Anzeige von 51 – 60 von 728
Medienmitteilung | Rückzug der Landschaftsinitiative: Initiativkomitee setzt auf eine strenge Umsetzung des Raumplanungsgesetzes (RPG2)
Das Initiativkomitee der Landschaftsinitiative hat sich für deren bedingten Rückzug entschieden. Dank dem Druck der Initiative hat das Parlament eines ihrer Hauptziele ins Raumplanungsgesetz aufgenommen: die Stabilisierung des Bodenverbrauchs ausserhalb der Bauzonen. Allerdings kamen u.a. mit den “Sonderzonen” auch neue Ausnahmen ins Gesetz, welchen die Initiant:innen sehr kritisch gegenüberstehen. Sie halten aber fest, dass Kantone nur dann solche Zonen ausscheiden dürfen, wenn Biodiversität, Baukultur und Landschaft davon profitieren. Die Träger- und Partnerorganisationen der Initiative werden die Umsetzung des RPG2 nun sehr genau verfolgen und die Einhaltung der Ziele und Bedingungen einfordern.
Medienmitteilung | Eidg. Wahlen: Jetzt brauchts eine Koalition für die Umwelt
Die Würfel sind gefallen: Das Schweizer Stimmvolk hat heute ein neues Parlament gewählt. Nachdem im Jahr 2019 die Gewinne der ökologischen Kräfte (Grüne, SP, EVP und GLP) in der Summe aussergewöhnlich gross waren, haben diese einen Teil der damals gewonnenen Sitze wieder eingebüsst.
Medienmitteilung | Die neue Jagdverordnung: frei von Fakten und Logik
Der Bundesrat handelt mit der per 1. Dezember 2023 in Kraft tretenden Jagdverordnung wider jegliche Logik. Sie zeugt von fehlendem Verständnis für den Artenschutz und das Zusammenspiel von Alpwirtschaft, Wildtieren und Wald. Es liegt jetzt an den Kantonen, trotzdem fachlich richtig und im Sinne von Gesetz und Parlament vorzugehen.
Medienmitteilung | Knappe Mehrheit der ständerätlichen Umweltkommission verweigert rasche Lösung zur Biodiversitätskrise
Eine knappe Mehrheit der Umweltkommission des Ständerates verweigert zum zweiten Mal ein Eintreten auf den indirekten Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative. Trägerorganisationen und Initiativkomitee sind konsterniert, dass einige wenige UREK-Mitglieder einen raschen Beitrag zur Bewältigung des Biodiversitätsverlustes in der Schweiz verhindern wollen: Der Bundesrat, der Nationalrat, die Kantone, der Städte- und der Gemeindeverband, verschiedene Wirtschafts- und weitere Verbände unterstützen einen indirekten Gegenvorschlag und damit den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Der neu zusammengesetzte Ständerat hat in der Wintersession die letzte Gelegenheit, dies zu korrigieren und seiner Kommission den Auftrag zu erteilen, eine NHG-Revision gemäss Entwurf des BAFU zu erarbeiten.
Medienmitteilung | Nationales Komitee ruft zum Ja zur Biodiversitätsinitiative auf
Die Abstimmungsunterlagen sind in den Schweizer Haushalten eingetroffen. Das Nationale Komitee der Biodiversitätsinitiative ruft alle Schweizerinnen und Schweizer dazu auf, am 22. September mit einem Ja zur Biodiversitätsinitiative unsere natürlichen Lebensgrundlagen für die Zukunft zu sichern. Das Komitee vereint Personen aus verschiedensten politischen Lagern sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Schweizweit wird die Biodiversitätsinitiative von mehr als 80 nationalen und über 400 kantonalen Organisationen und Parteien unterstützt.
News | Stellungnahme zu den geplanten Wolfsabschüssen
Diverse Kantone haben beim Bundesamt für Umwelt Regulierungsgesuche für Wolfsrudel eingereicht. Mehrere Gesuche aus Graubünden wurden bereits gutgeheissen. Weitere Gesuche sind noch in Prüfung (Stand 5. Sept. 2024). Der Kanton Graubünden hat bereits angekündigt, neben den schon bewilligten Gesuchen weitere Gesuche einzureichen. Unter anderem will er das Wolfsrudel im Nationalpark entfernen.
Medienmitteilung | Nationalrat verweigert dringend nötige Mittel für Naturschutz
Der Nationalrat hat sich heute dagegen entschieden, im Rahmen des Verpflichtungskredits für die Programmvereinbarungen im Umweltbereich die dringend notwendigen Gelder im Bereich Naturschutz zu sprechen. Angesichts der Tatsache, dass die vom Bundesrat vorgeschlagenen Mittel schon heute nicht ausreichen, um das Herz der Schweizer Natur wirksam zu schützen, ist dieser Entscheid absolut unverständlich.
Medienmitteilung | Jede Ja-Stimme am 22. September ist eine Stimme für den Schutz der Biodiversität und unserer Lebensgrundlagen
Die Umfragen im Auftrag von Tamedia und von SRF zeigen: Eine Mehrheit der Befragten bewertet die Folgen von Umweltzerstörung, intensiver Landnutzung und Zersiedelung als gravierend. Viele Menschen sind tief besorgt über den Zustand der Biodiversität und sprechen sich deshalb für ein Ja zur Biodiversitätsinitiative aus. Ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten ist bedroht oder bereits ausgestorben. Trotz dieser bedrohlichen Situation machen Bundesrat und Parlament sogar Rückschritte. Der Trägerverein der Biodiversitätsinitiative ruft die Bevölkerung auf, am 22. September mit einem Ja ein Zeichen für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen zu setzen.
Medienmitteilung | Der Appell der Frauen für ein JA zur Biodiversität
Frauen würden die Biodiversitätsinitiative annehmen. Dies zeigt die letzte SRG-Umfrage zu den Abstimmungen am 22. September. Ihnen gegenüber steht eine Mehrheit der Männer, die das Umweltanliegen bodigen wollen. Die Empörung bei vielen Frauen ist gross. Sie machen sich grosse Sorgen um den Zustand der Natur. An einer gemeinsamen Aktion vor dem Bundeshaus riefen deshalb Frauen von Mitte, EVP, Grünliberalen, SP und Grünen zu einem JA zur Biodiversitätsinitiative auf, zu einem JA der Frauen zum Schutz unserer Lebensgrundlagen.
Medienmitteilung | Die Verantwortung liegt nun bei Bundesrat und Parlament
Mehr als ein Drittel der Arten sind gefährdet oder bereits ausgestorben. Die Hälfte der Lebensräume sind gefährdet. Die aktuellen Massnahmen reichen nicht aus, um die Biodiversität in der Schweiz zu sichern. Auch die Wissenschaft bestätigt den dringenden Handlungsbedarf für die Sicherung und Förderung unserer Lebensgrundlagen. Nach ihren Versprechungen während der Abstimmungskampagne stehen Bundesrat und Parlament in der Pflicht, die Biodiversität in der Schweiz auf Basis der bestehenden Gesetze zu erhalten und wo nötig wiederherzustellen. Der nächste Schritt ist, dass der Bundesrat einen wirksamen zweiten Aktionsplan Biodiversität beschliesst.