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Medienmitteilung | Die Zulassung von Pestiziden muss jetzt grundlegend überarbeitet werden
Schon seit Jahren kritisieren die Umweltschutzorganisationen die mangelnde Unabhängigkeit des Zulassungsprozesses und die zu geringe Beachtung der negativen Auswirkungen auf die Umwelt bei der Beurteilung der Pestizide. Auch ein unabhängiger Bericht zeigte 2019 Schwachstellen beim Verfahren und die mangelnde Unabhängigkeit auf.  Der Bundesrat muss nun endlich aufzeigen und öffentlich machen, wie er die Unabhängigkeit der Zulassungsstelle von Pestiziden künftig gewährleistet.
News | Neue Pro Natura Kampagne: Mut zum Chaos
Mit einer neuen Kampagne zeigt Pro Natura auf, wie Mensch und Natur von ganz unterschiedlichen Formen von Wildnis profitieren.
News | Artenschutz: Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg
Wenn der Bundesrat in den nächsten Tagen seine Botschaft zur Agrarpolitik 22+ veröffentlicht, hat Pro Natura die Umweltziele für die Schweizer Landwirtschaft im Blick. Klar ist nämlich: Es braucht dringend einen Strategiewechsel, wenn wir das Artensterben im Kulturland stoppen wollen. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei die Schweizer Bäuerinnen und Bauern. Die Zeit drängt.
Medienmitteilung | Mehr Ambitionen, bitte!
Im Schweizer Kulturland geht nur etwas richtig voran: ein Artensterben, das wir in diesen Dimensionen nie zuvor gesehen haben. Die Landwirtschaftspolitik der kommenden Jahre wäre der grosse Hebel, um etwas dagegen zu tun. Doch der Bundesrat will mit der heute verabschiedeten Agrarpolitik 22+ weiterhin auf kleine Schritte setzen. Pro Natura fordert eine konsequente Ökologisierung der Landwirtschaft.
Medienmitteilung | Fragwürdige Unterscheidung bei hochtoxischen Stoffen
Die revidierte Gewässerschutzverordnung korrigiert die Grenzwerte für einige hoch giftige Pestizide nach unten. Neu dürfen aber in Gewässern, die nicht der Trinkwassergewinnung dienen, gewisse Stoffe höher konzentriert sein. Solche Unterscheidungen zwischen besser und weniger gut geschützten Gewässern sind nicht akzeptabel. Pro Natura fordert ein klares Anwendungsverbot für hochproblematische Stoffe und ein Zulassungsverfahren, das deren Anwendung zuverlässig verhindert.
News | Pestizidgrenzwerte: Es braucht eine Wende!
Es kommt Bewegung in die Pestiziddebatte: Das UVEK korrigiert die Grenzwerte für die Gewässerbelastung bei einigen Pestiziden nach unten. Für Pro Natura ist das ein wichtiger und überfälliger Schritt im Umgang mit den giftigen Stoffen. Es braucht aber noch mehr, erklärt Pro Natura Gewässerschutzexperte Michael Casanova.
Medienmitteilung | Grosse Strommasten für kleine Amphibien
Ein neuartiges Projekt von Pro Natura im Kanton Bern hat vermeintliches Ödland in ein wahres Amphibienparadies verwandelt. In unter Strommasten angelegten Tümpeln konnten diesen Sommer sogar die ersten Gelbbauchunken – eine besonders stark gefährdete Tierart – gesichtet werden.
Medienmitteilung | Schulkinder verkaufen den Schoggitaler 2020 «Faszination Bavonatal»
Im September verkaufen Schülerinnen und Schüler in der ganzen Schweiz den beliebten und traditionsreichen Schoggitaler für Natur- und Heimatschutz. Ab Mitte September kann er schweizweit zudem auch in Poststellen bezogen werden. Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz setzen den Haupterlös des Schoggitalers 2020 für den Erhalt und den Schutz von Kulturlandschaften, wie dem Bavonatal ein.
Medienmitteilung | Agrarlobby setzt sich durch: Es droht jahrelanger Stillstand auf Kosten von Mensch und Umwelt
Die vier Umweltorganisationen Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Greenpeace Schweiz sind entsetzt, dass die Wirtschaftskommission des Ständerates die Beratung der Agrarpolitik AP22+ stoppen will. Das heisst, jahrelang soll nichts gegen die gravierenden Missstände in der Landwirtschaft unternommen werden. Die Kommission weigert sich damit, den Verfassungsauftrag zur Ernährungssicherheit umzusetzen. Durch die Verzögerung werden die Umweltprobleme weiter zunehmen, wird die Biodiversität weiter abnehmen und wird der Rückhalt für die Landwirtschaft in der Bevölkerung gefährdet. Inakzeptabel!
News | Einreichung der Doppelinitiative
Mit zusammen mehr als 213'000 beglaubigten Unterschriften haben Natur- und Umweltschutzverbände am 8. September 2020 zwei nationale Volksinitiativen eingereicht: Die Biodiversitätsinitiative und die Landschaftsinitiative. Sie wollen damit den dramatischen Verlust an Artenvielfalt, die Zerstörung von Natur, Landschaft und Baukultur und den Bauboom ausserhalb der Bauzonen stoppen.