natur einzuschränken. Damit wird die Durchsetzung des Umweltrechts geschwächt und die gesamte Vorlage in Schieflage gebracht.